Das Gesetz des Reichwerdens

von Enza, 04.12.07.

  1. Enza

    Enza Gesperrter Benutzer

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  2. armyclonk

    armyclonk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #2
    halte ich irgendwie net für richtig. reich werden kann man auch, wenn man den gedanken der konkurenz wahrt.
    rücksichtslos seinen vorteil wahren ist auch nicht gerade unförderlich...
     
  3. Enza

    Enza Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #3
    Na, dann lies Dir den Text nochmal durch, @Army ;)
    Wenn wir uns im Konkurrenzdenken verhaften, sind wir nicht frei - schau:
    Wer andere zu beherrschen sucht, ist im Konkurrenzdenken verhaftet. Wer im Konkurrenzdenken verhaftet ist, besitzt kein schöpferisches Gemüt.
    Hüte Dich vor Konkurrenzdenken!

    Die Menschen müssen lernen, daß sie ihre schöpferische Kraft für diese Gedanken einsetzen, anstatt Konkurrenzkampf zu betreiben. Niemand kann Dir etwas wegnehmen, das Du selbst geschaffen hast. Und jeder von uns hat die Freiheit, daß wir glücklich und ohne Mangel leben. Es ist wirklich genug für alle da.
     
  4. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #4
    Auf den Text gehe ich mal nicht näher ein, das ist in meinen Augen - sorry für die klare Formulierung - inhaltsloses Geseiere ist.

    Warum soll ich denn in aller Welt kein Konkurrenzdenken haben können und gleichzeit schöpferisch tätig sein? Gerade deswegen werde ich doch kreativ, um besser zu sein als andere.
    Warum sollte ich etwas schaffen, wenn ich glücklich und ohne Mangel lebe? Nur aus dem Willen heraus fange ich damit an.
     
  5. Enza

    Enza Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #5
    Natürlich, wenn man den Text nicht gelesen hat, kann man auch nicht darauf eingehen.
    Ich habe das auch nicht hier hineingestellt, um dieses Thema zu zerreden. ;) Macht Euch in aller Ruhe Gedanken darum und nehmt das an Informationen mit, womit ihr einverstanden seid. Einige von uns sind sicherlich auch noch nicht so weit, diesen Text zu verstehen. Lasst ihn einfach hier stehen für diejenigen, die damit etwas anfangen können.
     
  6. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 04.12.07   #6
  7. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #7
    Ich hab deinen Text sogar durchgelesen, aber davon mal abgesehen.


    Ich finde übrigens, dass deine Aussage doch ein wenig arrogant ist. Klar, alle die das nicht toll finden sind noch nicht so weit und verstehen das nicht. Aha, auch eine Möglichkeit.:great: Ich halte das einfach für Geschwätz. Wenn du meinst, dass das nicht so ist, dann fass den Text doch einfach mal ganz kurz prägnant zusammen und schau dann mal nach, was dann noch an Aussage übrigbleibt. Nicht viel, oder? Denn der Text ist nicht logisch aufgebaut, hat keine inhaltliche Struktur und dazu in sich wiedersprüchlich. Nebenbei eine Qual zu lesen.
    Hätte man ein "Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist" eingebaut, wäre das wohl keinem aufgefallen.;)

    Übrigens befinden wir uns hier in einem Forum, da kann kannst du Diskussionen nicht verhindern. Wenn du etwas nur in den Raum stellen willst, dann schreib das in einen Blog.


    Sorry, das ist alles nicht böse gemeint, brauchst du auch nicht persöhnlich nehmen, aber das ist meine Meinung zu dem Thema.
     
  8. Enza

    Enza Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #8
    Dann lies das Original -> http://www.gesetzdesreichwerdens.de/dgdrw.pdf

    Matthias, es ist in Ordnung, wenn Du das so siehst.
    Ist es für Dich denn auch in Ordnung, wenn es Leute gibt, die eine ganz andere Sicht der Dinge haben ?
     
