convenience

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Hallo Freunde des kreativen Schreibens!
Würd gern einen meiner Texte posten und bin gespannt, was ihr so dazu sagt!
Für konstruktive Kritik bin ich natürlich offen und dankbar!
Gruß Jan

un hier isser: (Song heißt Convenience was soviel heißt wie "Bequemlichkeit")

CONVENIENCE

have you thought about the fact
which things would change if we would act
have you ever thought bout all the poverty
which is created by our society

we all know what we can change
convenience 's showing us our range
why should i strain so hard
no sucess,its not my part

i believe that if we all would change some things we wouldnt fall
but if i will start to shift the problem is i'll miss my lift


have you thought about the fact
which things would change if we would act
have you ever thought bout all the pain
which makes the world going insane

we all know what we can change
convience s showing us our range
why should i strain so hard
no sucess,its not my part


i believe that if we all would change some things we wouldnt fall
but if i will start to shift the problem is miss my lift
i believe that if we all would change some things we wouldnt fall
but if i will start to shift the problem is miss my lift
 
Eigenschaft
 
Dein Text ist mMn sehr gut verständlich. Dass du den Hörer/Leser durch eine "persönliche" Erzählform miteinbeziehst und dann eine Art Lösungsvorschlag (oder Aufruf) anbietest gefällt mir sehr gut!

have you ever thought bout all the poverty
which is created by our society

Man weiß was du meinst, aber wenn man es ganz genau nehmen würde würde der Text im deutschen so lauten:

Hast du jemals über die Armut nachgedacht,
die durch unsere Gesellschaft erschaffen ist?

Besser wäre wohl:

Hast du jemals über die Armut nachgedacht,
die durch unsere Gesellschaft verursacht wurde?

also:

Have you ever thought 'bout all the poverty,
which has been caused by our society?

i believe that if we all would change some things we wouldnt fall
but if i will start to shift the problem is miss my lift

Zu deutsch:

Ich glaube, dass wenn wir alle einige Sachen ändern würden, nicht Fallen würden,
aber falls Ich anfangen werde mich zu verändern, ist das Problem, verpassen meinen Fahrstuhl.

Eventuell hast du ein Wort vergessen? Was meinst du damit?
 
Hi!
zuerst mal: Danke fürs Lesen,Zeitnehmen und kommentieren!!!
bezüglich des Refrains:
Es muss heißen:
I believe that if we all would change some things we wouldnt fall
but if i will start to shift the problem is i'll miss my lift

zu deutsch:
Ich glaube, dass wenn wir alle ein paar dinge ändern würden, würden wir nicht fallen
aber wenn ich anfangen werde zu bewegen/verrücken (i.S. von etwas bewirken) ist das Problem, dass ich meinen Aufzug/Auftrieb (doppeldeutig gemeint) vermissen werde...
(also der Aufzug der quasi dabei hilft, etwas zu bewegen, was wiederum die Bequemlichkeit ironisch wiederspiegeln soll!

Mein Gott jetzt check ichs bald selber nimmer :-D
Verstehst du was ich meine?

Lg Jan
 
Ja, also Lift als Gegensatz zum Fallen und der Gemütlichkeit.
Ist aber etwas schwierig nicht vom Schema abzuweichen, vor allem wenn shift und lift bleiben müssen...

Ein Vorschlag:
I believe that if we all would change some things we wouldn't fall.
But whenever I start to shift - I'm going to miss my lift.

Das heißt aber: Immer wenn ich anfange mich zu verändern/bewegen, werde ich meinen "Lift" verpassen.

Du sagst, dass du den Aufzug/Auftrieb "vermissen" wirst, ist das richtig?
Eine doofe Sache aber im Englischen: Wenn du "miss" mit dem Fahrstuhl in Verbindung bringst heißt es immer "verpassen".

Vielleicht hast du noch eine andere Idee?
 
im Endeffekt is passt es auch, wenn er oder in dem Fall ich, den Fahrstuhl verpasse, da der Fahrstuhl quasi als Zeichen von Faulheit steht (anstatt die anstrengenden Treppen zu laufen)
somit würde dann i will miss my lift quasi als ausrede stehen!
Also grob übersetzt: Immer wenn ich anfange mich zu verändern, werde ich meinen Aufzug verpassen.
-> folglich werde ich mich nicht verändern, da es ja eh keinen sinn macht! (da ich ihn ja sowieso verpasse).
Weiß du wie ichs mein?
Jetzt muss ich nur mal schaun ob ich dein whenever noch iwie reinkrieg :)

Vielen Dank schonmal fürs Lesen und Überlegen!!!

Gruß Jan
 
Hi Janus,

ein gesellschaftskritischer, politischer, nachdenklicher, aufforderner songtext: gut.
ein grober klotz auf einen groben keil: auch gut?
the society, the poverty, we and I - the world would fall ... das bewegt mich, muss ich eingestehen, nicht so richtig. Natürlich kann man in einen songtext, der kritisch ist, keine ausgefeilte gesellschaftliche Analyse packen und der Differenzierung sind rein vom Umfang her enge Grenzen gesetzt: zu recht. Dennoch fehlt mir etwas, das an dessen Stelle treten könnte: genaue Beobachtung.

