Der Marsch

von Hally, 16.12.07.

  1. Hally

    Hally Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.12.07
    Zuletzt hier:
    16.12.07
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.12.07   #1
    Hallo,
    ich wusste nicht, in welches Unterforum ich schreiben soll, deswegen mache ich das einfach mal hier.
    Kann mir jemand sagen, was die Unterschiede zwischen einem preußischem und einem österreichischem Marsch sind? Ich habe gegoogelt, wurde aber nicht findig.
    LG :)
     
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

    Im Board seit:
    21.05.05
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    March-Hugstetten, nächster vorort: Freiburg/Breisg
    Zustimmungen:
    3.390
    Kekse:
    43.669
    Erstellt: 31.12.07   #2
    Versuche, an die entsprechenden "Heeresdienstverordnungen" heranzukommen, da war die schrittfrequenz geregelt, die z.b. in Frankreich höher war als in Preußens "114" (dafür hatten die franzosen im durchschnitt kürzere beine). Ein anderes kriterium wäre die instrumentale besetzung von militärkapellen, sofern sie einheitlich war und die ausbildung der musiker. Das übrige müsste eine analyse von typischen beispielen ergeben, aber das ist nicht mein spezialgebiet.
    In Preußen und später zumindest in Mitteldeutschland sorgten die "stadtpfeifen" für den nachwuchs: das waren private, meist mit internat verbundene einrichtungen. Mit 14 kam man in die lehre und lernte je ein streich- und ein blasinstrument, klavier meist mit schlagwerk kombiniert, um allen anforderungen gerecht zu werden. Die lehrlinge wurden "ausgeliehen", traten zu allen möglichen veranstaltungen auf, besorgten die tanzmusik im umkreis, wurden von ihren "kapellmeistern" tüchtig gedrillt und ausgebeutet und wurden dann militär- oder orchestermusiker.
     
Die Seite wird geladen...