Cloudscape / Cloudscape / 2005 / CD

von Jogi`s Rockfabrik, 20.04.05.

  1. Jogi`s Rockfabrik

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    Erstellt: 20.04.05   #1
    Cloudscape - Cloudscape

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    2005

    Hart, kompromisslos und progressiv und dennoch melodisch….was will ich machen? Nichts bei dieser Musik….denn es rumst an allen Ecken und Kanten. Cloudscape kommen aus Schweden und treten aus einer ganzen Masse von guten Metallic-Musikern ganz klar hervor, zumal die progressiven Parts für mich das Salz in der Suppe ausmachen. Auf dieser Scheibe wird an zahlreichen Stellen die Spannung gesteigert und bis auf ein erträgliches Maß gehalten. Der Sound ist gut und druckvoll, also aufnahmetechnisch weit vorne anzusiedeln. Die Musik ist ein absolut gelungener Kompromiss zwischen hartem Metal und einer niemals übertriebenen Frickelei. In keinem Song geht die Melodie verloren und wenn man sich mal etwas zu sehr ins verspielte begibt, folgt schnellstens eine Rückkehr zur eingängigen Melodie um auch den Liebhaber etwas einfacher strukturierter Songs zufrieden zustellen. So richtig viele Durchläufe braucht man auch nicht, um die Platte zu verstehen.

    „As the light leads the way“ stampft und wechselt die Tempi. Bereits beim ersten hören, wurde mir klar, dass hier ein Juwel vor mir liegen könnte, welches sich für meine Begriffe im weiteren Verlauf dieses Albums bestätigte.

    „Under fire“ wird von sanften Keys eingeleitet, im weiteren Verlauf spielen die Gitarren wunderbare Läufe und werden dabei durch die Keyboards ergänzt, wozu keine sog. Teppiche erforderlich sind. Immerhin schafft die Band es, die progressiven Einflüsse separat und dennoch bündig einzubinden und dann wieder einfach nur metallisch zu sein.

    „Aqua 275“: Eines vorweg, es gibt keine Ausfälle auf dieser CD, dennoch begibt man sich mit diesem Song sicherlich ein paar Jahre zurück. Recht leicht verdaulich wird hier gerockt und immer mal wieder ein leichter Background zur Untermalung der Leadstimme.

    „Witching hour“…Ideen, das es einem wohlig den Rücken runter läuft und somit ein absolutes Highlight. Ich habe selten etwas Besseres aus diesem Bereich gehört. Hier werden recht komplexe Themen leicht verständlich an den Mann gebracht. Es hat stellenweise den Anschein, als wenn alte Black Sabbath Töne in ein neues, progressives Gewand gedrückt werden und dies ist absolut gelungen.

    „Everyday is up to you“ entfaltet seine vollen Stärken, indem es himmlische Melodien mit einer gehörigen Portion Power verkleidet. Futuristisch veranlagt geht das Ding nach vorne ab.

    Wie ich bereits beschrieben habe…es gibt keinen Durchhänger, keine überlangen Songs, alle Stücke bewegen sich im 4 – 5 Minuten-Bereich. Das Werk insgesamt ist stimmig und sämtliche Intensionen, nämlich die Hörer mit progressiven Power-Metal zu bedienen, sind voll und ganz gelungen. Ich habe oftmals das Gefühl, eine musikalische Zeitreise in die 80er zu machen um dann sofort wieder schlagartig in die jetzige Moderne manövriert zu werden. Musikalisch erscheinen alle Bandmitglieder voll auf der Höhe zu sein.


    10/10


    Trackliste:

    1. As the light leads the way 4.42 min
    2. Under fire 5.27 min
    3. Aqua 275 4.11 min
    4. Witching hour 5.00 min
    5. In these walls 5.35 min
    6. Out of the shadows 5.07 min
    7. Everyday is up to you 4.01 min
    8. Dawn of fury 4.37 min
    9. Slave 5.33 min
    10. The presence of spirits 4.31 min
    11. Scream 4.15 min
    12. Losing faith 4.56 min



    Gesamtspielzeit: 58.00 min
     
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