Die Bahn streikt

von Gav, 12.10.07.

  1. Gav

    Gav Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #1
    Hallo,

    was meint ihr, ist es gerechtfertigt, den nahezu kompletten Nahverkehr zu "bestreiken", um seine Forderungen durchzukriegen?
    m.E. ist die Tatsache, dass Lokführer weniger als Bordpersonal bekommen schon beachtlich.

    Meine Frage vorneweg: Darf ich als Laie ohne Zuschlag zu zahlen auf IC/EC/ICE-Fernverkehrszüge umsteigen?

    LG,
    Gavin
     
  2. Missing$lash

    Missing$lash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #2
    Hi. Erstmal: Was meinst du mit "Laie"? Du meinst als normales Fußvolk? :D
    Denke nicht, bin Student, muss heut mit der Bahn fahren, freue mich schon...
    Vor allem, wenn mans dürfte,müssten die Lokführer nicht mehr streiken, weil die Nahverkehrszüge leer wären.:D

    Bin schon beim letzten Streik zu spät zur Uni gekommen, war ziemlich angepisst,
    Aber ich kanns verstehen, im Vergleich zu einigen Nachbarländern verdienen die Lokführer wirklich wenig. Ich finds ok dass sie streiken.
     
  3. Luminous

    Luminous Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #3
    Ich finde es nicht sehr klug, da die Bahn anscheinend gerade heute eine Sitzung hat bei der es um dieses Thema geht. Habe ich zumindest gestern im TV gehört.

    Gruss

    Luminous
     
  4. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #4
    Ich habe gerade auf der Bahnhomepage nochmal gesucht, aber nichts gefunden. das fernsehen hat gestern berichtet, dass es erlaubt ist. hauptsache, du kommt an, wie ist egal.

    wenn gestreikt wird, fahre ich eh immer schwarz.

    eigentlich weiß ich gar nicht, was an dem streik so besonders ist. die züge kommen unpünktlich oder garnicht, sind meistens überfüllt, keiner weiß etwas genaues, das personla ist unhöflich und überfordert und meistens einfach gar nicht da. wo ist da der unterschied zum bahn-alltag?
     
  5. Missing$lash

    Missing$lash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #5
    Ja, das spricht mir aus der Seele. :great:
    Bin ein halbes Jahr gependelt, soviel Unzuverlässigkeit habe ich noch nie erlebt.
    Und wenn man dann einen Bahnmitarbeiter fragt, wird man behandelt als ob man selbst an der Verspätung schuld ist.
    Naja, da kann die Bahn ja mit ruhigem Gewissen mal die Preise erhöhen...:screwy:
     
  6. Haianson

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    Erstellt: 12.10.07   #6
    Sags den Bossen ganz oben die ne möglichst gute "Bilanz" vorweisen wollen :rolleyes:. Da kann auch der kleine Lokführer nichts für. Und wenn Herr Mehdorn meint es sei gerechtfertigt das Management aufgrund der Gewinne die die Bahn gemacht hat besser zu entlohnen dann zählt das ebenso für seine Mitarbeiter. :rolleyes:
     
  7. Missing$lash

    Missing$lash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #7
    Steh grad aufm Schlauch. Verstehe deinen Post nicht ganz. Kannst du das mal erläutern?:D:o
     
  8. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #8
    Lohnverzicht, stetige Gewinnsteigerungen dank ständig steigender Fahrpreise, ein gut bezahltes Management, eine fast schon unterwürfige Regierung.. ein hart erkämpftes Streikrecht, das die DB ständig aus den Angeln heben will. Wenn es wirklich im Interesse von Mehdorn oder gar der Bundesregierung wäre, Arbeitsausfälle und Nerverei von Pendlern zu verhindern, hätte man sich mit sicherheit schon auf 15-25% Lohnsteigerung geeinigt, Chancen dazu gab es genug. Aber Herr Mehdorn will ja nicht einknicken, weil er dann allen mehr zahlen müsste, nicht nur den nicht verbeamteten Lokführern. Der Streik ist vollkommen gerechtfertigt, nur wie damit, seitens der Führungskräfte, Propaganda betrieben wird, das ist richtig übel. Wenn man es eng sieht dürfte niemand mehr streiken, irgend ein Unbeteiligter ist immer betroffen.
     
