Der Terror fährt Rad

von topo, 17.07.08.

  1. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.07.08   #1
    • Links vor rechts in jeder Lage - Rot heißt vorwärts keine Frage!
    • Die Diagonale ist der kürzeste Weg zum Ziel
    • Dorthin, wo es schnell geht
    • Einfach weiterfahren bei Kontrollen
    • Anarchie im Stadtverkehr - Fahrradterror ist der Herr


    Das sind nur ein paar Schlagworte aus einem interssanten Artikel im Stern.
    http://www.stern.de/auto/service/:Gro%DFst%E4dte-Der-Terror-Rad-/631295.html

    Mich würde mal Wahrnehmung aus ländlichen Gegenden und aus anderen "Metropolen" interssieren?


    Topo :cool:
     
  2. Missing$lash

    Missing$lash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #2
    Also, ich kann nur Wahrnehmungen von der Uni beisteuern: Da gibt es solche und solche. Manche dödeln ganz gemütlich dahin, andere fahren so haarscharf von hinten an einem vorbei, dass man den Luftzug am Arm spürt. Aber noch schlimmer sind die, die mit ihrem FAHRrad nicht fahren, sondern sich bei 30°C in total überfüllte Busse quetschen und dadurch unglaublich viel Platz wegnehmen. Und das beste: Sie zwängen sich in einen Bus, dessen Route ausschließlich bergab geht.:confused::screwy:

    PS: Beim zweiten Durchlesen fällt mir auf, dass der Post genauso gut in den Geht's-noch-Thread passen würde. :D
     
  3. Jimmy365

    Jimmy365 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #3
    Was ich richtig zum Kotzen finde, sind Radfahrer die mit vollkaracho angebraust kommen, nicht klingeln. Einen fast überfahren und dann meckern dass man kein Platz gemacht hat. So was häuft sich und machen mittlerweile sehr viele.
    Ich wohne in einem Dorf 10 km von Schwerin entfernt. Das is sowohl auf dem Fahrrad weg als auch inner Stadt zu bemerken.
     
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 17.07.08   #4
    Vorab zu mir:
    Ich fahre seit fast 40 Jahren jeden Tag aus Leidenschaft mit dem Fahrad zur Arbeit oder sonstwo hin.
    Ich besitze auch Führerschein für Auto und Motorrad, bewege mich aber bevorzugt motorlos.
    Für mich ist selbstverständlich, dass ein Fahrrad ein Licht hat und verkehrstauglich ausgerüstet ist.
    Gerade als Radfahrer bin ich nicht von dem begeistert, was viele Radfahrer so machen.
    Ich kann auch nicht verstehen, warum es der Gesetzgeber zulässt, Sportgeräte ohne Licht zu verkaufen.
    Wenn es nach mir ginge, dann würde ich alle Sporträder und Moutainbikes aus dem Verkehr verbannen und zwar auch tagsüber.
    Mit einem Auto ohne Licht darf ich auch nicht durch die Gegend fahren.
    Heute gibt es sehr gute Akkulichter und auch ein guter Dynamo verursacht keine Anstrengung mehr, man darf halt keinen Schrott kaufen.

    Zum Artikel:
    Jede weiß, dass die Hemmschwelle ein rote Ampel zu überfahren bei Fußgängern und Radfahrern geringer ist als bei Autofahrern.
    Das liegt natürlich auch dran, dass Autos oft bei der Ampelschaltung bevorzugt sind.
    Das Verhalten ist absolut menschlich und eine Statistik, Auswertung oder Artikel darüber kann ich mir sparen, so lange die Radfahrer entsprechend ihrem erhöhten Aufkommen nicht bei der Ampelschaltung berücksichtigt werden.
    Ich kann nur dann unterschiedliche Verkehrteilnehmer vergleichen und bewerten, wenn sie auch ungefähr die gleiche Chancen haben sich gut fort zu bewegen.
    Gleichzeitig verteilt auch auch niemand Strafzettel an Fußgänger, die auf dem Radweg latschen und die auf den Radweg parkenden Autofahrer werden auch zu wenig beknöllt.
    Radfahrer werden wegetechnisch oft sehr gegängelt, das provoziert etwas - was jetzt eine Erklärung aber keine Entschuldigung sein soll.
    Andere Vergehen wie auf der falschen Seite fahren etc. finde ich aber auch ärgerlich.
    Es gibt aber durchaus einge Sachen, bei denen Radfahrer meiner Meinung nach deutlich rigeroser kontrolliert werden sollten:
    Fahren ohne Licht oder richtige Benutzung des Kreisverkehrs.
    Und ja, man muss auch bedenken, dass auf dem Rad viele Jugendliche unterwegs sind.
    Die sehen Vergehen weitaus coller als Erwachsene, weshalb er Führerschein jetzt auch erst auf Probe verteilt wird.
     
