CME Masterkeyboards?

von EDE-WOLF, 17.09.05.

  1. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 17.09.05   #1
    hi, ich komm nicht aus der Keyecke...

    ich such ein 88tasten keyboard für den Heim-und eventuellen live-gebrauch

    da ich ursprünglicher klavierspieler bin mag ich diese ganzen "papptastaturen" nicht, bzw. habe echte probleme drauf zu spielen, also bin ich im store vorbeigefahren und bin mal alle dinger rein vom spielgefühl her durchgegangen abgesehen von den schweineteuren Versionen (also >2000€) haben mir das günstige kurzweil (PC-1 x oder so in der art) und besagtes CME (https://www.thomann.de/artikel-179427.html)
    eigentlich recht gut gefallen, da ich ehh einen PC zur hilfe nehmen würde wäre ja ein synth a la kurzweil dann irgendwie überflüssig!

    letztendlich ist auch der preis von 500€ ausschlaggebend!
    Nun die frage:
    gibt es irgendeien konkreten grudn von diesem Mastercontroller abzuraten?
     
  2. Speet

    Speet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.05   #2
    schau mal in den thread "m-audio keystation 88-pro"

    wie schon beschrieben ist mein uf8 gestern angekommen und nun machen schon 3 schwarze tasten beim drücken son klappriges geräusch!

    also wäre da was mit der dämpfung nicht in ordnung...

    aber sonst bin/war ich sehr zufrieden damit. Ich finde die Tastatur (bis auf die beschriebenen probleme) eigentlich sehr zufriedenstellend. Leider funktioniert der Usb treiber bei mir auch nciht!

    Speet
     
  3. nordstern

    nordstern Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.06   #3
    Hallo an alle,

    Ich war bei Erscheinen des CME ganz begeistert und dachte: "Endlich ein gutes Masterkeyboard. Metallgehäuse = robust, sieht toll aus, viele Controller...".

    Bin aber gsd vor einem Kauf noch auf wichtige Contra-Infos gestoßen.

    1.) Die Robustheit ist mehr Schein als Sein. Der gesamte Boden des CME besteht aus einer dünnen Preßspanplatte. Wenn das CME jetzt auf einem Keyboardständer steht, drückt dessen nicht unerhebliches Gewicht auf die Spanplatte, die sich entsprechend durchbiegt. Und auf der ist die Elektronik befestigt. Vertrauenserweckend???

    2.) Mehrere Anwender bestätigten mir, daß das CME UF8, so gut die gewichtete Tastatur anfangs im Vergleich zu M-audio/Edirol wirkt, für Piano unspielbar sei. Begründung: die Umsetzung Mechanik-Elektronik sei sehr schlecht. D.h. so gut die Tastatur stumm gespielt wirkt, was du an Anschlagdynamik produzierst, stimmt nicht mit dem Signal am Ausgang überein. (Trotz Velocitycurves Wahl.)
    Ich konnte das selbst nicht testen, aber kann nur den Tip geben, das CME UF8 auf alle Fälle an einem Soundmodul zu testen und nicht nur stumm.
    ____

    Tja, wie's aussieht gibt's kein einziges wirklich tolles und hochwertiges Masterkeyboard am Markt! Yamaha hatte mal eins - ersatzlos gestrichen. Kawai - ersatzlos gestrichen usw.

    Im Falle des Kawai besonders ärgerlich. Denn die Tastatur des Kawai MP-8 Stage-Pianos, AWA Grand Pro Mechanik genannt, ist die mit Abstand tollste, die jemals gebaut wurde! (Große Liebe auf den ersten Blick!)
    Tolles Gefühl und Ansprechverhalten, robust und hochwertigst aufgebaut (Echte Holztasten!).

    Aber leider: KEIN Masterkeyboard von Kawai mit dieser Tastatur!