  9. Saracan

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    Erstellt: 12.10.07   #9
    Hm, ich muss zugeben, ich habe mich nicht tiefer damit beschäftigt. Allerdings hieß es gestern im Radio, dass es der GDL untersagt ist, z.B den Fern- oder Güterverkehr zu bestreiken. Ist natürlich unglücklich, wenn man nur den Nahverkehr bestreiken darf, womit man eher die meisten Menschen gegen sich aufbringt.

    Naja, ansonsten find ich es in Ordnung, dass sie Streiken. Habe mitbekommen, dass sich das Management vor einiger Zeit mal über die fetten Gewinne gefreut hat, dann können sie das auch weitergeben. Und nachdem die Bahn ja das letzte mal den Streik durch ein Urteil verhindern konnte...
     
  10. Haianson

    Haianson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #10
    Pleasure Seeker hats wohl besser formuliert als ich ...so ähnlich meinte ich das nämlich:)
     
  11. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #11
    Tja, alles für den Umsatz... war die Bahn nicht eig. mal ein Bedarfsdeckungsbetrieb oder hab ich da was in den falschen Hals bekommen?

    Ich finds eher dreist das sie nicht im Güterverkehr streiken dürfen... damit würden sie viel mehr die Wirtschaft als das gemeinte Fußvok treffen und könnten mehr Druck ausüben. So machen die nur dem gemeinen Steuerzahler unnötig Stress... gut, das ist ja der Sinn des ganzen seitens der Arbeitgeber: gebt ihnen bloß nicht den kleinen Finger, sie könnten ja die Hand abreißen. Also immer schön flach halten...

    Ich finde richtig was die machen, meiner Meinung gehen sie nur nicht weit genug. Sie sollten mal ALLES lahmlegen, das wäre ein echtes Druckmittel. Wie hier bereits wilbour-cobb gesagt hat: so ändert sich nicht viel.
     
  12. tormentor32

    tormentor32 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #12
    Also gegen das Streiken hab ich nichts! Aber warum ausgerechnet HEUTE? Ich muss so selten Bahn fahren aber ausgerechnet heute muss ich... Morgen oder Gestern ginge doch auch :(
     
  13. ars ultima

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    Erstellt: 12.10.07   #13
    Stichwort PRIVATISIERUNG :D Das ist doch was ganz tolles, habe ich gehört, und viel besser als wenn die Bahn staatlich ist. Weil dann gibt es Konkurrenz, die Preise sinken und die Qualität steigt, ist doch super für alle...:rolleyes:
    Ich habe mal ein Interview mit einem Herren von der Bahn gelesen, der für die Fahrplankoordination etc. Verantwortlich ist. Da kam man natürlich dann auch schnell zum Thema verspärungen. Er meinte, dass das vor allem am Güterverkehr liegt. In jede freie Strecke wird Güterverkehr gestopft, weil die Bahn damit richtig Geld verdient, und weniger mit dem Personenverkehr (bzw. kann man es sich wohl auch eher leisten, die "normalen" Kunde zu verärgen, weil die eh kaum eine Wahl haben). Dadurch haben wir in Deutschaldn einen Fahrplan, der unter normalen Umständen fast gar nicht pünktlich zu fahren ist, weil eine Versprätung von ein paar Minuten wegen einer Zug-Tür, die sich nicht schließt, gleich dazu führt, dass in fanz deutrschland gleich mehrere Züge Verspätung haben. Aber Herr Mehdorn will die Bahn ja auch eher zu einem Logistik-Unternehemn ausbauen, inkl. Flug und Schiffsverkehr. Die Eisenbahn selbst (und spezielle der Personenverkehr) sind dann wohl nicht mehr so wichtig...
     
