Cakewalk-Sonar-Probleme / hohe CPU-Auslastung

von C, 09.03.04.

  1. C

    C Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.04   #1
    Liebe Leute,
    ich hab mir vor etwa einem Jahr extra einen Rechner gekauft, um mich endlich auch schick in den eigenen vier Wänden mit Homerecording amüsieren zu können.
    Als Sequenzerprogramm benutze ich Cakewalk-Sonar 2.2. unter Windows 2000. Mittlerweile komme ich damit gut zurecht, allerdings habe ich eine sehr hohe CPU-Auslastung. So hoch, das es bei Verwendung von umfangreicheren Soundsamples (z.B. Klavier von Native Instruments) zu dropouts und schließlich zum Abschmieren des Programms kommt. Dabei benutze ich max. 5 Spuren ohne Effekte und Audio. Ich kann dann nur den Latenzwert auf ca. 100 msec erhöhen bei einer Abtastrate von 44100 Hz (unter 20 msec komme ich sowieso nicht), wobei dann Keyboardanschlag und Erklingen des Tons deutlich und sehr störend auseinanderliegen.
    Da muß doch im Bereich der Datenübertragung ein Nadelöhr sein?
    Kennt jemand von Euch das Problem und kann mir vielleicht ein paar Tipps geben? )
    Wäre toll!!! lol

    Rudolf

    Hier noch mein Equipment

    ATHLON-MACHINE XP 1700+ 1466MHz
    …Prozessor AMD K7®-XP Athlon™3DNow™ Socket A Palomino 1700+ MHz
    …Mainboard Elitegroup K7S5A SIS 735-Chip Socket A
    …Festplatte 40GB 5400rpm UDMA-100
    …Arbeitsspeicher DDRAM PC266, 2x 256MB Infineon Original
    …Grafikkarte AGP 7700 Pure 32MB Asus MX400
    …Soundkarte M-Audio Midiman delta audiophile 24/96
    …CD-Writer LiteOn CDRW LTR-48125S Kit
    …CD-Rom-,Disketten-Laufwerk 52fach , 1,44MB 3,5"
    …Prozessorkühler Arctic Cooling So.A/370 S.S.pro
    …Standard Monitor 17";
    …Keystation Midiman USB 49
    …Peavey StudioMix
    …Sequenzerprogramm Cakewalk Sonar 2.2
     
  2. Martin WPunkt

    Martin WPunkt Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.03.04   #2
    Hi Rudolf,

    Computer-Prob-Ferndiagnose ist so eine Sache.... roll, aber ein paar grundsätzliche Sachen kann ich Dir schon raten. Also Deine Hardware scheint so weit in Ordnung, wobei das Elitegroup-Mainboard eindeutig die Schwachstelle ist. MUSS aber nichts mit Deinem Problem zu tun haben. Viel wahrscheinlicher ist, dass andere,parallel laufende Anwendungen Deine CPU so sehr beschäftigen, dass für anderes nicht mehr viel übrigbleibt. Also sämtliche Autostart-Ordner und Dateien durchsuchen, nach überflüssigem Ausschau halten und bei Bedarf löschen. Da solche EIngriffe ins System nicht ganz ohne sind, empfiehlt es sich, vorher ein Image Deines Systems zu erstellen. Noch besser, man hat auf seiner HD mehrere Partitionen eingerichtet, so dass man mit mehreren Konfigurationen arbeiten und experimentieren kann. Das ist dann aber schon was für Fortgeschrittene.... !

    Gruß Martin
     
  3. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.03.04   #3
    Es ist aber auch kein Geheimnis, dass Softwaresynthesizer mit zu den ressourcenhungrigsten Plugins gehören. 5 Spuren (also vermute ich auch 5 Softsynths...?) gehen da schon mächtig an die Reserven, insbesondere, wenn Samples involviert sind. Das ist soweit kein Wunder.

    Das ist in der Regel in Echtzeit (also mit niedrigen Latenzen um 10ms) nicht wirklich zu schaffen; wenn es nur bei rund 100ms noch klappt, erstaunt mich das nicht, auch 200ms wären noch nicht unbedingt bemerkenswert.
    Lediglich das Abschmieren des Programms irritiert mich irgendwie...

    Da hilft (wenn es nicht um Live-Performance geht sondern um Recording) eigentlich nur eins: zum Einspielen (wo es ja auf möglichst präzises Echtzeitfeeling ankommt) irgendeinen Hardwaresound benutzen, auch wenn es bescheiden klingt. Sprich externes Synthesizer-Modul, so du eins hast, oder ein Ressourcensparender Billig-Softsynth, notfalls der Wavetable-Synth der Soundkarte. Um den Prozessor während der Aufnahme weiter zu entlasten, kann man auch die bereits vorhandenen Spuren erstmal provisorisch zu einer Audiospur downmixen und dazu einspielen, damit die CPU nur den gerade einzuspielenden Part "beackern" muss und nicht auch noch die Synthese der bereits gespielten Spuren.

    Jens
     
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