Der Computer spielt die erste Geige

von slugs, 10.05.07.

  1. slugs

    slugs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.07   #1
    Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,482082,00.html


    Krass, wo soll das denn noch enden bitteschön? :D
     
  2. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.05.07   #2
    Hast Recht, einen DJ, der vier Roadies braucht, um seinen Kram zu bedienen, würde ich auch feuern...

    SCNR
    Gruss, Ben
     
  3. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.07   #3
    Lies mal Yevgeni Zamyatins We ;)
    Da wird die Musik sogar von Computern komponiert...
     
  4. Funkyking

    Funkyking Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.07   #4
    ähm lol?

    sorry, aber was soll der mist? versucht da mal wieder einer aufmerksamkeit zu bekommen?

    orchester meets Computer ist mittlerweile schon ein alter hut...klar wirds immer und immer besser, aber neu ist das wirklich nichtmehr...der herr paul henry smith weiss sicher selbst nicht wie oft er schon ein digitales orchester gehört hat ohne es zu merken..sei es bei einem Filmsoundtrack oder sonst wo...

    allgemein finde ich die idee eh total bescheuert...
    wie stellt er sich das vor?
    mister digitalirigent hockt vorne mit seinem midicontroller, und hämmert sich en wolf bei den vielen midispuren die er da hat? :screwy:

    besser möglichkeit?
    Datei--->Exportieren als--->wav---->das brennen-->allen konzertbesuchern eine cd mitgeben--->heim gehn....

    ps...vielleicht sollte man dem kerl mal erzählen das man sogar einen Chor digital singen lassen kann
    "oh mein gott...das geht nich wirklich tom? :eek:"
    "oh doch sally..das geht..und es ist uuuuuunglaublich das kann sogar jeeeeeeeeedes kind, und um das zu beweisen haben wir heute einen professionellen Meisterdirigenten bei uns"
    "ohhhhh mein gott tom...das ist wirklich einzigaaaaaaaartig"
    "ja sally...schau dir nur an was er kann" *taste drück*
    "ohhhhhhhhhh"
    "nein tom...da muss ein echter chor hinter diesem vorhang sein"
    "nein sally..das kommt alles nur aus diesem computer sally"
    "woooow tom"

    :screwy::screwy::screwy:
     
  5. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.05.07   #5
    Hmmm - wie soll ich sagen?

    Ich bin ambivalent.
    Es geht ja schon eine ganze Weile so mit der digitalen Welt und es ist noch lange kein Ende abzusehen.

    Als Musiker finde ich es ganz hervorragend, dass mittlerweile mit sehr überschaubarem Aufwand jeder an seinem PC eine CD mit seiner Musik aufnehmen, mischen, herstellen und dann via Internet vertreiben kann.
    Das bedeutet ja auch Freiheit: Freiheit von den Majors, Freiheit über die eigene Musik nach eigenen Vorstellungen, Überschaubarkeit der Kosten.

    Damit geht natürlich auch zwangläufig ein Trend einher, wo eben jeder, der mal gerade eine Gitarre halten kann, selbst Musik produziert - und die ist nicht in jedem Fall eine Bereicherung für die Welt.

    Aber was solls: der Markt oder der Zuhörer entscheidet - und das ist auch gut so.

    Wenn ich an den Bereich Komposition denke, dann sind da die Möglichkeiten auch gestiegen und damit auch die Freiheit für die Komponisten. Man muss halt kein Instrument spielen können, sondern kann sich aus dem gewachsenen Lager der Töne das raussuchen, was einem paßt. Man muss sich nicht mit einem unwilligen Orchester herumärgern, man muss sich nicht mit dem Dirigenten darum streiten, wie man es nun haben möchte und man steht nicht Schlange bei Aufführungshäusern, die einem schreiben, die Komposition sei ganz ausgezeichnet und man lasse von sich hören.

    Als Möglichkeit des Lernens vom Handwerk her ist das doch ein Vorteil.
    Und ob das Ergebnis die Welt beglückt - meine Güte, das wird man halt sehen.