    Warum gibt's eigentlich keine hochwertigen Masterkeyboards mehr? Selbst das Doepfer LMK4+ (einzige Ausnahme) erfüllt das nur zum Teil. Die Fatar TP10 Tastatur des Doepfer ist gut, aber Lichtjahre von der Kawai entfernt und das Doepfer mit 1.300 Euronen ja kein Schnäppchen (OK, das Flightcase ist gleich mit dabei.). Erscheint mir der volle Widerspruch zum Bedarf, denn in Zeiten der PlugIns und Xpander/Soundengines müßten die äußerst begeht sein.

    Schöne Grüße noch,
    nordstern
    ____________________
    Rinnen muß der Schweiß
     
  4. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 19.01.06   #4
    Oberheim MC3000 :-)
     
  5. Illen

    Illen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.06   #5
    Wie ist denn die Tastatur des Oberheim MC3000 im Vergleich zum MP8 einzuschätzen? Das ding macht sonst ja nen guten Eindruck
     
  6. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.01.06   #6
    jeder vergleich mit einem mp8 ist überflüssig; die antworten sind schon vorher klar;):

    MP8 vs. [random digitalpiano] = MP8
    MP8 vs Piano = Piano

    soll heißen, gegen nen mp8 kommst du mit nem mc3000 sicherlich nicht an - was die tastatur angeht... ;)
     
  7. DschoKeys

    DschoKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.06   #7
    Ich würde die Tastatur des Doepfers nicht als schlechter ansehen als die eines MP8 oder MP9500. Ein reines Masterkeyboard sollte generell andere Prioritäten setzen als ein Stagepiano, das fast ausschließlich auf die naturgetreue Imitation eines Klavieres getrimmt ist (z.B. graded Hammer, schwerere Gewichtung etc.).

    In einem Masterkeyboard sollte schon eine Tastatur verbaut sein, mit der man sämtliche Instrumente anständig spielen kann (selbst wenn es der Kompromiss ist, eine Hammond mit gewichteten Tasten zu spielen..), und auf der man verschiedene Zonen für verschiedene Sounds einrichten kann (das ist doch eine der wichtigeren Aufgaben eines Masterkeyboards; ich möchte keine Hammerings auf dem unteren Teil einer Graded Hammer-Mechanik spielen müssen...). Hier gibt es nach wie vor unterschiedliche Zielgruppen für SP's und MK's.

    Von daher finde ich nicht, dass es keine anständigen Masterkeyboards mehr gibt. Auch das PC2X von Kurzweil erfüllt diese Aufgabe mit Bravour. Davon abgesehen ist ein problemloses "Mastering" auch mit Geräten wie dem S90ES zu bewerkstelligen (für mein Empfinden eine überaus gute Tastatur...ich hoffe, meine nächste Neuanschaffung ;) ), das zusätzlich noch als oberdurchschnittlicher Klangerzeuger fungieren darf.

    Gruß...und willkommen im Forum!!! :)

    Johannes
     
  8. nordstern

    nordstern Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.06   #8
    Hallo an alle,

    @ toeti:
    Hallo Thorsten! Gibts das Oberheim MC3000 noch als Neuteil und wo?

    @ giovanni78:
    Ja, und wohl auch ein Yam S90ES oder Korg Triton Extreme oder Gem ProMega. Aber ich dachte hier an pure Masterkeyboards ohne Tonerzeugungsteil, die dann auch entsprechend billiger und etwas leichter sind.

    Mein "...ist gut, aber Lichtjahre von der Kawai entfernt" war sicher zu hart und zu schnell formuliert (Nicht mitbedacht, daß Zweck entscheidend ist). Sorry Johannes und sorry Doepfer. ;)
    Das Doepfer ist ja ultrarobust und den Unterteil als Flightcase auszubilden, ist schlichtweg genial. Deckel drauf und fertig ist's Keyboard im Flightcase! Und der Doepfer Support ist traumhaft.

