DiMarzio X2N verdreht?

von sehr Talentfrei, 04.04.12.

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  1. sehr Talentfrei

    sehr Talentfrei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #1
    Hi Leute, ich hab gestern in meine Jackson KV-J1 Custom einen DiMarzio X2N in Bridge-Position eingebaut.Vorher war da ein Seymor Duncan TB5. Der hatte enorm Druck, Klang aber zu dreckig und nicht genügend Gain, zu wenig Sustain.Jetzt mit dem hochgelobten X2N hab ich folgendes Problem:Es klingt einfach nur scheisse, total muffig und schwammig. Da hab ich im Forum gelesen dass mal jemand seinen SD Jeff Beck mit Schriftzug nach oben eingebaut hat um einen fetteren Ton zu erhalten. Kann das sein das mein X2N verdreht eingebaut ist oder passt er einfach nicht zu so einer Brüllaxt?Im Voraus mal DankeTalentfrei

    P.s. Wenn ich den EQ an meinen 6505 Combo fast ganz zu mache geht's einigermaßen, aber wie Brian May möchte ich eigentlich nicht klingen...
     
  2. defender19789

    defender19789 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #2
    hast du vieleicht die phasen vertauscht danach würd ich mal kucken .
     
  3. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #3
    Du hast hoffentlich nicht, den selben Farbcode verwendet, wie Du ihn beim SD hattest. SD und DiMarzio haben nämlich unterschiedliche Farbcodes. Normalerweise müsse der DiMarzio rot auf hot, grün + weiß verbinden (und abisolieren) schwarz + ground auf Masse.
     
  4. buzzdriver

    buzzdriver HCA - Jackson/Charvel HCA

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    Erstellt: 04.04.12   #4
    Hat sich erledigt. Sorry.
     
  5. sehr Talentfrei

    sehr Talentfrei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #5
    Ich hab mich an eine Anleitung gehalten wo Grün und schwarz als spulenanfänge gekennzeichnet sind. Da waren weiss und schwarz verbunden, Grün Masse, rot auf Hot.
    Sind die Spulen dann in Reihe aufgelegt oder wie?

    ---------- Post hinzugefügt um 10:51:19 ---------- Letzter Beitrag war um 10:50:16 ----------

    Definier mal bitte das mit dem Phasen vertauschen, kann mir da grad nix drunter vorstellen.
     
  6. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #6
    ...sorry, Du hast Recht, eigentlich stimmt es so, wie Du es gemacht hast. Hat mich eben auch verwirrt :gruebel: und ich habe mal nachgeschaut.
     
  7. Azriel

    Azriel Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 04.04.12   #7
    Mach mal ein hochauflösendes Foto deines E-Fachs. Alles andere ist Spekulation.

    Gesendet von meinem LG-P500 mit Tapatalk
     
  8. bagotrix

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    Erstellt: 04.04.12   #8
    Hi,

    was mir etwas zu denken gibt, ist Deine Aussage, der TB-5 hätte "zu wenig Gain" gehabt (wobei Gain eigentlich nur aktive Bauteile haben können, ich denke also, Du meinst zu wenig Output), und das an einem 6505. Der Duncan Custom TB-5 ist ja nun nicht gerade schwächlich, und eigentlich hat Dein Combo mehr Gain als so ziemlich alle anderen Amps, die ich kenne. Was schon richtig ist: der Custom hat einen über alle Frequenzen ziemlich ausgeglichenen Sound und singt von sich aus nicht besonders, was nicht untypisch für einen HB mit Keramik-Magnet ist, er "knallt" eher und ist ideal für Heavy Riffs, die einem nicht "davonschwimmen" sollen. Was Du mit dreckig meinst, erschließt sich mir nicht ganz, aber wenn Du damit einen etwas harten, ungnädigen Charakter meinst, war der X2N nicht gerade der richtige PU, um das zu beseitigen. Dann wäre ein TB-14 Custom 5, ein Tone Zone oder Air Zone (alle mit AlNiCo-Magneten) sicher die bessere Wahl gewesen.

    Bei einem so heißen Amp habe ich ehrlich gesagt Bedenken, ob der X2N nicht einfach zu viel Output hat. Dann überfährt er die Eingangsstufe und matscht natürlich alles zu. Diese PU-Konstruktion stammt von 1979, aus einer Zeit, in der viele noch alte Plexis ohne Master gespielt haben, die ordentlich Unterstützung brauchten. An HiGain-Amps haben so extrem heiße HB dann öfters mal ein Problem. Also erst mal Gain zurückdrehen und die Mitten nicht zu sehr rausdrehen.