    Ich bin mir sehr sicher, dass weder die Veranstaltungsorte für klassische Musik noch klassische Orchester noch live-hand-made-musik verschwinden werden. Das gleiche hat man vom Kino behauptet (es verdrängt das Theater), vom Fernsehen (es verdrängt das Kino) vom Internet (es verdrängt die Print-Medien) und so weiter und so fort.

    Alles alte Schuhe.
    Eines ist in dem Prozeß passiert und wird auch weiter passieren: das jeweilige Medium besinnt sich auf das, was es wirklich im Vergleich zu anderen besser kann. Und diesen Raum oder diese Nische besetzt es - und meist besser als zuvor.

    Mein Kopfschütteln hält sich also in Grenzen und meine Welt wird dadurch nicht wirklich erschüttert und ich sehe auch nicht das Ende des Abendlandes kommen.

    x-Riff
     
  6. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.07   #6
    Ob Unsinn oder nicht, klärt sich quasi von selbst. :D Wenn ich mir ein Orchester anhören will, dann ein Richtiges, ansonsten kann ich auch auf Konserven zurückgreifen, brauche keinen Computer dazu.
    Die Frage ist nur warum investiert man soviel Zeit/Geld in sowas? Will man Berufsorchestermusikern den Job wegnehmen? Oder einen auf "entdecke die Möglichkeiten" machen, was in dem Fall auch rausgeschmissenes Geld ist..

    Sicher, Fortschritt in Sachen Computer hat viel Positives, das Negative übersieht man gerne und das größte Manko der Informatik: 'Benutzerfreundlichkeit und Sinn' ist noch lange nicht aus der Welt, wo inzwischen sogar dt. Unternehmen teure Computer und Roboter rausschmeissen und wieder durch Menschen ersetzen um produktiver zu sein.
    Da sind die Medien ein gutes Beispiel, wo dank dem Utopium "Web 2.0" Fernsehen und Printmedien der Grabgesang gemacht wurde fällt einem wir mir, bin seit 1984 mit Computer aufgewachsen, immer mehr auf wie einfach das Leben früher war. 2-3 Fernsehsender, eine Tageszeitung und evtl. ein Wochenmagazin und man fühlte sich bestens informiert. Heute darf man Studenlang im Internet recherchieren und weiss danach noch immer nicht so recht welcher Quelle man mehr glauben schenken soll. Selbst so Dinger wie "Online buchen von Reisen/direkter Kontakt zu Herstellern" kann man auch als Serviceverlust sehen, der Kunde muss dank Computern mehr als früher tun ;) das widerspricht irgendwie dem Sinn der Technik, die eigentlich das Leben erleichtern sollte.

    Das Orchester wird dadurch bestimmt nicht verdrängt, es wird bei der Aktion bleiben und in ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr danach. In den 90ern, als zunehmend der Computer einzug in die Musik hielt wurde auch das Ende der Rockmusik beschworen.. schaut sie euch heute an :D
     
  7. Birdy

    Birdy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #7
    naja, die idee computer live zu dirigieren find ich auch ziemlich daneben, wozu?
    was allerdings die qualität der vienna sound library angeht hats mich glatt umgehaun. ich hab zwar nur die "arme leute" vienna special edition für 345€, aber was damit schon möglich ist, lässt jeden anderen sampler oder library weit hinter sich, schon allein durch den algorithmus, der das gespielte analysiert und die erforderlichen samples bereitstellt bzw. die nicht benötigten aus dem arbeitsspeicher wirft und einen so grösstenteils von der technikfummelei entlastet. und die samples selbst sind über jeden zweifel erhaben.
    wer hat als amateur denn je die möglichkeit, mal eben ein grosses und gutes orchester zu mieten und proben zu lassen geschweige denn während den proben die orchestrierung, die raumakustik oder sogar den ganzen aufbau des stückes zu ändern? bill gates vielleicht :D
    ich denke das aufsehen hat auch ein wenig damit zu tun, dass der elitäre nimbus, mit dem sich der orchestrale zweig der musikindustrie gerne umgibt, stark angekratzt wird...
    frank zappa hat sich ein leben lang mit "grossen" orchestern rumgeärgert, die nicht in der lage oder willens waren seine kompositionen korrekt aufzuführen, dafür aber unsummen von geld kassiert haben. am sichersten sind halt immer die klassik- gassenhauer, sowohl spieltechnisch als auch finanziell.
    für mich ist die vsl ein quantensprung und vielleicht spielen bald reale orchester das, was man damit komponiert hat. nur nicht so akkurat, aber dafür seeeeehr beeindruckend und mit stockbewehrtem pinguin:p

    gruss birdy
     
  8. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.07   #8
    Ich sehe das neue jetzt nicht darin, dass man ein Orchester simuliert. Das kann man schon lange und wird auch oft gemacht.

