Di Box Abnahme des Basses. Wie funktioniert das?

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paul_the_bassplayer
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Ich möchte mir jetzt ein günstige Di Box kaufen, weil wir demnächst wieder recorden. Man schließt doch den Amp an die Di Box an , damit man die einstellungen übernehmen kann und dann, geht das kabel der di box in den mischer, oder? habe ich das so richtig verstanden?
 
Eigenschaft
 
am besten du besorgst dir ne passive DI box.

Entweder gehst du vom lineout (NICHT den lautsprecherausgang benutzen) in die DI box und von der zum mixer via XLR kabel.

Oder du gehst einfach direkt vom bass in die DI box und dann per XLR in den mixer. (Hier kannst du das signal auch durchschleifen und in den amp gehen um dort auch noch ein signal zu haben und ggf per micro abnehmen


Bei DI boxen würd ich mal nach Palmer ausschau halten, die machen gute boxen (passive ca 40€)
 
hmm...wird nich die H&K redbox zwischen amp und lautsprecher geschaltet??
 
nein, die ist auch eher weniger für bass geeignet
 
Mal ne andere frage: Welches Kabel brauch ich wenn ich vom DI-Out meines Amps ins Mischpultgehen will?
 
Ein ganz normales microkabel XLR(male)-XLR(female)
 
Dankeschön, werd ich demnächst mal machen.
 
Mal ne blöde Frage:
Seit wann empfiehlt man Leuten eine passive DI-Box zu kaufen?

Zur Diskussion wo die DI-Box hin muss, gibts schon nen Thread:
*such*
https://www.musiker-board.de/phpBB2/viewtopic.php?t=2462
MfG
Michael Brunner
 
Brunni schrieb:
Mal ne blöde Frage:
Seit wann empfiehlt man Leuten eine passive DI-Box zu kaufen?
Seit die für viele Anwendungszwecke deutlich besser sind? Nicht umsonst meistens auch ein wenig teurer als die aktiven.

Eine aktive DI kann prinzipbedingt nicht vollständig galvanisch trennen, und die Symmetrie des Ausgangs ist meist auch nicht sonderlich toll.

Jens
 
Und warum steht dann beim Behringer das genau anders rum?
Ich glaube du vertust dich da ganz schön:

Es gibt aktive und passive DI-Boxen. Eine passive DI-Box ist preisgünstiger, ihre Leistungsfähigkeit hängt allerdings von der Impedanz des angeschlossenen Gerätes ab. Wenn sich die Impedanz auf Seiten des Mischpultes ändert, ändert sie sich auch am Eingang der DI-Box. Sie funktioniert nur dann richtig, wenn die angeschlossenen Impedanzen genau spezifiziert sind (hoch am Eingang, niedrig am Ausgang). Aktive DI-Boxen hingegen unterliegen diesen Einschränkungen nicht. Die Eingangsimpedanz der DI20 ist extrem hoch und nimmt keinerlei Einfluss auf den Signalfluss durch die DI-Box. Die Ausgangsimpedanz ist symmetrisch und sehr niedrig, womit das Signal deutlich weniger anfällig für Störgeräusche ist.[/code]

Außerdem:
http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-147314.html
Ist ja wohl nicht gerade teuer... Ich glaube du irrst dich. Warum meldet sich eigentlich kein anderer und gibt seinen Senf dazu?

MfG
Michael Brunner
 
Brunni schrieb:
Ist ja wohl nicht gerade teuer... Ich glaube du irrst dich.
Stimmt, teuer sind auch die passiven nicht. Allerdings gibt's aktive Stereo(!)-DIs schon ab 25,-. Gute Passiv-DIs sind oft teurer (wenn auch nicht viel) als etwa gleichwertige aktive, weil dort hochwertige Übertrager-Trafos drin sind, während aktive DIs mit (inzwischen sehr billigen) Standard-Halbleiterbauteilen auskommen.

Brunni schrieb:
Und warum steht dann beim Behringer das genau anders rum?
Ich glaube du vertust dich da ganz schön:
Erste Regel beim Musikzubehörkauf: Glaube nie den Beteuerungen eines gewissen Uli Behringer, wenn es um seine eigenen Produkte geht. Behringer hat soweit ich weiß keine passiven Boxen im Programm... Also zumindest mit Skepsis zu genießen, was er da schreibt.

BTW: Aktive DI-Boxen sind nicht per se schlechter. Sie haben durchaus auch Vorteile, wie z.B. die hohen Toleranzen bei den Impedanzen oder die Fähigkeit, auch sehr hochpegelige Quellen abnehmen zu können wie zum Beispiel beim Einsatz zwischen Git.-Amp und Box. Aber wer seine DI auch mal einsetzen möchte, um Brummschleifen zu unterbrechen, wird mit einer aktiven nicht glücklich, ein echter Groundlift (galvanische Trennung) ist dort prinzipbedingt nicht möglich. Insofern sind für den alltäglichen Bühnengebrauch passive DIs die flexibleren Problemlöser.

Übrigens ist die Impedanzproblematik nicht so dramatisch, wie Uli B. es suggeriert: Es ist schon richtig, dass die Impedanzen passen müssen. Aber Line-Ausgänge und Mikrofoneingänge haben standartisierte Impedanzen, mit der jede passive DI problemlos arbeitet. Solange die DI nicht für irgendeinen Spezialzweck oder an völlig exotischen Geräten betrieben wird, ist da alles im grünen Bereich.

Die Profis unter den Tontechnikern haben meist etliche passive DIs im Handgepäck und setzen aktive eher selten für Spezialaufgaben ein (wie eben die Gitarrenabnahme nach dem Amp, oder dort, wo ein Signal noch zwischenverstärkt statt abgeschwächt werden muss)...

Die Einsatzbereiche von aktiv und passiv sind halt verschieden, wenn es auch einen recht großen Überlapp gibt. Solange man um die Vor- und Nachteile der beiden Konzepte weiß, kann man es sich in der Tat oft aussuchen, was einem lieber ist.

In diesem konkreten Fall (Abnahme des Basses zwischen Instrument und Amp) würde ich blind eine passive vorziehen, ganz einfach aus folgendem Grund: Mischpult- und Bühnenstrom liegen oft auf verschiedenen Stromkreisen, im günstigsten Fall hat man denselben Kreis, aber dann eben mal schnell 10, 20m Kabeltrommel dazwischen. Das schreit nach Brummproblemen, weil Bassamp und Mischpult i.d.R. beide übers Stromnetz geerdet sind und eine zusätzliche Masseverbindung über das Signalkabel besteht - die klassische Brummschleife eben. Daher würde ich Wert darauf legen, eine Möglichkeit zur vollständigen Entkopplung zu haben.
Wird der Bass hingegen nur ins Pult gegeben (ohne Amp) oder geht es um die Einspeisung einer Akustikgitarre, würde ich evtl. eine aktive vorziehen, um ein möglicherweise schwaches Signal 1:1 weitergeben oder ggf. noch anheben zu können.

Jens
 

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