das scratchen mit S-Fömigen Tonarm

von Sansire, 19.06.04.

  1. Sansire

    Sansire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.04   #1
    wie kannman das am besten machen? es klingt bei mir eben immer so kratzig.

    ja ich weiss die geraden sind besser dafür, aber ich hab keine andere auswahl
     
  2. R J-M D

    R J-M D Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.06.04   #2
    Die Frage ist schon etwas seltsam... Schon mal die DMC Championships oder die ITF gesehen? Wenn ja, ist dir sicher aufgefallen, das die nur auf Technics scratchen. Und wundersamerweise haben Technics nur S-Tonarme. Und wenn die Scratchheinis das mit nem S-Tonarm können, dann kann das jeder andere auch, sogar du ;) !

    Erklär mir doch mal, was du mit "es klingt bei mir eben immer so kratzig" meinst, dann kann ich dir helfen. Ansonsten müsste ich tausend sachen aufschreiben, die fehlerhaftes Scratchen beheben können.
     
  3. Alca

    Alca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.04   #3
  4. Sansire

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    Erstellt: 19.06.04   #4
    die nadel rutscht immer 1 bis 2 millimeter hin und her. egal wie sanft/stark ich scratche
     
  5. Alca

    Alca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.04   #5
    soll heißen sie springt aus der rille, oder?
     
  6. R J-M D

    R J-M D Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.06.04   #6
    Welchen Tonabnehmer hast du?

    Natürlich würde ich erst mal alles prüfen, was schnell geht.

    Steht dein Plattenspieler genau waagerecht (mal ne wasserwaage raufstellen? Ist Antiskating auf 0 gestellt (sollte für nen Deejay immer auf 0 stehen)? Tonarm auf eine waagerechte Position eingestellt (wenn das beim jaytec gehen sollten)? Hat der Tonabnehmer genügend auflagegewicht? Ist das Auflagegewicht richtig justiert?

    Ist dieses Problem bei jeder Platte oder nur bei einer bestimmten? Wenn letzteres zutrifft, ist die platte vielleicht wellig? Ist das Loch in der Platte vielleicht im durchmesser 1 - 2 millimeter grösser und "eiert" in der Plattentellernabe?

    Wenn alles davon in Ordnung ist, ist entweder der Tonabnehmer falsch montiert (wenn es eine Headshell Version ist), oder die Tonarm aufhängung ist nicht mehr in Ordnung. Das kann man aber auch generell nicht erwarten, das der jaytec Tonarm so qualitativ gut ist wie zum Beispiel einer von Technics oder Vestax oder Stanton (zumindest vom ST-150).

    Manchmal sind die Vinyls selber schlecht gepresst. Vielleicht ist auch deine Nadel verschlissen. Das könnte auch das Kratzen erklären.
     
  7. Sansire

    Sansire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.04   #7
    ja sie springt immer aus der rille. wie kann ich das auflagegewicht umstellen?
     
  8. R J-M D

    R J-M D Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.06.04   #8
    An deinem Tonarm ist am Ende so ein grosses "Rad", wo Zahlen draufstehen müssten, sieht ungefähr so aus:

    http://www.djforums.com/images/tutorials/tt_maint/zeroing_tonearm.jpg

    Mache jetzt folgendes: Wenn du von vorne draufguckst, drehe das Ding im Uhrzeigersinn, solange, das der Tonarm waagerecht schwebt. Der muss richtig schweben, das wenn du zum beispiel den Tonarm jetzt ein wenig nach oben drückst und loslässt, muss der in dieser Position bleiben. Aber auf jeden Fall muss der, wenn du ihn ungefähr waagerecht machst, in dieser Position schweben.

    So, und nun stellst du den schwarzen Ring (genauer: Auflagegewicht-Skala Ring) genau auf null, ohne das sich das metallische (das silberne) Auflagegewicht mitdreht. So jetzt bist du fast fertig.

    Hättest du mir jetzt mittlerweile mal verraten, was du für einen Tonabnehmer hast, könnte ich dir vielleicht ein optimales Auflagegewicht empfehlen, generell könntest du es mit 2 gramm versuchen. Drehe dazu das metallische auflagegewicht auf zwei. Anti-Skating sollte auf null bleiben!
     
