Click-Track für Song mit Tempowechsel erstellen?

von garfunkel, 08.12.07.

  1. garfunkel

    garfunkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #1
    Eig. sagt meine Überschrift schon fast alles...
    Wie kann man am besten einen Click-Track (also so eine Art Metronom) softwaremäßig programmieren, wenn im Song das Tempo variiert? Wenn das Tempo immer gleich is, isses ja kein Problem, dann kann man z.b. einfach 120 bpm einstellen, aber wie mache ich das wenn das Tempo z.b. in der Strophe 100 bpm hat und im Refrain 120?
     
  2. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #2
    Also bei Cubase geht das per automation, wenn mich nicht alles täuscht(Habs noch nicht gebraucht).
     
  3. PlantaS

    PlantaS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #3
    Hi

    Wie schon gesagt "Cubase"

    Oder ein anständiges Metronom kaufen ;)

    Würde mich mal interessieren obs dafür mitlerweile auch Freeware gibt? :rolleyes:


    Bye.
     
  4. garfunkel

    garfunkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #4
    Hmm, wie funktioniert das mit der Automation? man spielt einen Track ein und der Click wird automatisch im richtigen Tempo erstellt oder wie?
     
  5. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.12.07   #5
    Nee, nee, man muss schon vor der Aufnahme das Tempo in der Tempospur erstellen, da man ja dazu auch spielen will/muss. Also kann man genau einstellen, ab welchen Takt/Zeit das Tempo oder der Takt wechselt.
     
  6. garfunkel

    garfunkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #6
    Ok, sowas kann ich jetzt inzwischen schon erstellen....
    Aber was macht man nun z.B. bei so langsamen Temposteigerungen...ich mein es ist ja oft so, dass man nicht plötzlich von 100 auf 120 bpm wechselt, sondern was weiß ich über 4 Takte hinweg das Tempo steigert, bis man die 120 bmp erreicht hat.
    Ich hoffe ihr versteht was ich meine....
     
  7. 4feetsmaller

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    Erstellt: 08.12.07   #7
    Nun ja, dann ist es vielleicht ganz günstig, dass man nicht mit einen Metronom arbeitet. Sowas könnte sonst recht 'stolpernd' wirken, wenn es eine Steigerung über mehrere Takte sein soll. Jedenfalls wenn das in deinen Fall überhaupt möglich ist.
     
  8. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.07   #8
    Ich würd das Metronom dann trotzdem in Stufen programmieren, ihr müsst ja nur die "1" kriegen...
     
  9. 200puls

    200puls Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.07   #9
    lineare tempowechsel gehen aber auch mit cubase. mit strg+t rufst du die tempospur auf - hier kannst du wie oben schon gesagt einen tempo-sprung setzen (z.b. ab takt x von 100 auf 120 bpm) oder einen anstieg (von takt x bis takt y von 100 auf 120 bpm). allerdings bin ich bei solchen aktionen auch eher fürs metronomlose einspielen...
     
  10. UIS-Bass

    UIS-Bass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.07   #10
    Man kann in der Tempospur einstellen wie der Sprung erfolgen soll: Linear oder Kurve (bin mir bei dem Wort nicht ganz sicher, bin nicht am Cubase-Rechner). Bei "Kurve (neu)" stellt man das fuer den naechste erstellten Tempowechsel ein, bei "Kurve" fuer den gerade angewaehlten.

    [​IMG]

    Bei Linear gibt es also einen Sprung. Sprich: Wenn bei Takt 20 ein Tempowechsel von 100 auf 120bpm erfolgt, laeuft der Song vor Takt 20 mit 100bpm, und danach mit 120bpm.
    Will man jetzt einen fliessenden Wechsel haben, muss man wie folgt vorgehen.

    Angenommen der Tempowechsel soll von Takt 20-24 stattfinden. Vor Takt 20 sinds 100bpm, ab Takt 24 120bpm.

    • Erstmal muss man zwei Punkte in die Kurve eintragen. Den ersten bei Takt 20, den zweiten bei Takt 24.
    • Nun waehlt man die Verbindungslinie zwischen den beiden Punkten an und setzt die Kurven-Art auf "nicht-linear" (halt das Gegenteil von Linear, ich komm nicht drauf).
    • Nun kann man das Tempo vorher und nachher anpassen indem man die Punkte (oder die Linien) auf das gewuenschte Tempo zieht oder das Tempo eingibt. Zwischen den beiden Punkten gibt es jetzte einen linearen Anstieg.

    So, hoffe geholfen zu haben... (bloedes Deutsch)

    UIS-Bass
     
  11. 4feetsmaller

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    Erstellt: 15.12.07   #11
    Joh, geholfen hast du schon damit und das kann der User auch ruhig mal ausprobieren. Ob das ganze aber noch musikalisch wirkt, wenn ein Metronom den Tempowechsel einleitet, mag ich mal zu bezweifeln, gerade bei jungen Bands. Dort find ich das arbeiten mit einen Metronom ohnehin grenzwertig und gar nicht mal so einfach.
     
  12. pico

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    Erstellt: 15.12.07   #12
    LEIDER denn Musik entsteht erst durch den Rythmus ;)
     
  13. garfunkel

    garfunkel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.07   #13
    Danke für die Antworten! Muss ich mal ausprobieren! Irgendein Freeware Programm, das sowas auch kann gibts bisher allerdings noch nicht, oder?
    Hmm, kann mir aber inzwischen gut vorstellen, dass dadurch ein bisschen die "Menschlichkeit" verloren geht und so ein Tempowechsel steril wirkt...
    Aber wie nehmt ihr dann den Backing-Track für den Schlagzeuger auf, wenn die Musiker die ihn einspielen (z.B. Gitarre + Gesang) kein Software-Metronom hernehmen können/sollten oder wie auch immer...?
     
  14. Kerkerseele

    Kerkerseele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.07   #14
    Also ich habe schon diverse solcher linearer Tempowechsel aufgenommen und wenn der Drummer den Part 100-500 Mal mit Metronom gespielt hat, dann packt das auch jemand der nicht so gut am Schlagzeug ist!! Ich würde die Gitarren-Phantomspur direkt im Cubase erstellen. Wenn ihr jedoch nicht mit Cubase arbeiten wollt gibt es natürlich auch die Möglichkeit den Klick wie einen Drumcomputer (nur in der normalen Midi-Map und eben mit nem entsprechenden kurzen-Piepton von nem virtuellen Instrument) zu programmieren und als Mixdown mit ins Studio oder den Proberaum zu nehmen. Im Studio nimmt man dann diesen Mixdown wieder als Grundlage für alle Aufnahmen (es ist dann am Besten wenn Klick und Gitarre seperate Spuren sind, damit man die Lautstärke anpassen kann und auch mal die Phantomgitarre muten kann). Wenn man sich genügend Zeit nimmt und übt wie blöde, dann trägt das alles zu einem guten und sauberen Spiel bei und ist keineswegs unmusikalisch, oder seit wann sind Taktschwankungen musikalisch!? Man muss natürlich üben um frei über einen Klick zu einem Song spielen zu können, aber das sollte ja klar sein!! Gerade für Drummer die wenig Erfahrung haben, ist es gut mit Klick zu üben, weil sie dadurch erst lernen was sie sonst für einen Müll zusammen trümmern - Disziplin und genügend selbstkritische Beobachtungsgabe setze ich ma voraus :D
     
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