corvette FNA jazzman mit koa-decke

von bassist1990, 31.03.06.

  1. bassist1990

    bassist1990 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #1
    hallo
    ich hab einen warwick corvette FNA jazzman mit einer decke aus koa entdeckt
    optisch ein traum
    mich wuerde nun interessieren wie das ganze sich klanglich auswirkt, da ich fruehestens im juli antesten kann

    danke schon mal

    edit:
    ok ich hab grade erst bemerkt das es kein jazzman ist
    der bridge PU sieht eher nach 2 single-coils unter einer decke aus

    der neck-PU ist auch bedeckt

    aber da ich auch beim jazzman erst fruehestens im sommer antesten kann tut das erst mal nichts zur sache

    ich interessiere mich lediglich fuer die klangauswirkung der wunderschoenen koa-decke

    http://www.j-guitar.jp/sea/data/1005/r/1446_2.jpg
     
  2. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 31.03.06   #2
    ich glaube nicht, dass die koadecke so viel einfluss auf den klang hat. Ich glaube eher, dass es aus optischer sicht drauf ist.
    Das bild ist ein custom made warwick bass. sowohl die PU's, als auch die bundmarkierungen weisen darauf hin.

    zum fna jazzman allgemein: hatte mal einen 5-saiter mit flamed maple decke (natur). Wahnsinnig vielseitig das ding. Sehr schönes handling und geile optik
     
  3. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.03.06   #3
    Kommt auf die Stärke an und auf welchem Korpusholz sie liegt. So ab ¼" kann eine Decke klanglich was bewirken. Eine weichere Decke auf härterem Korpus rundet allgemeinhin den Ton ab. Koa an sich hat ähnliche Klangeigenschaften wie Mahagoni, also warm und rund, ist aber etwas härter (und öliger), damit etwas definierter und brillanter, paßt auch gut zu Fretless. Wird wegen Überforstung in guten bis sehr guten Qualitäten (und das tut mir leid sagen zu müssen, aber die haben bei Warwick nicht alle Hölzer :() aber immer rarer und teurer. Und leider wächst diese Akazienart nur auf Hawai'i. Aber wir können uns ja immer noch über Alternativen unterhalten ;)
     
  4. blackout

    blackout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #4
    Eine Frage, wo wir grade bei so einem Thema sind:
    Wie klingt Imbuia? Habe gehört, dass es mit der Walnuss verwandt ist, auch klanglich? Was kann man von einer Mahagoni / Imbuia Kombination klanglich erwarten?
     
  5. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.03.06   #5
    Unter "Imbuya" laufen pterocarpus indicus ("Papua New Guinea Rosewood"), eine Leguminose, die leichter ist als das verwandte Padouk, sowie phoebe porosa ("Brazilian Walnut, Canela Imbuia, Amerela"), gehörend zu den lauraceae, die klanglich mit brillanten Hochmitten und starkem Bass tatsächlich Walnuß nahekommt, auch wenn sie nicht damit verwandt ist.

    Wärme und Punch vom Mahagoni, Definition, Bass und Brillanz vom Imbuya.
     
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