china boykott

von hag, 26.02.07.

  1. hag

    hag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #1
    irgendwie stosse ich auf taube ohren oder den leuten ist das alles egal. ICH finde china
    is echt hinterm mond in sachen menschenrechte,umwelt und finde es macht echt nen
    unterschied ob man das unterstützt indem waren von dort kauft .Klar die meisten haben
    nicht das geld, aber als unser anderer gitarrist mit ner peavy rotor aus korea im proberaum aufkreutzte fand ich es definitiv nicht ok.korea is auch so ein land ohne rechte und gewissen.bin gespannt...........
     
  2. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #2
    Kommt drauf an welches Korea... ich weiß jetzt nicht ob die ganzen Produktionsstätten in Nord- oder Südkorea sind, aber ich glaube Nordkorea hätte was dagegen wenn der Westen in seinem Land produziert...
    Aber wie heißt es so schön: Geld regiert die Welt. Sollen wir etwa Asien boykottieren?
     
  3. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 26.02.07   #3
    Schön, warum dann nicht gleich auch Länder wie USA boykottieren? Die haben die Todesstrafe, Guantanamo, verpesten die Luft und und und. Australien, Japan, Indien und und und auch gleich mit. Ach, warum nicht gleich alle Länder die bei Amnesty International gelistet sind. Deutschland ist unter anderem mit dabei. Ich sag nur Fall Kurnaz.
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.02.07   #4
    Boykotte treffen nur die Ärmsten im Land. Die Regierung und die, die den Rahm abschöpfen, trifft es nie. Die wälzen die Verluste dann schlichtweg auf die unteren ab.

    Wenn du Waren aus Süskorea boykottierst, kannst du 150 der 200 Länder boykottieren.
     
  5. Sermeter

    Sermeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #5
    Nunja...
    Erstens gebe ich dir absolut recht. Dieser ganze Billig-Produktions-Wahnsinn ist mehr als nur verwerflich.
    Wir alle haben aber unseren Anteil daran, also auch du! Oder bist du wirklich so konsequent, dass du nichts, was nicht in einem Land aus der ersten Welt produziert wurde besitzt?
    Ausserdem steht in deinem Profil, du würdest dich für Motorräder interessieren. Das ist zwar nicht genau dieselbe Ebene, aber auch Motorräder sind doch etwas sehr asoziales (Umweltverschmutzung, grosser Ressourcenverbrauch, Lärm und ausserdem wurden wohl auch Teile deines Motorrads in Asien produziert, oder?).

    Ich will damit keinesfalls die verhältnisse im achso schnell fortschreitenden China schönreden, ich will dich nur dazu anregen, darüber nachzudenken, ob du wirklich so konsequent bist, wie du meinst, oder ob sich deine ganze "soziale Energie" auf dieses spezielle Thema beschränkt. Nur um das klarzustellen: Mir geht es nicht anders als dir.
     
  6. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 26.02.07   #6
    Es stimmt zwar wirklich, dass in China viel Dreck in die Luft geschleudert wird, dort massenweise alle möglichen Dinge billig raubkopiert werden und Menschen in Gefängnissen gefoltert und per Kopfschuss hingerichtet werden, aber durch Boykott indem alles was Made in China ist verweigert wird (was alleine schon ziemlich schwierig ist) kann man da überhaupt keine Besserung erreichen. Mit dem Finger nur auf China zu zeigen, ist auch ziemlich ungeschickt. Es gibt so viele Länder in denen die Zustände in unseren Augen genauso schlimm, schlimmer oder fast so schlimm sind. Gaunereien, Menschenrechtsverletzungen und Umweltverpestungen findet man über die ganze Erde verteilt. So wäre es besser, man würde gegen diese Sachen etwas tun - fragt mich nicht was genau - als einzelne Länder anzuklagen, obwohl man selbst nicht an einem unbefleckten Standort sitzt.
     
