Der Engel des Warschauer Ghettos ist tot!

von topo, 13.05.08.

  1. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.05.08   #1
    Irena Sendler gestorben

    Der Engel des Warschauer Ghettos
    Die polnische Widerstandskämpferin Irena Sendler schmuggelte 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto. Die Gestapo fasste sie 1943 und folterte sie grausam. Der Exekution konnte sie gerade noch entkommen - jetzt ist die "Gerechte unter den Völkern" 98-jährig in Warschau gestorben.


    [​IMG]

    aus und mehr:
    http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a1958/l0/l0/F.html#featuredEntry



    Eine Frau, von der ich, aus irgendeinem Grund, bis heute nichts gehört habe.

    Ggf. kann ja mal eine begabter Musiker einen Song für diese "Heldin" der deutschen Geschichte schreiben.


    Topo :cool:
     
  2. Mr. Mojo Paule

    Mr. Mojo Paule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.08   #2
    Rund 50 Jahre geriet Sendler in Vergessenheit

    "Über Jahrzehnte geriet das Engagement der "Judenhelferin", wie Sendler im Sozialismus abschätzend bezeichnet wurde, in Vergessenheit. "Auf der Liste der Helden war einfach kein Platz für eine engagierte Frau, die zwar der Linken entstammte, doch von der ideologischen Utopie des Kommunismus weit entfernt war", schreibt der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Michal Glowinski, der als Kind von Sendler gerettet worden ist, in einem Buch über die Polin."

    http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,471848,00.html
     
  3. Fidelsen

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    Erstellt: 14.05.08   #3
    Eine großartige couragierte und selbstlose Frau!! Ich kannte sie auch nicht, Topo!

    Weiß der Geier, warum? Vermutlich wurde nicht viel über sie publiziert.

    Und natürlich wurde sie wohl nie für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, wie sie es wohl verdient gehabt hätte.

    Vielleicht war sie aber auch viel zu bescheiden, um sich in das Licht der Öffentlichkeit zerren zu lassen.

    Es gibt viele stille Helden!!
     
  4. Mr. Mojo Paule

    Mr. Mojo Paule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.08   #4
    Sie wurde 2007 von einem der polnischen "Polit-Kaczyński-Brüdern" als Anwärterin zum Friedensnobelpreis sogar vorgeschlagen. Sie bekam von Israel bereits Anfang der 60'er Jahre hohe Anerkennung. Warum blieb sie uns Deutschen solange unbekannt? Das Rätsel liegt in ihrer Arbeit als Krankenschwester im "Warschauer Ghetto" für die "Nazidiktatur"(und nicht in der "Roten Befreiungsarmee" gegen die Faschisten) ... klingelt es jetzt?
     
  5. Fidelsen

    Fidelsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.08   #5
    Was soll klingeln? Ich kannte sie nicht. Was Du schreibst ist mir neu. Und selbst wenn sie für die Nazidiktatur gearbeitet hat - falls Du das meinst! - tut das ihrem Handlen keinen Abbruch. Umso bemerkenswerter, dass sie von den Polen doch für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde.:great:
     
  6. Crestfallen

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    Erstellt: 14.05.08   #6
    die kaczynskis haben eine juden-helferin zum friedensnobelpreis vorgeschlagen? unglaublich :)
    höchster respekt vor der frau. hätte spielberg einen film über sie gemacht, wäre sie jetzt weltberühmt.
     
  7. Mr. Mojo Paule

    Mr. Mojo Paule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.08   #7
    Wenn es nicht klingelt, klingelt es nicht! Ich muss mich deutlicher ausdrücken, was ich damit meine.

    Irena Sendler überlebt die Nazi-Diktatur. Sie versucht nach dem Krieg ein normales Leben zu führen: Heirat, Familie. Doch im stalinistischen Nachkriegspolen wird Irena Sendler nicht geehrt, sondern als Judenhelferin drangsaliert. Sie bekommt den Antisemitismus der neuen Machthaber knall hart zu spüren. Sie wird verhört, als sie schwanger ist, und erleidet beim zweiten Kind eine Fehlgeburt - zum zweiten Mal Opfer einer Diktatur!

    Den neuen Machthabern interessierte nicht, dass sie mit Unterstützung der Untergrundorganisation "Żegota" 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto befreit hatte. Irena Sendler stand in dem Konflikt, dass sie den Machthabern nicht erzählen konnte, dass sie mit "Żegota" ihre Hilfsaktionen organisierte. Denn diese Organisation stand damals unter der Schirmherrschaft der polnischen Exilregierung, die nach dem Krieg weiter im Exil blieb. Doch für die neuen stalinistischen Machthabern im Nachkriegspolen war die Exilregierung Feind Nr. 1. Menschen die mit ihr sympathisierten wurden als Staatsfeinde behandelt. In diesem Rollenkonflikt stand Irena Sendler nach dem Kriege. Sie musste Schweigen, ansonsten hätte sie ihr Leben, das ihrer Familie und Freunden in Gefahr gebracht!
     
  8. Fidelsen

    Fidelsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.08   #8
    Hallo, Paule514!

