Darf ich's noch einmal versuchen? Ziemlich spezifische Anfangsfragen.

von Prenzlberger, 30.05.07.

  1. Prenzlberger

    Prenzlberger Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.05.07
    Zuletzt hier:
    8.09.07
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    65
    Erstellt: 30.05.07   #1
    Mein erster Post war aus einer spezifischen Situation geboren, die Sache mit dem riechenden Balgen, aber eigentlich suche ich grundsätzliche Hilfe, denn so ganz weiß ich noch nicht, welches Akkordeon ich mir nun zulegen sollte.

    Mehr Expertise als hier, kann man sich kaum vorstellen, also lasst mich mal sagen, was ich erreichen möchte.

    Das Club hatte es mir angetan, weil man es ohne Noten spielen kann, denn ich habe vor einigen Jahrzehnten zwar etliche Songs geschrieben - LINK - aber weil ich so viel schrieb, lernte ich nie ein Instrument zu spielen, sondern fand Möglichkeiten durch rudimentäres Multitracking und Arrangements eine musikalische Ausdrucksweise zu finden.

    Natürlich wäre die Rechnerroute für jemanden wie mich logisch, aber um Melodien, Effekte, und auch Texte auszuprobieren, brauche ich ein eigentliches Instrument.
    ich werde das Akkordeon nie "beherrschen" wollen, sondern sehe es als eine Art analogen Soundgenerator, der meinem persönlichen Zeitempfinden beim Singen folgt, und mit dem man einfach so musikalische Gedanken erkunden und entwickeln kann kann.
    Besonders, glaube ich, mit der linken Hand, denn die Melodien würden ja gesungen und mit der rechten Hand würde ich - so meine Erwartung - vielleicht mehr begleitende Tonfolgen ausüben. Die kann man dann ja auch nachträglich aufnehmen. So habe ich es damals mit Blöckflöten, usw gemacht.

    Also, das weiß ich jetzt, ist das diatonische nicht geeignet, denn der Bass sollte sehr flexibel sein, da er die tonale Grundlage bilden soll. (Ich hatte auch mal an eine Drehleiter gedacht, denn solche Töne mäg ich.) Der Gedanke, so viele Accorde zur Verfügung zu haben, gefällt mir, denn viele könnte ich auf der Gitarre nie finden oder fingern. ;)

    Mehr als €500 will ich momentan nicht ausgeben. Wenn ich es wirklich erfolgreich anwende, kann man immer noch sehen.

    Auch sollte das Akkordeon klein genug sein, dass ich in meinem Ikea Poem sitzen kann, während ich gleichzeitig über einen Monitor meine Arbeit nebenan kontrolliere. Schlechte Haltung, ich weiß, aber ich bin auch Realist.
    Da war das Club natürlich ideal. Oder vielleicht ein Knopfinstrument?
    (Piano hat den Vorteil, dass ich die Tonfolgen etwas leichter auf ein Keyboard übertragen könnte, sollte ich das wollen, um irgendwelche andere Töne oder Sounds zu generieren. Aber schon 34 Tasten erscheinen mir Maximum.)

    Also suche ich wohl das kleinst mögliche Instrument, das einen sehr flexibelen Bass besitzt, mit Registern, die einen wirklich hörbaren Unterschied machen.
    Aus dem, was ich bisher gelesen habe, glaube ich, es sollte ein 60 oder 72 Knopf Bass sein (wegen des deminished Accords) und 48 sind wahrscheinlich etwas wenig, obwohl meine Lieblingstonlagen G, A, a, und e sind, also nichts ungewöhnliches.

    Ich weiß, dass €500 nicht gerade viel sind, und bisher habe ich mir vorwiegend ältere Modelle von Hohner (Concerto III) und Weltmeister (Serino) bei eBay angeschaut, denn bei Brusch kaufen €500 nicht gerade viel.

    Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr mir mal sagen könntet, wie ich in meinen Überlegungen liege, und welche Instrumente meinen Anforderungen - nach einer kompakten musikalischen Effektmaschine - am nähesten kämen.
    Danke für Eure Zeit!

    ciao for now!

    eckhard
     
Die Seite wird geladen...

mapping