  7. Cynic

    Cynic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #7
    Ach Gottchen, solange die Devisen stimmen, die ins Land gebracht werden...und solange der Westen dort preisgünstig produzieren kann... (man kann das aus politischen Gründen da halt nicht so an die große Glocke hängen)

    Disney hat in Nordkorea z.B. weite Teile von Pocahontas und König der Löwen zeichnen lasser
     
  8. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #8
    Och, in den USA werden Leute auch mit falsch gesetzten Giftspritzen zu Tode gefoltert, da sind Kopfschüsse noch human, trotzdem kauft man Amikram, obwohl die die Umwelt mehr versauen wie ganz China. Vom merkwürdigen Rechtssystem inklusive Völkerrechtsverbrechen mal abgesehen, die gibt's nicht nur in China. Die Frage ist eher wen soll man denn alles boykottieren, die EU Firmen die gezielt Menschen in Afrika ausbeuten, Regierungen (wie unsere) die Waffenexporte an Fragwürdige Staaten unterstützen, die Chinesen, die Amis, oder vielleicht sogar die Linken Regierungen Südamerikas, die OPEC? Wenn man konsequent wäre dürfte man mit niemandem mehr handel treiben, dann würden wir aber auch nichts mehr exportieren :D
     
  9. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #9
    @ Pleasure Seeker: bitte nicht all zu persönlich nehmen - aber ich bin hier im OT fast jedesmal bei deinen Beiträgen über deine Naivität, deinen Hang zu Dinge zu simplifizieren und auch Äpfel mit Birnen zu vergleichen, erstaunt.
    Du scheinst immer neue Wege zu finden, dein Weltbild zu rechtzurücken bzw. an den Haaren herbeigozogen zu argumentieren.

    Meine Hochachtung vor soviel Kreativität!


    Topo :cool:
     
  10. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #10
    Wie kommst Du denn auf diese betriebswirtschaftliche bzw. volkswirtschaftliche Aussage?



    Topo :cool:
     
  11. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #11
    Topo, ich hoffe du erkennst sämtliche Ironie in meinen Beiträgen :D
    Die haben auch nichts mit Weltbildzurechtrücken zu tun, ich habe mein Weltbild und das ist unverrückbar. Vielleicht bin ich nur einer derjenigen die gerne den Finger in die Wunde legen, statt alles rosarot zu malen. Und tut mir leid, ob Diktatur, von der Wirtschaft bestimmte teils belogene vom Volk gewählte Demokratie, oder Einheitspartei, ob Kopfschuss oder elektrischer Stuhl, die negativen Auswirkungen all dieser Dinge auf die Betroffenen sind die selben.

    Es geht mir vor allem um die Naivität der Leute, die alles sofort glauben wenn Politiker oder die 4Buchstabenzeitung sowie Wirtschaftsfachleute, im eigenen Interesse, vor dem Monster China warnen. Hintenherum wird kräftig an China verdient, auch von dt. Konzernen die so gerne das "Made in Germany" loben und verteidigen.
    Nicht nur die Chinesen beschei..en uns mit ihren Produktkopien, nein ;), wir tun es auch bei denen in dem die westl. Wirtschaft deren Politisches System, die Masse an billigen Arbeitskräften hemmungslos ausnützt. Selbst der dt. Verbraucher profitiert an den Dumpingpreisen bei "Discounterwaren", die verglichen mit den Löhnen in China noch immer viel zu hoch sind, die Kohle steckt der (deutsche) Handel ein. Die anderen Vorteile nutzen die Firmen und schweigen darüber wenn sie Teile ihres Sortiments in China produzieren lassen, aber dennoch westl. Preise verlangen, mit Gewinnen bis 500%.
     
  12. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #12
    Das zeigt die Erfahrung.

    Werden Produkte von Kinderarbeit in Indien boykottiert, dann wird die Kinderarbeit nicht geringer. Der Chef zahlt den Kindern nur noch weniger...

    Selbst gezielter Boykott einzelner Betriebe ist deshalb sehr vage. Pauschaler Bokyott eines ganzen Landes dagegen ist gradezu absurd.

    Es gab mal so Freaks, die meinten, israelische Produkte wegen der Besatzungspolitik boykottieren zu müssen. Kritik an Israel in allen Ehren......aber durch sowas trifft man eher den kleinen palästinensischen Unternehmer, dessen Waren nämlich nicht gesondert ausgezeichnet sind.

    Boykott eines Landes ist so wie ne Ersatz-Bombe auf ein Wohnviertel, wenn man eigentlich den Präsidentenpalast treffen will.

