Bugera V22 Infinium Mods

von GuitarMan97, 03.04.17.

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  1. GuitarMan97

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    Erstellt: 03.04.17   #1
    Hallo liebe Mitmusiker/innen,

    ich habe in vielen Foren über Bugera V22 Mods nachgelesen, aber wenig deutsche Anleitungen gefunden, weshalb ich jetzt einfach mal einen Thread starte.

    Ich habe meinen Bugera V22 Infinium gemoddet und würde gerne mit euch die Ergebnisse teilen und diskutieren, falls Interesse besteht:

    Folgende Mods habe ich durchgeführt:

    -Der "Bright"-Eingang hat einen anderen Kondensator bekommen, Standard sind 10nF, ich habe einen 3.3nF wima Kondensator eingebaut.


    Dadurch wird der "Bright"-Eingang meiner Meinung nach nützlicher, da die Höhen mehr betont werden, anstatt die Bässe abgeschnitten. Der Input wird einen Hauch leiser, aber Aufgrund des Ergebnisses für mich akzeptabel.

    -Der V22 hat einen Hall. Dieser Hall wird vom Coolaudio V1000 Chip erzeugt. Der Chip kann jedoch mehr als nur diesen Hall und der Bastler kann durch das simple entfernen von vier Widerständen und dem Anbringen eines Drehschalters auf 15 weitere Effekte zugreifen.


    Die weiteren Effekte beinhalten zum Beispiel verschiedene Modulationseffekte, Echos und Hall-Effekte. Dabei wird der Mix der Effekte weiterhin über den "Reverb"-Poti gesteuert und per Fußschalter kann der Effekt an- und ausgeschaltet werden.
    Vor allem den Chrous des Chips und die Delay-Effekte finde ich sehr angenehm und nützlich.

    -Der 1nF Kondensator vor dem "Clean"-Poti wurde entfernt.


    Dadurch wird der "Clean"-Kanal seine Hochmitten- und Höhenbetonung los. Wem der Clean-Kanal also zu Höhenlastig ist, kann hier die Grundcharakteristik des Amps einfach und sehr effektiv verändern.

    Weitere Mods sind möglich:

    1. Der Tonestack kann sehr leicht angepasst werden, wodurch man den Amp auch in eine bestimmte Soundrichtung bewegen kann.
    Zu empfehlen ist hier der "Tonestack Calculator", bei dem einfach alle Werte eingegeben werden und dann mit klassischen Schaltungen verglichen werden können.

    2. Ein Umschalter + mehrere Kondensatoren können den "Bright"-Eingang noch variabler machen. Will man zum Beispiel eine Strat nutzen kann man z.B. einen 6800pF Polyester Kondensator nutzen, eine Gibson-ähnliche Gitarre fühlt sich vielleicht bei einem anderen Wert wohler, dazu kann ich als Laie wenig sagen, es erscheint mir jedoch nützlich Auswahl zu haben. Von 2.2nF bis 10nF habe ich bereits im Bugera V22 gesehen, andere Werte gehen bestimmt auch. Es sollten unpolare Kondensatoren bis 50V sein, alles andere wäre überdimensioniert (Kondensatoren mit höheren Maximalspannungen sind wenn es Platz gibt meist besser)

    3. ?

    Vielleicht haben manche von euch noch weitere Ideen was den Bugera V22 und passende Mods angeht.

    Angehängt habe ich Bilder des Schaltplans vom nicht Infinium Bugera V22 und von meinen Mods am Bugera V22 Infinium.

    Ich bin was Elektronik angeht nicht der hellste Stern am Himmel, wenn ich falsch mit etwas liege darf gerne korrigiert werden.

    Bin gespannt was sich so ergibt!

    Grüße
     

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  2. GuitarMan97

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  3. Christoph1

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    Erstellt: 04.04.17   #3
    Ich halte für empfehlenswert, wenn man mittels Relais oder Buchse den FX-Send auf Masse zieht....
    Dann hat man bei Hall-Effekten beim Ausschalten kein Abschneiden der Hallfahne.
    (Verstehe sowieso nicht, warum das nicht immer so gemacht wird....Hall abgeschnitten klingt doch in der Songanwendung total panne!)
     