  5. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 17.07.08   #5

    ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen....

    einzig und allein kuriere sind manchmal etwas grenzwertig...


    ich selbst überfahre mit dem fahrrad selbst gern mal ne rote ampel, hab nicht immer licht dabei usw... das mag alles sien ich fahre aber trotzdem relativ umsichtig...

    und so lange das andere auch tun (und den eindruck habe ich weitestgehend9 ists mir relativ egal ob sie licht haben oder nicht oder ob sie rote ampeln überfahren...

    wenn ich nachts auf fußgängerwegen fahre und ich klingel früh genug nerve ich auch ohne licht niemanden


    darüber hinaus muss ich an einigen ecken auf fußgängerwegen fahren, alles adnere wäre gegenüber den autofahrern echt keine art, da ich selbst auto fahre weiß ich dass fahradfahrer manchmal echt leicht übersehbar sind usw...

    wenn ich also auf dem fußgängerweg fahre und langsam bin und früh genug klingel und mich bedanke sollte sich imho keiner beschweren müssen...
     
  6. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 17.07.08   #6
    nicht nur es ist als fußgänger und radfahrer auch deutlich einfacher gefahren einzuschätzen, man sieht mehr, ich schneller weg und kann schneller bremsen... von daher ists deutlich ungefährlicher...
     
  7. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #7
    Also ich, der ich vom Land komme :D , musste noch einen "Fahrrad-Führerschein" machen.
    Jedenfalls wurde uns das alles in der Grundschule so aufgebunden und damals war man ja noch so "ahh ok der muss dann wohl gemacht werden... sonst darf ich kein Fahrrad mehr fahren" :D
    da wurden uns sämtliche Regeln im Straßenverkehr eingeprügelt. Sämtliches Verhalten bei dichten Straßen, die hier aufm Dorf eigentlich eine Seltenheit sind.
    Aber halt alles wie man so reagieren sollte.
    Ich selbst halte mich nicht oft an diese Regeln, wie gesagt, die Straßen sind frei niemand steht da. Da kann man dann auch schonmal n Stück "rasanter" fahren, wenns schnell gehen soll.
    In einer Stadt, würde ich, so wie ich das gerade gesehen hab, schon deutlich mehr Rücksicht nehmen. Wozu gibt es denn Radwege? Wozu Amepln etc?
    In der Stadt, in der ich zur Schule gehe ist mir mal folgendes passiert:
    Ich befinde mich auf dem Schulweg, genauer auf dem Fußgängerweg.
    Ich komme genauso wie ca 60 andere Schüler/innen gerade vom Bahnhof. Diese "Gruppe" sollte einen Fahrradfahre veranlassen doch etwas langsamer zu fahren. "Passt scho" dacht sich wohl der Fahrradfahrer, der mich auf dem Fußweg noch mit ordentlich Tempo drauf gestriffen hatte.
    Da hatte ich schon nen Hals. Der Radweg is ja nich umsonst gebaut worden und wird ja auch nich ohne Grund freigehalten.
    Oder wozu gibt es eine Klingel? Hätte ich einen Schritt nach links gemacht hätte der da gelegen, mich wahrscheinlich zusammengeschnauzt.
    Ich hätte ihm dann ganz bewusst sonstwas an den Kopf geworfen und wär weiter gegangen :D
    Es ist zwar nichts passiert, aber zusammengeschnauzt hab ich den dann doch noch :D und nich zu wenig ^^


    mfg KG
     
  8. Apfelkrautwurst

    Apfelkrautwurst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #8
    Das schlimmste sind meinem Eindruck nach ganz eindeutig Leute die in die falsche Richtung fahren, Ich seh es jeden Tag. Wurde schon öfters fast übern Haufen gefahren.
    Vorallem aber fährt man immer langsamer, obwohl man schneller könnte, aber man muss halt immer mit Geisterfahrern rechnen.
     
  9. Antje

    Antje Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.07.08   #9
    ICh bin für die Einführung eines Fahrradführerscheins! Zumindest für die, die ansonsten keine Fahrerlaubnis haben, die man ihnen im Zweifelsfall wegnehmen könnte. Z.B. wenn sie einfach über den Zebrastreifen ballern ohne sich zu vergewissern, ob das Auto auch anhält, außerdem ist es ein Fußgängerüberweg. Oder wenn sie die Straße benutzen, wo doch ein Meter weiter Rechts ein Radweg ist oder sie einfach vom Radweg runter auf die Straßen schießen ohne zu gucken, ob da ein Auto kommt. Aber anschließend ist das Geheul groß und der Autofahrer wird angemotzt ob er keine Augen im Kopf hat, ober das son Autofahrer im schlimmsten Fall damit leben muss, einen Menschen überfahren zu haben, obwohl er nichtmal schuld war, daran denkt niemand.
     