    Ich habe nicht großartig Zeit gehabt heute, mich dahingend schlau zu machen und ein wenig zu recherchieren.

    Ich möchte vorweg nehmen, dass ich mich distanziere, wie ich was persönlich über viele Jahre "im kleinen" kennengelernt habe. Diese Erfahrung ist subjektiv und ich schustere mir kein eigenes Bild über die Gesamtbevölkerung der genannten Staaten zusammen, noch will ich hier polemisieren!

    Ich denke, ich habe es halbwegs nach meinem vorangegangenen Post geschnallt - gerade, dass ihre Peiniger sie vorgeschlagen haben ...... Du nanntest sie ja beim Namen!

    Mein persönlicher, sehr eingeschränkter und subjektiver Erfahrungsbericht:

    Antisemitismus wird von vielen Menschen in ehemaligen Ostgebieten, die die mir durch ein paar "Vertreter" bekannt sind, auch heute noch großgeschrieben! Vermutungen, warum das so ist, könnte ich anstellen - so ist z. B. die (im Grunde) Versklavungsgeschichte durch den damaligen großen Bruder, dem heutigem Russland, noch viel jüngeren Datums, als die der schwarzen Bevölkerung in den USA. Und von einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung des Unterdrückungsapparates UDSSR rede ich ja. UND NUR VON DEM!! Und sie lieben diesen Apparat wieder (oder immer noch), so schlecht es ihnen geht! Auch je besser es einigen geht!

    Ich komme beruflich sehr häufig gerade mit Kollegen aus den baltischen Republiken, auch Polen, als auch Russen, Ukrainern, Weißrussen und Georgiern zusammen und wenn die sich so richtig heißreden, vernimmt man ein Hohelied auf das dritte Reich und Adolf Hitler und auf die Judenvernichtung (die in dem Umfang auch angezweifelt, bzw. gutgehalten wird), wesentlich offener und daher schlimmer auf mich wirkend, als rechtesextrmistische Randgruppierungen hierzulande, aber eben genauso übel. NUR IN DER MASSE SEHR VIEL GRÖßER, MUTMAßE ICH!!!

    Auch das den Juden der Zustand globaler Verarmung und nahezu sämtlicher bitterer Zustände und Wirren, auch heute wieder die Schuld zugeordnet wird. "Juden = westliche Welt = Kapital = Feind", so ist zu vernehmen! "Amerika, ect. = Juden", usw, usf.

    Du kriegst das Kotzen, wirklich - und nicht vom Seegang!

    Ich spreche aus meiner Erfahrung als Seefahrer (Schiffmechaniker, Bootsmann und angehenden nautischem Offizier in der Handelsschifffahrt auf Kauffahrteischiffen aller Größen in alle Fahrtgebieten).

    Ich muß aufpassen nicht zu sehr zu pauschalisieren, denn meine Erfahrung resultiert speziell nur aus der Gesinnung von ein paar Arbeitern (laß es paar hundert gewesen sein über die Jahre, aber es reicht - es ist natürlich keine persönliche repräsentative Erhebung, obwohl sie sich mir persönlich aufzudrängen versucht) dennoch ist mir keine Ausnahme bisher widerfahren, was die Meinungen, dieser mir bekannt gewordenen Leute betrifft. Sie ist bisher einhellig und immer selbiges dummes, dumpfes politisches Geseier!

    Ich habe (im Job) keinen einzigen kennengelernt (auch keinen Polen), der nicht der Überzeugung war, dass Unabhängigkeit zu Russland der richtige Weg wäre, noch das Demokratie dort erwünscht wäre, noch jemals funktionieren würde.

    Kennengelernt habe ich aber keinen Vertreter der politische Intellgenz dieser Länder, noch jemals irgendein oppositionelles, oder nur systemkritisches, Wort vernommen. Sondern Seefahrer in allen Hierchien an Bord, die mir diesen subjektiven Eindruck vermittelten.

    Auch vor diesem Hintergrund empfinde ich eben großen Respekt dieser duldsamen und selbstlosen Frau gegenüber, welche in den vergangenen vielen Jahrzehnten, unter Repressalien gelitten haben muß, die wir gar nicht erahnen können.

    Meintest Du das mit "klingeln"?
     
  9. Jerry

    Jerry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.08   #9
    Wer schon :rolleyes: - die Medien stürzen sich doch lieber auf die "großen" Gs (Goebbels, Göring) und Hs (Himmler, Hitler), Nennung in alphabetischer Reihung. Damit lassen sich einfach höhere Einschaltquoten erzielen, die Leute wollen Schrecken, und nicht Barmherzigkeit. Ein Aufruf:
    Guido K., hör endlich auf mit der Darbietung von Geschichtswissenschaften auf BILD-Zeitungsniveau!!!!!!! :mad:


    War Irena Sendler eigentlich deutschstämmig? :confused: Der Nachname lässt es vermuten. Zumal der ganze ehemalige Osten bis 1945 ethnisch bunt durchmischt war, Ostpreussen etwa semi-polnisch (daher auch die markige Mundart und Nachnamen die auf "ski/sky" enden), Polen mit vielen deutschstämmigen besiedelt. Dazu Ukrainer, Juden, usw. Ähnliches im Baltikum. Der Balkan des Nordens quasi!