  9. Sansire

    Sansire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.04   #9
    was ist ein tonabnehmer? :confused: [​IMG]

    dieses gewicht teil war bei meinem turni nicht dran. ich wusste nichtmal wozu das da war. jetzt bei rantun, istesja nicht befestigt. kommt hinten noch ein teil, oder stimmts so?

    [​IMG]
     
  10. Sansire

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    Erstellt: 19.06.04   #10
    ergh warum schwenkt sich der teller plötzlich? beim riemenantrieb stimt doch alles! und wenn ich den tonarm so leicht mache dass es bei berührung schwebt, hütpft er immer rauf und runter wenn sich die platte dreht........
     
  11. silverbeat

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    Erstellt: 19.06.04   #11
    nochmal von vorn....


    tonabnehmer = tonabnehmersystem = system = das ding vorne am tonarm, wo die nadel dransteckt, eben das system das den ton von der platte abnimmt


    jeder tonabnehmer hat ein optimales auflagegewicht, das man richtig einstellen muss. das einstellen funktioniert so, wie r j-m d es bereits beschrieben hat: das metallische gegengewicht mit dem schwarzen skala-ring hinten montieren (stimmt so wie auf deinem foto) und dann solang drehen, bis der tonarm schwebt (dann hat er nämlich das auflagegewicht 0 gramm, weil er schwebt und daher null gramm wiegt)

    dann BLOß NOCH KEINE PLATTE ABSPIELEN, jetzt ist er nur auf null gestellt! bevor du eine vinyl auflegst muss das teil eingestellt werden. jetzt die skala soweit drehen, dass die ziffer 0 ganz oben steht. jetzt hast du die skala eingestellt, jetzt zeigt dir die skala das richtige an, nämlich das auflagegewicht des tonabnehmers, das gerade eingestellt ist. (zur zeit: null gramm)
    um das auflagegewicht jetzt einzustellen, drehst du jetzt das metallische gegengewicht. die skala dreht sich mit dem teil mit. bloß nicht mehr die skala einzeln drehen, nur beides gemeinsam! also das metall, und die skala dreht sich von selbst mit!
    das gegengewicht musst du auf das optimale gewicht deines tonabnehmers einstellen (siehe gebrauchsanweisung). oder du siehst nach, was auf deinem tonabnehmer draufsteht (z.b. "audio technica" oder so) und schreibst uns das hierher, dann sagen wir dir das optimale auflagegewicht.



    das hüpfen deiner nadel könnte damit ein bisschen besser werden. ich glaube allerdings, bei deinem turntable wird es nicht zu verhindern sein, dass das teil gar nicht mehr hüpft. DJing ist eben ein teures hobby, vor allem scratching, mit billigem equipment passiert das eben dass die nadel hüpft.





    ich hoffe wir konnten dir da mal bei ein paar grundlegenden problemen helfen. ich würde dir auf jeden fall dringend empfehlen, einmal sämtliche gebrauchsanweisungen durchzustudieren. bei falscher behandlung kannst du deinem equipment erhebliche schäden zuführen über die du dich später endlos lang aufregen könntest.






    edit:
    @r j-m d:
    du machst so den eindruck als hättest du etwas ahnung von anti-skating. ich hab mal wo gelesen (weiß nicht mehr wo), dass die nadel beim abspielen von der fliehkraft nach außen gedrückt wird. völliger schwachsinn, die nadel dreht sich nicht, sondern die platte. da wirkt keine fliehkraft. dann hab ich schon des öfteren gehört/gelesen, dass der anti-skating-regler stets auf den selben wert wie die auflagekraft eingestellt sein soll. könntest du mich da vielleicht ein wenig aufklären?




    greeetz
    dj.silverbeat
     
  12. Alca

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    Erstellt: 20.06.04   #12
    ich hab mal gehört, dass bei den Low-Budget Turntables das Antiskating eigentlich eine Adrappe ist, da der Tonarm so schlecht gelagert ist, dass es keine Rolle spielt wie das Rad steht.

    Zum Thema:
    Sorry, aber mit dem Turntable wirst du nicht vernünftig scratchen können, da kannst du einstellen was du willst.
     
