Digitalpiano für € 600,- bis € 1000,-

T
Tom56
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
01.12.20
Registriert
28.12.17
Beiträge
27
Kekse
0
Hallo und herzliche Grüße an alle hier !
Ich bin noch neu und daher will ich mich kurz vorstellen:

Thomas Baujahr 1961

Ich spiele etwas Gitarre uns Bass,

Nun habe ich letztes Jahr geheiratet und meine Frau spielte in Indonesien Klavier und ich suchte einen adäquaten Ersatz.

Ich habe ihr da damals noch unwissend ein Yamaha EZ 220 gekauft (kleine Tischhupe mit 61 Tasten). Ich finde das Teil von der Qualität echt nicht schlecht, für den Preis eine brauchbare Tastatur und sehr schöne Sounds, merkte aber auch schnell, das ist kein Ersatz für ein Klavier ;-)

Also was sollte es dann sein? Den Fragebogen spare ich mir mal, denn der ist eigentlich fast identisch mit dem des eigentlichen Fragestellers.
Fragebogen: https://www.musiker-board.de/threads/kaufberatung-e-piano-600-bis-1000.630029/

Es sollte eigentlich ein E-Piano mit 88 Tasten und gewichteter Hammermechanik sein. Was mich immer wieder zerriss war die Frage "Mit oder ohne Lautsprecher"
Vorwiegend sollte das Keyboard ja zu Hause gespielt werden, ohne vorerst irgendwelche Verbindungen herstellen zu müssen.


Allerdings sollte aber auch über einen Midi-Anschluss verfügen, da ich noch einen 19" Rack Synth herumliegen habe (für mich nur so zum rumspielen geplant, einen Roland JP8080) ich spiele nicht wirklich Keyboard nun aber meine Frau. Jetz bin ich nicht so fit, was das Thema Midi und USB betrifft.

Ich habe diesen Thread hier gelesen und mich vorerst für ein Yamaha P 115 entschieden. Meine Frau hat es auch schon angespielt und es gefällt Ihr recht gut.

Allerdings wurde hier auch oft von einer Workstation bzw. Master-Keyboard gesprochen. Was wären dann da Alternativen zu einem guten E-Piano mit eigener Klangerzeugung? Wir haben leider nur ein begrenztes Budget und auch "gebraucht und alt aber gut" werde ich hier in Betracht ziehen.

Nun meine Frage: Liege ich mit dem P-115 richtig oder würdet ihr mir zu etwas anderem raten wollem? Von der Klaviatur ist das Yamaha ziemlich perfekt.

Liebe Grüße Tom
 
Eigenschaft
 
Grund: MOD-EDIT: Eigener Thread, zitierten Fragebogen verlinkt
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das P-115 ist ein solides Instrument. Alternativ gäbe es noch das FP-30 von Roland. Ich selbst habe das P-115 gehabt und empfand es damals als sehr gut.
 
Das P-115 ist ein solides Instrument. Alternativ gäbe es noch das FP-30 von Roland. Ich selbst habe das P-115 gehabt und empfand es damals als sehr gut.

Wie damals? Das ist doch ein aktuelles Keyboard...Kann man es als Masterkeyboard einsetzen?

Was ist denn besser Yamaha P 115 oder Roland FP-30?

LG Thomas
 
Was ich damit meine ist, dass ich es jetzt nicht mehr habe. ;)

Was besser ist, ist recht subjektiv. Das erwähnte Roland habe ich selbst noch nicht gespielt. Laut anderer Mitforisten soll dort die Tastatur ein Ticken besser sein. Ich selbst war allerdings mit der Tastatur des P-115 sehr zufrieden. Klanglich war es verglichen mit meinem vorherigen auch eine neue Welt und empfand es als sehr angenehm.
 
Allerdings wurde hier auch oft von einer Workstation bzw. Master-Keyboard gesprochen. Was wären dann da Alternativen zu einem guten E-Piano mit eigener Klangerzeugung? Wir haben leider nur ein begrenztes Budget und auch "gebraucht und alt aber gut" werde ich hier in Betracht ziehen.