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  4. GuitarMan97

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    Erstellt: 04.04.17   #4
    Stimmt, der FX-Chip wird beim Drücken des Fußschalters einfach ausgekoppelt. Also sollte man praktisch ein Relais schalten, das vor dem FX-Chip zwischen Chip und Durchgang schalten kann.

    Bräuchte man dann keine Diode die verhindert das etwas in den FX-Chip fließt, also dass sozusagen nur "raus" vom FX-Chip möglich ist?

    Bin bei Schaltungen kein Profi :)

    Aber das ist auf jeden Fall eine gute Idee wie man den Amp weiter aufwerten kann!

    Kekse kommen zu dir für die erste Idee @Christoph1 !
     
  5. Christoph1

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    Erstellt: 04.04.17   #5
    Nein!
    Da kann dann nix mehr fliessen bzw. fliesst schlagartig beim Schalten.
    Wenn man das gesamte Signal auf Masse (0 Volt-Potential!) zieht, ist das gesamte Signal sozusagen kurzgeschlossen
    und wandert nach Masse ab.
    Zum weiteren Verständnis wäre da etwas Grundlagen-Studium nötig....
     
  6. GuitarMan97

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    Erstellt: 04.04.17   #6
    Argh, habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt...

    Ich meine natürlich folgendes:

    Diode.png
     
  7. Christoph1

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    Erstellt: 04.04.17   #7
    Das weiß ich jetzt auch nicht:
    Der V1000 is ja n Digital-Chip, da muss ja vorher Gitarrensignal erst gewandelt werden.

    Da muss man dann mal genau ins Datasheet vom Chip schauen, etc.........


    Den R72 auf Masse ziehn müsste gehen!
     
  8. GuitarMan97

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    Erstellt: 04.04.17   #8
    Okay klar, das muss man mal nachschauen.

    Was heisst das genau? Was muss ich genau löten, ich sehe R72 geht auf Ground, also Erde vermute ich mal. Masse ist dann was genau?
     
  9. Christoph1

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    Erstellt: 04.04.17   #9
    Ich bin ehrlich:
    Bevor man in solch ein Gerät die Finger hängt, sollte man sich ein paar Grundlagen draufschaffen;
    oder machen lassen!

    Will Dir damit nicht vor den Kopf stossen, sehe ich aber so.
     
  10. GuitarMan97

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    Erstellt: 05.04.17   #10
    Ich denk an so etwas wie dem kurzen Erklären von "Masse" oder "Erdung" kanns ja nicht scheitern..
     
  11. GuitarMan97

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    Erstellt: 05.04.17   #11
    @Christoph1 ich fühle mich leider tatsächlich etwas vor den Kopf gestoßen. Ich weiss einige Dinge, aber meist eben nicht 100% genau und bis jetzt haben meine Selbstbauten und Mods alle (nicht immer sofort) funktioniert und ich habe immer alles beachtet (Kondensatoren messen, entladen, Restspannung messen etc.) (ja das heisst lange noch nichts, ich weiss) :embarrassed:

    Ich will ja nur wissen was du mit "auf Masse ziehen" meinst, ich als Anfänger sehe im Schaltplan dass der Widerstand auf "GND" "geht" wenn man das so sagen kann/darf. Was der Unterschied wäre das Ding aufs Gehäuse oder sonstwohin zu legen weiss ich nicht, deswegen habe ich genau diesen Thread geöffnet, damit Mod-Anfänger wie ich das auch verstehen oder überhaut von genau solchen Möglichkeiten erfahren.

    Ich habe ja nicht umsonst darauf hingewiesen kein Superheld zu sein was Schaltungen angeht.:(

    Also... Ich bin kein Wutmensch, aber ich will ja einfach von dir nur Wissen was ich zu tun habe. Ob ich mich grille oder sonstwas ist ja meine Verantwortung.:D

    Auch hab ich wenig Ahnung was wirklich passiert wenn man z.B. einen anderen Kondensator in eine Schaltung einbaut, da verlasse ich mich halt bis jetzt auf Anleitungen und Erklärungen von anderen.:confused:

    Mir geht es wie gesagt nur darum das auch in deutschen Foren mal auf deutsch darüber geschrieben wird was man alles tolles machen kann wenn man einen Lötkolben und 5€ in die Hand nimmt.