Und vielleicht auch die Wahl des Betrachtungs-Zentrums: geht es um Dich (als Lyrisches Ich natürlich) das sich selbst fragt, warum es - auf gut Deutsch - den Hintern nicht hochbekommt und nach kurzem Aufbegehren angesichts der Ungerechtigkeit oder generell Unfertigkeit dieser menschlichen Welt wieder zurückfällt, vielleicht mit reuigem Gewissen (eigentlich müsste ich doch), in die alte unbekannte Untätigkeit, in das Dulden, das Aushalten oder einfach die Alltäglichkeit - und Schuld ist diese verdammte alte Bequemlichkeit?
Oder geht es um eine Anklage an die Welt, an die Anderen: Warum steht Ihr nicht auf - warum lasst Ihr alles so wie es ist - warum passiert nichts? Auch hier mit der Antwort: Ihr seid - wir sind alle so bequem ...
Oder geht es um mich als Leser und Angesprochenen: have you ever thought about the fact which things would change if we would act?

Aus dieser Unbestimmtheit kommt aus meiner Sicht der Text nicht hinaus - und bleibt letztlich mit seiner Forderung auch - für mich - zu allgemein: wenn wir nur alle wollten und täten, würde sich schon alles ändern. Das ist auf der einen Seite sicher so: wenn wir alle etwas täten, würde sich alles ändern. Aber es passiert ja nicht - oder jedenfalls nicht genug. Oder von zu wenigen. Oder vielleicht nicht in die richtige Richtung? Oder vielleicht tun viele was, aber haben ganz andere Vorstellungen davon, wie die Welt geändert werden könnte und wie die Welt danach aussehen sollte? Liegt das alles an unserer verdammten Bequemlichkeit?

Vielleicht. Zumindest muss und kann ja kein kritischer Text alle Punkte aufzählen, die nötig wären, dass sich etwas ändert. Man kann sich ja beschränken. Beispielsweise auf die Bequemlichkeit.
Aber wie gesagt: Aufrütteln tut mich der Text nicht - er macht mit mir zu wenig, löst bei mir zu wenig aus. Und ich habe das Gefühl, dass es daran liegt, dass zum einen die Beschreibung recht allgemein ist (poverty, society) und zum anderen mal das lyrische Ich, mal alle (we) und mal ich als Hörer gemeint (you) ist.

Wirkliche Schwierigkeiten habe ich allerdings mit dem Refrain: Ich habe, ehrlich gesagt, das Bild selbst beim zwei- oder dreimaligen Lesen nicht verstanden - und wenn man den Refrain erklären muss, funktioniert er meiner Ansicht nach nicht. Das grundlegende Bild ist für mich nicht klar: Man soll die Treppe nehmen, wo ein Lift da ist. Wozu? Ich komme zum gleichen Ziel und es strengt weniger an. Geht es darum, dass etwas anstrengend sein muss, damit es richtig ist? Es geht doch darum, dass man etwas erreicht - dass man die Welt ändert. Oder nicht? Soll man etwas nur deshalb tun, WEIL es anstrengend ist? Das passt doch nicht. Und Deine letzte Deutung: Immer wenn ich etwas tun will, verpasse ich meinen Lift: das ist nun gerade überhaupt keine Auffordern, etwas zu tun und seine Bequemlichkeit zu überwinden - das ist die direkte Botschaft: Du brauchst eh nix zu tun, weil es nix bringt, weil wenn Du versuchst, was zu tun, verpaßt Du Deinen Lift.

Für mich stimmt einfach das Bild nicht zu der Botschaft, die Du vermitteln willst.
Vielleicht willst Du auch zuviel in den Refrain reinpacken: Botschaft, Brechung, Ironie, Ausrede: das ist eine ganze Menge. Und die Sprache hilft Dir da auch nicht wirklich: Für mich funktioniert der Refrain weder im Deutschen noch im Englischen.
Ich glaube, dass wenn wir alle ein paar dinge ändern würden, würden wir nicht fallen
aber wenn ich anfangen werde zu bewegen/verrücken (i.S. von etwas bewirken) ist das Problem, dass ich meinen Aufzug/Auftrieb (doppeldeutig gemeint) vermissen werde...