  10. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 17.07.08   #10
    Radfahrer wissen, was sie "sollten", sie tun es ebensowenig wie kraftfahrer mit führerschein, solange kein auge des gesetzes wacht und gegebenenfalls kassiert. Autos parken hier auf den schmalen gehwegen, da hilft kein wöchentlicher hinweis im lokalblättchen. Sie müssten ja langsamer und vorsichtiger im wohngebiet fahren, und 10 m fußweg zum nächsten, kostenlosen und leeren parkplatz geht auch gegen die ehre.
    Viele wissen, was sie "eigentlich" tun müssten, selbst kinder, aber solange fehlverhalten risikolos ist und allgemein akzeptiert wird - - - - -

    "Edel sei der mensch, hilfreich und gut!", aber
    "es leuchtet die sonne über böse und gute,
    und dem verbrecher glänzen wie dem besten
    der mond und die sterne".

    Mit oder ohne führerschein. Welche risiken gehen LKW-fahrer ein, wie kommt es zu den massen-auffahrunfällen, und die "sportlichen" motorradfahrer, kennt keiner den § 1 ?
     
  11. Antje

    Antje Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.07.08   #11
    Mir wäre es lieber, alle Radler würden die StVO kennen, dann würden sie vermutlich keinen Autofahrer die Vorfahrt nehmen wollen und wüssten halt einfach besser Bescheid, wie sie sich richtig verhalten müssten. Und auch für die Radler gilt die Gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr, aber die ohne Fahrerlaubnis kennen diesen §1 vermutlich nichtmal.
     
  12. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.07.08   #12
    Manche Radfahrer sind schon seltsam. Auf dem Gehweg in einer größeren Gruppe unterwegs, auf einmal kommt auf dem Gehweg ein Radfahrer von hinten, klingelt, flucht, schimpft.... warum fährt er nicht auf der Straße? Innenstadt, 30er-Zone, normale Radfahr-Straße...
    Auch liest man in der Zeitung dauernd von Radfahrern, die auf der falschen Seite auf dem Radweg gefahren sind und dadurch Unfälle verursacht haben. Ich bin momentan recht froh, ein voll funktionsfähiges Fahrrad zu haben und ich halte mich immer auf der richtigen Straßenseite. Allenfalls fahre ich ab und an etwas zu schnell.... so mit 40 in der 30er-Zone usw. :rolleyes:
     
  13. M3Tal-Spaten

    M3Tal-Spaten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #13
    Mich nerven eigentlich nur diese Rennradfahrer mit ihren windschnittigen Helmen und ihren presswurst-klamotten die wie selbstverständlich auf der (Land)straße fahren obwohl direkt nebendran ein Fahrradweg ist.
    Das hält einfach nur den Verkehr auf. Ich hup die immer an wenn ich vorbeifahre, hilft zwar nix, aber man fühlt sich besser:)
     
  14. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 17.07.08   #14
    Hmm, da redest Du jetzt aber von einem Spezialfall, der gleich mehrere Gründe hat. ;)
    Straßenrennfahrer im Training dürfen das vielleicht sogar (bin mir nicht sicher), zumindest wird es geduldet.
    Wenn die richtig flott über 40 fahren wie bei Tour de France ist das auch nicht ganz so schlimm. :D
    Die ganzen Hobbyopis auf den Rennrad gehören natürlich auf den Radweg.
    Warum sie es trotzdem nicht machen, liegt das an mehreren Gründen:
    Die Radwege haben einen schlechteren Asphalt wie die Strasse und es rollt sich nicht so nett.
    Auf den meist zu engen Radweg muss Du bei schönem Wetter sehr oft wegen langsameren Radler abbremsen.
    Fast noch öfter nerven Inlinescater auf den Landstraßen-Radwegen, die dort laut STVO eigentlich auch nichts verloren haben.

    Wie Du oben lesen kannst, bin ich jeden Tag mit dem Rad unterwegs.
    Deshalb habe ich etwas Kondition und auch ich könnte deutlich schneller unterwegs sein, wenn mir nicht ständig Spaßbremsen auf dem Radweg im Weg wären.
    C'est la vie :rolleyes:

    Es ist toll und schön, dass der Radverkehr zunimmt.
    Aber das Radnetz nimmt genauso wie die Autostraßen nicht grenzenlos viele Fahrzeuge auf, das stößt dann auch an seine Grenzen.
    Manche Radler weichen dann aus auf die Straße und mache Autofahrer würden es vermutlich auch tun, wenn der Radwg nicht zu eng für Autos wäre.
    Bzw. naja, sie parken dann den Radweg zu ... :rolleyes:

    Also bevor Du mich jetzt falsch verstehst:
    Der Verkehr auf Landstraßen nervt, ich würde dort immer auf dem Radweg bleiben.
    Es gibt aber innerorts einige Radwege, bei denen es viel besser ist auf der Straße zu bleiben, weil erstens der Radweg zum Teil zugeparkt ist und zweitens die aus dem Auto aussteigenden Beifahrer deutlich öfter nicht nach hinten schauen als die Fahrer selbst.
     