    Bitte versteh mich jetzt nicht falsch, aber ich bin ja nicht hier um mir anzuhören was ich lernen soll oder was ich lassen sollte, sondern um mit wesentlich erfahreneren Mitmusikern darüber zu diskutieren was man so machen kann, auch weil ich eben selbst wenig weiss und viele Foren nur auf englisch verfügbar sind.

    Das ist zwar eine Minus-Punkte-würdige-Aktion aber ich will nicht so dastehen als würde ich absolut nichts wissen.:embarrassed:

    Es geht ja nicht immer darum alles perfekt zu verstehen und ganz genau zu wissen warum jetzt alles anders ist wenn ich z.B. Kondensator X austausche oder Röhre Y jetzt einen anderen Widerstand hat.

    Nichts gegen dich persönlich @Christoph1 , absolut nicht, nur hatte ich das Gefühl das der Thread zu einem "Fasst keine Schaltungen an, wenn ihr nicht XY-Gelernt habt"-Thread wird, davon gibts genug. :dizzy:

    Klar. Wenn man noch nie eine Platine in der Hand hatte sollte mans bei Unsicherheit nen Fachmann machen lassen. Aber ich bin zutiefst überzeugt dass ein Laie einen Widerstand umlöten kann, oder solche kleinen Arbeiten ausführen kann, wenn er die wichtigsten Sachen wie Restspannung messen, Netzstecker ziehen und so einhält.

    So. Meine Restspannung ist damit jetzt auch abgebaut...

    Würde mir nun vielleicht jemand verraten was zu tun ist um R72 von "GND" auf "Masse" zu ziehen?

    Hier ein Bild von R72 in seinem natürlichen Lebensraum:

    R72.png
    --- Beiträge zusammengefasst, 05.04.17 ---
    So wie ich das verstehe geht R72 nämlich schon auf Masse.
     
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  12. GuitarMan97

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    Erstellt: 05.04.17   #12
    Was ich noch hinzufügen muss zu meinem ersten Post:

    Die Mod mit dem Umschalter hat ein Bekannter gemacht, der selbst Elektroingenieur ist. Deshalb kann ich euch zwar erklären wie man ihn einzubauen hat, die schöne Platine wurde jedoch von ihm geäzt und eingebaut.

    Nur damit ich mich jetzt nicht unbeabsichtigt mit fremden Federn schmücke.
    --- Beiträge zusammengefasst, 05.04.17 ---
    Hier nochmal die Schaltung des FX-Chips, ohne Schaltungsrelais:
    FX-Chip.png
     
  13. Christoph1

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    Erstellt: 05.04.17   #13
    R72.png
    ....entweder Buchse oder Relais.
    Wenn der Widerstand überbrückt wird, kommt kein Signal mehr zur Reverbschaltung--> ergo: Hall aus, aber Hallfahne am Return bleibt.




    Und jetzt nochmal was Grundsätzliches (auch wenns guitarman97 nervt):
    Die Gefahr im Umgang mit hohen Spannungen und Strömen ist eben NICHT sichtbar,
    weswegen in regelmäßigen Abständen irgendwelche jungen Leute an Güterbahnhöfen GEGRILLT werden.

    Und deshalb gibt es nur eine Option:
    Verbal im Vorfeld auf Gefahren hinweisen!!!
     
  14. GuitarMan97

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    Erstellt: 05.04.17   #14
    Jetzt versteh ich was du meinst! Überbrücken ist das Stichwort das ich gesucht habe, wieso sagst du das nicht gleich:D

    Natürlich hast du völlig Recht mit dem was du über hohe Spannungen und Ströme sagst. Auch ist es eigentlich immer wichtig darauf hinzuweisen, das habe ich in meiner Einführung zu den Mods vergessen.

    Auf Gefahren sollte man immer Hinweisen, deshalb bin ich über deinen Beitrag froh @Christoph1 . Ich hätte es vermutlich nicht erwähnt.

    Deshalb hier als Nachtrag:

    In Röhrenverstärkern können Spannungen von über 400V bei mehr als 50mA auftreten
    (ab ca. 20mA kann es tödlich enden) und selbst nach dem Ausstecken noch lange Zeit in den Kondensatoren gespeichert sein.

    Deshalb: Vor dem Arbeiten an elektrischen Geräten IMMER Netzstecker ziehen, auf eventuelle Restspannung messen, Kondensatoren auf Gleichstrom messen und ggf. mit einem Widerstand entladen (z.B. mit 1MegaOhm kurzschließen für ca. 10 Sekunden, dann nochmal messen).

