denon dn-s 3500: verdammt viel wenig info

von ehemaliger_005, 26.12.05.

  1. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.05   #1
    einen wunderschönen guten morgen ^^

    ich sitz' grad im ICE*, also hab' ich massig zeit, das versprochene review des denon dn-s 3500 zu
    schreiben. bedenkt bitte, dass ich trotz aller versuche selten wirklich objektiv bin - aber ich werde
    auch auf die konkurrenz eingehen. wer die zeit hat, möge das review ganz lesen. alle anderen
    können bei 3.) anfangen. geht los:

    *) bzw, ich SAß im ICE. jetzt sitze ich bei muddern aufm sofa.

    1.) vorab zu denon und konkurrenz - FYI
    mit dem dn-s 5000 haben die jungs im herbst 2003 einen maßstab gesetzt - und für mich war das
    das erste überzeugende digitaldeck. den pio 1000 mk2 mochte ich aus vielen gründen nicht; er hatte
    zwar den superpräzisesten pitch on earth, aber dafür diverse macken (wenig intuitives cueing,
    kein key lock, schwaches loopfeature).

    der 5000er hat das alles verändert - 4 loops, wahlweise auch 2 loops und 2x 15 sek. sampler,
    alpha track (die möglichkeit, von der eingelegten CD zwei tracks gleichzeitig zu spielen, natürlich
    separat pitchbar und sogar mit eigenem cinch-out), key lock und natürlich der aktive plattenteller.

    hinzu kommt, dass das deck verdammt stabil ist; ich hatte es knapp über 2 jahre und es hat auch
    outdoorgigs ohne jegliche stressereien mitgemacht. klasse, vor allem dafür, dass es so einen
    technologischen fortschritt verkörpert.

    natürlich ist der 5000er nicht das nonplusultra. trotz aller wunderbar kreativen features lässt es
    sich mit dem pio 1000er einfach besser scratchen, und obwohl ich mich nicht mit turntablists
    messen kann, brauche ich das beim auflegen.

    deswegen kam bei mir nach einer zeit der CDX dazu. dieses monster hat mit dem 12" plattenteller
    nun wirklich ALLES vorher dagewesene in pucto scratcheigenschaften gerockt. auch mixtechnisch
    eröffnete das gerät nie dagewesene möglichkeiten - das beste (in meinen augen) ist die möglichkeit,
    beim pitchen erst die tonhöhe und dann die geschwindigkeit anzupassen. dann wäre da noch der
    backspin-to-cue; eintraum, man kann komplett faderlos jugglen (eine hand frei für effektgeräte - PORNOMATIC).

    aber auch der CDX hatte macken. weltweit beschweren sich user wegen der instabilität, und
    auch ich hatte mein problem mit dem gerät - allerdings nicht während eines gigs, also weniger
    schlimm. schade am CDX ist, dass er einen wenig präzisen pitch hat (0.1%), und die interne
    effekteinheit - sanft ausgedrückt - ein haufen scheiße ist. stattdessen hätten die jungs 'nen
    sampler oder ein besseres loopfeature integrieren können. ach ja, BTW: das teil ist RIESIG. aber 12"...

    najousen, nichtsdestotrotz gab es einfach kein deck, das irgendwie die antwort auf alle fragen des deejay-
    universums verkörpern würde...

    2) effektives marketing
    im herbst diesen jahres würde der neue denon-tabletop angekündigt und wenig später auch released
    (nur leider nicht in europa). und ich muss sagen, denon sind die könige des marketing. von dem CDX
    hatte ich, bis ich das deck per zufall antesten konnte, rein gar nichts gehört - vom 3500er war schon
    so lang die rede, dass es fast genervt hat.