  15. Spieleinlied

    Spieleinlied Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #15
    So hab ich es auch gehört genau so wie ein Rennradler in der Stadt nicht auf dem Fahrrad weg fahren darf ?/sollte. Zumal viele Radwege in einem recht abenteuerlichen Zustand sind und wer da mit hoher geschwindigkeit fährt läuft da schnell mal gefahr sich auf die Schnauze zu legen. Ich weiche auch auf die Strasse aus wenn mir den Radweg zu abgefuckt oder voll mit Rudeln voll Sonntagsradlern sind.

    Aber mir fällt auf seit ich aufs Rad umgestiegen bin wie grottig viele Autofahrer sich im Strassenverkehr benehmen. Grade gegenüber Radfahrer und gerne übersehen das der Radfahrer ein gleichwertiges Mitglied im Strassenverkehr ist. Mir nehmen sie gerne mal die Vorfahrt auch wenn sie aus Ausfahrten kommen oder sie versuchen an der Ampel sich zwanghaft neben mich zu stellen um ja nich den dreckigen Radfahrer mit seiner Rolle Draht vor sich zu haben. Deppen gibts auf zwei sowie auf vier Rädern.
     
  16. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 17.07.08   #16
    Es gibt auch Situationen, in denen es völlig legal ist den Radweg nicht zu benutzen.
    Z.B. wenn es ein Kiesweg ist und er nach starken Regen kaum befahrbar ist und natürlich wenn der Weg bei Schneefall nicht geräumt wurde.
    Also der Radfahrer muss sich tatsächlich nicht alles zumuten lassen.
    Dies nur zur allgemeinen Info. ;)
     
  17. fetty

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    Erstellt: 17.07.08   #17
    Zu den falschrichtungfahrern gehörte ich auch lange Zeit selber dazu, fuhr aber extremst vorsichtig und hielt auch mal an wenns enger wurde... aber nachdem ich 3 mal von Polizei und Ordnungsamt mündlich verwarnt wurde (2 mal davon innerhalb von 5 Tagen :D ) hab ich gesagt "jut, lieber fahr ich ma eben über die Straße rüber als dass ich irgendwann n Ordnungsgeld zahlen muss", und inzwischen nerven mich die Leute selbst tierisch.

    Am schlimmsten sind dann die die nachts ohne licht auf der Falschen seite fahren, die tauchen sowas von Plötzlich auf dass man schon allein vor Schreck fast auf die Fresse fliegt.

    Was übrigens auch zum Kotzen ist, sind Fußgänger die ohne vorwarnung und ohne zu gucken auf den Radweg latschen, mit so einem bin ich mal beinahe kollidiert, und ich hab heute noch n blauen Fleck von da, und das is mittlerweile fast n halbes Jahr her. :rolleyes:
     
  18. Urigeller

    Urigeller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.08   #18
    Dieses Land braucht mehr Fahrradfahrer. Natürlich ist einigermaßen verkehrskonformes Verhalten angebracht, aber wirklich schlimm finde ich eher das Verhalten der Autofahrer gegenüber den nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern, die sollten am besten (außer auf Straßen, die für sie gesperrt sind, also Schnellstraßen z.B.) prinzipiell Vorrecht genießen, immerhin verursachen sie weit nicht denselben Schaden an ihrer Umwelt wie ein Kraftfahrzeug..
     
  19. mak123

    mak123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.08   #19
    Finde ich etwas übertrieben - Der stärkere siegt!

    Ich bin selbst Radfahrer, leidenschaftlicher noch dazu!

    Licht dient vorwiegend dazu gesehen zu werden. Bei roten Ampeln find ich das LANGSAME hinüberfahren auch nicht weiter schlimm, da man als Radfahrer einen besseren Überblick hat, das auf der falschen Straßenseite fahren sehe ich selten.

    Zum Thema Radwege. Wenn ich mal wieder mit dem Rad in der Stadt unterwegs bin gibt es häufig garkeine. Klar es hat sich sehr gebessert zu früher (Lob von mir! Echt klasse was da gemacht wird!), doch an manch gefährlichen Straßen gibt es halt einfach keine Radwege auf denen man fahren könnte.

    An die Radfahrer: Nervt es euch auch, wenn er einzigste Radweg der Gegend voll mit Glasscherben liegt!? :mad:


    Grüße
     
  20. JDMaple

    JDMaple Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.08   #20
    Im Urlaub an der Nordsee finde ich einen Großteil der Fahrradfahrer um einiges nerviger als im Stadtverkehr. Aber das ist wohl ein anderes Thema.