    Selbst internationale Sanktionen, erheblich besser durchzuführen als Boykotte, funktionieren ja nicht bzw. sind ein Schuss nach hinten. Jahrelange Irak-Santkionen haben die oberen 10.000 reicher gemacht, die arme Bevölkerung aber an den Rand des Ruins gebracht.

    Für die Regierigen™ ganz oben und deren private Einnahmen reicht letzten Endes auch der entsprechende Prozentsatz an Unterlaufung des Boykottes bzw. der Sanktionen.
     
  13. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #13
    Zu Südkorea:

    Die dortige Filmindustrie bzw. derren kulturelles Angebot mag ich schon mal nicht boykotieren (dann müsste ich die Hälfte meiner nicht ganz kleinen DVD-Sammlung in die Tonne treten), bei restlichen Waren könnte ich das kaum kontrollieren, also, was solls.


    Ein Boykott hat noch nie irgendjemanden geholfen. Auch China entwickelt sich mit steigendem Wohlstand, das ist unvermeidbar.
     
  14. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #14
    @topo:

    ich kann deine ausführungen gegen pleasure s. nicht ganz nachvollziehen,
    es gibt dinge die sind einfach so,auch wenn sie vielleicht vereinfacht ausgedrückt werden.


    ich denke nicht daß boykotte gegen staaten wirklich wirksam sind,selbst boykotte gegen
    firmen treffen meist nur einfache mitarbeiter denen man doch aus ihren unmenschlichen bedingunen
    raushelfen will.
    unmenschliche arbeitsbedingungen füllen den magen eher als keine arbeit.
    damit könnte man natürlich alles rechtfertigen...
    und mir schwant die diskussion darüber ob die veränderung bei dir anfängt führt nirgendwohin,
    denn einerseits klar wenns niemand macht ändert sich nix,aber wenn es nicht alle machen,
    sprich einen boykott von firmen die von z.b. kinderarbeit profitieren,durchzuziehen, ändert sich auch nichts da
    immer irgendwer lieber billige als "saubere"produkte kauft.

    so, und jetzt haben wir durch boykotte firma a davon überzeugt ihre fußbälle nicht mehr von kinderhänden produzieren
    zu lassen,dann springt firma b in die lücke und die kinder freuen sich wahrscheinlich noch, da sie wieder einen job haben
    der ihnen hilft ihre familie zu versorgen.da sie sich aber in einer akuten notlage befinden drückt ihnen ihr neuer evtl alter
    chef nach dem wiedereinstellen schlechtere bedingungen auf, denn die situation ist friß oder stirb.
    erreichte verbesserung also null.

    haben wir jetzt aber alle firmen davon überzeugt keine kinder mehr zu beschäftigen und sind willig höhere preise zu
    zahlen bleibt immer noch die frage was wir mit den arbeitslosen menschen machen nachdem wir ihnen die arbeit
    genommen haben,die unsere firmen reich und ihre bäuche notdürftig voll gemacht hat. sind staaten wie z.b. indien
    oder pakistan in der lage überall menschengerechte bedingungen zu schaffen die kinderarbeit unnötig machen?
    sind dann nicht auch eher wieder wir in der pflicht hier mit bildungsprojekten u.ä. den überforderten staaten unter die
    arme zu greifen?
    aber wie sollen diese staaten dann jemals eigenständig die "richtigen" lebensbedingungen für ihre bürger schaffen
    wenn wir sie in abhängighkeit von unserer hilfe halten?



    bitte fehler zu entschuldigen schreibe schnell da bei der arbeit...
     
  15. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #15
    Sowohl Firmen Boykott als auch Staaten Boykott (durch die UN) funktionieren recht gut.

    Das haben die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt.

    Nehmen wir nur mal das Beispiel Coca Cola und Kolumbien.
    Nehmen wir mal das Beispiel Nord Korea
    Nehmen wir mal das Beispiel Fussballproduktion vs. Kinderabeit
    Nehmen wir mal das Beispiel IKEA vs. Umweltschutz
    Nehmen wir mal das Beispiel TCM /Tchibo - auch wenn das gerade noch am Anfang steht.