Nun meine Frage: Liege ich mit dem P-115 richtig oder würdet ihr mir zu etwas anderem raten wollem? Von der Klaviatur ist das Yamaha ziemlich perfekt.
Workstations und Master-Keyboard machen dort Sinn, wo Du entweder keine lokale Klangerzeugung benötigst (Bühne) oder wo Du aus anderen Gründen Klaviatur und Klangerzeugung trennen möchtest (Studio). Alleine der Umstand, dass man den externen Klang Erzeuger + Lautsprecher ja nicht nur zusätzlich anschaffen, sondern jedes mal auch in Betrieb nehmen muss, sollte die meisten "nur Klavier Spieler" nachhaltig abschrecken.

Das ist auch gar nicht erkennbar billiger. Man kann so aber eine "Oberliga Klaviatur" ohne das normalerweise begleitende "Oberliga Gehäuse" und "Oberliga Klangerzeuger" kaufen.

Eine gängige Variante wäre das Kawai VPC1 + Notebook + Pianoteq Software + aktives Sound System (+ stabiles Untergestell, Kabel, Kleinzeug)

Das VPC1 hätte gegenüber dem P-115 deutlich längere Tasten, die denen eines Flügels schon recht ähnlich sind. Das Gefrickel bis man endlich los spielen kann sollte man aber mögen. Das ist eher was für Technik affine Menschen.

Begrenztes Budget haben wir alle. Wenn's nur um die Tasten geht, ist das P-45 exakt gleich bestückt wie das P-115. Letzteres bringt ein paar elektronische Extras mit. Wenn Du die Chance hast noch ein paar Modelle live probieren zu lassen, solltest Du das Kawai ES-110 und zumindest das Roland FP-30 in die engere Wahl ziehen. Einige sind auch von den Casio Modellen sehr überzeugt. Viel Klavier für vergleichsweise wenig Geld. Da drückt der Umstand auf den Preis, dass man Casio im Allgemeinen nicht mit High-End Elektronik assoziiert - was in dem Fall täuscht. Die Pianos sind wirklich gut. Letztendlich sind aber Spielgefühl und Klang ausschlaggebend für lange Spielfreude, unabhängig von Marke und Preis.

"gebraucht und alt aber gut" ist bei Digital Pianos keine erfolgversprechende Strategie. Das aktuelle Modell und eventuell noch das Vorgänger Modell, aber bitte nicht älter. Im Gegensatz zu mechanischen Klavieren, die auch nach 50 Jahren noch super sind, ist die Entwicklung der Klang Erzeugung noch lange nicht abgeschlossen. Da merkt man zwar nicht jedes Jahr, aber 5 Jahre. Das gleiche gilt für die Klaviatur. Es gab vor 10 oder 15 Jahren schon super Tastaturen, die auch immer noch gut sind. Die Ersparnis gegenüber einem aktuellen Modell ist aber überschaubar, weil diese Instrumente immer noch gespielt und nicht verramscht werden. Wenn doch, dann weil der Klang einfach den Ansprüchen nicht mehr genügt - und in dem Fall willst Du das auch nicht haben.

Die Dinge werden auch nicht so gebaut, dass Du aus dem alten Gehäuse die alte Elektronik mal schnell gegen einen modernen Klang Erzeuger austauschen kannst und schon bist Du wieder dabei. Das ist gar nicht gewollt. Es soll gar nicht der Eindruck entstehen, dass es sich bei einem Digital Piano im Grunde um einen Computer handelt, den man einfach nur upgraden kann: CPU Platine tauschen, Flash Speicher erweitern, neue Software drauf und schon haben wir 15 Jahre Entwicklung übersprungen. Da ist kein Geschäft damit zu machen.

Man muss eher damit rechnen, dass auch die Elektronik bewusst nicht für die Ewigkeit gebaut ist und Ausfälle nach etlichen Jahren durchaus im Sinne des Erfinders sind.

Bei allen Überlegungen wegen des begrenzten Budgets solltest Du aber auch daran denken, dass sich gerade in der Preisklasse jeder investierte Hunderter deutlich bemerkbar macht.

Usability Hinweis: Bei Modellen ohne Tastatur Abdeckung unbedingt eine Abdeck Haube entweder gleich dazu nehmen, oder aus zum Interieur passendem Vorhangstoff eine nähen. Staub in der Klaviatur kann keiner brauchen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Will man ein "Digital Compact Piano" Design, dann gehören die genannten Digitalpianos zu den üblichen Verdächtigen.

Zu Hause soll der Aufbau vermutlich auch ganz nett aussehen, also gehören m.E. auch ein entsprechender Ständer und eine Klavierhocker zur Ausstattung.