    @Fiderallala: Lass' Klingeln Kumpel! :D Nee, im ernst, der seltsame Diskussionstil einzelner Teilnehmer hier hat schon etlichen anderen Kopfzerbrechen bereitet, also bitte nicht wundern ... :o
     
  10. Mr. Mojo Paule

    Mr. Mojo Paule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.08   #10
    Genau das meinte ich damit!

    @Jerry: Wenn ich einen merkwürdigen Diskussionsstiel habe, was ja einer hier meint, soll er sich zu erkennen geben, wie "Fiderallala" es gemacht hat. So hat auch das ungewohnt „Andere“ eine Chance, wahrgenommen zu werden. Es kann eine Auseinandersetzung mit dem "Anderen" stattfinden! Vielfalt ist kein „Einheitsbrei“, sondern kann eine Bereicherung sein, wenn die „Scheuklappen“ fallen. Das kann nicht jeder vertragen, wie auch das Schweigen und nun zum Thema:

    Hallo Fiderallala,

    herzlichen Dank für Deine ausführliche Erläuterung, die ich nicht erwartet habe, dass Dich das so beschäftigt!

    Ich hätte so ein Leben wie Irena Sendler niemals durchgestanden, ich wäre daran verzweifelt, zerbrochen und ein Fall für die Psychiatrie geworden! Ganz fürchterlich finde ich, dass sie einen Großteil ihres Lebens schweigen musste, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Irena Sendler hatte das Glück, dass amerikanische Schüler auf ihre Geschichte gestoßen sind und mehr über sie erfahren wollten. So kam ihre Geschichte nach Polen und nach Deutschland. In den letzten Jahren hatte sie nicht mehr die Kraft über ihre Geschichte mit Kindern und Journalisten zu sprechen!

    Ein weniger spektakuläres Beispiel kenne ich von meinem Schwiegervater, den ich niemals kennen lernte, weil er bereits verstorben war. Meine Frau erzählte sie mir vor einiger Zeit, sie ist Ukrainerin! Sie hat die Geschichte auch erst nach dem Tod ihres Vaters von ihrem Onkel erfahren.

    Ihr Vater und Bruder wurden nach dem Einmarsch der Nazis in der Westukraine zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. In Deutschland wurden sie getrennt. Der eine Bruder arbeitete in einem fürchterlichen Bauernhof und der Vater meiner Frau arbeitete auf einem Bauernhof, wo er ein Zimmer hatte und mit dem Bauernehepaar gemeinsam das Essen einnahm. Es kam das Ende des Krieges und mein Schwiegervater wollte nicht in Deutschland bleiben, was ihm angeboten worden war, nein, er wollte zurück in seine Heimat. Kurz und Gut, er wurde der „Roten Armee“ übergeben und in die Ukraine abtransportiert. Dort wurde er verhört. Im Verhör stellte sich heraus, dass er sich nicht als Soldat ausweisen konnte. Er wurde als Deserteur abgestempelt, der für die Nazis arbeitete. Ein Kriegsverbrecher der zur Zwangsarbeit nach Sibiriern deportiert werden sollte. Er hatte Glück. Als er bereits auf dem Weg mit weiteren „Kriegsverbrechern“ zum Zug war, nahm ihm ein Wächter zur Seite. Er erkannte, dass er mit 18 Jahren sehr jung noch war und dass das Gerede vom Deserteure, auf ihm keinesfalls zutreffen konnte. Er ermöglichte ihm die Flucht.

    Diese Geschichte, die er niemanden erzählen konnte, nahm er mit in sein Grab. Und davon gibt es bestimmt noch unzählige Geschichten, die nicht bekannt werden, weil die Betroffenen aus Scham, Furcht oder aus Angst sie einfach verschweigen müssen. Das finde ich absolut fürchterlich!
     
  11. topo

    topo Threadersteller HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.05.08   #11
  12. Crestfallen

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    Erstellt: 15.05.08   #12
    das wundert mich nicht. nach meinem wissen wurden die meisten, bzw. viele der russischen kz-häftlinge gleich nach der befreiung in gulags geschickt. sie hatten ja schon lagererfahrung.

    ich verstehe im übrigen die antisemitische und nationalistische seite des ehemaligen ostblocks, wobei diese in polen z.b. in letzter zeit gefühlsmäßig stärker wird, unter anderem - oh wunder - von katholischen organisationen forciert überhaupt nicht. die versteht wohl niemand so recht.
     
  13. topo

    topo Threadersteller HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.05.08   #13
    Wie kommst du darauf?

    Topo
     
  14. Crestfallen

    Crestfallen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #14
    ich hab es wohl zu direkt und deutlich ausgedrückt. natürlich gibt es keine katholische organisation, die sich offiziell judenhetze auf die fahnen geschrieben hat.

    aber ich weiß ja nicht, ob du radio maryja kennst...