    Das besondere ist wohl, das man ein Computerorchester live dirigieren kann. Denn daran krankt ja die digitale Simulation. Die Gefühle und die Stimmungen die man mit der Musik rüberbringen will können nicht intuitiv eingearbeitet werden. Wenn man Programme schreibt, die erkennen, was der Dirigent will und dementsprechend reagieren ist das schon ansatzweise beeindruckend.

    Das ist genau der Punkt, der rein digitale Produktionen so weit von realen Orchestern unterschieden hat. Das könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein.

    Und ich muss mal ehrlich sagen, für mich ist in einem Orchester ist der Dirigent und vllt noch ein Solist derjenige, der wirklich Musik macht. Der Rest führt aus. Es kann ja sein, dass die vierte Geige von links ihr Herzblut in die Musik legt, aber ich höre es nicht. Allein weil 19 ander Geigen gerade etwas anderes in die Musik legen wollen oder (wahrcheinlicher) ihre Noten runterspielen so wie es der Diregent will. Mir würde es auch reichen, wenn man perfekte Samples intiutiv und live steuern könnte.


    Mir würde es auf gefallen, eben mit einem Laptop ein komplettes Orchester mit auf der Bühne zu haben, das ich eben zu meiner Band dirigieren könnte. Nicht so ein Playback-Notbehelf mit Klick wie es heute oft gemacht wird.
     
  9. Birdy

    Birdy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.07   #9
    also erstens. orchester werden schon oft smuliert.... wirklich? Da meinste wohl wahrscheinlich dieses zuckersüsse violinengebrabbel + posaunen und vielleicht noch ne tremolierende violine im hintergrund. das geht ziemllich einfach und wird gern und oft benutzt, in filmen.
    und zweitens: die gefühle und die stimmungen, die man mit der musik rüberbringen will können nicht intuitiv eingearbeitet werden. wieso nicht? jedes instrument hat einen bestimmten tonumfang und eine gewisse zahl von ausdrucksmöglichkeiten, die mittlerweile alle erfasst sind.
    der dirigent macht keine musik, er verwaltet sie und oft genug tut er dann so, als hätte er sie komponiert, besonders bei den tausendfach runtergedudelten klassikern.
    der komponist macht(e) die musik, der dirigent füttert nur das publikum. warum wohl werden hauptsächlich werke von komponisten augeführt die tot sind? weil sie sich nicht wehren können gegen die industrielle verwurstung ihrer musik.
     
  10. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.07   #10
    @ Birdy

    Die allermeisten Film und Spiele Soundtracks sind mittlerweile komplett aus dem Rechner. Meines Wissens ist auch Fluch der Karibik zu großen Teilen gesampelt, und das ist weit mehr als als "zuckersüsse Violinengebrabbel". Man kann vielleicht einer richtigen Orchesteraufnahme anmerken, dass sie irgendwie "mehr" ist als die simulierte Variante, aber einen gut gesamplelten Orchestertrack erkennt niemand mehr als solchen.


    Hast du schon mal versucht, Instrumente zu samplen? Das Problem an der Sache ist, dass man da völlig mechanisch vorgeht. Ich hätte gerne anschwellende Bläser bzw. ich hab da so einen dramatisch klingenden Effekt im Kopf. Hätte ich einen Dirigentenstab in der Hand könnte ich die Bewegung machen, aber bis jetzt musste man seine eigenen Vorstellung erstmal in Quantisierung "übersetzen" und künstlich ein Volumekurve legen, die man mühsam programmiert, damit sie nciht so unnatürlich linear ist sondern so, wie man sie sich vorstellt. Da geht ganz schnell die ursprüngliche Idee flöten, weil man an einem blöden Swelleffekt zwei Stunden gessesen hat.
    Wenn man jetzt wie ein Dirigent eben den Einsatz gibt und zeigt, wie gerade diese Passage gespielt werden soll würde mehr Intuition und mehr Gefühl im Stück übrigbleiben.


