Career RIK-400 wie einschätzen?

von StonerGreg, 29.09.17.

  1. StonerGreg

    StonerGreg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.17   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe ein Auge auf den Rickenfaker von Career geworfen und mir in diesem Zusammenhang die Frage gestellt, wo dieser Bass qualitativ und soundmäßig einzuordnen ist. Das er ein Rick sein will aber kein richtiger ist, ist klar, das meine ich aber auch nicht.

    Mich interessiert viel mehr, in welcher "Liga" der Bass spielt, womit ist er qualitativ vergleichbar?

    Mehr Harley Benton/J&D etc. oder eher Squier-Niveau? Oder kommt er an Marcus Miller (Sire), G&L Tributes/Fender Mex/Sandberg Electras ran?

    Wie sind eure Einschätzungen? Hat den vielleicht jemand als zweit- oder Drittbass neben einem Squier/G&L/Mexikaner und kann etwas dazu sagen?

    Ich selber spiele zwei G&Ls (L2000 und JB-2) und einen 81er Ibanez Blazer (BL800TV), da fände ich einen Rick-artigen als Ergänzung ziemlich interessant...

    Dann mal los! :great:
     
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  2. StonerGreg

    StonerGreg Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.18   #2
    Aaaalso,

    nachdem einige Monde ins Land gegangen sind, antworte ich mir mal selber...:D

    Habe den Bass letztendlich gekauft. Die Qualität ist überraschend gut. Mit Squier Classic Vibe, dem Matt Freeman Preci oder dem Sire V7 kann der Bass locker mithalten. Der unverstärkte Sound ist laut und resonant, das Sustain und die Ansprache sind klasse. Man hört jedoch deutlich, daß der Bass aus Mahagony ist und nicht aus Ahorn wie das Original. Das ist allerdings nicht schlecht, es ist lediglich anders! Würde Rickenbacker einen 400x aus Mahagony anbieten, würde er sehr wahrscheinlich gar nicht so unähnlich klingen. ;)
    Die Werkspickups haben mir nicht sonderlich gut gefallen, zu mittig/quäkig/druckarm, aber irgendwo müssen bei dem Preis ja Abstriche gemacht werden. Trocken gespielt bietet der Bass jedoch eine gute Substanz, so daß sich der Austausch der PUs gelohnt hat. Mit einem Set von Seymour Duncan gewinnt der Bass deutlich an Ton, kommt druckvoller und präsenter rüber. Der Neckpickup erinnert schon sehr an einen Thunderbird, der ja ebenfalls aus Mahagony ist. Damit hätte ich so nicht gerechnet. Klingt aber definitiv gut und brauchbar!
    Habe auch verschiedene Saitensätze ausprobiert (Daddario/EB/DR Steels und Nickels) und am besten gefallen haben mir die DR Pure Blues Nickels. Schön knurrig in den Mitten, gute Ortbarkeit, ausreichend Bässe und Biß, sehr schön.

    Fazit: Mit ein wenig Aufwand ist der RIK ein wirklich guter Bass mit klassischer Optik und gutem Sound. Klingt er genau wie ein 400x? Eher nicht, aber er klingt gut, setzt sich im Bandgefüge gut durch und macht ordentlich Spaß!
     
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  3. GeddyHarris

    GeddyHarris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.18   #3
    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich habe einen Career Violin Bass und bin ganz zufrieden, wenngleich die Bauweise wohl die billigste ihrer Art ist, dennoch bringt der Bass ein sehr gutes Sustain mit sich.
     
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  4. Willimoorerick

    Willimoorerick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.19 um 00:38 Uhr   #4
    Der Career Rik 400 hat gutes Potential und ist sauber verarbeitet.Die Bridge ist besser wie beim Original da man den Bass super Oktavrein einstellen kann,auch der Trussrod ist besser da man den wie bei einem Fender einfach durch drehen lockern oder spannen kann,beim Original ist das ganz anders und für ungeübte kaum möglich!Career sind ja nun heute zu Tage die einzigen die den Rickenbacker nachbauen dürfen,schade das beim Hals das Original nicht als Vorlage diente denn der Bass geht bis zum F hoch,somit hat der Career 2 Bünde mehr wie daß Original,wiederum hat dies ermöglicht die Bridge Konstruktion so zu verändern das die Saiten auch in der Höhe einzeln eingestellt werden können,da der Hals auch eingeleimt ist haben wir nun einen Bass der in kein Normales Bass case passt weil er 1.21.5 Meter lang ist mit security pin.Die Bespielbarkeit ist sehr gut und der Sound wie eben ein Career Rik400
     
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