Clepsydra / More grains of sand / 1994 / CD

von Jogi`s Rockfabrik, 26.09.05.

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    Erstellt: 26.09.05   #1
    Clepsydra - More grains of sand

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    Eine Band aus der Schweiz, die in ihrem Spiel unwahrscheinliche Ähnlichkeiten mit Marillion hat. Daher ist diese Band auch als echte Alternative für Fans der Briten zu empfehlen.

    “The grain” ist das Into zu…

    „Moonshine on heights“: Die Synthies bilden ein recht schönes Glockenspiel im Hintergrund, die ganze Geschichte geht ein wenig in Richtung der alten Marillion. Die Klampfe von Lele Hofmann kann ich nicht dauernd hören, weil mir insbesondere der Leadsound überhaupt nicht gefällt. Dennoch: Schlecht gespielt ist es wahrlich nicht. Die Songs haben stellenweise eine recht traurige Aufmachung und ein verträumtes Stimmungsbild. Der Song ist an sich auch der rockigste und lauteste des Albums, der Rest der Scheibe lässt es sehr viel ruhiger angehen. Die Keyboardarbeit überzeugt mich, insbesondere an den dominanten Stellen. Übrigens: Der besprochene Anrufbeantworter: Jawohl, es ist Nick Barrett von Pendragon.

    „Birthday party“ …von netten Pianoklängen eingeleitet und wie es einem Neo.-Prog aus den 90er Jahren geziemt von netten Sologitarren untermalt.

    ….die Platte zieht sich wie an einem Strang durch die Gefühlswelt der Menschen, ein Song reiht sich an den anderen, dennoch würde ich nicht davon sprechen, dass hier ein Konzeptalbum vorliegt. Es wirkt zum einen sehr, sehr ruhig und andächtig, lässt aber im nächsten Moment wieder zahlreiche Gefühlswelten, insbesondere auch Wutausbrüche zu, nämlich immer dann, wenn die ganze Band zusammen spielt.

    Ein Wort zum Gesang:

    Die Stimme passt hervorragend… ein wenig Akzent ist hörbar (italienisch????). Das tut der Sache aber gewiss keinen Abbruch.

    Neben Pendragon haben auch Clepsydra für mich hier ein Album vorgelegt, welches leicht verdaulich ist, ohne jeglichen großen Bombast auskommt, dennoch eingängig ist und zum Genießen einlädt. Mit guter Miene zum bösen Spiel billigt man dem Gitarristen einen eigenen Sound zu, für mich sägt sie im Endmix zu sehr und stellt kein gewolltes Gejammer mehr dar.

    Da gibt es dann von mir eine

    8/10

    Trackliste:

    1. The grain 0.46 min
    2. Moonshine in heights 7.12 min
    3. Birthday party 7.16 min
    4. Eagles 5.54 min
    5. Hold me tight 3.18 min
    6. No place for flowers 8.04 min
    7. The Outermost bounds 2.53 min
    8. Fly man 4.10 min
    9. The river in your eyes 8.45 min
    10. Grain dance 2.04 min
    11. The prisoners victory 7.15 min
    12. Vienna 4.39 min
    13. The last grain 3.28 min


    Gesamtspiellänge: 65.50 min


    Band:

    Vocals: Aluisio Maggini
    Guitars: Lele Hofmann
    Keyboards: Philip Hubert
    Bassguitar: Andy Thommen
    Drums: Pietro Duca
     
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