  9. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 05.12.07   #9
    Ich habe den Text nicht weiter gelesen, da für mich schon im ersten Satz der erste Irrtum liegt:

    "Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die nicht reich sein möchten mit allen Segnungen des Lebens."

    Meiner Erfahrung nach gibt es nur einen Grund und eine Motivation, die zu Reichtum (im Sinne von Überfluss) führt: man muss es wollen (nicht möchten). Man muss ein grundsätzliches Interesse dafür haben. Auch ein Interesse, etwas dafür zu tun. Und sei es, so einen Text zu lesen (oder zu schreiben).

    Natürlich hätten alle gern mehr Geld und mehr Besitz. Aber was bei dem einen ein oberflächlicher Wunsch ist, ist bei anderen eine zwingende, innere, existenzielle Notwendigkeit - die Triebfeder seines Schaffens. Die Wege dahin sind unterschiedlich: Dazu muss man weder besonders rigoros sein oder konkurrenzbewußt. MAn muss dazu kein "schlechter" Mensch sein. Man muss nur den Wunsch nach Reichtum haben und diesen an all sein Tun binden - ob bewusst oder unbewusst. Jeder tut das auf seine Art.

    Die Gründe für diesen Wunsch nach Reichtum sind ebenfalls sehr unterschiedlich: es kann ein Streben nach Macht sein, es kann aus dem Gedanken geboren sein, dass Reichtum Unabhängigkeit bedeutet, es kann Kompensation oder ein übertriebenes Sicherbedürfnis sein.

    Aber ein Wunsch nach Reichtum, nur um sich Dinge zu kaufen, Tagträume zu erfüllen, eine Reise, ein Auto, ein größeres Haus, reicht in der Regel nicht aus.

    Das heisst: nicht jeder kann reich werden. Alle anderen werden es nicht oder höchstens zufällig... ob sie es dann bleiben, ist eine andere Frage. Viele Lottogewinner konnten mit dem plötzlichen Reichtum nicht umgehen. Sie verprassten Ihre Millionen in kürzester Zeit und standen dann vor dem Nichts. Psychische Probleme bei plötzlichem Reichtum sind ebenfalls nichts Ungewöhnliches.

    Das heisst: diese Menschen wollten nicht reich sein, sie wollten nur viel Geld ausgeben. Die wenigsten Menschen brauchen Reichtum. Sie haben etwa immer so viel, wie sie benötigen. Das reicht eigentlich auch. Und damit haben wir auch den Begriff gut definiert: Reichtum ist soviel, wie eben reicht. Alles andere ist Ballast. Wieviel dem einzelnen wirklich reicht, ist halt unterschiedlich. Viele fühlen sich mit 2000 Euro im Monat durchaus reich.
     
  10. desgraca

    desgraca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.07   #10
    würde ich mich auch :D
    Mal davon ab, glaube ich, dass der von Dir angesprochene zufällige Reichtum weitaus häufiger ist, als durch ein inneres Streben erarbeiteter Reichtum.
    Vieles hängt auch davon ab, mit den richtigen Fähigkeiten auf die Welt zu kommen,,,,,denn wenn man mit den falschen Fähigkeiten geboren wurde, dann nützt es einem grob garnix, sich in diesem Gebiet an die Spitze zu boxen,,,,,,,,
    ein Maurer wird sich nunmal im Normalfall nicht an die Spitze der Einkommensklassen mauern,,,,,und wenn doch war es Zufall :D

    was ich sagen will....ich denke einfach, dass die meisten Menschen sehr schnell oben anstoßen, und merken müssen, dass mehr nicht für sie drin ist, und diese Erkenntnis halte ich auch für relativ gesund, denn wenn man sein Leben lang einem selbstgesetzten Ideal hinterherrennt, das man nie erreichen wird, dann ist das auf Dauer sicher deprimierender als mein Kontostand ;)