  14. gorgi

    gorgi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #14
    Ich finds den Sttreik zwar berechtigt aber doch eher gut dass er fürn Güterverkehr nicht zutrifft. Eben, dass dieser nicht streiken darf.
    Wie sollen sonst die ganzen Güter an den bestimmungsort gelangen. Je länger dann der streik dauern würde, desto mehr Umsatzeinbussen hätten Unternehmen und letzenendes auch der Staat.
     
  15. Gunkl

    Gunkl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #15
    Is ja auch der sinn davon :great:
     
  16. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #16
    Was ist der Sinn eines Streiks?

    Die Arbeiter zeigen, was passiert wenn sie mal nicht das machen wofür sie (im Falle eines Streikes wahrscheinlich ziemlich mies) bezahlt werden. Wenn die Deutsche Gewerkschaft der Serveradministratoren (den ich mir gerade aus den Fingern gesaugt habe) sagen würde "ab heute machen wir mal nix mehr, bis wir 3% mehr auf dem Konto haben" (platt ausgedrückt) würde das Internet mit unglaublicher Geschwindigkeit zusammenbrechen - mag für Otto Normalsurfer zwar egal sein, da er sich dann halt ein Buch nimmt, aber für Unternehmen, die das Internet ihn ihre Kommunikationsstruktur eingegliedert haben (also so ziemlich alle, wenn wir von Tante-Emma-Läden etc. mal absehen) bedeutet dies das sichere Chaos. Und da gibt man den Serveradministratoren halt lieber ihr Geld als das man diese Situation noch länger mitmachen muss.
    Gerade wenn es um Kommunikations- und Infrastruktur geht (und da gehört die Bahn dazu), haben die Arbeiter den Streik als extrem wirksames Druckmittel: "Ohne uns geht nix". Das Problem in der Servicewüste Deutschland ist aber: "Ohne uns geht nix - mit uns aber nicht viel mehr". Hier liegt ja das Problem: Die Arbeiter haben nur das Recht, im Personalnahverkehr zu streiken. Wieso? Weil das am wenigsten Auswirkungen hat. Das Streikrecht wird in dieser Situation sprichwürtlich verarscht, es wird auf der einen Seite gegeben und gesagt "Wenns euch nicht passt könnt ihr ja streiken!", auf der anderen Seite aber wird es so stark beschnitten, das es keinem (ausser Otto Normalbahnfahrer) schadet und somit als Druckmittel wertlos ist. Welcome to germany...
    Wir haben in der Schule einen Film über den Mangel an Kundenorientierung in Deutschland gesehen, mit Beispielen aus anderen Ländern, in denen es einwandfrei läuft. Ich fand es wirklich erschreckend, das in Japan 99% aller Züge pünktlich kommen und die Hochgeschwindigkeitszüge NOCH NIE einen Unfall hatten.

    Ich bin fast der Meinung, wir als Bahnfahrer sollten mal streiken und die Bahn meiden, um den Geldsäcken da oben zu zeigen, wer sich den Arsch abwarten muss, um ihnen die Fuffies rektal einzuführen.

    Soweit von mir...
     
  17. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #17
    ganz einfach
    im grundgesetz steht, dass man das recht darauf hat also dürfen sie es.
    es fällt nunmal auf die kosten von den bürgern, aber welcher streik tut dies nicht. die meisten menschen sind auf die bahn angewiesen, was ja nicht heißen muss, dass sie nicht streiken dürfen, es hat halt viel größere folgen für arbeitnehmer etc...
    mich persönlich störts nicht sehr, da ich für den nahverkehr nicht auf die DB angewiesen bin, der wird hier durch ein kleineres bahnunternehmen geregelt.
    und dieses unternehmen ist auch eigentlich immer pünktlich - naja aufgrund von bauarbeiten im moment nicht aber das ist ja die ausnahme.
    und irwie kA aber ich finde, dass DIE BAHN etwas monopolartiges hat. konkurrenz nur im minimalen maßstab auf regional begrenzten strecken, wenn überhaupt.
    da können die unternehmer dann ja machen was sie wollen
     
  18. tom181

    tom181 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #18
    Hallo,

    ob jetzt die 30%ige Gehaltserhöhung fair ist oder nicht (also der Lokomitivführer momentan zu wenig im Vergleich der anderen Bahnangestellten verdient) kann ich nicht beurteilen.