Beim Roland und beim Yamaha wird man sich möglicherweise auch ein besseres Pedal wünschen, das Kawai bringt so etwas gleich mit.
Eventuell sollte man noch über eine Staubabdeckung nachdenken, weil die Digital Compact Pianos keine Tastaturabdeckung mitbringen, ein Läufer könnte es natürlich auch tun.

Die Akustikflügelklänge sind bei allen Kandidaten auf den Preis bezogen schon recht gut, besonders über taugliche Kopfhörer.
Da sich die DP unterschiedlich anfühlen, sollte vor dem Kauf unbedingt in Ruhe probegespielt und verglichen werden.
https://www.thomann.de/de/roland_fp_30_bk_home_bundle.htm

https://www.thomann.de/de/yamaha_p_115_b.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_l85_schwarz.htm

https://www.thomann.de/de/kawai_es_110_b_deluxe_bundle.htm

Das Roland und das Kawai gibt es auch in weiss:
https://www.thomann.de/de/roland_fp_30_wh_home_bundle.htm
https://www.thomann.de/de/kawai_es_110_w_deluxe_bundle.htm


Will man auch ohne Kopfhörer besseren Klang liegt die Anschaffung von Aktivboxen nahe.
Am preiswertesten mit vergelichsweise erstaunlicher Qualität finde ich die kleinen JBL LSR 305:
https://www.thomann.de/de/jbl_lsr_305.htm
Die gibt es zurezit auch in schickem weiss:
https://www.thomann.de/de/jbl_lsr_305_white_limited_edition.htm

Ein Masterkeyboard dient dem Ansteuern weiterer externe Klangerzeuger über MIDI, eine Workstation (vor allem) der Musikproduktion im (Home-)Studio.
Dazu sollte man schon genauer wissen bzw. dikutieren, worauf was es beim Einsatz dieser Instrumente ankommt.

Gruß Claus
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hallo mal wieder von mir und sehr vielen, vielen Dank für die Antworten. :)

Also nochmals zum Verständnis:

Meine Frau hatte bis vor 2 Jahren richtig Klavierunterricht gehabt, das war, soweit ich weiß auf einem Yamaha N-1 Flügel. Daher wohl die Affinität zu dieser Klaviatur. Den Roland FP-30 konnten wir leider nicht testen, weil nicht verfügbar.

Ich selber spiele kein Keyboard, ich experemtiere nur ab und an mal mit Sounds (daher auch die Anschaffung des JP8080, kein Scherz für 250 € und auf Halde gelegt) Ein unsagbares Schnäppchen. Ich hatte vor 10 Jahren mal einen Roland D-50 weil mir die tragenden Sounds so gefiehlen, ein tolles Gerät, aber den habe ich auch gebraucht dann verkauft, weil er damals mehr stand als benutzt zu werden. Ich bereue das sehr, war genau mein Ding.

@bebob99
Das VPC1 hätte gegenüber dem P-115 deutlich längere Tasten, die denen eines Flügels schon recht ähnlich sind. Das Gefrickel bis man endlich los spielen kann sollte man aber mögen. Das ist eher was für Technik affine Menschen.
Das Ding kostet >1000€ (also mehr als das doppelte Budget und die damit verbundene Vekabelung) und das wäre mir der Spass erstmal nicht wert, nicht falsch verstehen. Bei der Weiterentwicklung stimme ich dir aber absolut zu.

Besser wäre dann für mich wahrscheinlich besser eine "alte" Workstation, ohne Klanerzeuzung, aber mit der Option den JP8080 zu steuern.

@Claus
Danke für viel Input :great:
Kawai und Casio hatte meine Frau auch angetestet. Die Kawai-, wie auch die Casio-Keyboards sind schon toll, vor allem wegen der Sounds. Gerade bei den Casios war ich sehr überrascht. Aber im Endeffekt war dann doch Yamaha der Favorit, gerade wegen der nahezu gleichwertigen Sounds und der implementierten Grand-Piano-Sounds und der Klaviatur, die sehr ähnlich ist.

Dann warfen wir auch noch Korg und Kurzweil mit in die Wagschale, die waren auch sehr schön, aber die sprengten dann doch alle das vorhandene Budget, worauf meine Frau dann erstmal nicht weiter testen wollte. Kurzweil hätte es ihr aber glaube ich schon angetan, vom Spielgefühl her, aber die restlichen Sounds mochte Sie nicht wirklich.