    Aber ich denke, wir reden aneinander vorbei. Du gehts von Klassikkonzerten aus. Das interessiert mich nicht besonders, genau aus den von dir genannten Gründen. Coverbands hab ich auf jeder blöden Dorffete genug und nur weil diese Coverbands nur Monzart spielen finde ich sie nciht automatisch gut.
    Ich gehe eher von Soundtracks aus oder orchstrale Musik, die man als Otto Normalmusiker selber komponiert. Da kann man großteils nur mit Sampels arbeiten. Die Möglichkeit dies sehr viel einfacher, schneller und vor allem untechnischer zu gestalten finde ich schon grandios. Und dann ncoh mit so günstigen Mitteln wie den We-Controller.
     
  11. Birdy

    Birdy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.07   #11
    @ MatthiasT

    ja hast wohl recht, haben aneinander vorbeigeredet, aber wohl hauptsächlich ich hehe
    nein hab mich nie mit sampling beschäftigt, früher kein geld dafür, jetzt kein interesse.

    also was die an- und abschwellenden klänge angeht, das ist eine sache von sekunden mit dem viennaprogram. in cubase ne controllerspur fürs mastervolume öffnen, mit der parabelfunktion den lautstärkeverlauf einzeichnen und fertig. ist wie malen.
    und es klingt "echt". bin noch absoluter anfänger in dem bereich und produzier nur stückwerk bis jetzt, lote das halt erstmal alles aus. aber die lernkurve wächst exponential, naja, fast jedenfalls :D
    aber worauf so ein programm hinausläuft, ist klar: power to the people!

    ps: registrier dich mal bei http://vsl.co.at/ und geh dann auf demos/userdemos, da ist musik drin zum niederknien, von leuten, die noch nie die orchestrale bühne betreten haben
     
  12. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.07   #12
    @Birdy

    Das mit den anschwellenden Klängen war ja nur ein Beispiel, mir ist schon klar dass man da einfach eine Parabel oder eine eine Linie reinmalen kann. Aber gerade was Tempo und Lautstärke angeht würde ich mich lieber auf meine musikalische Intuition verlassen.

    Gerade was Filmmusik angeht, so stelle ich es mir sehr schön vor, sich vor seinem großen Fehrnseher zu stellen und die Musik unter Impression der Bilder zu dirigieren.

    Ich meine, der WE Controller oder ein ähnlicher Beschleunigungsmesser ist saubillig, da muss doch für den Heimanwender was drinne sein.


    Mit der VSL liebäugel ich schon lange und sie wäre mir auch die 350 Ocken oder was das Programm auch immer und der Lite Version kostet wert. Allerdings müsste ich dafür wieder aus Windows umsteigen, was aber notfalls ginge. (also nur, wenn ich das Programm benutzen will). Was viel gravierender ist, dass ich kaum Ahnung von orchstraler Komposition hab und es auch sauschwer ist, sich da Grundlagen selber draufzuschaffen. Jedenfalls hab ich kaum Quellen gefunden, nach denen man das gut kann.
     
  13. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 22.05.07   #13
    Es gab tatsächlich schon einige Jahre vor dem Nintendo Wii für die PlayStation eine Dirigentensimulation mit einem entsprechenden Controller:
    http://www2.onspiele.t-online.de/dyn/c/66/44/22/6644228.html
    Runtersrcollen zu "Maestromusic".
    Die Resident Evil Kettensäge ist ürbigens auch geil:D
     
  14. Birdy

    Birdy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #14
    vielleicht sollte man nen eigenen VSL thread öffnen, ich hab mir extra nen neuen midicontroller angeschaft, hauptsächlich wegen den Lautstärkeverläufen.
    wie ich schon sagte, für mich ist VSL ein quantensprung, selbst in der billigsten version.
    gibts eine möglichkeit, den wii- controller aus midi zu eichen?
     
