Combo VS Top Teil (Pro & Contra)

von ElRodeo, 08.03.08.

  1. ElRodeo

    ElRodeo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #1
    Hi, es gibt ja kleine TopTeile mit wenig Watt und große Combos mit viel Watt und umgekehrt. Klanglich gibt's sicher Unterschiede weil Combos (zumindest bei Röhrecombos) meist offen gebaut sind und Boxen in der Regel geschlossen. Alles hat sicher so seine Vor und Nachteile wobei das finanzielle wohl auch eine Rolle spielt. Ich spiel Combos weil ich oft unterwegs bin und find die etwas praktischer bei Transport/Handling. Ein Top Teil mit Box macht optisch mehr her (finde ich), aber ich bin trotzdem der Combotyp :) Über welchen Amp spielt ihr lieber eure Gitarre und was haben Top-Teil und Combo für Vor und Nachteile?

    Gruß, ElRodeo



    Edit: bin mir nicht sicher ob das Thema in den Umfragen-Thread gehört oder ob's das schon mal gab. Bei letzterem sorry und bitte Löschen
     
  2. SickSoul

    SickSoul HCA - Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.03.08   #2
    Also ich spiele zur Zeit einen Peavey XXl 212 Combo (Solidstate), der ist auch hinten geöffnet. Werde mir wahrscheinlich in nächster Zeit noch eine geschlossene 212er Box (wahrscheinlich TT Rex mit V30) dazu holen und dann mal schaun was mir am besten gefällt:
    Combo alleine, TT-Box alleine oder beides zusammen. Irgendwann wird der Peavey dann noch ersetzt (sieht momentan nach Marshall JVM 410H aus :))

    Die meisten Sachen kann man nicht pauschal für Combos oder Stack als Vor- bzw. Nachteil sehen. Ich würde z.B. lieber nen Topteil und ne 1x12 oder 2x12 Box tragen als nen 2x12 oder 4x10-Combo. Meiner ist mit 28kg da noch recht leicht, die Dinger wiegen aber auch gerne mal 10kg mehr und das ist nicht witzig ;) (zB Orange Rockerverb 50C, Marshall JVM 410C)
    Welcher Sound besser ist, ist oft von der Location abhängig. Bei einem kleinen Gig ohne Ampabnahme bist du sicherlich mit nem offenen Combo besser beraten als mit nem Halfstack, da der Sound sich besser verteilt ohne direkt lauter zu werden. Ne geschlossene Box ballert tierisch laut nach vorne raus und links/rechts bzw drüber/drunter hörst du nicht viel. Ebenso im (kleinen) Proberaum.
    Bei größeren Gigs sieht's aber wieder anders aus, da du meistens mit reichleich Abstand zu deinem Amp stehst und dich in den Soundkegel deiner Box stellen kannst. Da geht nem offenen Combo schon eher die Puste aus.
    Was man wohl recht klar als Vorteil für das Stackt sehen kann ist, dass du einfach flexibler bist, da du die Box frei aussuchen kannst. Bei einem Combo kannst du nen anderen Lautsprecher einbauen (dadurch ändert sich die Gehäusebeschaffenheit nun mal nicht) oder du schließt halt ne Box an, was wiederrum teurer wird, da du ja quasi schon für ne Box gezahlt hast.
    Wenn du allerdings keine zusätzliche Box brauchst sind Combos in der Regel günstiger (außer du holst dir ne Billigbox ala H&B oder Behringer zu deinem Topteil ins Haus).

    Für mich haben beide Formen ihre Daseinsberechtigung und man muss einfach gucken, was einem eher liegt oder was man besser verwenden kann.

    MfG
     
  3. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #3
    Für meinen Teil haben die Combos die Nase vorn, passen ins Auto, sind schnell einsatzbereit für Sessions oder Gigs und klingen oftmals einfach offener.

    Für lautere Einsatzgebiete stell ich meinen Prosonic-Combo noch auf eine Zusatzbox, so hab ich ihn auf Ohrenhöhe und beide Soundvorteile (offener Combo + geschlossene Box). Bisher nutz ich ne Marshall 1960iger, eine TT-Box mit 2 V30iger im passenden Design zum Amp ist grade im Bau *freu*.

    Ich spielte früher mit dem Marshall 6100 Top + Box, seit ich Combos nutze sind die klar mein Favorit - es ist einfach wesentlich praktikabler. Der 6100 steht nur noch im Proberaum.

    Gruß, Uli
     
  4. Coachinger

    Coachinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #4
    SickSoul hat es denke ich mit einem Satz auf den Punkt gebracht:

    So sehe ich das auch, na klar kann man sich immer wieder Punkte rauspicken und die als Vorteil von nem Combo anführen, dann kommen wieder 5 andere, die genau das als Vorteil von nem Top plus Box anführen. Ich denk da nur an die ewige Diskussion über den Tranport. Letzlich alles abhängig von den Vorlieben und Bedürfnissen des Betrachters. Ich für meinen Teil sehe keine gravierenden Unterschiede zwischen Tops und Combos der gleichen Baureihe. Da es die meiner Meinung nicht gibt, isses letztlich nur ne Geschmacksfrage. Ich wollte beispielsweise keinen Combo mehr wegen der Optik (bin halt so oberflächlich -) ), d.h. aber nicht dass ich deshalb einen Combo gegenüber der Topversion schlechter finde. Ich sehs eher so, wie bei der Entscheidung zwischen 2 Gitarren: sprechen mich beide vom Sound und Bespielbarkeit gleihermaßen an, dann nehm ich auch die mit der mir ansprechenderen Optik. Bei mir isses halt die Optik, bei anderen der Transport, bei wieder anderen der vielzitierte Druck oder was auch immer. Nur wirklich objektiv deutliche Unterschiede zwischen Combo und Top sehe ich keine.
     
  5. ukeman

    ukeman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #5
    für mich kommts einfach auf das einsatzgebiet an. also auf ner jamsession brauch ich zb kein fullstack. aber auf ner größeren bühne darfs dann doch gern das stack sein.

    wobei der kombo in meinem sortiment derzeit noch fehlt ;)
     
  6. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #6
    Combo oder Topteil? Beides natuerlich...

    In meiner einen Band, bei der wir oft begrenzten Platz im Auto und Probleme mit Transport haben, spiele ich nen Combo... aus logischen Gruenden. Fuer meine andere Band, mit Sprinterfahrer als Frontmann und Frachtaufzug im Proberaum, hab' ich auch grad ein Topteil ergattert, und dazu kommt wohl bald eine schoene 4x12" Box.

    Es kommt also bei mir wirklich nur darauf an, wie weit ich das Ding schleppen muss (5m zum Frachtaufzug vs. ausm 1. Stock die Treppe runter usw.), und ob das Ding auf die Buehne passt.

    :)
     
  7. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #7
    also ich bin top-spieler
    für mich aus transport gründen.
    ich habe nämlich eine 412er in unserem proberaum zu verfügung gestellt bekkommen und zuhause meine 212er
    bei gigs sind wir oft "anreisende" und bekommen dann ebenfalls von anderen bands auch ma 2 boxen gestellt.
    wenn nicht passt die 212er auch noch rein.

    mfg KG
     
  8. MortalSin

    MortalSin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #8
    also ich machs so, hab nen Topteil und dazu zwei 2x12 cabinets. Eins zuhause und eins im Proberaum. Wenn ich möchte kann ich beide cabs zum Auftritt nehmen oder eben nur eins. Der Vorteil wie ich finde ist das zb ein Röhrencombo mit 2x12 Box sau schwer ist und ich beim Combo nicht meine Speaker raussuchen kann. So hab ich mein Topteil extra und die Boxen auch, was Platztechnisch auch sehr gut ist weil du bekommst das in jedes Auto rein. Und vorallem du kannst alles alleine tragen und brauchst nicht immer irgend wenn.


    greetz
     
  9. Blubberfabi

    Blubberfabi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #9
    Hi,
    ich spiel ein fender '59 Bassman LTD. Zuvor hab ich einen Marshall Top mit einer 4x12er Box gespielt.
    Man kann eigentlich sagen, dass eine geschlossene Box nicht so einen breiten Abstrahlwinkel haben. Ich hatte immer das Problem, dass ich mich auf recht großen Bühnen ab 12m aufwärts nicht überall optimal gehört habe. Das geht mir bei einem Combo nicht so. Da hör ich mich überall.
    Natürlich ist der Transportfaktor auch anders. Aber das hatten wir ja schon.
    Combos sind aus meiner Sicht auch viel direkter im Sound durch die Bauweise. Der Ton entfaltet sich schneller. Die Erfahrung habe ich gemacht...
    Letztendlich muss es jeder für sich entscheiden.

    Gruß
    Fabi
     
  10. ElRodeo

    ElRodeo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #10
    Sehe ich genau so! Die VS Threadüberschrift sollte ein wenig Aufmerksamkeit wecken aber nicht provozieren.

    Gruß, ElRodeo
     
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