    Oh und nicht die Griffel an (noch) heißen Röhren verbrühen, dann weiss man das es defintiv zu früh ist das Ding aufzumachen :evil:

    Kondensatoren können ihre Spannung je nach Schaltung auch über Tage halten, deswegen ist das oft gehörte stehenlassen zwar eine Option, aber bringt nicht immer etwas.

    Nun sind wir um einen Mod reicher, der Weg ist das Ziel! Von diesem Mod habe ich nämlich noch nie gehört! Vielen Dank dafür @Christoph1
     
  15. GuitarMan97

    GuitarMan97 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.17   #15
    Habe grade den Tonestack gemoddet. Der Bass Poti wird jetzt von einem TAD Orange Drop 22nF 600V Kondensator unterstützt.

    Das Auswechseln von billigen Keramikkondensatoren (vor allem in SMD-Technik ausgeführte Kondensatoren) durch hochwertige Folienkondensatoren kann den Klang des Verstärkers (positiv) beeinflussen.

    (Ich hoffe dafür werde ich nicht verbal massakriert, als Voodoopriester oder so)

    Wieso verbessern?

    Oft werden von Herstellern günstigere Kondensatoren eingebaut (hier z.B. SMD-Keramik).
    Keramikkondensatoren sagt man höhere Klirrwerte nach, d.h. ungeradzahlige harmonische Vielfache der Schwingung kommen (auch) stärker zur Geltung, so wie geradzahlige harmonische (die unser Ohr "mag").

    Folienkondensatoren sagt man besseres Impulsverhalten nach, also eine bessere Reaktion auf ein schnell auf sein Maximum ansteigendes Signal (z.B. ein Slap oder ein einfacher Einzelton ohne Fade-In).

    Da Impulsverhalten in der Musik-Elektronik ein sehr wichtiges Kriterium ist, kann man mit dieser Mod seinem Verstärker etwas Gutes tun.

    Auch eine erhöhte Spannungsfestigkeit ist zu empfehlen, 600 Volt sind zwar ziemlich ü̶b̶e̶r̶t̶r̶i̶e̶b̶e̶n̶ überdimensioniert aber "je mehr desto besser bis es nicht mehr praktikabel ist".

    (Siehe z.B. http://www.thel-audioworld.de/bauteile/audiocap/audiocap.htm)

    Auch durch verändern der Kondensatorwerte im Tonestack kann der Sound und das Verhalten der Potis verändert werden.
    Zu empfehlen ist hier der "Tonestack Calculator", mit dem man einfach alle Werte anpassen kann und sieht wie der Tonestack reagiert.

    Bei den klassischen Schaltungen beeinflussen sich die Potis auch oft untereinander, experimentieren kann hier genau das "quäntchen Höhen/Mitten/Tiefen" ergeben oder vielleicht den Sound den man sucht möglich machen.

    Anbei ein Bild vom Kondensator (wollte irgendwie nicht grade werden):

    IMG-20170407-WA0008.jpeg

    Und vom Tonestack Calculator mit unserer Schaltung:
    TSC.jpg

    Zuletzt noch ein Schaltbild des Tonestacks des Bugera V22 (nicht unbedingt V22 Infinium):
    Tonestack.png

    Grüße und Mod away :)


     
  16. Synspila

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    Erstellt: 10.06.17   #16
    Hat jemand eine Idee wie man den Boost über den Fußschalter schaltbar machen kann? Das fände ich persönlich viel nützlicher als den Reverb, den habe ich eh immer drin.
    Ich hab mir gerade mal den Schaltplan angeschaut, das ist wohl gar nicht so einfach. Der Reverb wird gegen Masse geschaltet und der Boosttaster hängt leider auf einem ganz anderen Potential.
     
  17. GuitarMan97

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    Erstellt: 10.06.17   #17
    Der Mitten Booster funktioniert ja über einen Umschalter, den müsste man gegen ein Relais tauschen und dann müsste man die Relais-Steuerung per separatem oder vorhandenem Kabel in den Fußschalter einbauen.
    Schaltpläne hab ich alle, wie man das besser machen kann wissen andere User hier, es gibt meines Wissens nach schon Anleitungen für einen MidBoost-Schalter-Mod.
     
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