    Ich denke nicht, dass ein Michael Schumacher oder Michael Jackson mehr Ehrgeiz haben als eine Menge anderer Leute auch, die nicht vergleichbar vermögend sind - sie hatten nur einfach eine geldbringendere Fähigkeit....

    entsprechend glaube ich, es ist nicht dramatisch schwer, reich zu werden, für manche Leute,,,

    ,,,,,aber meine Mom hat ja immer zu mir gesagt, dass nicht derjenige reich ist, der am meisten hat, sondern der, der am wenigsten braucht, und ich bin sehr genügsam :D
     
  11. Enza

    Enza Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #11
    Ja Nate, das sehe ich allerdings ähnlich. :)

    Ich habe schon einige Leute kennen gelernt, die zwar Haus und Boot und Flugzeug und wasweißich hatten, aber daß die nun tatsächlich zufrieden und glücklich damit waren, das glaube ich nicht. Für mich ist Reichtum auch nicht unbedingt vom Geld abhängig. Sicherlich möchte ich so viel zur Verfügung haben, damit ich meine Pläne umsetzen kann, doch ich bin eigentlich auch ein Kind, das aus der Not erfinderisch geworden ist - und so gesehen brauche ich nicht viel Geld, um mich zu verwirklichen. ;) Was ist also wahrer Reichtum ?

    Ist es ein Ausdruck von Reichtum, wenn man sich seine Habseligkeiten durch bitteren Konkurrenzkampf erworben hat und davon ein Magengeschwür bekam ?
     
  12. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 06.12.07   #12
    Na ... Ansichtssache. Hätte ich mich als Teenie für Geld entschieden, wäre ich eher Maurer geworden. Ich denle immer noch, dass der erstrebte, kontrollierte und zweckgebundene Reichtum jener ist, der von Dauer ist.


    Gutes Beispiel. M. Jackson selbst hätte sich sicher nicht für Geld und Reichtum entschieden. Aber sein Vater. Wie jeder aus den Medien und von den Kindern weiß, hat Vater Jackson seine vielen Kinder und besonders Michael mit nicht besonders modernen Erziehungsmethoden schon im Kleinkindalter dazu "gedrillt", das Geld für die Familie einzuspielen. Für Michael Jackson selbst war der Reichtum sicher nur eine Nebenerscheinung, mit welcher er aber einiges kompensieren konnte. Dass Reichtum aber nicht sein Antrieb war, sieht man daran, wie leichtfertig er seine MIllionen aufs Spiel gesetzt hat.

    Am Ende stand Michael Jackson nach Jahrzehnten des Erfolgs und des Reichtums vor dem finanziellen Ruin (siehe hier) - so wie viele der zufälligen Lottogewinner. Denn Geld spielte für ihn keine Rolle.

    Und damit wäre ich wieder bei meiner These. Reich sein (und bleiben) tut der, der es will/muss.

    Für einen äußerst sachlich, aufgeräumt und praktisch denkenden Menschen wie Schumacher spielt denke ich Geld eine wesentlich bedeutendere Rolle. Ich bin der Ansicht, dass Schumacher schon recht klar seinen Ehrgeiz auch mit Blick auf das Geld entwickelt hat. Auch die Entscheidung einst, in ein steuerlich günstigeres Land umzuziehen, spricht dafür, dass er seine Millionen gerne auch für sich behalten möchte. Dass er auf den Kick und die Bestätigung, die viele Künstler antreibt, verzichten kann, hat er ja gezeigt. Aber arm wird er sicher nie werden. Und er wäre sicher auch als Maurer, Schneider oder Programmierer reich geworden.

    Ansonsten: Konkurrenzdenken und Reichtum stehen häufig, aber nicht zwingend miteinander in Verbindung.
     