    was haben die jungs versprochen? den standard der dj-industrie erneut zu setzen, was sie eigentlich
    immer versprechen. ich mag es ehrlich gesagt nicht, wenn ein hersteller sein produkt als standard
    definiert, bevor es in irgendeinem club auf der welt steht, aber darum geht's nicht - ich wollte nur nicht,
    dass einer denkt, ich wäre einer dieser gehirnzerwichsten denon fanboys. sicher nicht! ich gehe auf
    jeden hersteller ab, der mir geiles equipment serviert. ich bin also subjektiv, aber unparteiisch =)

    3) das deck in meinen händen
    ich hatte die jungs in meinem DJ-store so lange genervt, bis sie sichergestellt haben, dass ich den ersten
    neuen denon bekomme - tatsächlich kann ich mich damit brüsten, einer der ersten in deutschland zu sein.
    umsomehr war ich beim auspacken elektrisiert...

    - paket -
    das gerät kommt, wie der CDX, mit separat eingepacktem plattenteller. for safety reasons - is auch gut so.
    das zusammenstecken ist dafür sowas von einfach, sogar ich habe es geschafft - plattenteller platzieren
    (wird per magnet am motor festgehalten - nix schrauben), slipmat und scratchdisc drauf, kleine halterung
    draufschieben, ende. sehr user-freundlich.

    - design -
    als erstes fällt einem natürlich das neue design auf. der player ist einfach nur unglaublich schön. die LEDs
    sind so platziert, dass man auch in einer komplett dunklen kanzel spielen könnte (hab's zu hause aus bock
    mal getestet - geht), und gebürstetes aluminium lässt das gehäuse extrem edel wirken. me likes.
    i-tüpfelchen ist der beleuchtete cd-slot, da hat jemand mitgedacht.

    diverse kleinigkeiten, die mich beim 5000er genervt haben, sind beim 3500er eigentlich genau so, wie ich
    das schon immer haben wollte. es gibt eine separate taste für den keylock, einen intensitätsregler für die
    internen effekte (dazu später), das display ist endlich zentriert und hat einen verdammt guten kontrastwert.

    - technik -
    der pitchregler hat einen dezenten center-click, leistet auch genau den richtigen widerstand. die präzision wurde
    verdoppelt (0.05% bei +/- 10%). sahne, amarenakirschen und (d)rum'n (b)ass.

    kernpunkt des ganzen ist aber der 7" plattenteller. der motor gibt dieser platte 2,5kgf (siehe 1210er), und sie
    ist angenehm zu handlen. überraschend sind die extrem guten scratcheigenschaften. ich hätte NIE gedacht, dass
    die 7" ausreichend sind. sind sie aber. das einzige, was wirklich schwierig ist, sind drags und lazers - damit sie
    vernünftig klingen, braucht man eigentlich einen größeren durchmesser. aber mich stört's nicht, ich hab' hier noch
    'nen CDX stehen und der flutscht wie 'ne eins.

    - effekte -
    vom 5000er bekannt sind die plattentellereffekte - beim 3500 sind es aber nicht die gleichen. dump, reverse und
    brake sind geblieben (dump = reverse wiedergabe bei im hintergrund vorwärtslaufendem sound). sie werden aller-
    dings, bis auf brake (logischerweise) nicht per start/ stoptaste getriggert, sondern direkt bei aktivierung.
    der 3500er hat keinen drag-start, aber das geht ja auch mit dem pitchfader (gut - brake geht auch mit dem pitch-
    fader, aber es gibt noch 'nen anderen trick, für den brake benötigt wird).

    tape echo ist auch ein effekt, der gegangen wurde - aber es gibt ja noch die komplett neue effektsektion...

    echo/loop: bpm-synchrones echo (es gibt natürlich einen tap-in button). wird die intensität auf max. hochgezogen,
    wird das zuletzt als echo wiedergegebene segment zum loop, der sich über den track legt. lustig, und findet
    auf jeden fall anwendung, man kann damit auch locker den alten tape echo - effekt simulieren.

    filter: resonanzloser hoch/mid/tiefpassfilter. muss ich erklären, wie das funzt? nee. resonanz wäre erwünscht,
    aber wer damit nicht umgehen kann, würd locker 'ne anlage zerschießen.

    flange: standardeffekt *gäääähn* bpm-synchronisation ist seine existenzberechtigung, aber in meinem fall kann die
    kombination aus numark dxm09 und kaoss pad einfach mehr, ergo benutze ich ihn nicht.