    Die Bahn bleibt in diesem Falle (m.E. auch zurecht) bei einer Forderung relativ hart:

    Die GDL will einen eigenen Tarifvertrag

    Die beiden anderen Gewerkschaften (Transnetz und xx) hatten ja bereits eine Erhöhung für die Bahnangestellten ausgehandelt. Dies war aber der GDL zu wenig, daher will die GDL einen eigenen Tarif mit höheren Gehältern.

    Jetzt stellt Euch das mal so vor: In einer Automobilfabrik (z.B. MB in Stuttgart) streiken heute die Gewerkschaft der blauen Gabelstaplerfahrer, morgen die der roten Staplerfahrer. Morgen der Pförtner, vielleicht auch noch die Endkontrolle. Bei so einer Situation bliebe die komplette Produktion liegen, der Betrieb müßte mit zig Untergruppen über eigene Verträge verhandeln.

    So gibt es eine (oder wenige) Gewerkschaften in einer Firma, die ALLE Mitarbeiter einer Firma vertritt. Diese führt für alle MA verbindliche Tarifverhandlungen und schließt EINEN Tarifvertrag ab

    Jetzt stellt Euch das mal in der öffentlichen Verwaltung vor, im Krankenhaus, Schulen, Gaststätten....

    Nochmals: Ich will hier nicht die geforderte Gehaltserhöhung in Frage stellen. Ich will nur den Grund aufzeigen, warum die Bahn aus unternehmerischer Sicht in einem Punkt einfach hartbleiben MUß

    Gruß

    Tom
     
  19. Pleasure Seeker

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    Erstellt: 12.10.07   #19
    Tom, schau dir mal die Einkommensentwicklung bei Arbeitnehmern in Deutschland, die letzten 15-20 Jahre, an und frage dich dann, ob man in einem Land, in dem der Staat immer mehr Geld direkt vom Arbeitnehmer einstreicht, wobei die Leistungen für das Geld stetig sinken, nicht einen "ausgleich" dieser Mehrbelastungen vom Arbeitgeber fordern kann oder nicht. Dabei bin ich mir noch nicht einmal sicher ob die 30% mehr Gehalt die Mehrbelastungen, inkl. gestiegenen Lebenshaltungskosten, überhaupt ausgleichen können. Bei einem Unternehmen das ordentliche Gewinne verbucht, noch in Staatshand ist, da kann man als Arbeitgeber mal hart bleiben :D
    Die unternehmerische Sicht.. interessiert die wirklich, wo wir seit Jahren eine Gesetzgebung haben die den meisten davon viel Geld einspart? Außerdem darf man auch die Rolle der DB nicht außer acht lassen, es ist ein beinahe Monopolist, die Konkurrenz lächerlich.
     
  20. wilbour-cobb

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    Erstellt: 12.10.07   #20
    in dem zusammenhang hatte ich das eigentlich nicht gemeint. wer anständige arbeit abliefert und dafür nicht anständig bezahlt wird, hat das recht zu streiken. das sehe ich bei der bahn nicht. ich bin so oft von diesem unternehmen und seinen mitarbeitern mies behandelt und über den tisch gezogen worden, habe nicht die leistung bekommen für die ich bezahlt habe oder wurde einfach irgendwo stehengelassen, dass ich eigentlich der meinung bin, die alle dort bekommen viel zu viel.