  13. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.04   #13
    Da muß ich jetzt aber mal mein Veto einlegen.


    Eigendlich steht es nur mir zu über Billigkram zu mosern ! :D
     
  14. Alca

    Alca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.04   #14
    Aber, Aber!!

    Bei nem riemengetriebenen Jaytec für 90€ werd auch ich mich mit meinem Reloop 4000 aufspielen dürfen! :eek: :eek: :D :D ;)
     
  15. R J-M D

    R J-M D Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.06.04   #15
    @ silverbeat: den Anti Skating auf die selbe Kraft zu stellen wie die Auflagekraft, ist nur bei hifi Tonabnehmern perfekt.

    Ich versuche mal weit auszuholen. Du musst dabei im Kopf behalten, das Platten nie dafür gemacht worden sind, um rückwärts zu laufen (wie es beim backcueing und scratchen der Fall ist).

    Bei nem Hifi Setup agiert der AntiSkate gegen die Aktion, das die laufende Platte die Nadel zum Spindel skaten lässt, indem es eine "Gegenkraft" ausübt, die die nadel zum Aussenrand der Platte "drückt. Also, das Auflagegewicht von sagenwirmal einem gramm drückt die nadel zum Spindel hin, das Antikating drückt die nadel mit der selben einstellung von einem gramm zum äusseren Rand hin. Mit dieser Einstellung würde die nadel auf einer platte, die keine rillenspur hat (besser, einem "vinyl rohling), sich nicht bewegen, weder zum spindel hin noch weg davon. Soweit verstanden?

    Noch eine anmerkung: ein Forward scratch drückt die nadel zum spindel hin, ein backward scratch drückt die nadel weg zum vinylrand (entgegen gesetzt zum spindel) hin!

    Bei einem DJ Setup mit so einer Einstellung würde durch das zurückziehen der platte (nehmen wir jetzt an, das wir eine nadel mit der einstellung von 1 gramm bei der auflagekraft und dem antiskating haben), das Antiskating die nadel mit einem gramm kraft aus der rille drücken und würde somit ein paar Rillen zurück springen, auch Skipping genannt. Da wir das nicht wollen, müssen wir das antiskating auf 0 stellen. Die Auflagekraft können wir ja nicht auf 0 stellen, da sonst ja nicht mal einen Kontakt der Nadel mit der Platte stattfindet. Das kannst du ausprobieren. Stell die Auflagekraft auf null und versuch die Nadel auf die Rille zu legen. Machst du das mit ein bisschen schwung springt die nadel einfach wieder in die höhe.

    jetzt alles klar?
     
  16. Sansire

    Sansire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.04   #16
    jaja ich weiss. tu nicht so als ob ich kein wort versteh ;)
     
  17. R J-M D

    R J-M D Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.06.04   #17
    Ich wollte noch erwähnen, um zu testen, ob das Antiskating nur eine Attrape ist, kann man folgendes machen:

    Auflagekraft auf null stellen, Tonam zum spindel hin positionieren. Dann den Antiskating regler auf maximum stellen. Dann müsste der Tonarm zur Tonarm-auflage zurückschweben.

    Tut er dieses nicht, ist es eine Attrape.
     
  18. Alca

    Alca Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.04   #18
    ok, werd ich mal testen
    thx@RJ-MD

    übrigens, gratulation zur beförderung zum moderator
     
  19. silverbeat

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    Erstellt: 21.06.04   #19
    sowas in der art wie rjmd es beschrieben hat hab ich mir schon gedacht. hab das auch schon mal probiert, aber demnach müsste mein antiskatin eine atrappe sein. (meine befürchtung hat sich soeben bewahrheitet, wieder ein grund zum heulen... :()
     
  20. DJ @mosphere

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    Erstellt: 24.06.04   #20
    Habe ich das Richtig verstanden???????

    Die Nadel will aufgrund ihrer Lagerung und dem Trägheitsgesetz eine "gerade" Rille... die Platte ist aber bekanntlich rund.. Also wird sie nach aussen gedrückt...
    und "liest" nur den (aus sicht der Nadel) linken Teil der Rille... Mit dem Antiskating bekommt man dann wieder einen Stereosound
     
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