Soultrash
Registrierter Benutzer
- 10.09.26
- 20.02.05
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Hallo,
ich bin aktuell im DIY Fieber und nachdem ich einige einfache Gadgets
gebaut hatte wollte ich mal etwas schwierigeres probieren.
Die Entscheidung fiel dann auf ein Bändchenmikrofon.
Ich habe mir vor dem Bau und dem Kauf der benötigten
Teile ein ganze Weile Gedanken gemacht und viel recherchiert,
hautsächlich mit Hilfe von ChatGPT und GoogleAI.
Es war mir schnell klar das es machbar ist, ich wollte es aber so "professionell"
wie möglich machen, da es dann letztendlich doch ein finanziell nicht so lohnenswertes Vorhaben
ist wollte ich keinen Prototyp sondern etwas, das ich auch
benutzen kann...um einen Prototyp bin ich dann aber doch nicht rumgekommen, haha!
Aber gut, auch wenn ich für das investierte Geld ein gebrauchtes,
Mittelklasse Bändchenmikrofon kaufen hätte können, ist es ja nicht das gleiche,
DIY macht dann eben doch viel mehr Spaß!
Ich wollte unbedingt einen 3D gedruckten "ribbon motor" haben welcher gleichzeitig als Halterung dient.
Ein guter Arbeitskollege hat es dann realisiert (Design nach meiner Vorgabe und den Druck selbst)
Ohne diese Hilfe wäre das Projekt wohl gar nicht zustande gekommen, oder hätte das Budget gesprengt.
Das Gehäuse sollte anfangs auch anders aussehen, 8mm Bohrungen im 5mm Abstand zueinander und versenkt,
aber selbst mir Standbohrmaschine war es mir nicht möglich die Löcher so zu bohren das es Gleichmäßig
aussieht, daher das aktuelle Design.
Ein Bändchen ist ja relativ einfach, 2 starke Magnete, ein Alubändchen, ein Trafo und eine XLR Verbindung,
das alles muss in ein Gehäuse und fertig ist das Mikro, die Praxis war dann aber doch etwas komplizierter.
Den Trafo habe ich bei Aliexpress bestellt (zum Glück noch vor dem ganzen Pauschal Zoll Mist),
den Rest hauptsächlich bei Amazon, einzig die Magnete musste ich beim spezialisierten Magenethändler bestellen.
Der schwierigste part war wohl das Bändchen zu machen, ich habe dafür "Zigarettenpapier" benutzt,
in Wasser eingelegt lässt sich die Papierschicht nach einigen Sekunden abziehen, ich habe es dann auf dem Ceranfeld geglättet,
zugeschnitten und mit Hilfe von Temu Zahnrädern (wirklich mega gute Qualität) "gewellt", das hat eigentlich sehr gut funktioniert,
bin aber natürlich durch einige Stücke Folie gegangen bis es endlich zufriedenstellend war.
Heute ist es dann fertig geworden du hat tatsächlich sofort funktioniert haha.
Der Sound ist gar nicht mal so schlecht, sehr bassig, aber das kann man richten.
Ich werde mal probieren ein paar Aufnahmen zu machen.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich bin jetzt ca. 200€ ärmer, ich finde aber das es sich trotzdem gelohnt hat.
Ach ja, ich wusste bis zum Schluss nicht wie ich das Mikro auf dem Stativ befestigen soll, dann ist mir eingefallen das ich noch einen
TRITON FET HEAD habe, das ist einerseits cool da das Mikro definitiv von der zusätzlichen Verstärkung profitiert,
dient aber auch gleichzeitig als "Hals" zur Befestigung!
ich bin aktuell im DIY Fieber und nachdem ich einige einfache Gadgets
gebaut hatte wollte ich mal etwas schwierigeres probieren.
Die Entscheidung fiel dann auf ein Bändchenmikrofon.
Ich habe mir vor dem Bau und dem Kauf der benötigten
Teile ein ganze Weile Gedanken gemacht und viel recherchiert,
hautsächlich mit Hilfe von ChatGPT und GoogleAI.
Es war mir schnell klar das es machbar ist, ich wollte es aber so "professionell"
wie möglich machen, da es dann letztendlich doch ein finanziell nicht so lohnenswertes Vorhaben
ist wollte ich keinen Prototyp sondern etwas, das ich auch
benutzen kann...um einen Prototyp bin ich dann aber doch nicht rumgekommen, haha!
Aber gut, auch wenn ich für das investierte Geld ein gebrauchtes,
Mittelklasse Bändchenmikrofon kaufen hätte können, ist es ja nicht das gleiche,
DIY macht dann eben doch viel mehr Spaß!
Ich wollte unbedingt einen 3D gedruckten "ribbon motor" haben welcher gleichzeitig als Halterung dient.
Ein guter Arbeitskollege hat es dann realisiert (Design nach meiner Vorgabe und den Druck selbst)
Ohne diese Hilfe wäre das Projekt wohl gar nicht zustande gekommen, oder hätte das Budget gesprengt.
Das Gehäuse sollte anfangs auch anders aussehen, 8mm Bohrungen im 5mm Abstand zueinander und versenkt,
aber selbst mir Standbohrmaschine war es mir nicht möglich die Löcher so zu bohren das es Gleichmäßig
aussieht, daher das aktuelle Design.
Ein Bändchen ist ja relativ einfach, 2 starke Magnete, ein Alubändchen, ein Trafo und eine XLR Verbindung,
das alles muss in ein Gehäuse und fertig ist das Mikro, die Praxis war dann aber doch etwas komplizierter.
Den Trafo habe ich bei Aliexpress bestellt (zum Glück noch vor dem ganzen Pauschal Zoll Mist),
den Rest hauptsächlich bei Amazon, einzig die Magnete musste ich beim spezialisierten Magenethändler bestellen.
Der schwierigste part war wohl das Bändchen zu machen, ich habe dafür "Zigarettenpapier" benutzt,
in Wasser eingelegt lässt sich die Papierschicht nach einigen Sekunden abziehen, ich habe es dann auf dem Ceranfeld geglättet,
zugeschnitten und mit Hilfe von Temu Zahnrädern (wirklich mega gute Qualität) "gewellt", das hat eigentlich sehr gut funktioniert,
bin aber natürlich durch einige Stücke Folie gegangen bis es endlich zufriedenstellend war.
Heute ist es dann fertig geworden du hat tatsächlich sofort funktioniert haha.
Der Sound ist gar nicht mal so schlecht, sehr bassig, aber das kann man richten.
Ich werde mal probieren ein paar Aufnahmen zu machen.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich bin jetzt ca. 200€ ärmer, ich finde aber das es sich trotzdem gelohnt hat.
Ach ja, ich wusste bis zum Schluss nicht wie ich das Mikro auf dem Stativ befestigen soll, dann ist mir eingefallen das ich noch einen
TRITON FET HEAD habe, das ist einerseits cool da das Mikro definitiv von der zusätzlichen Verstärkung profitiert,
dient aber auch gleichzeitig als "Hals" zur Befestigung!

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Zuletzt bearbeitet:
Auf die Sounddemos bin ich schon gespannt.
.
, aber vielleicht kann man die "Wellen" des Bändchens so formen, dass die Luft, die zwischen Band und Magnet durchströmt, irgendwie als Stabilisator dienen könnte. Also jeweils an den höchsten und tiefsten Stellen am Rand eine kleine Einbuchtung.