    Usw. usw.

    Aus meiner beruflichen Praxis als Unternehmensberater könnte ich jetzt sehr viele Beispiele dazu erzählen....darf ich aber leider nicht.

    Soviel sei aber gesagt: Unternehmen haben heute eine große Angst mit negativ Schlagzeilen so in der Öffentlichkeit zu stehen.
    Sofern man nicht die "Kommunisten-Keule" raus holt, kann man mit geschickten Boykott und der nötigen Öffentlichkeit eine Menge erreichen.

    Der Verbraucher muss IMHO heute fragen und wissen, wie das Produkt, welches er kauft, produziert und transportiert worden ist.

    Und die Partei Diktatur China mit den demokratischen USA in einen Topf zu werfen.....ist doch wirklich weit hergeholt. Ich billige bestimmt nicht alles, was aus den USA kommt oder dort gemacht wird.
    Aber das sind doch Welten dazwischen.

    Ich persönlich versuche so gut wie es geht konsequent zu sein und kaufe "ehtische" Produkte, wenn ich die Wahl habe.


    Topo :cool:
     
  16. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #16
    was hat sich in kolumbien denn geändert?
    und nordkorea?ich wüßte nicht daß die dortige bevölkerung von irgendwelchen
    verbesserungen profitiert hätte.

    kurzgesagt:
    was ist positiv an deinen beispielen?bzw was wurde dort wie positiv bewegt?
     
  17. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #17
  18. hag

    hag Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #18
    Huch , viele denkanstösse ,danke !!
    ja ich fahr ne Yamaha, spiel ne ibanez aber das is ja japan.
    scherz beiseite : ich find china/korea waren seelenlos und find das gerade bei musiksachen
    FÜR MICH uninteressant.punkt
     
  19. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 27.02.07   #19
    Hast du zwar als Scherz gemeint, aber du weißt, dass in Japan die Todesstrafe praktiziert wird und auch nicht so "human" (wie paradox!) wie in den USA. Heimliche Hinrichtungen in Japan Jeder Morgen kann der letzte sein - Panorama - sueddeutsche.de Tod am Strang und klammheimlich, unmenschliche Haftbedingungen. Ist das nicht auch Hinterm Mond?
    Boykotte bringen überhaupt nichts, wenn es um Menschenrechte, Umweltschutz usw. geht. Getroffen wird die einfache Bevölkerung und die Situation verschlimmert sich eher, als dass es zu einem Umdenken kommt.
     
  20. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #20
    Der Fall mit C.Cola ist im Gegensatz zu China aber ein derbes Beispiel, was dieser Konzern in Indien anstellt ist dermaßen krass..

    Ikea und Umweltschutz? Ich dachte hinter denen ist man wegen ihrer Steuerpraxis her?!

    Korea? Das ist ein (UN) Embargo, ebenso wie es bereits mit dem Irak stattfand, was wiederum nur zu einem führt: Erhöhte Kindersterblichkeit in Folge von: Medikamentenmangel (es könnten ja Chemiewaffen daraus gebastelt werden, die fallen somit unter das reguläre Waffenembargo). Durch Exportverbote fehlt das Geld in der Staatskasse, bei Missernten können dann keine Nahrungsmittel gekauft werden.. Toll um die Zivilbevölkerung direkt zu treffen, die daraufhin eher noch fester an ihrem Regime klebt, zu sonst nützt es nichts. Staaten die solche Dinge gerne tun halte ich für "bedenklich" was die Humanität betrifft, und dazu zählt dann auch die USA.

    Stimmt Topo, zwischen den Regierungen der USA und China liegen Welten, aber beide Regierungen lassen ihre Wirtschaftsbosse an der langen Leine und darin liegt eine Gemeinsamkeit die sich auch nicht wegdiskutieren lässt.
    Aber ich danke dir dafür uns deinen Beruf genannt zu haben, gut das du kein Berater für Politiker bist, dann hätte ich sofort eine ganz schlechte Meinung von dir ;)

    Auch wenn ich das mit den ethischen Produkten nicht verstehe, kann es die überhaupt ausreichend geben um den Lebensstandart eines der führenden Industrieländer mitzumachen? Ich behaupte: Nein.