  15. K.Haos-Prinz

    K.Haos-Prinz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #15
    Instrumente und Musiker durch Computer ersetzen?
    Ist diese Vulgarisierung der Musik etwar ein wieterer Schritt auf die Volksverdummung zu?
    Das ist ja rienste Blasphemie! Nie könnte ein Computer die Emozionen wiedergeben, welche ein guter Musiker kann.
    Immer mehr sterben Kunst und Kultur; es gilt nicht mehr, neues zu erschaffen, das qualitätvoll ist sondern etwas was es noch nie gab.
    Wenn auch in Zukunft "Künstler" blaue Farbe an Leinwände Furzen oder Computer mit aus Gemüse gemachten Instrumenten spielen lassen, ist das nächste dukle Mittelalter nicht weit.
     
  16. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #16

    Natürlich kann man sich auch hinter den bisher gewonnenen Errungenschaften ausruhen und konservativ bleiben :rolleyes:

    Und was das Ganze mit Volksverdummung zu tun haben soll, erschliesst sich mir auch nicht..

    Ich sehe das Ganze als "nette Spielerei" die noch in den Kinderschuhen steckt,
    ausserdem finde ich es gut, dass sich auch mal klassische Musiker langsam für die Digitaltechnik zu interessieren beginnen..
     
  17. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #17
    Na, anscheinend äußert sich die Volksverdummung schon in Form von Rechtschreibung und Grammatik. ;)

    So, Wikipedia sagt: "Ein Musikinstrument ist ein Gegenstand, der mit dem Ziel konstruiert oder verändert wurde, Musik zu erzeugen."
    Jetzt musst du mir erklähren, was einen Computer als Instrument minderwertig macht.
    Das hat nix mit Blasphemie zu tun (gegenüber was überhaupt? Gott, der Musikpolizei oder wem?). Ein guter Musiker kann auch mit mittels eines Rechner "Emozionen" rüberbringen. Hast du selber sicher schon gemerkt, oder schaust du keine Kinofilme? Ein gutes Beispiel ist Fluch der Karibik, wunderbarer Soundtrack, direkt aus dem Rechner.

    Ich halte dagegen: Eine Gitarre kann noch weniger Emotionen rüberbringen als ein Computer. Sie liegt einfach nur da und macht nix.
    Denn sie ist nur ein Werkzeug. Genau wie ein Rechner mit Samplelibary. Wenn man einen Track programmiert übernimmt der Komponist alle Instrumente und ersetzt nur das Spielen selber mit Samples, wie was gespielt wird bestimmt immer noch er, nicht der Computer. Bei wichtigen Solopassagen funktioniert das (noch) nicht richtig und ne gute Jazzband kann man so auch nicht so richtig gut ersetzen, aber das will ja auch keiner (obwohl ich da schon Sachen gehört hatte, die beeindruckend waren). Ziel ist es, große Synphonieorchester mit vertretbaren Aufwand einzusetzen. Und gerade bei Auftragsarbeiten dudeln die ihre Noten auch nur runter, wo ist da der Unterschied?

    Sorry, das so sagen zu müssen, aber wer immer noch der Meinung ist, mittels eines Computers ließen sich keine Kunst machen, ist imo ein Idiot. Ohne Rechner wird heutzutage kein Film mehr gemacht, keine Musikaufnahme findet seinen Weg auf die CD (was ein, achtung Teufelszeug: DIGITALES Medium ist, wo unschuldige, wahrhaftige Musik in kalte Nullen und Einsen zerhackt wird) und kaum ein Bild wird nicht digital nachbearbeitet. Ist das alles keine Kunst? Von Computerspielen und der Demoszene im speziellen ganz zu schweigen.


    Der Computer ist so mit das Beste, was der Musikszene passieren konnte.

    Und glaub mir, wenn ich die Möglichkeit hab, meine Visionen genauso umzusetzen wie ich es will, dann ist es mir schnurzegal ob der Ton von der Festplatte oder von einem pickeligen Hornisten mit fettigen Haaren, der für viel Geld die Noten runternudelt und dann das Zeugs noch nichtmal so spielt wie ich es haben will.
     
  18. Birdy

    Birdy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.07   #18
    Kann mich Matthias nur anschliessen.
    So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.:screwy: