Dicke Saiten/dünne Saiten große Hand/kleine Hand

von Schr?der, 14.09.05.

  1. Schr?der

    Schr?der Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.05   #1
    Könnte mir bitte jemand erklären welche Auswirkungen dünne oder dicke Saiten auf den Sound haben?

    Ich habe mich damit nie beschäftigt, aber ich habe gelesen das Robin Trower und auch SRV sehr dicke Saiten benutzen und dazu auch an ihren Gitarren die frets gegen dickere ausgetauscht haben und auch den Abstand Saite/Bund verändert haben.

    Beides sind doch Hendrix Imitatoren soweit ich weiß. Hendrix hat aber normale Strats und normale Saiten gespielt.

    Warum also dicke Saiten und dicke frets? Weil die kräftigere Finger haben und weil dicke Saiten nur mit dicken frets können? In der Trower Signature sind jumbo frets, wobei ich noch nicht herausgefunden habe was das für welche sind.

    Auf einer Webseite wird geschrieben das der normale Spieler der diesen Umstieg versucht u. U. die Saiten nicht mehr ziehen kann und es mit dem Finger Vibrato auch nicht mehr klappt.

    Ich bin jetzt am überlegen was ich hier mache. Selber habe ich sehr schlanke und dünne Finger, die absolut nicht muskulös sind. Ich spiele 010-046 Saiten mit einem heavy pick. Die hab ich damals zur Gitarre dazubekommen und später immer wieder gekauft. Bin aber noch Schüler, deswegen kann ich nicht viel experimentieren.

    Wäre nett wenn einer von den Experten dazu ein paar Sätze schreiben könnte.
    Markus.
     
  2. Fliege

    Fliege Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.09.05   #2
    HI

    Wär wohl im Technikforum besser aufgehoben ;)

    Also zum Einen ist das sicherlich auch Geschmackssache, wenn die von dir genannten Leute auf dicke Saite und Jumbo-Bünde stehen und damit einfach besser spielen weil es ihnen am besten liegt, dann werden sie auch auf jede andere neue Gitarre die sie kaufen (oder endorsed bekommen) welche montieren lassen, die könnens sich ja auch leisten. Dicke Bünde und Saiten müssen das Spielgefühl nicht unbedingt verbessern, es fühlt sich jedenfalls anders an, und da hält es sich wie mit dicken und dünnen Hälsen, einige können auf dicken Hälsen nicht schnell spielen und rbauchen einen schmalen Flitzehals, und andere brauchen zum präzisen und schnellen spielen eben einen halben Baumstamm in der Hand. Soll heißen, wenn deine Idole alle dicke Saiten und Bünde spielen muss das noch lange nicht heißen dass du mit kleinen Bünden und normalen dünnen Saiten nicht irgendwann so gut spielen, oder wie sie klingen könntest, falls du das wollen würdest. Hendrix hätte auf deren Gitarren vielleicht auch nicht so gut spielen können wie mit seiner Gitarre und seinem Hals.

    Dicke Saiten haben eine größere Zugspannung und von daher kann es auch sein, dass bendings zu Anfang schwerer sind, weil man halt gegen mehr Spannung anarbeiten muss. Was die Bünde angeht kommt es natürlicha uch darauf an wo genau man greift, ein bending bei dem man die Saiten über einen höheren Bund schieben muss sollte rein logisch ja schwerer gehen als wenn mans nur über einen kleinen Hubbel reiben muss, bei dickeren Saiten wird das dann noch schwerer. Heißt jetzt aber nicht, dass du das nichtauch könntest, ich halte es für Unsinn zu behaupten dass man das mit schwachen Fingern und er Gewöhnung an dünne Saiten und Bünde nicht kann, es fühlt sichhalt anders an und man muss es quasi neu lernen, weil man die gewohnte Kraft und Präzision n bischen ändern muss, aber man kann sich mit Sicherheit daran gewöhnen.

    Wenn du mit deinem Spielgefühl zufrieden bist, dann lass alles so wie es ist, denn eine Gitarre neu bundieren zu lassen mit dickeren Bünden wird schon recht teuer und wenn du dann merkst, dass dir das vorher besser gelegenhat wirst du dir gehörig in den Hintern beißen das Geld dafür asugegeben zu haben. Da kannst du eigenltich lieber in ein Musikgeschäft gehen und mal ordenltich eine Gitarre mit solchen Bünen anspielen, wenns dir völlig fremd erscheint weißt du dass dir dünenres besser liegt, und falls du damit spontan ebsser zurecht kommst dann kannst du die entweder neu bundieren lassen, oder vielleicht besser verkaufen und eine kaufen, die dir mit dickeren Bünden besser liegt. Mit Saitenstärken experimentieren ist auch nicht immer so einfach, da sich durch den erhöhten Saitenzug auch der Hals verzieht, du wirst also nicht einfach die Saiten aufziehen können udn ewig damit spielen, du wirst den Hals auch mit der Zeit etwas nachstellen müssen an der Tussrodschraube, da der sich wie gesagt durch den erhöhten Saitenzug etwas nach oben biegen wird, was dann natürlich korrigiert werden muss. Falls du das kannst ist das kein Problem, wenn nicht würd ich mir das halt nochmal überlegen.
     
  3. Georg__Berger

    Georg__Berger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.05   #3
    Den obigen Beitrag muss ich nur noch hinzufügen, dass bei dicken Saiten ein bisschen mehr Strom induziert wird, weil sich einfach mehr Metall im Magnetfeld der Pickups bewegt. Das Signal ist also kräftiger (Das schlägt aber nach meinen Erfahrungen nicht so sehr zu Buche).
    Dicke Saiten werden eher von der Hard und Heavy Fraktion verwendet, da die Saiten bei Downtunings nicht so schnell schlabbern.

    P.S.: Meines Wissens hat Jimi Hendrix meist dünne Saiten verwendet.
     
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