    Was mir am Doepfer fehlt, sind mehrere Potis und Slider. Ich denke, die super Elektronik im Innern wird hier mangels Controller nicht voll ausgeschöpft. Wieviel Controller hat 's CME UF, auch wenn die Qualität fraglich ist? Wieviele der vorhandenen Slider, Tasten und Potis kannst du per midi frei zuweisen, wenn du ein MP-8 oder PC2X oder Triton Extreme als Master verwendest? Zig.

    Mit dem nötigen Kompromiß hast du zweifelsohne völlig recht, wenn man von einem Masterkbd als all-in-one ausgeht. Ich hab mich allerdings gänzlich von dem Gedanken verabschiedet und suche ein Masterkeyboard (oder SP in der Funktion) mit optimalster Tastatur für Pianosound (und EP) und werde für B3 und Synthies einen eigenen Controller mit ungewichteten (oder leichtgew.) Waterfall-Tasten verwenden.

    Zwei Manuale, kein Kompromiß. Will mir einfach nicht in den Bauch oder Kopf, schnelle Orgelglissandi auf einer gut gewichteten klavierabgestimmten Tastatur zu spielen. Außerdem haben die guten klavierigen Tastaturen, wie Kawai und Yamaha, kein Aftertouch. Zu Recht, wie soll man mit dem Zurückschnellen der Tasten in ff arbeiten, wenn dann der Aftertouch ausgelöst wird (Der dann noch das Zurückprallen dämpft.)

    Bei Synthies fehlt dann aber der Aftertouch empfindlich. Daß es den für alles passenden Kompromiß nicht gibt, zeigt ja eigentlich Kurzweil. Die Kurzen PC2s gibt's ja als PC2X gewichtet und als PC2 ungewichtet, je nach persönlichem Schwerpunkt Piano oder Orgel.

    Ich denke, ein zusätzlicher Waterfall Controller wird mich nicht sehr belasten. Sie sind auch in sehr guter Qualität preisgünstig (Die komplexe Hammermechanik fällt ja weg.). Für eine Probesession wird's die Wahl des dafür besseren tun, fürs Üben zuhause sind dann ohnehin beide vorhanden. Und onstage vertraue ich doch auf helfende Hände und ein Auto, um beides ohne grobe Probleme transportieren zu können.

    Aber ich geh die Anschaffung erst an, vielleicht überseh ich ja was gröblich???

    Ging das jetzt an Illen oder mich oder uns beide?
    In jedem Fall ein herzliches Danke, Johannes, fein da zu sein! :)

    Schöne Grüße,
    nordstern
    ____________________
    Rinnen muß der Schweiß
     
  9. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.01.06   #9
    Hallo, Ede,

    schön, mal jemanden aus der HKS-/Schallpappen-Ecke hier anzutreffen:

    Aller Unkenrufe zum Trotz: schau Dir bzw. spiel mal diese beiden Leisten an:

    Doepfer LMK2+

    Doepfer LMK 4+

    Sie bieten - vor allem im Livebetrieb - alles, was der Pianist braucht; das Case ist auch schon integriert.
     
