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Elke-Diva
Registrierter Benutzer
- 19.05.26
- 06.04.26
- 17
Ein kleiner Rundgang durch das Gruselkabinett der Bühnen-Präsenz:
Hier mal meine Bestandsaufnahme des Grauens:
Der Bassmann:
Optisch irgendwo zwischen "Statue" und "Schaufensterpuppe". Während er die E-Saite bearbeitet, sieht sein Gesicht aus, als würde er im Kopf gerade seine Steuererklärung durchgehen oder überlegen, ob die Fingernägel mal wieder einen Cut vertragen könnten. Null Regung.
Vorschlag: Stell den Kollegen doch gleich hinter den Vorhang. Wenn er sich nicht bewegt, braucht er auch kein Licht.
Der Gitarren-Held:
Solange er Rhythmus schrammelt, wirkt er wie ein schlecht gelaunter Beamter kurz vor der Mittagspause.
Aber wehe, es riecht nach Solo!
Dann mutiert er in 0,2 Sekunden zum Hendrix-Reinkarnations-Monster, fegt die Vocals mit dem Hals fast von der Bühne und braucht plötzlich 5 Meter Aktionsradius für sein Ego.
Danach? Direkt zurück in den Standby-Modus.
Der Drummer:
Sitzt wie immer im Dunkeln (gut so?). Man sieht eigentlich nur zwei Stöcke, die sich bewegen. Dynamik? Fehlanzeige. Hauptsache die Snare knallt, der Rest ist Dienst nach Vorschrift.
Die Tasten-Burg:
Warum stehen Keyboarder eigentlich vor dem Vorhang? Man sieht sie eh nicht hinter ihrem 3-stöckigen Hardware-Wall. Er könnte da hinten genauso gut Minesweeper spielen oder sich ein Sandwich schmieren, man würde keinen Unterschied merken.
Die Bläser-Sektion:
Mein persönliches Highlight.
Festgewachsen an ihren Notenständern. Die Dinger wirken wie Anker.
Keinen Zentimeter Bewegung möglich, weil man ja die C-Dur-Tonleiter ablesen muss, die man seit 20 Jahren spielt.
Zwischen den Licks: Totenstarre.
Das Ende vom Lied:
Vorne rackert sich die Frontsau ab, macht Ansagen, animiert, schwitzt und versucht verzweifelt, so etwas wie "Show" zu simulieren, während der Rest der Kapelle optisch bereits beim Abbier in der Garderobe ist.
Ganz ehrlich: Warum machen wir uns den Stress?
Eigentlich können wir uns den Bus und das Schleppen sparen.
Wir schicken den Sänger/in mit einem USB-Stick (Halbplayback) hin und der Rest bleibt zu Hause vor der Glotz... da gucken wir nämlich genauso motiviert wie auf der Bühne.
Sieht das bei euch auch so aus, oder habt ihr Musiker gefunden, die noch einen Puls haben, wenn das rote Licht angeht?
Hier mal meine Bestandsaufnahme des Grauens:
Der Bassmann:
Optisch irgendwo zwischen "Statue" und "Schaufensterpuppe". Während er die E-Saite bearbeitet, sieht sein Gesicht aus, als würde er im Kopf gerade seine Steuererklärung durchgehen oder überlegen, ob die Fingernägel mal wieder einen Cut vertragen könnten. Null Regung.
Vorschlag: Stell den Kollegen doch gleich hinter den Vorhang. Wenn er sich nicht bewegt, braucht er auch kein Licht.
Der Gitarren-Held:
Solange er Rhythmus schrammelt, wirkt er wie ein schlecht gelaunter Beamter kurz vor der Mittagspause.
Aber wehe, es riecht nach Solo!
Dann mutiert er in 0,2 Sekunden zum Hendrix-Reinkarnations-Monster, fegt die Vocals mit dem Hals fast von der Bühne und braucht plötzlich 5 Meter Aktionsradius für sein Ego.
Danach? Direkt zurück in den Standby-Modus.
Der Drummer:
Sitzt wie immer im Dunkeln (gut so?). Man sieht eigentlich nur zwei Stöcke, die sich bewegen. Dynamik? Fehlanzeige. Hauptsache die Snare knallt, der Rest ist Dienst nach Vorschrift.
Die Tasten-Burg:
Warum stehen Keyboarder eigentlich vor dem Vorhang? Man sieht sie eh nicht hinter ihrem 3-stöckigen Hardware-Wall. Er könnte da hinten genauso gut Minesweeper spielen oder sich ein Sandwich schmieren, man würde keinen Unterschied merken.
Die Bläser-Sektion:
Mein persönliches Highlight.
Festgewachsen an ihren Notenständern. Die Dinger wirken wie Anker.
Keinen Zentimeter Bewegung möglich, weil man ja die C-Dur-Tonleiter ablesen muss, die man seit 20 Jahren spielt.
Zwischen den Licks: Totenstarre.
Das Ende vom Lied:
Vorne rackert sich die Frontsau ab, macht Ansagen, animiert, schwitzt und versucht verzweifelt, so etwas wie "Show" zu simulieren, während der Rest der Kapelle optisch bereits beim Abbier in der Garderobe ist.
Ganz ehrlich: Warum machen wir uns den Stress?
Eigentlich können wir uns den Bus und das Schleppen sparen.
Wir schicken den Sänger/in mit einem USB-Stick (Halbplayback) hin und der Rest bleibt zu Hause vor der Glotz... da gucken wir nämlich genauso motiviert wie auf der Bühne.
Sieht das bei euch auch so aus, oder habt ihr Musiker gefunden, die noch einen Puls haben, wenn das rote Licht angeht?





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