Kopfhöhrer benutzen wir so gut wie überhaupt nicht, wir leben im Altertum und es sind immer noch die guten alten Sennheiser 4.40 BT :cool:

Studiomonitore sind auch von gestern aber ich liebe sie, wir haben hier ein paar Yamaha NS-10.

Fazit, sie will erstmal Yamaha und nun kriegt sie erstmal den P 115, will aber das Z220 erstmal nicht hergeben :eek:.

Ich fragte dann warum? Naja ein paar Sounds sind schön und die könnte man ja noch gebrauchen...

Natürlich habe ich für beide Keyboards Staubschutzabdeckungen bestellt, wer weiß wie es weitergeht.

Nun bin ich etwas überrascht, wie teuer Keyboardständer für 2 Keyboars sind.

Hat jemand einen Link für eventuell mehr einfaches Input zum Thema Midi über USB, für mich sind das alles böhmische Dörfer, ich kenne bisher nur Midi.

Erstmal vielen Dank für den unsagbar tollen Support.

Thomas
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Besser wäre dann für mich wahrscheinlich besser eine "alte" Workstation, ohne Klanerzeuzung, aber mit der Option den JP8080 zu steuern.
Workstations haben aber eine Klangerzeugung eingebaut, das "all in one" Konzept zeichnet sie aus.
Keine Klangerzeugung bedeutet Master, in bescheidender Ausführung und (bewusst) nicht mit möglichst klavierähnlicher Tastatur z.B.:
https://www.thomann.de/de/studiologic_sl88_studio.htm

Nun bin ich etwas überrascht, wie teuer Keyboardständer für 2 Keyboards sind.
Gebraucht würde ich besonders bei ebay-kleinanzeigen.de, im Board-Flohmarkt und bei Thomann-Kleinanzeigen schauen.
Hier im Diskussionsteil sind Angebote zu Suchen nach Waren und Dienstleistungen nicht zulässig (Board-Regel #7), sonst würde vermutlich jeder zweite Thread zerfleddert. Deshalb habe ich diesen Satz in deinem Beitrag löschen müssen.
https://www.musiker-board.de/threads/board-regeln.1/
https://www.musiker-board.de/flohmarkt/
https://www.thomann.de/de/classified.html

... MIDI über USB...
USB A/B Kabel in Instrument und Computer stecken - fertig.
https://www.thomann.de/de/lindy_usb_20_cable_typ_a_b_3m_bk.htm

Weiteres hängt von der gewünschten Anwendung ab, erfordert aber reines MIDI-Know How, nichts spezielles, was mit dem USB als Datenweg zu tun hätte.
Mein fast 20 Jahre alter Yamaha Synthie arbeitet auch heute noch per MIDI(Buchsen) auf USB-Adapterkabel, einfach mit dem Windows 10 Treiber. Ich glaube, für Win 98 hatte ich anno dunnemals noch einen Yammie-Treiber, bin mir aber nicht einmal sicher. Spätestens seit Win XP aber nichts mehr außer Boardmitteln und ggf. ASIO4ALL.
Bei Problemen kannst Du gerne im Board nachfragen.

Gruß Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Claus,

vielen Dank für deine Antwort.

Insbesondere in Antworten auf gebrauchte Hardware was Keyboardständer und eine gute gebrauchte Workstation speziell mit Klaviersounds konnte ich nichts via Google finden. Auch eBay-Kleinanzeigen traue ich nicht, da wird man oft über den Tisch gezogen. Da wäre es oft besser den Rat eines Profis zu haben bzgl. Modell und Erfahrungswerten. Auch der Flohmarkt hier gibt diesbezüglich nicht viel her, gerade wenn es um Zübehör geht.

Daher war ich auch unter anderem hier gelandet. Wenn es aber Regeln gibt, wie von dir beschrieben, kann ich es auch verstehen. Das würde dann ausufern und in eine persönliche Beratung übergehen und das ist im Internet sicher nicht möglich. Es gibt immer eine Grauzone, wo man nicht weiter kommt und genau da bin ich jetzt angekommen.

Trotzdem vielen herzlichen Dank für die Antworten.

Es wird jetzt erstmal ein Yamaha P 115 mit Staubschutz werden. ;-)

Irgendwo werde ich dann auch gute Zubehörhardware finden, ob die etwas taugt oder nicht muss ich dann bewerten und entscheiden, genauso ob ich es poste und weiter verbreite. Letzteres geschieht oft nicht, weil die Leute einfach zufrieden sind und dann nicht mehr posten und genau das finde ich traurig. Boardregeln können auch vieles kaputtmachen. Besser wäre da vielleicht ein "Kaufempfehlungs-Thread" in den einzelnen Unterkathegorien. Aber das würde sicherlich die Moderatoren überfordern.

Ich werde nun mal weitersehen, was mir so über den Weg läuft, viel Glück euch allen und vielleicht schreibt man sich mal wieder, wenn die Boardregeln es hergeben.

LG Thomas
 
Das Ding kostet >1000€ (also mehr als das doppelte Budget und die damit verbundene Vekabelung) und das wäre mir der Spass erstmal nicht wert, nicht falsch verstehen.
Oh ja, das verstehe ich. Das Problem bei "noch Klavier ähnlicher" ist, dass eine original Klavier (Flügel) Tastatur der Maßstab für das Spielgefühl ist und das eben maßgeblich davon abhängt, dass Material, Gewicht, Hebelweg- und Kraft "nachgebaut" werden müssen. Das läuft mehr oder weniger darauf hinaus, dass man wieder eine Flügel Mechanik baut, nur eben ohne Flügel.

Und das kostet genauso viel wie es sich anhört. Das gibt's nicht billig. Elektronik ist billig. Ein normal schneller Prozessor kostet ein paar Euro. Speicher, ein Bisschen Zubehör (viel Entwicklungsarbeit). Wenn das mal designt ist, kostet die Elektronik in der Massenfertigung eine Bagatelle. Das ist wie bei Medikamenten. Da zahlt man auch nicht die Material oder Herstellungskosten, sondern die Entwicklung. Aber die Tastatur ist mechanisch und aufwendig. Je höher die Ansprüche, desto mehr nähert sich der Preis einem mechanischen Instrument.

Kein Problem, wenn sie mit dem 115er zufrieden ist und damit gut spielen kann.

USB MIDI ist (für den PC) nichts anderes als normales MIDI + USB Interface (weil der PC ja keine MIDI Schnittstelle hat). Die runden DIN Buchsen benötigt man, wenn man mehrere MIDI Geräte zusammen schalten und gemeinsam vom Keyboard (nicht vom PC) aus steuern will. Dass man damit nur die Tastenbedienung aufzeichnet, nicht aber den damit erzeugten Klang ist Dir klar? Wenn Du die gespielte Musik (Audio) aufzeichnen willst, musst Du das wen vorhanden vom Audio Ausgang des Pianos digitalisieren, sonst vom Kopfhörer Ausgang.

Aber Du kannst mit dem Piano über die MIDI Schnittstelle (auch wenn sie per USB angestöpselt wird) einen am PC befindlichen Klangerzeuger ansteuern, oder die Tastendrücke in Noten umrechnen lassen. Solltest Du experimentierfreudig sein und/oder am Klavier Sound drehen wollen, kannst Du über diesen MIDI Weg die interne Klangerzeugung des Pianos übergehen. Passende Software auf den PC und den Klang über externe Monitore wieder aus geben. Die reinen Software Pianos haben kürzere Update Zyklen als die fertigen Klaviere. Bei letzteren ist es ganz unüblich, dass überhaupt am Klang was upgedatet wird. Das ist in 10 Jahren exakt genau so wie am ersten Tag. Bist Du damit nicht (mehr) zufrieden = neues Klavier anschaffen.

(USB) MIDI + Klavier am PC kann da den Druck später mal vielleicht etwas raus nehmen.
 
Insbesondere in Antworten auf gebrauchte Hardware was Keyboardständer und eine gute gebrauchte Workstation speziell mit Klaviersounds konnte ich nichts via Google finden.
Ständer mit Erweiterung sind natürlich seltener als einfache, aber wenn Du nur den Aufsatz neu kaufen musst wäre das auch schnell eine Ersparnis.
Ebay-Kleinanzeigen sind wie jeder Kontakt im Netz und es gibt zu Keyboard-Ständern laufend etliche Angebote, man muss es halt abklopfen und am besten per PayPal zahlen, wenn es keine persönliche Übergabe gibt.