  10. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.06   #10
    Hab' nun schon seit ca. einem guten halben Jahr ein uf8 und übe da praktisch täglich drauf Klavier...
    Was viele vergessen: Bei einem All-In-One Stagepiano sind die Klänge optimal auf das Ansprechverhalten der Tastatur abgestimmt, bei einem Masterkeyboard kann man bestenfalls Glück haben, dass eine der vorgefertigten Anschlagumsetzungskurven gerade halbwegs passt (das ist z.B. trivialerweise der Fall, wenn man die gleiche Tastatur verwendet wie der Hersteller der Sample-Library - einige von denen haben z.B. Kawai MP4/MP8 Tastaturen, weswegen die Einstellungen dafür "auf wunderbare Weise" passen.) Hat man nun ein anderes Masterkeyboard, welches über eine leicht andere Velocity-Verteilung verfügt, dann muss man diese Anpassungen eben Layer für Layer im Samplerprogramm selbst per Hand vornehmen - das kann je nach Umfang (Zahl der Layers etc.) schon mal locker einen halben Tag dauern. Danach klingt das Ganze dann aber wesentlich besser als die unangepasste Variante. (Prinzipielle Mängel wie das zu frühe Erreichen der maximalen Anschlagstärke oder die Nichterreichbarkeit der niedrigen Velocity Werte und damit die unzureichende Ausnutzung der vollen Dynamikauflösung lassen sich natürlich nicht "wegoptimieren", z.B. beim uf8 ist das aber zum Glück meiner Erfahrung nach nicht so, das Velocity-Preset "1" sendet recht brauchbare Werte auf denen man aufbauen kann.) Da man externe Soundmodule nicht in ähnlich flexibler Weise anpassen kann wie softwareseitige Samplebibilotheken (meistens kann man nur zwischen ein paar Standardkurven auswählen, die alle mehr oder minder gut passen), müssen die natürlich von vorneherein gut zusammenpassen. Ist das nicht der Fall, sollte man sich entweder beim Masterkeyboard oder dem Soundmodul lieber nach was anderem umschauen. Das heisst jetzt aber nicht, dass sowohl das Soundmodul als auch das Masterkeyboard an sich schlecht wären, sie passen halt einfach nicht gut zusammen. Lange Rede kurzer Sinn: Nicht immer gleich der ersten "des Masterkeyboard is' für Piano nicht geeignet, hat ein total unrealistisches Anschlagverhalten" - Stimme glauben... ;)

    NothanUmber
     
  11. nordstern

    nordstern Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.06   #11
    Hi, NothanUmber,

    Ja, kann ich total nachvollziehen! Hab mich beim Lesen deines posts daran erinnert, daß mir ganz am Beginn meiner Recherche punkto Kombi Masterkeyboard-Racksoundmodul jemand sagte, daß im Vergleich zu Stagepianos oder Workstations das Problem der gegenseitigen Abstimmung bestünde. Du bestätigst das.

    Das von dir vorgeschlagene manuelle Abstimmen würde bei mir wohl eine Hürde sein, da es mir nicht um das Ansteuern eines Software PlugIns geht, sondern um ein Hardwaremodul, wie Kurzweil PC2R oder Yamaha Motif Rack ES z.Bsp. :(

    Interessant, daß Hersteller die Kawai AWA GrandPro Tastatur als Referenz verwenden. Wieder ein Pluspunkt dafür. Kawai wirbt im Forum ganz offen für Masterkeyboard Interessenten damit, daß MP-8 Stagepiano als das beste Masterkeyboard zu sehen, mit mitgelieferten Sounds als Goodie. Allerdings sind 2.300 Euronen für reine Masterkeyboardfunktion mehr als üppig!

    Wie gesagt, am Anfang meiner Überlegungen stand auch das CME UF8. Direkte Rückmeldung von jemand, der es tatsächlich benutzt, hatte ich noch nie. Wie bist du denn zufrieden damit? Wirkt das auch nach einem halben Jahr Intensivspiel noch mechanisch solide?

    Und wie ist das mit dem von mir angesprochenen Preßspanplattenboden? Keine Probleme damit in der Praxis? Hast du's auf einem Keyboardständer, der es auf gesamter Breite unterstützt?

    Ist die Aftertouch Funktion nicht schnellem ff Spiel hinderlich? Ich mein': Dämpft die Aftertouch Funktion nicht das Zurückschnell der Tasten ab?

    Hat das CME eine midi-merge Funktion? Ich möchte nämlich die Signale zweier Keyboards (doppelmanualig) zur Ansteuerung eines Soundmoduls verwenden. Ein Keyboard steuert über midi-channel X den Klaviersound an, das zweite Keyboard über midi-channel y gleichzeitig den Orgelsound.

    Ich dachte mir anfangs, da reicht ein midi-through Eingang. Also Signalrouting: midi-out des 1. Keyboards zu midi-through 2. Keyboard. Midi-out 2. Keyboard zu midi-in Soundmodul. Habe aber in Erfahrung gebracht, daß das Keyboard, an dem midi durchgeschliffen wird, ein setting auf midi-merge erlauben muß.