    - loops & sampler -
    zwei loops, ein sampler. die loopfunktionalität ist, wie von denon bekannt, spitze. für mich kommt da kein hersteller
    ran. die editierbarkeit der loops ist aber nicht ganz so toll wie beim 5000er; man kann hier nur den b-punkt des
    loops verschieben. allerdings ist das, wenn man loopen kann, wirklich selten, dass man den a-punkt schieben muss.

    nun kommt aber das ÜBER-feature (wurde übrigens von einem denon-forummitglied vorgeschlagen, aber leider erwähnen
    das die hersteller nirgends): COPY LOOP TO SAMPLER.

    klartext: hat man einen loop gesetzt, kann man ihn direkt in den sampler kopieren (max. 15 sek.). das geht richtig
    schnell und eröffnet neue möglichkeiten, da sowohl die lautstärke als auch der pitch der samplers einstellbar ist.
    wirklich gut. mit einem simplen workaround kann man sogar samples "speichern"... *sabber*

    - was fehlt -
    wenn der sampler auch noch einen separaten ausgang hätte, wär' der 3500er beinahe perfekt. fragt sich, was denon
    macht und ob sie einen 5500er releasen. aber dann fliege ich nach amiland und töte silvio zepperi (produktmanager),
    der mir in einer PM mitgeteilt hat, ein 5500er sei erstmal nicht in planung ;)

    - beobachtungen -
    bei einem kleineren auftritt hab' ich einen kollegen meine decks benutzen lassen. mit seinen CDs gab es böse probleme
    (springen), die bei seinen 3000ern nicht auftreten und ganz sicher nicht an den CDs selber liegen. da es mit meinen CDs
    funktioniert, mache ich mir keine gedanken, aber es heisst, dass das ein kleiner firmware-bug ist, der ausgemerzt wird.
    wann das passiert, weiss keiner, aber denon hat mich bisher noch nicht enttäuscht.

    - zusammenfassung -
    wer nicht scratcht, ist mit dem 5000er sicherlich besser bedient; das teil ist schon 2 jahre auf dem markt und hat
    sich als stabil erwiesen. wer aber zwischen dem 3000er und dem 3500er grübelt, sollte definitiv den 3500er nehmen.

    in meinem fall ist der 3500er ausreichend, da ich noch einen externen loopsampler und den CDX habe. irgendwann ist ja auch
    mal schluss mit DJ-multitasking, bei zuviel stuff verliert man den überblick - und das stinkt nach verhauenen übergängen.

    Ihr müsst Euch halt fragen: nehme ich jetzt etwas erprobtes oder setze ich auf ein neues Produkt? Ich habe letzteres
    gemacht, aber das ist eine frage der einstellung. wer echt sicher sein möchte, macht es mir nicht nach. der rest wird
    neben einem leichten risikogebundenen unbehagen vielleicht auch spaß an den neuen features haben.

    in diesem sinne, ein fröhliches weltkommerzfest. wenn jemand silvester in münchen ist - ich demonstriere die player auch
    gerne mal in action ;)
     
  2. EDC

    EDC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.05   #2
    hmm das klingt ja ganz schön, nur das ich bei einem punkt nicht ganz einverstanden bin. ich persönlich besitze den 5000er und bin aber der meinung das der auch für scratchen gut geeignet ist. man kann ja auch wenn du noch mehr vinyl feeling haben willst ne 7er draufmontieren. und der sound und präzision sind voll in ordnung. also wie gesagt bin sehr zufrieden mit dem teil, auch beim scratchen. is wahrscheinlich meinungs und feeling sache. insofern wollen wir uns net streiten, oda tranqui:great::p?

    so das wars:)
     
