Clavinova CLP 130/150

von Nefermaat, 16.01.04.

  1. Nefermaat

    Nefermaat Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.01.04
    Zuletzt hier:
    20.04.06
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.01.04   #1
    Hallo,

    nachdem ich (dilettantischer Klavierspieler) mein akustisches Klavier verkaufen mußte,
    will ich mir jetzt ein Digitalpiano zulegen.
    Ich neige - auch im Hinblick auf den Preis - zum Clavinova CLP-130, will aber auch das
    CLP-150 nicht ganz ausschließen.
    Leider kann ich zur Zeit keines von beiden probieren, sondern höchstens ein CLP-120.
    (Auch das Technics SX-PX 663, das evtl. eine Alternative wäre, ist für mich zur Zeit
    nicht verfügbar).

    Auf einem anderen Forum hat allerdings jemand von folgender "Macke" des CLP-130 berichtet:

    Went to a store and played the CLP130 for some time. Good sound and
    action.....but wait a while, I found that playing a sustained C (mid
    octave) together with a lower C and a Bb it produced a strange monotone
    reccuring rolling effect (?) - not like a piano at all. Much too synthezized
    an effect. The rolands in the same price range didn't do this (but the
    sounds were more mellow and muddled, perhaps) and the bigger Yamaha brother
    CLP-150 didn't do it either.

    Ein weiterer Poster erwähnt ebenfalls (aber wohl nur von Hörensagen) "rollende Geräusche",
    die entstehen würden, wenn eine Taste sehr lange gedrückt bliebe.

    Kann jemand, der das CLP-130 probiert hat, dies bestätigen?
    Gibt es da wirklich einen störenden Effekt,
    oder ist es nur ein sehr subjektiver Eindruck einer Person
    (oder ein Defekt an einem individuellen Gerät)?

    Weitere Frage: Welchen Effekt bringt beim CLP-150 die "Saitenresonanz" zusätzlich zu den
    schon beim CLP-130 vorhandenen "Sustain-Samples"? Ist ggf. ein Unterschied der Klangqualität
    aufgrund dieser zusätzlichen Saitenresonanz auffallend?

    Verstehe ich es richtig, daß die Tastatur vom CLP-110 bis CLP-150 überall die gleiche ist?

    Auch für Ratschläge von Clavinova-Erfahrenen
    zu weiteren Punkten, auf die ich bisher noch nicht gekommen bin, wäre ich dankbar.

    Viele Grüße

    Uwe
     
  2. JeffVienna

    JeffVienna Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.12.03
    Zuletzt hier:
    14.04.16
    Beiträge:
    1.086
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    721
    Erstellt: 16.02.04   #2
    ...und bin seeeehr happy damit. Der "rollende" Effekt, den Du beschrieben hast, sind Interferenzen bei eng zusammenliegenden Samples, der von Konzertpianisten möglicherweise für Stirnrunzeln sorgt (obwohl ich ein paar solche kenne, die Digitalpianos daheim haben...). Im Ernst: mir fällt das ganze nicht auf.

    Ob 130 oder 150 hängt damit zusammen, was Du damit machen willst. Ich wollte nur Piano spielen, daher das CLP 130. Würde ich aber zusätzlichen irgendwelche Songs damit aufnehmen wollen, hätte ich mir das CLP 150 genommen (fertige Styles mit Drums, Bass,... hunderte Sounds,...).

    So long,
    der Jeff.
     
  3. Nefermaat

    Nefermaat Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.01.04
    Zuletzt hier:
    20.04.06
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.02.04   #3
    Hallo,

    danke für die Antwort. Ich dachte schon, es meldet sich niemand mehr.

    Inzwischen steht nun schon seit reichlich 2 Wochen ein CLP-130 bei mir zu Hause. Ich hatte ein Geschäft gefunden, daß fast alle gängigen Modelle vorrätig hatte, und habe mich dann recht schnell entschieden.

    Ich bin im Wesentlichen zufrieden mit dem Gerät, und mir ist der
    o. g. "rollende" Effekt, insbesondere in der dort genannten Tonlage, nicht aufgefallen.

    Allerdings habe ich mittlerweile bemerkt, daß in der Voice Grand Piano 1 einige Töne in der 2. Oktave über dem mittleren C (die offizielle Zählweise ist mir jetzt nicht geläufig) bei starkem Anschlagen etwas seltsam klingen, ganz besonders das g. Bei Gebrauch des Sustainpedals scheint mir der Effekt noch auffälliger.

    Es handelt sich um ein hochfrequentes Nebengeräusch, das Sekundenbruchteile nach dem Anschlag einsetzt, evtl. besonders starke Obertöne o. ä. Leider ist mir das erst nach einigen Tagen zu Hause aufgefallen, ich hatte im Geschäft hauptsächlich mit Tonleitern alle Töne durchprobiert, aber bei sehr kurzem oder relativ leisem Anschlag hört man es nicht.

    Komischerweise ist es mir auch bei den Stücken, wo man es hören müßte, nicht beim erstmaligen Spielen aufgefallen - ich frage mich, daher ob es immer auftritt (dann wäre es wohl eine nicht zu behebende generelle Eigenschaft der Samples) oder doch nur gelegentlich.

    Gib bitte einmal Bescheid, ob Du auch hören kannst, was ich meine.

    Viele Grüße

    Uwe
     
Die Seite wird geladen...

mapping