Möglicherweise bringt es etwas, zunächst diese zentrale Metapher inhaltlich wirklich gut festzuzurren und dann sprachlich und bildlich gut rüberzubringen.
Ich habe den Eindruck, dass das enge Reimschema Dir zudem unnötige Fesseln auflegt, die dem Fluss und der Verständlichkeit nicht wirklich zu Gute kommen. Manches scheint geradezu auf den Reim hin formuliert zu sein und die vielen if-Konstruktionen sind neben den verschachtelten Konstruktionen ziemlich unenglisch: statt
have you ever thought bout all the poverty
which is created by our society
könnte es heißen:
what bout (the) poverty
created by (our) society

Möglicherweise hast Du ja schon eine musikalische Umsetzung im Kopf und die Silbenanzahl und Länge der Zeilen paßt genau. Dann ist es natürlich okay. Falls dem nicht so ist, werden für mich zu viele Worte gebraucht und gemacht - und das nimmt die Möglichkeit der genaueren Betrachtung und der präziseren Beschreibung.

Hmmm - wenn ich das jetzt so lese, ist das eine ganze Menge geworden. Vielleicht gibt es ja etwas darunter, womit Du etwas anfangen kannst und was Dich anregt. Denn das Thema und der Text haben eindeutig etwas - es kommt mir derzeit vor wie die Skizze zu einem Bild, das in Grundzügen gemalt ist und das richtig gut sein und werden kann.

x-Riff
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey x-riff!
Wahnsinn wieviel Zeit du dir genommen hast! Ich dank dir!

Vielleicht mal kurz zur Erklärung:
Der Text is für einen Metalsong, der in Kombination zur Gitarre und Drum grooven soll!
Es geht hirbei weniger um eine spezielle Sache sondern um die generelle Tatsache, dass wir Menschen ein sehr verstocktes Völkchen sind, das sich nur sehr schwer aufraffen kann etwas zu verändern, wenn die Sache uns nicht direkt betrifft.
Als Beispiele werden eben die Armut und der Schmerz, welche auf der Welt weit verbreitet sind herangezogen, welche nicht zuletzt durch diese gewisse "Bequemlichkeit" geschaffen werden.
Wobei gerade Armut und Schmerz ja nicht nur wortwörtlich zu verstehen sind ( natürlich auch aber nicht nur). Es gibt ja viele Arten von Armut und Schmerz!
Es soll im Auge des Zuhörers liegen, in welcher Hinsicht er sich angesprochen fühlt, bzw. ob er sich überhaupt angesprochen fühlt.

Vorstellen könnte man sich z.B. Folgendes:
Der Großvater spricht zu seinem Enkel: Ob er je darüber nachgedacht hat, welche Dinge sich verändern würden, wenn wir handeln würden.
Als Beispiele nennt er Armut oder Schmerz.

Die Überleitung von Strophe zu Refrain:

We all know what we can change convenience s showing us our range
why sould i strain so hard, no sucess its not my part.

Die erste Zeile ist im Prinzip das Erkennen der menschlichen Bequemlichkeit und der daraus resultierenden Beschränkung der Menschen.
Dies erkennt der Enkel
Die zweite Zeile soll den individuellen Menschen beleuchten und quasi seine Ausrede offenlegen, warum er garnicht erst anfängt sich anzustrengen.
-> man sieht da man nur ein kleiner Teil ist, sowieso keinene Erfolg, also ist dies nicht meine Aufgabe (z.B. Umweltschutzproblematik)

Der Refrain (i believe...)
Soll eine generelle Aussage des Menschen sein, dass wenn alle etwas ändern würden, dass die Menschen nicht fallen würden
Aber wenn er anfängt, etwas zu "bewegen" ist das Problem, dass er seinen Aufzug vermisst/verpasst.

Die Ironie soll hier folgende sein:
Eigentlich weiß jeder Mensch, dass wenn jeder auf gut deutsch seinen Arsch hochkriegen würde, dass sich einiges zum positiven verändern würde
(nehmen wir als Beispiel z.B. eine positive Einstellung zur Energieersparnis, zur Zivilcourage....)
jedoch wenn es dann kurz vor dem "Bewegen" steht, kommt wieder die Bequemlichkeit ins Spiel, welche dem Ganzen gegenspielt.
"Ich verpasse/vermisse meinen Aufzug (Bild für Bequemlichkeit)" soll zeigen, dass das "Aufzugverpassen" schon wieder ausreicht, um die Situation so zu belassen wie sie gerade ist! Hier wird das "Aufzugverpassen" quasi als Ausrede verwendet!
Weiter kann lift aber auch als "Kran" gesehen werden, welcher hilft, Dinge "anzuheben" und sie somit zu bewegen.
Da dieser aber nicht verfügbar ist, wird sich nicht die Mühe gemacht, etwas von Hand zu heben/bewegen!

Also, der Text soll auf so viele Situationen wie möglich beziehbar sein.
Er soll so offen wie möglich sein, denn jeder kann bei sich etwas finden, an dem er arbeiten kann!
Meiner Meinung nach, ist gerade durch die offene Art, die Möglichkeit gegeben, sich selber wiederzuerkennen und hineinzuinterpretieren.
Vielleicht schafft auch die Art und Weiße des Gesangs ein wenig mehr klarheit, denn die einzelnen parts, sind sehr unterschiedlich gesungen und das hin und her - switchen zwischen i und we wird vielleicht klarer!

Viele Grüße Jan
 

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