  3. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.05   #3
    nö, streiten bringt ja nix (außer man pwnz0red reloop-professional-DJs in den boden der tatsachen - wo wir schon dabei sind, wo ist dadampa? :D).
    ich bin nur nich einverstanden... der sound ist beim 5000er (ebenso beim 3000er natürlich) zu träge - nicht während des scratchens, sondern
    wenn Du mit der combo fertig bist und den teller loslässt. das liegt am riemenantrieb, lässt sich nicht ändern (ja, ich HABE den rubber tape trick
    versucht) und sucked gewaltig. die anderen features und die stabilität machen as aber wieder wett, von daher ist der player mehr als okay.


    beim 3500er muss man allerdings auch ein bißchen rumtweaken, bis man seine config gefunden hat. angefangen mit der variablen
    rotationsgeschwindigkeit der plattentellers - man sollte halt sehen, ob man scratchtechnisch besser mit 33 oder mit 45 rpm zurechtkommt.

    dann kommt dazu, dass die scratch disc rillen hat - super ding, soll wahrscheinlich vinylfeeling geben. ABER! wenn man die scratch disc
    UMDREHT, also rillen nach unten, flutscht sie besser (weil weniger kontaktfläche = weniger reibung). desweiteren kann man die plastikhalterung
    ein BIßCHEN (ich sag's nochmal: ein BIßCHEN) lockern, indem man mit einem cuttermesser ein stückchen aus der mitte absäbelt. "mitte"
    heisst mitte oben, also wenn man das teil im profil anschaut, den kleinen vorsprung oben ein bißchen kürzen.

    ich bin auch mittlerweile dabei, das thema slipmät zu ergründen - dazu aber 'n andermal...
     
  4. calciumkid

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    Erstellt: 31.01.06   #4
    Jo hab das ganze netz durchsucht und bin hier gelandet!

    Erstmal Thx Tranqui für deine gute Beschreibung der DN s3500.

    Ich will mir diese Woche auch neue CD-Player zulegen und schwanke zwischen CDJ800 und dem S3500.

    Es wird leider oft behauptet ,dass wenn man mit dem denon player arbeitet man schnell probleme mit den Pioneer Teilen bekommen kann zB im Club, weil sie dort Standart sind.

    Ist der Unterschied im Handling wirklich so gravierend, dass ich wenn ich mir jetzt die S3500 hole, dann nicht die pioneers bedienen kann?

    Ich denke dass man ein paar minuten umgewöhnungzeit braucht aber mehr nicht. Wie seht ihr das?

    Wie ist das mit dem aktiven Teller beim S3500 kann man den auch umschalten und ähnlich einem Jog-Weal gebrauchen so wie bei den CDJ 800ern bzw. 1000ern??

    Danke im voraus für eure Antworten.
    greetz calciumkid
     
  5. Mr.Splinter

    Mr.Splinter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.06   #5
    da gibt es mehere möglichkeiten das herauszufinden...

    du gehst in einen dj store und testest beide.
    dann entscheidest du, welcher der beiden player dir besser liegt und bestelltst ihn.
    solltest du dann mal in einem club auflegen, rufst du einfach vorher dort an und erkundigst dich nach dem vorhandenen equipment.
    dann sollte es ja eigentlich kein problem sein entweder den player von dir mitzubringen (vorher natürlich durch absprache des, meistens, lichttechnikers) und ihn dort zu nutzen.

    der bericht von tranqui ist zwar sehr aufschlussreich, sollte aber nicht als basis für deine letztendliche entscheidung fundieren.


    empfehlenswert wäre dann, wenn du noch geld übrig hast, für den player ein SINGLE CASE zu kaufen. gutes case +/- 100 Euro
     
