DIE Lösung fürs Üben mit Kopfhörern

von HomerS, 10.10.06.

  1. HomerS

    HomerS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #1
    Hallo,

    da ich mehr und mehr in den Abendstunden übe und es doch manchmal etwas lauter wird, werde ich wohl oder übel auf Kopfhörer umsteigen müssen. Die Kopfhörer selbst werden wahrscheinlich die 44' er 55' von AKG. Nun zum eigentlichen Problem: wie bekomme ich mein Signal in den KH. Zur Zeit besitze ich einen Laney Combo ohne Earphone-Out, aber mit DI-Out. Drum hier erstmal meine 3 Ideen:
    1) günstigste Variante 20-50 Euro: Einfach einen extra Kopfhörerverstärker kaufen und gut ist. z.B. sowas oder sowas gefällt mir zwar vom Preis am besten, aber so eine Kombination hab ich noch nie selbst gehört, kann also keine Aussage über Qualität und Klang treffen

    2) Mischpult 50-100 Euro: Ein kleines 5-8 Kanal Mischpult z.B. von Behringer, Yamaha, o.ä., Bassamp per DI Out dran und Kopfhörer an Kopfhöreramp des Mischpultes. Die flexibelste Lösung, auch gleich Eingänge für CD Player, Drumcomputer, etc. und beste Lösung zum Aufnehmen

    3) gleich ein neuer Amp 400 Euro: Da ich mit meinem jetzigen Amp auch nicht 100% zufrieden bin, habe ich mir gedacht gleich einen Cube 100 von Roland zu hohlen. Der bietet allerdings neben einem Kopfhörerausgang und einem Eingang für den DC einen sehr soliden Übungsamp und sollte auch für Proben lautstärkemäßig reichen. Zwar gleich recht teuer, aber die mMn dauerhafteste Lösung.

    Was sagt ihr dazu und welche Möglichkeit würdet ihr bevorzugen? Vielleicht habt ihr noch andere Vorschläge.

    Danke und MfG
     
  2. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #2
    Also bei 1) kannst du ja auch ein externen Signal, wie 'nen Click oder 'nen MP3 Player einschleifen.

    Gruesse, Pablo
     
  3. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #3
    Der Millenium HP1 ist stark genug, um jeden Kopfhörer richtig laut zu treiben.
    Allerdings ist zu berücksichtigen, daß er getrennte Eingänge (6,3er Klinke) für den linken und rechten Kanal hat.
    Nach meinem Empfinden ist er rauscharm und neutral im Klang. Ich hab ihn jetzt sehr oft im Einsatz, da die in den Mischpulten eingebauten KH-Verstärker oft recht schwach sind.
     
  4. Philipp Lerner

    Philipp Lerner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #4
    Meine Methode:
    Bass mit nem Multieffektgerät mit Amp- und Boxensimulationen (klickmich) in den Line In der Soundkarte vom PC. So hab ich die Musik zu der ich spiele und mein Basssignal in Stereo auf meine Kopfhörer vom Pc.
    Früher hatte ich seperat ne Anlage für die Musik und den Bass, aber nun wo alles auf einem Kopfhörer ist lässt es sich viel effektiver und präziser üben, man hört alles viel deutlicher... die Musik, das eigene Spiel und die Fehler... :) Kann mir nicht mehr vorstellen anders zu üben.
    Ansonsten würde ich Variante 2 vorziehen, scheint mir die flexibelste Lösung zu sein.
     
  5. Ihngschenöhr

    Ihngschenöhr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #5
    Ich stand vor einer Weile vor der gleichen Frage, wie am besten mit Kopfhörer zu üben. Der AKg 55 ist prima dafür, den hab ich auch.
    Hab mir erst den Cube30 geholt. Feiner Bassverstärker, mit Kopfhörerausgang, klingt klasse. ABER Du kannst nur sehr unschön irgendwas über den Aux in dazumixen.
    Hab jetzt das Soundcraft compact 4 kleinmischpult. Und damit kann man WUNDERBAR getrennt 2 signale mischen und sich auf den Kopfhörer legen. inclusive pegelanpassung, klangbearbeitung, alles was man braucht. Nebenbei kannst Du den noch an einen Pc anschliessen. ist ebenfalls praktisch (CD/MP3, etc).
    Versuch den Behreinger BDI als preamp, wenn Dir zum üben der Bassound nicht gefällt.
    Ich spiele übrigens immer direkt ins pult. klingt sehr sauber, ist aber zum üben sehr geeignet, da man seine Fehler DIREKT hört.
     