  13. Fastel

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    Erstellt: 06.12.07   #13
    für mich klingt das alles nach kalendersprüchen - geld alleine macht nicht glücklich. :great:
    hmm wenn ich da an die musikkultur in den vergangenen jahrhunderten denke... da gibt es Franz Liszt der Paganini und seine schier unglaublichen spieltechnik auf der violine, welche als unübertroffen galt, sah und sich sagte "sowas muss man doch auch auf dem klavier können" - schwubs wird der gute herr sehr kreativ.
    brahms der 10 jahre an seiner ersten sinfonie rumradiert und immer wieder ausbessert, und sich erst traut sie zu veröffentlichen, als er sie für "beethoven" ebenbürtig hält.
    dann gibt es mozart und haydn die sich immer wieder versucht haben, über ihre streichquartette zu überbieten noch ausgefeilter komponierten...
    12 tontechnik, serielle musik, sinfonische dichtungen, wagners musikdramen... alles entstanden aus dem willen etwas besser (oder in manchen fällen nur anders) zu machen als alle adnern vorher.

    konkurenz belebt das geschäft. auch in der kunst... das publikum nimmt es dankend an. reich geworden sind die meisten damit aber nicht (außer vielleicht haydn :D )
     
  14. Enza

    Enza Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #14
    Übt sich nicht jeder von uns, um sich selbst zu perfektionieren, um über sich selbst hinaus zu wachsen ?
    Grade in der Musik und in der Kunst kann es doch keine wirkliche Konkurrenz geben, weil jeder Künstler seine ganz eigene Art hat ? Wird ein Mensch mit schlechtem Charakter besser angesehen ?
     
  15. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.12.07   #15
    du redest irgendwie alles weich... was hat der schlechte charakter mit konkurenzdenken in der musik zu tun?
    und ich denke schon, dass es unter musikern enormen konkurenzdruck gibt. um bei den alten klassikern zu bleiben kann ich mich nur wiederholen. man guckt was der andere macht/gemacht hat und versucht es zu überbieten. man versucht massentauglicher, moderner, was auch immer zu werden. genau wie ein konzern sich über ein gut laufendes produkt eines konkurenten zum "vorbild" nimmt.
     
  16. Enza

    Enza Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #16
    Was hat Musik mit Konkurrenz zu tun ? Du machst doch sicherlich vollkommen andere Musik als ich ? Und jeder von uns macht diese so, wie sie uns persönlich gefällt, oder nicht ?
    Wenn ich so denken würde, dann wäre doch jeder mein "Feind", der eine Musik macht, die mir selbst auch gefällt. Da hätte ich doch echt ein Problem, oder ?
    Könntest Du dann "frei komponieren", wenn du immer den Druck im Nacken hättest, besser als andere sein zu müssen ?

    :) Wir sind uns doch keine Konkurrenz, denn jemand kann sich sowohl Deine, als auch meine und Mozarts und die von den Rolling Stones besorgen, weil sie ihm gefällt. Wenn ich unter einem "Druck" musizieren würde, dann ist das bestimmt auch hörbar.
    Natürlich will jeder von uns "besser" sein, doch immer auf sich selbst bezogen. Ich habe z.B. den Anspruch an mich selbst, daß ich mich "verbessere", indem ich die Programme, mit denen ich arbeite, immer mehr verstehe. Du möchtest Deine Stimmtechnik vielleicht "perfektionieren", und ein anderer erfindet neue Gitarrenriffs - aber doch jeder von uns für sich und nicht für andere.
     
  17. MatthiasT

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    Erstellt: 06.12.07   #17
    @ Enza? Kann es sein, dass du allgmein Probleme mit Konkurenz hast? Warum sollten alle deine Konkurrenten deine Feinde sein? Ich selber segel zum Beispiel, und so mit meine besten Freunde sind auf dem Wasser Konkurrenten, wenn wir uns auf einem Wettkampf befinden.
    Leute die für sich segeln werden nicht besser. Warum sollte ich jahrelang an der Technik feilen, mit Kevlarsegeln, Kickersystemen und Hydrofoils experimentieren, in monatelanger Arbeit Manöver perfektionieren, wenn ich doch nur für mich selber rumdümpeln sollte?

