Demolition Hammer / Epidemic Of Violence / 1992 / CD

von Liwjatan, 01.04.05.

  1. Liwjatan

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    Erstellt: 01.04.05   #1
    [​IMG]
    Century Media
    1992

    Stil. Thrash Metal

    Steve Reynolds - Bass, Gesang
    James Reilly - Gitarre
    Derek Sykes - Gitarre
    Vinny Daze - Schlagzeug

    DEMOLITION HAMMER! Wer? So geht es sicher vielen wenn sie Nachwuchsmetallern die Epidemic Of Violence vorspielen. Eine weitere Thrash Metal Perle die oft übersehen wird, leider.

    DEMOLITION HAMMER bieten dabei genau die richtige Kost die Thrash Metal so triumphieren ließ. Staccato-Riffing, Drumsalven, dröhnender Bass und eine als hätte man sich früh am Morgen übergeben und wär dazu noch in einen Nagel getreten. Aggresion pur meine Damen und Herren, so wie wir es lieben. Kein Bombastsound, kein noch so böses Image kann dieses Gefühl ersetzen welches manche Alben einfach gepachtet haben.
    Eine Mischung aus Bay Area und deutsche Größen wie Kreator oder Sodom liegt hier sehr nahe. Aber irgendwie haben DEMOLITION HAMMER doch ihre ganz eigene Art Ärsche zu treten. Besonders die groove Parts und die oli kommen äusserst druckvoll rüber was nicht zuletzt am Drummer Vinny Daze liegt der das Soundgerüst super unterstützt. Die Gitarren müssen auch nicht tief sein um euch gegen die Wand zu drücken. Diese typischen, thrashigen Riffs reichen da vollkommen aus. Und dann diese reingekotzten Wortfetzen von Steve Reynolds, einfach ein morbider Genuss. Die ab und zu eingestreuten, mehrstimmigen Passagen geben der Epidemic Of Violence noch einen Funken mehr Innovation der sogar Genre-Kollegen wie z.B. Dark Angel alt aussehen lässt. Auch die häufigen Tempowechsel kommen dem Ganzen zu gute. Aber keine Spur von Chaos, im Gegenteil. Hier gibt es eine klare Struktur und trotzdem viel Abwechlung.

    In Epidemic Of Violence findet man schnell hinein was nicht zuletzt an dem genialen Opener "Skull" liegt der im up Tempo Bereich beginnt und gen Ende zu einer groove Granate im mid Tempo Bereich mutiert. Mit knapp 40min Spielzeit kann man sich auf einen ausgedehnten Hörgenuss freuen.
    Das einzige, kleine Manko ist die Produktion. Hier hätte man definitiv mehr auf den Bass Rücksicht nehmen sollen der fast nicht zu lokalisieren ist und auch die Gitarren klingen ab und zu etwas matschig. Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern und so steht einer Infektion durch die Seuche der Gewalt nichts im Wege.

    9/10


    01. Skull Fracturing Nightmare
    02. Human Dissection
    03. Pyroclastic Annihilation
    04. Envenomed
    05. Carnivorous Obsession
    06. Orgy Of Destruction
    07. Epidemic Of Violence
    08. Omnivore
    09. Aborticide
     
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