Einen Holzständer wie den (sowieso nicht allzu stabilen) L-85 würde ich mir mit Plattenzuschnitt und Beschlägen aus dem Baumarkt selbst bauen und folieren oder lackieren.
https://www.thomann.de/de/yamaha_l85_schwarz.htm
K&M Ständer habe ich schon mehrfach für wenige EUR im Netz gesehen, meist allerdings X-Ständer. Das Problem sind bei solchen Objekten natürlich die Frachtkosten, wenn man das Teil nicht selbst beim Verkäufer abholen kann.

Aber bei deinem Budget von 600 - 1.000 EUR wäre auch ein neuer Qualitätsständer für 2 Keyboards locker drin, wenn Du das Yamaha P 115 kaufst.
https://www.thomann.de/de/km_18810_set.htm


Boardregeln können auch vieles kaputtmachen. Besser wäre da vielleicht ein "Kaufempfehlungs-Thread" in den einzelnen Unterkathegorien. Aber das würde sicherlich die Moderatoren überfordern.
Board-Regel 7 (kein Handel) gibt es, weil wir dafür den Flohmarkt haben und es in den Diskussionsforen um Informations- und Meinungsaustausch gehen soll.
Dazu gehört natürlich auch die von dir angesprochene "persönliche Beratung", so gut es eben auf diesem Weg geht. :)
Wie man an diesem und vermutlich gut 50 weiteren Threads zu Einsteiger-Digitalpianos allein in diesem Jahr sehen kann, findet im Board ganz offensichtlich persönliche Beratung und Erfahrungsaustausch von User zu User statt. Dabei wird immer wieder beträchtlicher Aufwand und Wissenvermittlung geleistet.

Moderatoren sind ganz normale User mit irgendwann freiwillig und unentgeltlich übernommenen Zusatzaufgaben, die den Ablauf und die Organisation des Musiker-Boards betreffen.
Sie sind aber keine "Super-User" und haben auch keinen Auftrag, irgendwelche Inhalte zu erzeugen. Sie schreiben - wie jeder andere User auch - spontan, aus Spaß an der Unterhaltung und am Austausch über das, was sie gerade interessiert.

Mit Überforderung haben nicht erstellte Marktübersichten nichts zu tun. Meine Meinung dazu ist die, dass solche Listen zwangsläufig nicht mehr bieten können als eine Abfrage z.B. zu Digitalpianos bei Thomann oder anderen großen Händlern. Eine Suche z.B. bei Thomann lässt sich nach Beliebtheit oder Preis sortieren, zu allen Produkten gibt es außerdem eine Auskunft und Übersicht in Verkaufsstatistiken und oft auch Käuferkommentare.

Der Nutzen für einen Fragesteller im Musiker-Board liegt darin, dass von anderen Usern zum eigenen Bedarf nachgefragt, diskutiert, Erfahrungen benannt und vorgeschlagen wird.

Jedenfalls übersteigt die gesammelte Beratungskompetenz der User hier die aktuelle Auskunftsqualität von Stiftung Warentest zu Digitalpianos deutlich, was man bei einem Vergleich der Informationen in der letzten Untersuchung und diversen Boardbeiträgen nachlesen kann.

Gruß Claus
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Der Nutzen für einen Fragesteller im Musiker-Board liegt darin, dass von anderen Usern zum eigenen Bedarf nachgefragt, diskutiert, Erfahrungen benannt und vorgeschlagen wird.

Um mal ein wenig OT zu werden (und ein kleines Lob auszusprechen):

Auch ich (als fortgeschrittener Anfänger) habe hier schon sehr viele wertvolle Anregungen erhalten, sei es durch direkte Anfragen meinerseits oder auch indirekt nur durch mitlesen.
Da ich dagegen jedoch in Sachen Elektronik ein Profi bin, konnte ich insbesondere bezüglich Instandsetzungen schon einige (hoffentlich) hilfreiche Tipps geben.

Bei Einhaltung der (für mich natürlich ohnehin selbstverständlichen) Netiquette ist der Ton hier immer sehr freundlich und immer auf Augenhöhe, egal ob absoluter Musik-Vollprofi, Amateurmusiker oder blutiger Anfänger...
Das ist sicherlich auch auf die - für mich absolut korrekten - Boardregeln zurückzuführen.