  6. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.06   #6
    hier noch meine 2 cents:

    der bug, von dem ich gesprochen habe, wurde mittlerweile per firmwareupdate behoben. das nächte update bringt neue features :)

    was die arbeit mit pioneer decks betrifft, kann man das cue-verhalten so umstellen, dass die "start/stop"- und "cue"-buttons genau so
    funktionieren, wie sie es auf einem 800er oder 1000er pio tun. das ist lustig, wenn man in dem club nicht seinen stuff aufstellen darf
    und sich vorab an pio gewöhnen möchte (ich hatte mal leihweise den 1000er mk2 für 2-3 wochen, der is echt was anderes wenn man
    ewigkeiten mit denon playern gearbeitet hat). ich meine, der 3500er denon ist besser als der 800er pio, aber der 800er ist mit sicherheit
    kein schlechtes deck - ganz im gegenteil! also, wie splinter sagte - am besten testen :D

    ach so: was meinst Du mit jog wheel - funktionalität? der teller funktioniert genau so, nur dass es sich dreht. beim 800er hast Du lediglich
    die möglichkeit, bei loslassen des tellers zum vorher gesetzten cue-punkt zurückzukehren, was beim scratchen lustig ist.
     
  7. calciumkid

    calciumkid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.06   #7
    Jo also ich hab mich bei denon erkundigt und n kumpel von mir der auch den s3500 hat meinte auch das man den Plattenteller auch ausschalten kann und ihn so als ganz normales Jog-Wheel gebrauchen kann.

    Ne das Problem mit dem Testen ist folgendes:
    Ich studiere gerade in so ner Art Kaff^^ ist das letzte Dorf.
    Naja hier hab ich die möglichkeiten des Testens leider nicht.

    Hab auch shcon gehört ich solle mir die beiden Player einfach bestellen und einen dann zurückschicken der mir nicht gefällt.
    Diese Lösung wäre aber ziemlich zeitaufwendig und meiner Meinung auch penetrant gegenüber dem Verkäufer - oder wollt ihr n Player kaufen der schonmal von nem anderen Typen zu Hause vorgetestet wurde...

    Wie dem auch sei...dieses Update ist das gut?
    Wie schlimm ist dieser Bug eigentlich dass keine gebrannten Cds gelesen werden eigentlich?

    greetz calciumkid
     
  8. ehemaliger_005

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    Erstellt: 31.01.06   #8
    vorab noch zu meinem eröffnungspost: die pioneer decks haben sehr wohl key lock; dat heisst bloss "master tempo". sorry, mein fehler.

    ne, das ist nicht so. gebrannte CDs werden auch ohne update gelesen, nur manchmal - und nach beobachtungen vieler user komplett
    zufällig - springt die wiedergabe nach 30 sekunden zurück an den anfang des tracks. doch dieses problem wurde bereits behoben.
    das update gibt es auf der denon-seite, kostenpunkt ist eigentlich nur ein cd-rohling, also null aufwand...

    das mit dem 2 player bestellen & einen zurückschicken würd ich mir nochmal überlegen, vor allem musst Du dann auch vorerst
    beide player bezahlen... hmm hmm ob der verkäufer den einen dann überhaupt zurücknehmen will :rolleyes: also ich würds lassen.

    wo wohnst Du denn, dass es für Dich so schwer ist, in eine größere stadt zu fahren?
     
  9. calciumkid

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    Erstellt: 31.01.06   #9
    Also danke für deine Antwort.
    Ich studiere im Moment in Siegen. Komme jetzt for den Prüfungen kaum hier weg. Hier gibts praktisch keinen Händler der Dj Equipment führt geschweige denn die geilen Sachen da hat.

    Ich war in dem Denon Forum und hab da nachgefragt.
    Mir ist aufgefallen, dass es doch ziemlich viele user mit Problemen gibt. Bei denen die CD beim berühren des Tellers einfach an den Startpunkt zurückspringt. Die Arbeiten daran sagen die von Denon. Bei den usern hat sich offenbar seit dem Update am 16. Januar das Problem nicht gelöst. Die geben auch an dass das nicht unbedingt nur bei CD RWs vorkommt.
    Naja wie auch immer also du hast nicht diese Probleme und die von Denon Deutschland meinen auch noch ''nie etwas von dem Problem gehört zu haben'', was ich persönlich einfach mal als Firmentaktik abstempel...

    Mal ne Frage: Was mixt du eher House, so wie ich oder ander Richtungen?
    Bei den Testvideos ist mir nämlich aufgefallen dass der S3500 vor allem bei Hip Hopern auf Grund des Scratchings beliebt ist.

    Also du meinst ich solle mir den Denon holen. Du hattest noch nie Probleme?
    Weil sonst wäre die einzige Alternative der CDJ1000 den ich persönlich für überteuert halte für seine schon etwas betagte Technik...:D
     
  10. EDC

    EDC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.06   #10
    hmm, kann ich auch gern drauf antworten...ich habe zwar nicht den denon dn-s 3500 sondern habe 2 5000 und bin sehr zufrieden :great:. hatte keine probleme bis jetzt damit, und habe ansich schon alles mixbare damit gemixt:cool:. auch zum scratchen find ich ich sie sehr angenehm (ja ich steh dazu:p).

    habe auch vor geringer zeit mal die 3500 getestet und fand die auch sehr gut. denon qualität eben. also von den problemen her, gut kannst bei sehr vielen marken schauen, die haben alle irgendwo macken usw. dennoch schwöre ich auf denon ;) (ich denke da stimmt mir tranqui zu:))

    also triff deine eigene entscheidung, aber ich empfehle wie gesagt denon :D
     
  11. calciumkid

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    Erstellt: 31.01.06   #11
    Mal ne Frage am Rande zum s5000 ...
    Hat der vorgefertigte loops also in 1er 2er 4er 8er schritten wie der s1000?

    Hab dazu nähmlich nichts gefunden...
    Ich persönlich würde aber den s3500 vorziehen weil er einfach ne geilere pitchgenauigkeit hat

    Aber mich treibt dieses Problem mit dem Laufwerk in den Wahnsinn!!!
     
  12. EDC

    EDC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.06   #12
    euh vorgefertigte loops...wenn du schon vorgeloopte sounds meinst, dann nein hat er nicht
     
  13. calciumkid

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    Erstellt: 31.01.06   #13
    So hab denen von denon eben geschrieben:

    Ich finde dass das echt n fettes Problem darstellt und nicht durch testen rauszufinden ist weil die Probleme bei den meissten usern erst nach einiger zeit auftraten und das ohne jegliche Anzeichen.
    Also möchte ich vor dem Kauf auch Sicher gehen dass das ding auch funzt.
    Ist ja auch n Haufen Geld ...
    Ich hoffe zB. Tranquie kann mir dabei weiterhelfen. Hat das Update wirklich wie du sagst das Problem mit dem Sprung nach 30 Sekunden behoben???
    Auf der Denon Site beschweren sich viele immer noch über das problem...:screwy:
     
  14. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.06   #14
    also, wenn ich sage, das problem ist weg, dann kannst Du mir das ruhig glauben. ich habe die 3500er mindestens einmal pro woche mit in einer location,
    und seit dem update gibt es wirklich keine probleme. wie gesagt: ich bin kein denon-fanboy, wenn der player von gemini wär' würd ich den auch toll finden.

    thema loops: nein, "vorgefertigte" loops (also 1x gesetzt und 3x jeweils um die hälfte kürzbar, 1/1 - 1/2 - 1/4 - 1/8) hat der 5000er denon nicht.
    hat der 1000er pio aber auch nicht, der normale wie der mk2; dieses feature gibt es soweit ich weiss nur beim 800er, beim CDX (nicht 100% geil)
    und natürlich beim 3500er, nämlich über den echo-loop-effekt (da geht die skala sogar noch höher - von 8/1 bis runter zu 1/8). aber glaub' mir,
    das geht auch per hand, wenn man's ein paar mal geübt hat ;) außerdem geht das mit effektgeräten wie dem kaoss pad 2 oder der
    mixerinternen effekteinheit des numark dxm06 und dxm09 auch ganz gut, wenn nicht viel besser.