    Konkurrenz ist eine riesengroße Antriebsfeder, und man kann durchaus sehr viel Konkurrenz und trotzdem sehr viele Freunde haben.


    Auch bei der Musik: Ich will bessere Songs als andere schreiben, will mehr Auftritte haben als andere Leute und bessere Aufnahmen. Ich will kreativer sein, Besseres erschaffen. Besser als andere deswegen, weil diese Anderen der Maßstab sind, ich hab halt keinen anderen.
    Wäre ich der einzige Musiker auf dieser Welt und damit konkurrenzlos gut, würde ich wahrscheinlich völlig antriebslos rumdümpeln und nix auf die Reihe bekommen.
     
  18. Enza

    Enza Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #18
    Ja Du hast recht, Matthias. Der Begriff "Konkurrenz" hat für mich einen ziemlich giftigen Beigeschmack. Schau, "Onkel Wiki" definiert das so -> http://de.wikipedia.org/wiki/Wettbewerb (daraus: "Rivalität, allgemein den emotionale Wettbewerb um Ansehen, Macht (insbesondere Vormachtstellungen) oder Zuneigung, besonders im privaten Bereich und der Politik...") Hrrr ;D

    Bei Deinem Beispiel mit dem Segeln verstehe ich, wie Du das meinst, doch seid Ihr nicht eigentlich "Kollegen", die sich auch untereinander helfen ? In einer Konkurrenzsituation stünde man doch eigentlich ganz allein auf dem Feld, weil eine "Konkurrenz" ja schliesslich nicht gescheit wäre, würde sie ihrem "Gegner" helfen ..
    Und in der Musik ... hmnaja, macht es nicht am meisten Spaß, wenn man sich mit seinem Können ergänzen kann ? Ich verstehe das nicht als "Wettbewerb", sondern als Vielfalt. Wie traurig wäre es, wenn sich jeder auf einen einzigen Stil konzentrieren würde ?
     
  19. MatthiasT

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    Erstellt: 06.12.07   #19
    Und wieder muss ich wiedersprechen. :p
    Warum sollte ich allein stehen wenn ihc besser sein will als andere? Ich kann ja dieses Ziel mit anderen zusammen erreichen. Dafür helfe ich dann anderen, wenn die es brauchen, und hab dann auch derren Unterstützung sicher, neben der Tatsache, dass in der Gemeinschaft viele Sachen mehr Spaß machen.
    Man kann ja auch als Band zusammen ehrgeizig sein und was erreichen wollen. Und gerade durch das Gucken auf andere und dem Willen, das Gleiche zu erreichen oder besser zu sein entsteht doch Vielfalt. Es wäre wahrlich traurig, wenn sich jeder auf seinen eigenen Stil konzentrieren würde, aber das ensteht doch genau, wenn man jeden Wettbewerb ausblendet und nur für sich selber rumkrebst.
    Als ich angefangen hab Gitarre zu spielen hat gleichzeitig ein guter Freund ebenfalls begonnen. Wir haben uns gegenseitig so dermaßen gepuscht, dass ich mir die Finger blutig gespielt hab, und das ist nicht mal methaphorisch gemeint. So alleine für mich hätte ich dazu nie die Energie gehabt.
     
  20. Cosinus

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    Erstellt: 06.12.07   #20
    Zum Thema passt vielleicht auch ganz gut folgender Text, der vor gerade 10 Jahren durch das damalige FIDONET kreiste.
    Ich fand ihn sehr bemerkens- und aufhebenswert, denn er erklärt meiner Meinung nach recht einfach und anschaulich den "Mechanismus" und die fatalen finanziellen Zusammenhänge in dieser Gesellschaft.
    Durch und nach der Einführung des Euro ist es nur noch krasser geworden.
     

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