BSM Fireball, Test

von opferstock, 07.10.07.

  1. opferstock

    opferstock Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.02.04
    Zuletzt hier:
    13.09.16
    Beiträge:
    1.264
    Ort:
    Schweiz
    Zustimmungen:
    73
    Kekse:
    2.653
    Erstellt: 07.10.07   #1
    Hallo Gemeinde

    ich hab mir einen Fireball Treblebooster von BSM gekauft, das Produkt kennt sicher jeder, der auch die G&B liest.
    Der dort erschienene Artikel war dann Auslöser für den Kauf.
    Das Teil ist sauber verarbeitet und macht einen unkaputtbaren Eindruck. Viel zu regeln gibts eh nicht, an und aus ist alles.
    Vier Gummifüsschen verhindern, dass das Gerät rutscht. Und auch daran sieht man, dass da noch Hand angelegt wurde, sie sind nicht auf den hundertstel mm genau platziert.

    Aufgeschraubt, aha, saubere Arbeit und eine Batterie ist auch schon drin. Dann mal los, ich hänge das Ding vor meinen Marshall TSL und füttere das dann mit meiner Strat.
    Erster Eindruck:
    Huuiiii, laut laut laut, ich muss gleich mal recht den Amp runterregeln. Zimmerlautstärke geht nicht, hehe.
    Auf dem Clean Kanal klingt es denn auch gleich sehr hübsch, die Höhen werden wirklich geboostet und mit dem Volume Poti lässt sich nun sauber alles regeln. Das Schöne ist nun, ich kann nicht nur den Gain damit Regeln, sondern auch die Lautstärke (soll ja auch so sein) und der Sound wird nicht mehr dumpf wenn man das Vol Poti zurückdreht, er bleibt frisch und sparklig. Geil.
    Dann mal auf Crunch, ha, also das hätte ich nicht erwartet. Die Töne bleiben schön stehen und kippen hübsch in ihre Obertöne um, egal wo ich mich auf dem Griffbrett befinde. Und das ohne dass der Sound auch nur annähernd komprimiert und so, Highgain ist noch weit weit weg und trotzdem sind das Sustain und die Dynamik saugut.
    Es klingt klar, setzt sich durch, und gibt mir den Sound den ich wollte, ohne dass etwas glattgebügelt wird. Wie soll ich es beschreiben.....also ich hab nun vom Sound her Eigenschaften wie bei Highgain Einstellungen, aber ohne Kompression und alles auch bei Akkorden bleibt gut hörbar, es matscht und mulmt nichts.
    Ich spiele nen Ton, wenn ich will kippt der gleich um, das Spiel mit dem Amp und meiner Stellung zu diesem wird wesentlich interaktiver. Ich hab Sustain ohne Ende und trotzdem nur einen angecrunchten Sound mit dem man noch hübsch so Jimi Balladen anspielen kann wenn man etwas zurückregelt.
    Auch blackmoreskes Zeug kommt gut, Burn, Smoke on the water etc. liegt alles recht überzeugend drin.
    Für meine Blues und Hardrock Ambitionen ist das ein klasse Teil, ich jedenfalls bin begeistert.
    Ich denke mir aber, dass die Metal Abteilung wahrscheinlich auf etwas anderes aus ist.

    Grüsse
    von mir ;)
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping