Congaabnahme

von zucker, 10.06.08.

  1. zucker

    zucker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.08   #1
    Tach Bubens,

    eine Frage zur Congaabnahme. Funktioniert das mit einem C414 als OH mittig zwischen beiden Trommeln? Es ist das Einzige, was ich noch über habe.

    vielen Dank im Voraus - Henry
     
  2. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.08   #2
    ...wenn das deine einzige Möglichkeit ist, hast du ja eh nur die Wahl: entweder C414 oder kein Mikro - ich an deiner Stelle würds einfach ausprobieren!

    Weiter oben im Schlagzeug-Unterforum gibts ne Spalte "Percussion" da wurden schon divere Möglichkeiten diskutiert, einfach mal da nachlesen.

    Wie hast du deine Congas aufgestellt? Am Boden und du kippst die eine Trommel während dem Spielen zu dir? Oder auf Ständern und du spielst im Stehen?

    ersterer Fall ist nicht so günstig, da du damit (unkontrolliert) die Lage der Conga zum Mikro änderst, zweiterer Fall sollte mit diesem Mikro aber einigermaßen problemlos möglich sein. Etwas mit der Stellung des Mikros experimentieren, genauso mit der Einstellung am Pult.
    Bei letzterem sehen ich am ehesten eine kleine! Schwachstelle, weil du halt nicht individuell pro Trommel den Sound anpassen kannst.

    Lange Rede kurzer Sinn - das C414 ist beleibe nicht die schlechteste Lösung, mach das.
     
  3. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 10.06.08   #3
    ja - es funktioniert
    es kann nur sein, dass ein sehr aktiver Percussionist an das Mikro stößt

    wahlweise kannst du das Mikro auch etwas vor die Congas stellen, so dass dieser Fall ausgeschlossen ist.
    Das C414 ist jedenfalls so empfindlich, dass es auch noch aus entsprechender Entfernung gut aufnimmt.

    Könnte sogar sein, dass das C414 so empfindlich ist, dass es zu sehr überspricht und zu viele Umgebungsgeräusche mitnimmt. Vermutlich musst du im Livebetrieb den EQ "unten rum" zurücknehmen - aber dafür wäre sicherlich eine 2fach Parametrik am Pult erforderlich.
    Wir verwenden üblicherweise Kleinmenbraner wie z.B. das gute alte C1000 oder auch das beyerdynamic Opus 53/MCE530. Die gehen dafür sehr gut.
     
  4. zucker

    zucker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.08   #4
    Hallo und vielen Dank.

    Spielen tu ich nicht, bin auf der anderen Seite der Macht.:D
    Das C1000 fällt aus - bäh und rauschen, das Beyer ist schon verbrummst und das MCE 530 sagt mir jetzt nichts. Was ich noch frei hätte wären 2 Gefell PM 750.

    Die 2 Congas stehen da einfach so gerade rum und der Musiker trommelt halt. Ich dachte das C414 per Ständer in der Mitte über die Trommeln zu positionieren, so etwa 5...10cm zur Trommelmitte hin aber so, daß er nicht draufhaut. Cut bis 80...100 Hz, obenrum muß ich erstmal sehen was geht, Schlagzeug und Bass ist auch dabei. Einen 31 Band Zug hätt ich schon noch frei für den Insert.
    Muß man die Dinger eigentlich komprimieren oder gibt das nicht so viel Dynamik wie beim Topfschlagen? Kleiner Eff mit drauf?
    Ehrlicherweise - hab die Dinger noch nie abgenommen.
     
  5. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 10.06.08   #5
    Ich würde ein Großmembraner im Livebetrieb eher nicht komprimieren.
    Vermutlich hast du so schon genug zu kämpfen.
     
  6. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.08   #6
    vermutlich wirst du das Mikro einen Tick näher an die Conga stellen, die Tumba "brummelt" dann noch locker mit.
    Als Effekt wahrscheinlich etwas Hall, muß man den örtlichen Bedingungen anpassen. Insgesamt eher eine neutrale Einstellung, so dürfte ein Slap auf der Conga noch gut kommen und ebenso die Basstöne auf der Tumba.

    Wichtig scheint mir noch die Aufstellung bezüglich dem Drumset, das solltet ihr so austüfeln, daß (hauptsächlich) die Snare nicht zu sehr einstreut.
    Das ist oft das Problem daß überall wesentlich mehr Snare daruf ist als das gewünschte Signal selbst.
     
  7. zucker

    zucker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.08   #7
    Hallo,

    weil mich das selber immer ärgert, wenn einer fragt und nach erfolgter Beratung nicht antwortet.... Es ist zwar lang her aber trotzdem und deshalb:

    Abgenommen wurde nun mit AKG C3000, über Conga und Bongo, ohne Gate und ohne Komprimierung (Schießbude war 2m weiter weg und sauber gespielt) - es hat sehr gut gepasst. Die beiden C414 waren an den Saxophonen beteiligt, beide PM 750 als OH an der Schießbude - schien mir sinnvoller.

    Vielen Dank für die Antworten.:)
     
  8. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.08   #8
    Das ist nett :).

    Übrigens, hast Du schon mal versucht, die PM 750 ohne den Korb (abschraubbar) zu betreiben? Da dieser nur für den Popschutz zuständig ist (den Du in Deinem Anwendungsfall ja nicht benötigst), vermute (!) ich, daß die Auflösung einen Tick feiner wird... :).
     
  9. zucker

    zucker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.08   #9
    Hallo,

    nö, denn das sieht ja nicht gerade fein aus. Man könnte vielleicht die Schaumstoffeinlage mal entfernen aber Kondenser mögen keine Feuchtigkeit und ob das bei Live überhaupt etwas bringt, wage ich doch zu bezweifeln.
     
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