  6. Rubbl

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    Erstellt: 11.10.06   #7
    Ich nehme zum üben den Behringer V-Amp ( Bohnenmodel). Der hat Kopfhörerausgang und einen regelbaren Line-In in den ich einen kleinen CD player gehängt habe. So kann ich zur Musik spielen und gleichzeitg verschiedene Basssounds ausprobieren.
    Die Teile sollten gebraucht für unter 100.- zu haben sein.
     
  8. bassterix

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    Erstellt: 11.10.06   #8
    Die zukunftssichere Variante ist mMn ein Amp/Combo mit Kopfhörerausgang.

    Hätte ich nicht schon einen Sansamp würde ich mich jetzt für einen Microbass von EBS entscheiden.
     
  9. HomerS

    HomerS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #9
    Danke schonmal an alle für die vielen Antworten.

    @palman&tonstudio2 Kann mir einer vielleicht direkt einen Kopfhörerverstärker empfehlen? Wie gesagt wichtig ist, dass er mindestens 2 Eingänge für Bass und Drumcomputer hat. Beide sollten natürlich in der Lautstärke veränderbar sein.

    @audioslave&rubbl&mizar10 An ein Effektgerät hatte ich auch schon gedacht, aber eins mit 2 Eingängen zu finden ist gar nicht so leicht. Der Behringer wäre interessant, aber so richtig überzeugt bin ich von dem Teil nicht.

    Tatsächlich tendiere ich zur Zeit zu einem Mischpult. Bass direkt ins Pult kenn ich auch, genau so hats auch mein Basslehrer und es klingt "obwohl" es Behringer ist ordentlich. Zur Zeit schwanke ich zwischen einem Phonic (Fader als Main Volume), einem Mavideniz-Mixer, einem Behringer oder einem gebrauchten Yamaha (meisten Kanäle, wahrscheinlich auch ordentliche Qualität). Ich weiß, dass die sich in der Klasse wahrscheinlich alle nicht viel nehmen werden. Ist am Ende wahrscheinlich eher eine Glaubensfrage. Oder halt das Soundcraft. Und dazu halt einen AKG K44 oder K55 (wo ist eigentlich der Unterschied?).

    edit: Was macht der mit meinen Links? Anstatt Mavideniz sollte eigentlich der hier dort stehen: Tapco by Mackie MIX-60
    @Ihngschenöhr Kannst du bitte nochmal erklären, was du mit "schlecht dazumischen" meinst?
     
  10. Gast 23432

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    Erstellt: 11.10.06   #10
    Empfehlen heißt, aus eigener Erfahrung kennen...
    Da kann ich nur den Behringer Powerplay ProXL HA4700 nennen - allerdings ein 19", 1HE-Gerät mit 4 Sektionen. Master-Input und AUX-In für jeden Kanal separat einstellbar. Bei MS gibt es gerade den 4600 im Abverkauf, der hat aber den Nachteil, Kopfhörer müssen eine Impedanz >100 Ohm haben.

    Ich hab seit kurzem das Tapco Mix50 - der KH-Ausgang ist auch nicht schlecht. Ich verwende das Teil als Abhöre am PC, einziger Nachteil aus meiner Sicht ist, daß der Kopfhörerausgang vom Masterausgang abhängt und mit dem Masterregler auch noch mit geregelt wird, anstatt nur vom KH-Regler.
     
  11. Dieter5858

    Dieter5858 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #11
    Hiho
    Ich persönlich würde mich wahrscheinlich zwischen neuem Amp und Mischpult entscheiden.
    Son Mischpult ist ja schon ne Feine Sache und auch relativ oft zu gebrauchen grade wenn man mit einer Band spielt, kann man ja mal betteln gehen und sich ein BandMischpult zulegen so ist das für alle recht günstig(vorrausgesetzt man hat ne Band die das braucht und mitmacht).


    Und zu dem Kollegen oben der schrieb er schiebt sein Basssignal irgendwie inne Soundkarte um dann alles auf einem Kopfhörer zu haben...
    Ich habs andersherum auf einem Kopfhörer,
    ich habe ein Y Stecker am Ausgang der Soundkarte, der eine Ausgang davon kann ich wenn ich will an meine Amp anschliessen und den Verstärken lassen und an den Kopfhörerausgang des Amps schicken, der auch den Input vom Bass bekommt und ich dadurch auch Perle mitspielen kann zu mp3´s.
    Die Lautstäre muss ich dabei am PC einstellen da der TAPE IN Eingang keine eigene Lautstärkeregelung hat...

     
  12. Ihngschenöhr

    Ihngschenöhr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #12
    Also, mit "Schlecht dazumischen" meine ich prinzipiell jeden Aufbau, bei dem Du eine Signalquelle (PC, CD-Player) durch einen Amp zu einem Instrumentensignal dazupackst.
    Das geht natürlich, und viele sehen darin kein Problem.
    Aber mich nervt es, wenn ich nicht jedes Signal einzeln Lautstärkemässig regeln kann. Heisst konkret: ich will die Gesamtsumme lauter. Beim Cube 30 heisst das: Bass und CD lauter drehen. Ist echt nervig. Am Mixer dreh ich einfach den Kopfhörer lauter!
    Nächstes Beispiel: Bass soll lauter, Computer als Siganlquelle soll leiser. Am Bassamp drehen. Der Bassamp steht auf dem Boden, am Computer muss ich mit der Maus einen Regler verschieben.
    Am Mischer: 2 nebeneinander liegende Knöppe gedreht - alles easy und perfekt.

    Fazit: Der praktischste Weg, mehrere Signale zu mischen ist - ein Mixer.
    Jede andere Konstuktion (Durchschleusen, über PC-Soundcarte, V-Amp, etc) geht auch, ist aber m.M. umständlicher zu handhaben.


    Noch ein Wort zu Behringer V-Amp, Pandora, Zoom und Korg Tonworks: klingt alles Scheisse mit einem Bass. Ich habe bei Musik Produktiv mit fast allen einen ganzen Nachmittag herumprobiert und keinen satten Basssound bekommen. Ein guter Bass klingt über ein Mischpult direkter und besser.
     
  13. HomerS

    HomerS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #13
    Hast du die möglichkeit das Ding mal mit Bass auszuprobieren?
     
  14. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #14
    Nee, da muß ich Dich leider enttäuschen.

    Ich mache meine Mixe teilweise über KHs und da nehme ich seit ein paar Wochen den Tapco dazu. Musikstile meistens Oper, Musical, Sinfonien, Jazz...
     
  15. ZeLilFish

    ZeLilFish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.07   #15
    Hallo,

    wollte nochmal diesen Thread aus aktuellem Anlass meinerseits reaktivieren. Will in Zukunft nämlich auch mal mit Kopfhörer üben.

    Kann ich mit meinem Bass in den Sansamp-Preamp und damit direkt in den Kopfhörer? Oder braucht's auch hier eine "Endstufe" (wäre dann wohl 'ne kleine Kombo wie der Cube30)?

    Dankeschön,

    ZeLilFish
     
  16. pommes

    pommes Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.03.07   #16
    Der Sansamp macht halt ein Mono-Signal. Ich finde die Idee mit dem kleinen Pult super. Die kleinen Behringer Teile sind dafür schon ok und du kannst sehr einfach zB nen CD-Player zuschalten.
     
  17. saTa

    saTa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.07   #17
    Ich mach das mit dem Line6 TonePort. Brauchst du zwar den Computer dazu, hast aber relativ kostengünstig (den UX1 gibt's für 130€ bei MS: http://musik-service.de/line-toneport-ux-1-usb-interface-prx395752634de.aspx) gleich eine tolle Möglichkeit zum Recording mit dabei. Ich hab das mal vor jahren aus Gitarristenperspektive hier gepostet: https://www.musiker-board.de/vb/alt...klingt-toneport-ux2-gitarrenamp-modeller.html
    Der Link da drin funkt zwar nicht mehr aber wenn du auf meine Homepage gehst (www.dergitarrist.de) hörst du zig Lieder, die nur mit dem Ding aufgenommen wurden...

    Hier eine Liste der Amps, die das Ding modelt und auch gleich noch ne offizielle Demo:
    http://line6.com/toneport/guitar.html

    Übe jetzt am Bass auch nur damit daheim und halt bei Proben über den Amp.
     
  18. ZeLilFish

    ZeLilFish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.07   #18
    Alos Du meinst wirklich vom Cube direkt ins Pult, darin was auch immer man will dazumischen (oder auch nicht) und am Kopfhörer raus.
    Da is dann halt das Problem, dass ich neben einer Übungskombo noch ein kleines Mischpult bräuchte. Zufällig einen Tipp parat, welches für diese Zwecke ausreichend und relativ preiswert ist?
     
  19. Der Unsichtbare

    Der Unsichtbare Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.07   #19
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