    um das thema pitchgenauigkeit abzuschließen: leider ist pio 1000/mk2 da spitzenreiter. dadurch, dass er keinen motor hat, beeinflusst dessen rotation
    nicht den pitch und erlaubt eine genauigkeit von 0.02%, was besser ist als beim 3500er - der hat zwar auch 0.02%, aber nur im bereich +/- 4%, wie
    der 5000er. im bereich +/- 10% hat er allerdings 0.05; und das ist doppelt so präzise wie bei dem 5000er und beim CDX im gleichen pitchbereich.

    was lege ich auf... na ja, keinen hip hop ^_^ eher big beat, elektrofunk, ambient- bis abgeh-breaks und (d)rum 'n (b)ass.
     
  15. calciumkid

    calciumkid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.06   #15
    Mmh also weil ich eher aus der house ecke komme sind mir lange Übergänge sehr wichtig....
    Da spielt die Pitchgenauigkeit eine sehr große Rolle:
    Ich meine der cdj800 wäre da nicht so gut. Der schafft nur 0,08 bzw. manche meinen 0,05 bzw 0,1.
    Der cdj200 soll da noch mit dem 1000 von pio am besten sein.

    Ich denke bei denon ist da nun der 3500 am besten aber das mit dem Motor wusste ich nicht...

    Aber du musst das ja wissen.
    Also dass das Bug behoben ist ja die Antwort hab ich gesucht ...Danke
     
  16. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.06   #16
    hmmmtja, was soll ich sagen, wenn Du beatmatchen kannst ist 0,1% für house genug... 0,02% ist eine präzision, die meines erachtens
    nur bei drum´n bass wichtig wird. aber house? da ist 0,05% schon über-gut, und ich bin auch ein verfechter extrem langer crossfades :)

    edit: der 800er pio hat auch 0,05% und nicht 0,02%- nochmal nachgefragt bei 'nem kollegen. 0,08% ist übrigens irgendwie ein ganz
    komischer wert, das kann gar nicht stimmen ;)
     
  17. calciumkid

    calciumkid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.06   #17
    Ja. Hab mich da vertan sorry.

    Wie ist das eig beim s3500 mit dem Teller und der Cuepointsuche???
    Hab gehört dass man da nicht über den Plattern vorspulen bzw. zurückspulen kann. Bzw. es wurde irgendwas von 20 sec gesagt. Das wäre ja doof.

    Ist die Sache mit der negativen Wirkung des motorgetriebenen Tellers auf die Pitchgenauigkeit spürbar oder kaum wahrzunehmen???
    Wie ist das überhaupt ist das Teil laut oder brummt das...Kann mir das schlecht vorstellen.:rolleyes:
     
  18. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.06   #18
    nein - der pitch wird ja durch den motor beeinflusst. der plattenteller hat eine gewisse trägheit etc., selbst die kleinste bewegung überträgt
    sich direkt auf den track. somit ist eine pitchgenauigkeit von 0.05% schon verdammt gut. was Du mit brummen meinst versteh' ich nicht...

    überhaupt, wegen des cuepunkts: bitte drück' Dich verständlicher aus... also ich hab damit keine probleme, was auch immer Du meinst... ?
     
  19. calciumkid

    calciumkid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.06   #19
    Wie ist das mit der cue suchegeht das über den teller?
    Meine das wäre n problem bei dem 3500er?
     
  20. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.06   #20
    Du kannst den teller in den frame search modus umstellen, dann funktioniert er eigentlich genau so wie beim pio 100 / 200.
    fragt sich nur, ob das sinn macht - das ding soll ja ein turntable emulieren. es ist doch präzise genug, auf dem gewünschten
    cuepunkt hin- und herzuscratchen und ihn dann zu setzen... jedenfalls benutze ich frame search ganz selten zum korrigieren.
    und wenn Du loops trimmst, wird der plattenteller eh zum jog. alles easy eigentlich, as you like it.
     
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