    Bei midi-through wird angeblich das midi-Signal völlig unverändert durchgeschliffen. Links rein - recht raus. Mit der merge Funktion wird aber das Midi-Signal vom der keyboardeigenen Tastatur dazuaddiert. Also im Fall meines obigen Beispiels: Das erste Keyboard, ungewichtete Waterfall für die Orgelansteuerung, sendet auf midi-channel 2. Das läuft ins zweite, bsp. CME UF8 für die Klavieransteuerung. Dieses produziert über die eigene Tastatur Signale auf midi-channel 1. Und addiert jetzt die am Eingang liegenden Signale von channel 2 dazu und gibt alles am midi-out aus. Damit bekommt die Soundengine midi-signale auf beiden Kanälen und nicht steht der unabhängigen Multitimbralität im Wege.

    Kann das das CME??

    Grüße,
    nordstern
     
  12. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.06   #12
    Da hilft dann wahrscheinlich nur eines: Die Sachen im Laden mal zusammenstöpseln und schauen ob eines der Anschlagkurven-Presets passt (beim uf8 sind das nur vier Stück, da bist du schnell durch ;), vielleicht kann man aber auch auf der Seite des Soundmoduls noch was umstellen )

    Konkret weiß ich es nur von einem Hersteller, keine Ahnung ob man das schon "Standard" nennen kann. Wenn man das Geld hat (und das Ding hauptsächlich stationär einsetzt - ist recht schwer), sollen die Kawai-Dinger aber ziemlich gut sein. (Habe ein MP9500 mal ca. 5 min angespielt, hatte da einen recht guten ersten Eindruck. War mir dann aber doch zu teuer.)

    Bisher gab's keine Probleme (Wenn man mal ein paar Tage ausgesetzt hat, sollte man als erste Aktion gleich mal einen chromatischen Lauf über die ganze Tastatur spielen, weil in der Mechanik irgend so eine Art Öl drin ist, welches man erst aus seiner Ruhelage verdrängen muss - der erste Druck auf eine Taste geht also etwas schwerer. Wenn man täglich spielt, kann man sich das jedoch sparen)

    Ich hab' das Keyboard auf einem recht stabilen Klapptisch stehen und es seit ich es ausgepackt habe von da nicht mehr wegbewegt. (Ein klassischer Kreuztisch-Keyboardständer wird vermutlich zum spielen eh zu wacklig sein - ausserdem haut man sich ständig die Füße an...) Ob das Ding für den Roadalltag geeignet ist kann ich dir also nicht sagen.

    Also das Repetitionsverhalten ist eigentlich ganz brauchbar.

    Nein, das uf8 hat noch nicht mal einen klassischen MIDI-Eingang... (nur über USB, ein normaler MIDI-Ausgang ist jedoch vorhanden). Notfalls müsstest du es also entweder hinter dein Zweitkeyboard hängen (welches dann MIDI merge unterstützen sollte) oder einen externen MIDI-Merger bemühen (z.B. sowas: http://www.midisolutions.com/prodmrg.htm). Auf der Namm hat cme ausserdem einen Nachfolger der uf-Reihe angekündigt, der u.a. in der Beziehung anscheinend mehr zu bieten hat: http://www.cme-pro.com/products-list/product-vx.html (Keine Ahnung, ob das schon vom Preis her mithalten kann, das hab' ich bisher noch nirgendwo gesehen.)

    NothanUmber
     
  13. nordstern

    nordstern Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.06   #13
    Hallo NothanUmber,

    Danke für die Tips. Vor allem für den link und die Info über die Vorstellung des neuen VX auf der NAMM. Wuiii, die haben ja die Möglichkeiten ganz schön erweitert! Das ist jetzt offenbar auch Midi-merge drin. Von den unzähligen Potis, Endlosdrehreglern und Fadern ganz zu schweigen. Und ein LCD-DISPLAY! Beeindruckt bin.