    Falsch verdrahtet ist er offensichtlich nicht, denn dann hätte er eher weniger Output und mehr Höhen. "Out of Phase" würde er auch noch brummen. Ist er vielleicht zu nahe an den Saiten? Dimarzio weist ja sogar in einem extra Hinweisblatt für den X2N darauf hin, dass etwas mehr Abstand nicht schaden kann, weil der PU eben so extrem heiß ist. Wenn Du das schon probiert hast, würde ich ihn versuchsweise mal parallel verdrahten, dann hat er weniger Output und klingt wesentlich transparenter in den Mitten und Höhen. Ein ganz passendes Diagramm hab ich nicht, aber Du musst dazu nur rot und weiß ans Volumepoti löten und schwarz zusätzlich zu grün an die Masse. So wie hier muss er ans Bridge-Volumepoti angeschlossen werden (bei Dir kommen danach noch Schalter und Tonpoti, daran muss nichts verändert werden):

    http://www.dimarzio.com/sites/default/files/diagrams/1hum1vol1tone_parallel.pdf

    Ein umgekehrter Einbau hat beim X2N übrigens keine Auswirkungen, da er weder unterschiedliche Magnetpole (Schrauben / Polepieces) hat wie Standard-Humbucker, noch unterschiedliche Spulen wie manche neuen Dimarzio-HB.

    Was für einen Sound willst Du überhaupt erzeugen? Den von Brian May ja offensichtlich schon mal nicht...:D Schreib mal was zu Deinem Musikstil und poste Beispiele von Gitarristen, die Deinem Wunschsound (nicht zwangsläufig der Wunschmusik) nahe kommen. Vielleicht hast Du Dich ja komplett vergaloppiert und kannst Dir hier neue Anregungen holen.

    Gruß, bagotrix
     
  9. sehr Talentfrei

    sehr Talentfrei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #9
    Ok, ich hab jetzt alles ausprobiert. Parallel- und Serienschaltung, Phasen gedreht, Tonabnehmer rein und raus, hatte aber alles keinen Zweck, das Ding ist einfach zu heiß. Wenn ich den EQ zudrehe und den Gainknopf bei 50% habe kann man es sich anhören. Im Moment bin ich also mit meinem Sound hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=DZUN6-JwwMA

    Bei mir wummerts aber mehr wenn ich abgedämpft spiele. So, nun zum eigentlichen Ziel, hier will ich mit dem Sound hin:

    http://www.youtube.com/watch?v=2VlEdZyJMjU&feature=relmfu


    Klar, die haben die Gitarren gedoppelt, Effekte drüberlaufen usw... Aber den Grundsound kann man erkennen. Der ist nicht rau oder kratzig, sondern ein fetter, tragender Overdrive-Teppich,der bei offenen Akkorden ein ausgewogenes Klangbild, und bei gedämpften Powerchords eine Art sanften Tritt in den Ar*** bringt.
    Ich such auch nicht die Eier legende WollMilchSau, ich weiß nur nicht wie ich es plausibel beschreiben soll ;)
     
  10. bagotrix

    bagotrix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.04.12   #10
    Hi,

    da gibts nur eins: raus mit dem Ding! Der X2N ist offensichtlich nicht das richtige. Du bist da vielleicht von einem Extrem ins andere gefallen, obwohl "ein bisschen mehr von allem" gegenüber dem TB-5 schon gereicht hätte.

    Deine Beispiele scheinen mir ganz treffend zu sein, bei Running Wild klingt das wirklich recht dreckig und Old School (wobei das wohl durchaus beabsichtigt ist). Das liegt natürlich nicht nur an den PUs, aber der Amp ist bei Dir wohl nicht das Problem. Ich finde, am Equipment der Gitarristen von All That Remains aus Deinem Gegenbeispiel kannst Du Dich bei der Auswahl durchaus anlehnen. Oli Herbert spielt ja EMGs, am Steg den bekannten 81. Das ist ein PU, der - entgegen der landläufigen Meinung - gar nicht soo viel Output hat und vor allem untenrum erstaunlich schlank klingt. Das hat den Vorteil, dass der Amp nicht so leicht matscht. EMG-Piloten drehen wohl lieber in der Klangregelung die Bässe auf und holen sich da den Punch. Der X2N ist so ungefähr das Gegenteil. Haken: Ist halt aktiv, und das mag nicht jeder. Singende Solosounds sind auch nicht so sein Metier, eher das Quietscheentchen á la Zakk Wylde.

