C7 akkord frage

von plore, 28.11.05.

  1. plore

    plore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #1
    hey,

    habe ein problem mit einem akkord... und zwar C7 -> http://www.guitaren.dk/images/c7-spansk.gif
    (so greift man den)

    nun zur frage, warum heißt das teil C7, der 7. ton in der C durtonleiter ist doch ein H und kein Bb... ein Bb kommt da gar nicht vor. also warum C7?
     
  2. chapter

    chapter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #2
    Es ist ja nur die kleine sieben. Ein h wäre es bei der gr.7 oder maj7. Die kleine sieben kommt zB bei F-Dur vor, da dies dort die Dominante ist, und da nur die kleine 7 vorkommt (terzenschichtung) hoffe es war einigermaßen verständlich.
     
  3. plore

    plore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #3
    verstehe ich ehrlich gesagt nicht :)

    und von einer kleine und einer großen sieben hab ich auch noch nix gehört...
    es ist ja ein C-Dur7, und in der C dur-tonleiter gibt es kein Bb, deswegen verwirrt mich das so?
    es müsst meiner ansicht C7- heißen ?!

    bitte um einfache erklärung :>
     
  4. IMN

    IMN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #4
    C7 bedeuet, ein C-Dur 3-Klang mit einer kleinen Septime. Heißt so viel wie, den Grundton ( also das C ) einfach eine Oktave höher und von dort 2 Halbtöne tiefer, also ein B.
    Cj7 und Cmaj7 bedeutet, ein C-Dur 3-Klang mit einer großen Septime. Heißt so viel wie, den Grundton ( hier wieder das C ) eine Oktave höher und von dort einen Halbton tiefer, also ein H.
     
  5. plore

    plore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #5
    achso alles klar, und ist das bei allen akkorden so (z.b. E7) oder tritt das nur beim C auf? und woher weiß ich wann es eine kleine septime und wann eine große ist?
     
  6. IMN

    IMN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #6
    Ist bei allen so. Naja, ne kleine Septime ist es, wenn einfach ne "7" hinter dem Akkord steht, und ne große ist es, wenn hinter dem Akkord: "maj7" oder "j7" ( Major=groß ) steht.

    Hoffentlich erzähl ich hier keinen Käse. :o
     
  7. plore

    plore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #7
    ok, danke. also wenn etwas zwischen dem grundakkord und der zahl steht ist es ne große septime und wenn nicht ne kleine?! :)
     
  8. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.05   #8
    1. Der Zwischenton (die Zahl: 7, 9 etc.) hat nichts mit der Tonleiter zu tun (habe ich ehrlich gesagt bis vor ein paar Jahren, bevor ich angefangen habe, mich mit Musik-Theorie zu beschäftigen, aber auch immer gedacht):rolleyes:
    2. die Regeln sind etwa folgendermaßen (leider konnte man sich immer noch nicht auf eine einigermaßen einheitliche Nomenklatur einigen):

    Bezeichnung des Zwischentons/ Intervall/ Anzahl der Halbtonschritte vom Grundton

    b9/ kleine Sekunde (eigentlich kleine None)/ 1 bzw. 13 (eigentlich mit 7, s.u.)
    2/ große Sekunde/ 2
    sus2/ große Sekunde/ 2; aber keine Terz!
    4/ reine Quarte/ 5
    sus4/ reine Quarte/ 5; aber keine Terz!
    #4, b5/ übermäßige Quarte, verminderte Quinte, Tritonus/ 6
    #5/ übermäßige Quinte/ 8
    6/ große Sexte/ 9
    7/ kleine Septime/ 10
    Maj7, M7, j7/ große Septime/ 11
    9/ große Sekunde (eigentlich große None)/ 2 bzw. 14 UND 10 (d.h. 7)
    Maj9/ große Sekunde (")/ 2 bzw. 14 UND 11 (d.h. Maj7)
    #9/ übermäßige Sekunde (eigentlich übermäßige None)/ 2# bzw. 14# UND 10 (d.h. 7)
    edit: add9/ große Sekunde (eigentlich große None)/ 2 bzw. 14; aber keine Septime
    entsprechend zu 9 verhält es sich auch mit 11 und 13: jedesmal kommt der Zwischenton x= [Bezeichnung des Zwischentons] - 7 dazu; die vorherigen Zwischentöne bleiben offiziell auch liegen (d.h. ein C13 besteht eigentlich aus: C-D-E-F-G-A-B; man sieht schon, sowas lässt sich kaum spielen, klingt nach reinem Chaos, und deshalb beschränkt man sich dann auch auf den Dreiklang plus kleine Septime plus den besagten Zwischenton x= [Bezeichnung des Zwischentons] - 7; d.h. im Falle von C13: C-E-G-A-B)

    -die fehlenden Zahlen aus obiger Tabelle (etwa 0, 3, 5) sind natürlich essentiell und werden nicht extra angegeben; Außnahme (das basiert mehr auf allgemeiner Konvention, als auf musik-theoretischer Logik): power chords, wie man sie v.a. von der E-Gitarre kennt, die heißen dann z.B. C5 und bestehen nur aus Grundton und Quinte (sind also weder Dur noch Moll)
    -noch ein Hinweis an potentielle Klugscheißer: diese Zusammenstellung ist zwangsläufig unvollständig, dient in erster Linie dazu, leicht erlernt zu werden, versucht aber spezielle musikalische Eigenheiten wie die enharmonische Verwechslung zu beachten
     
  9. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.05   #9
    Meines Wissens ist das historisch begründet. Der erste weitverbreitete Septakkord war halt der Dominantseptakkord.
     
  10. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.05   #10
    Ich habe damals als erstes Pentatoniken gelernt...für mich war immer Bb die "normale" 7, Tonleitern kamen erst viel später...Lo-Fi-Autodidakt:D
     
  11. Fiddler

    Fiddler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.05   #11
    Habe da auch noch ne Frage:


    Gibt es einen Ddim7 ? Ich meine jetzt als Bezeichnung. Oder muss ich ihn als Dm7 b5 ausdrücken?

    greets

    Fabian
     
  12. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.05   #12
    Es gibt beide. Ddim7 ist d f as ces, Dm7b5 ist d f as c. Ersterer heißt (voll-)verminderter, letzterer halberminderter Vierklang.
     
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