    Oh je, möchte jetzt nicht in deiner Haut stecken. Würdest jetzt sicher auch gerne das neuen besitzen wollen, oder?

    Grüße,
    nordstern
     
  14. toeti

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    Erstellt: 22.01.06   #14
    Morgen,

    das Teil gab es zumindest im letzten Jahr noch beim Store. Allerdings ist die Klaviatur gewöhnungsbedürftig.
    Ging meiner Meinung nach sehr in Richtung Pro2, Kurzweil K Serie. Also nicht so schwer, aber schön ebenfalls für alles andere.
    Die Ausstattung mit Midi Matrix ist ja auch mehr als gut. Das bietet in der Größe kein anderes Masterkey im Moment.

    Gebraucht wäre da noch Roland A90 oder A70 zu nennen. Vier Midi Outs und mit Soundboard bestückbar bei Bedarf.

    mfG
    Thorsten
     
  15. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 22.01.06   #15
    was mich irritiert... auch bei der vx-serie steht nirgendwo was von speicherbaren patches... oder hab ich das überlesen?

    das war doch auch ein großes minus bei der UF-Serie... eben dass man zwar alle controller schon frei belegen konnte, aber nicht mehrere dieser belegungen abspeichern und wieder aufrufen konnte... oder?

    beim VX lese ich komischerweise auch nichts dergleichen...:confused:
     
  16. Panda

    Panda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.06   #16
    naja dauert sicher eh noch was und wird teurer ... interessant ist es jedoch gerade weils endlich nummerpads hat um bank und programmwechsel mal vorzunehmen
     
  17. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.06   #17
    Momentan tut das uf8 eigentlich so ziemlich alles was ich brauche. Das irgendwann mal wieder was neues nachkommt (und das Neue dann nicht schlechter sondern besser ist, als das Alte) was abzusehen, damit muss man wohl leben.

    Ich würd mal sagen: Jede Klaviatur ist in gewisser Weise gewöhnungsbedürftig, da sich die auch bei echten Klavieren/Flügeln teilweise nicht unerheblich unterscheiden :) (Die Tasten der uf8 Klaviatur sind etwas schwergängiger als die meines (recht leichtgängigen) Klaviers, vielleicht vergleichbar mit einem leichtgängigeren Flügel.)

    Hm, hab' ich mich auch gefragt. (Mittlerweile gibt's für die uf Serie übrigens einen softwareseitigen Presetmanager auf deren Homepage zum runterladen.) Was auch immer sie mit diesen Zeilen meinen mögen...:
    "U-CTRL is a brand new concept by CME, it provides the easiest way to communicate between controller and music software. You do not need to load template or presets, just press U-CTRL button and all the controllers for software you may use will be ready."

    ?!?

    NothanUmber
     
  18. Distance

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    Erstellt: 22.01.06   #18
    und wozu braucht man den wenn das ding doch eh keine presets speichern kann?:er_what:
    oder hab ich da jez doch was falsch verstanden?!:confused: :confused:
     
  19. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.06   #19
    Die UFs können sich genau ein Preset (die aktuellen Einstellungen) merken und man kann diese Einstellungen mittels sysex-Befehlen als "dump" über den USB-Port ausgeben lassen oder umgekehrt die Einstellungen durch senden eines solchen Dumps in einem Stück ändern. In der Software kann man also verschiedene Presets für alle UF-Schieber und Knöpfe definieren (am einfachsten, in dem man sie am Keyboard einstellt und es dann veranlasst, einen neuen Dump abzuschicken) und dann je nach Bedarf mithilfe der Software wieder zurückspielen.

    NothanUmber
     
  20. Distance

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    Erstellt: 22.01.06   #20
    ach so ist das gemeint... okay ^^

    naja, fürs studio mag das ja noch einigermaßen gehen...
    aber auf die bühne kann man mit den dingern doch eigentlich nicht? also ich meine, wenn man einigermaßen viel mit den controllern arbeitet...
     
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