    Man hört in Deinem Beispiel aber ganz gut, dass hier zwei recht unterschiedliche Sounds aufeinander treffen, nämlich ein etwas fieserer, hochmittig aggressiver und ein (im Rahmen des Genres) etwas wärmerer, traditionellerer Metal-Sound, der aber immer noch gut Kante hat. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der letztere aus der PRS von Mike Martin kommt; mir gefällt er selber um einiges besser. Der Reiz ist natürlich der Gesamtsound, der dadurch mehr Transparenz erhält, dass man sich gegenseitig Platz im Frequenzspektrum lässt. Die PRS Custom 22 ist die Lieblingsgitarre von Mike Martin, wie er in einem Interview mal gesagt hat. Wahrscheinlich sind da noch die HFS Pickups oder Dragon I drin, beide übrigens Keramik-HB mit recht viel Output. Den Dragon bitte nicht verwechseln, der Dragon II HB ist etwas weniger heiß und bekam einen AlNiCo-Magneten. Vintage-Freaks hassen die Keramik-Dinger, aber ich finde, der HFS Bridge ist einer der besten Metal-PUs überhaupt, weil er sehr konkret bleibt und für die Bauart erstaunlich schöne singende Solosounds bringt. Ein echter Allrounder. Selbst Santana hat in seinen frühen PRS-Signatures Keramik-HB gehabt, man glaubt es kaum.

    Von daher wäre ein HFS bestimmt keine schlechte Wahl für Deine Gitarre, der sollte genug Output und Klarheit mit mehr "Fleisch" und Gesangstalent als Dein TB-5 vereinen und drückt Deinem Amp nicht so den Hals zu wie der X2N. Bei eigentlich allen PRS-HB scheint mir der Hersteller viel Wert auf Transparenz und Definition zu legen, was Dir sicher entgegen kommt. Falls Du übrigens ab und zu lesen solltest, dass die "PRS-Pickups ja vor den 57/08, 59/09 sowieso alle sch... waren", kümmer Dich nicht drum. Im Moment sind halt Vintage-PAFs das große Ding, und Paule hat sich der Zeit natürlich auch angepasst, aber das muss keineswegs heißen, dass Low Output-HB für jeden das Richtige sind. Es hat schon seinen Grund, weshalb in den letzten 20 Jahren so viele Metaller PRS gespielt haben, und die wenigsten haben die PUs rausgerupft.

    Eine (passive) Alternative zu den EMGs will ich auch nicht unterschlagen: die Dimarzio D-Activator. Das sind auch sehr präzise klingende PUs, die ich mir gut für Deinen Sound vorstellen könnte.

    Gruß, bagotrix
     
  11. sehr Talentfrei

    sehr Talentfrei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.12   #11
    @bagotrix

    Danke, das waren mal mit Abstand die zwei besten Klarsten Antworten die ich je zu dem Thema bekommen hab.
    Ich hab mich jetzt mit einem befreundeten Gitten-Händler hingesetzt und rumgeschrien was man da reinsetzen könnte. War garnicht so einfach, da diese Kombination aus Esche, Ahorn und der Bauform. Ich ganz so häufig vorkommt. Folgende Set's testen wir jetzt aus:

    -EMG 81/85
    -EMG JH
    -Seymour Duncan Invader
    -Gibson Dirty Fingers
    -Schaller PU's

    Die Gibson und Schaller PU's sind gebraucht und kommen nur zum Test rein da wir ja sowieso rumbasteln
    Bin mal gespannt...

    ---------- Post hinzugefügt um 10:10:20 ---------- Letzter Beitrag war um 10:04:54 ----------

    Omg... Sorry für das schlechte Deutsch da oben drüber, das war die doofe Spracheingabe von meinem Smartphone...Sorry.
     
  12. bagotrix

    bagotrix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.04.12   #12
    Hi,

    die Invader kannst Du Dir mMn schenken. Die sind noch matschiger als die X2N und walzen alles nieder. Dirty Fingers schon eher, wobei ich bei Gibson den (auch günstig zu kriegenden) 500T vorziehen würde.

    Gruß, bagotrix
     
  13. sehr Talentfrei

    sehr Talentfrei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.12   #13
    Wir haben einen Gewinner !!! Und damit hat wohl niemand gerechnet. Alles was oben aufgezählt ist kann man eigentlich in der KV vergessen, bis auf die EMG`s, 85er an der Brücke. Die unerwarteten Sieger sind aber die Stock-Humbucker aus einer alten Hohner FV(FlyingV) Devil. Leider gehören sie jemand und ich musste sie auch wieder zurückgeben, aber die reißen ja sowas von den Sack ab...
     
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