OT Ende :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 5 Benutzer
Board-Regel 7 (kein Handel) gibt es, weil wir dafür den Flohmarkt haben und es in den Diskussionsforen um Informations- und Meinungsaustausch gehen soll.
Dazu gehört natürlich auch die von dir angesprochene "persönliche Beratung", so gut es eben auf diesem Weg geht. :)
Wie man an diesem und vermutlich gut 50 weiteren Threads zu Einsteiger-Digitalpianos allein in diesem Jahr sehen kann, findet im Board ganz offensichtlich persönliche Beratung und Erfahrungsaustausch von User zu User statt. Dabei wird immer wieder beträchtlicher Aufwand und Wissenvermittlung geleistet.

Moderatoren sind ganz normale User mit irgendwann freiwillig und unentgeltlich übernommenen Zusatzaufgaben, die den Ablauf und die Organisation des Musiker-Boards betreffen.
Sie sind aber keine "Super-User" und haben auch keinen Auftrag, irgendwelche Inhalte zu erzeugen. Sie schreiben - wie jeder andere User auch - spontan, aus Spaß an der Unterhaltung und am Austausch über das, was sie gerade interessiert.

Mit Überforderung haben nicht erstellte Marktübersichten nichts zu tun. Meine Meinung dazu ist die, dass solche Listen zwangsläufig nicht mehr bieten können als eine Abfrage z.B. zu Digitalpianos bei Thomann oder anderen großen Händlern. Eine Suche z.B. bei Thomann lässt sich nach Beliebtheit oder Preis sortieren, zu allen Produkten gibt es außerdem eine Auskunft und Übersicht in Verkaufsstatistiken und oft auch Käuferkommentare.

Der Nutzen für einen Fragesteller im Musiker-Board liegt darin, dass von anderen Usern zum eigenen Bedarf nachgefragt, diskutiert, Erfahrungen benannt und vorgeschlagen wird.

Jedenfalls übersteigt die gesammelte Beratungskompetenz der User hier die aktuelle Auskunftsqualität von Stiftung Warentest zu Digitalpianos deutlich, was man bei einem Vergleich der Informationen in der letzten Untersuchung und diversen Boardbeiträgen nachlesen kann.

Gruß Claus

Hallo von mir und nochmals vielen Dank für die vielen Antworten und Anregungen.

Ich will den Thread hier auch nicht überstrapazieren, denn dann driftet die eigentliche Anfrage (E-Piano gesucht) schnell ab und das gilt es ja auch zu vermeiden ;-)

Ich suche wirklich was zum schnellen Aufbau, auch im Wohnzimmer und daher ist die Holzvariante erstmal nicht so meins. Etwas aus Aluminim oder ggf. auch mal bedingt "Stage-taugliches" wäre so in etwa meins. Die echte "Stage-Variante" ist erstmal kein Thema, wir haben halt Platzprobleme.

Wenn noch jemand einen guten Tip hat dann bitte per PN, oder einen Link zu einem vorhandenen Thread

Daher an Claus und alle anderen guten Ratgeber nochmals vielen, vielen Dank. ;-)



Um mal ein wenig OT zu werden (und ein kleines Lob auszusprechen):

Auch ich (als fortgeschrittener Anfänger) habe hier schon sehr viele wertvolle Anregungen erhalten, sei es durch direkte Anfragen meinerseits oder auch indirekt nur durch mitlesen.
Da ich dagegen jedoch in Sachen Elektronik ein Profi bin, konnte ich insbesondere bezüglich Instandsetzungen schon einige (hoffentlich) hilfreiche Tipps geben.

Bei Einhaltung der (für mich natürlich ohnehin selbstverständlichen) Netiquette ist der Ton hier immer sehr freundlich und immer auf Augenhöhe, egal ob absoluter Musik-Vollprofi, Amateurmusiker oder blutiger Anfänger...
Das ist sicherlich auch auf die - für mich absolut korrekten - Boardregeln zurückzuführen.

Ja da hast du absolut Recht und ich hoffe und ich meine ich war immer freundlich (oder nicht O:( )

LG Tom
 
Es gibt sog. Slim Pianos wie Korg LP380 und Roland FP30, die in Deine Richtung gehen könnten.
 
Es gibt sog. Slim Pianos wie Korg LP380 und Roland FP30, die in Deine Richtung gehen könnten.
Hallo Klicki, danke für deine Antwort, es ist aber mittlerweile schon das Yamaha P-115 geworden.

LG Tom
 
Gratuliere!

Und jetzt fängt die richtige Arbeit an. :D
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben