Doepfer LMK 3 gestörte Velocity Signale

von byard03, 23.08.06.

  1. byard03

    byard03 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.06   #1
    Hi,

    Ich besitze ein älteres LMK3 welches ich gebraucht gekauft habe, daher weiss ich nicht genau wie alt es eigentlich ist.
    Die Tastatur, bzw die Mechanik ist super laut, was ein rein mechanisches Problem zu sein scheint. Problematischer ist da schon, dass ich manchmal garnichts hören kann wenn ich eine Taste anschlage und machmal nur die volle Velocity durchkommt auch wenn ich die Taste nur leicht berühre. Mein Sequencerprogram empfängt in beiden Fällen Signale, aber immer mit unvorhersehbaren Velocitystärken.

    Ein weiteres Problem ist dass das keyboard manchmal modulations signale sendet auch wenn ich das modulation weel garnicht anfasse.

    Ich hab ein Bild davon auf myspace:
    www.myspace.com/gerritroessler

    Any Ideas? Kennt jemand einen Schrauber im Bereich Dortmund Köln der sowas anpackt?

    Danke,


    Byard
     
  2. stefan64

    stefan64 HCA Tasten HCA

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    Erstellt: 26.08.06   #2
    Frag doch mal bei Doepfer nach - die sind sehr hilfsbereit und auch kulant.
    ciao,
    Stefan
     
  3. michaelausS

    michaelausS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.06   #3
    War das ein selbstbau-LMK? Jaja, ich auch...
    Also,
    Problem no.1: Die Tasten hauen bei der Rückstellung ungehemmt aufs Gehäuse. Ein Streifen Filz hilft.

    Problem no.2: Bei mir waren es 2 e die nie zusammen wollten. Ursache: Zu schwache Multiplexer... Mußte da mit Oszi&Co ran, so mit feuchten Fingern war da nix zu machen.

    Problem no.3: Modulation. Ist es Wheel? Dann könnten die Potis den Zitterphillip haben. Kommt manchmal, zumal die Dinger wirklich nicht hochwertig waren. Der Aftertouch ist noch mehr cheesy. Das sind 4-5 Piezusensoren, die über den Tastaturrahmen verteilt sind. Einfach Shice.
     
  4. byard03

    byard03 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #4
    Ich glaube schon, dass es ein selbstbau ist. Habe es aber nicht selbst selbst gebaut. Daher kann ich wenn es ein großes Problem ist nur kapitulieren. Habe Doepfer heute angeschrieben, die sind aber noch im Urlaub. Ach, warum habe ich nur meine schöne einfache Fatar Tastatur verkauft.....
     
  5. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.09.06   #5
    Ganz andere Idee: Tritt das nur am Rechner auf, oder auch bei der Ansteuerung eines Hardwaregeräts? Ich hatte ein ähnliches Problem nämlich mal mit einem nicht zu meinem Motherboard passenden Midi/Gameportadapter. Midi ist sehr zickig, wenn sich Geräte nicht so ganz exakt an die Specs halten.

    Dritte Variante: Mal die Elektronik-Sektion aufschrauben (das kann man gefahrlos auch als Laie). Und dann mal schauen, ob noch alle Pfostenstecker ordentlich sitzen und alle Flachbandkabel (viele davon sitzen "nur" in solchen Messerleistenaufnahmen) da sind, wo sie hingehören. Ggf. mal dran wackeln.
    Es ist leider so, dass die Elektronik etwas unglücklich "hängend" aufgebaut ist und sich durch Erschütterungen beim Transport schonmal eine Tochterplatine losruckeln kann. Ein Stück steifer Schaumstoff druntergeklemmt hilft.
     
  6. michaelausS

    michaelausS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.06   #6
    Was du selber noch machen kannst: Alle ICs sind gesockelt.hebel sie ein kleines Stück raus und drück sie wieder rein. Könnte auch ein Kontaktproblem sein, wie Jens schrieb. Die Demontage ist kein Drama, einfach die sichtbaren Schrauben raus. Evt. ist der Aftertouch angelötet, da mußt du selber schauen.
     
  7. byard03

    byard03 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #7
    Also demontiert hab ich es schon. man kann nix auffälliges sehen. Werde aber alle Empfehlungen (für die man nichts löten muss) mal ausprobieren.

    Das Problem tritt nicht nur am rechner auf. Leider.

    Ich habe schon gedacht (und jetzt verzeiht mir dass ich Laie bin) ob villeicht die kontakte beim taste runterdrücken korrodiert sind. Ich meine diese spiralen dinger unter der mechanik die so zwischen zwei dräten hin und her gehen. das würde vielleicht erklären warum ich manchmal so schwache velocity bekomme???

    Danke jedenfalls.
     
  8. byard03

    byard03 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #8
    Hier sind noch fotos, auch von den Dingern wo ich mein die wären vielleicht korrodiert.

    FOTOS
     
  9. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #9
    Also was erkläring zu was passiert in dein doepfer tastatur...
    Vorne unten siehst du 2 reien bogen, ich vermute das diese einfach in eine reie geschaltet sind, sie sind in plastik gefasst für mechanische stabilität.
    Diesen langen feder (mit der gelben pfeil daneben) ist das kontaktteil von der taster. Wenn es keine krafteinwirkung gibt, ist es verbunden mit der grosse aussere bogen, wenn man die taste drückt dann mit der innere bogen. (NO= normally open, normal geöffnetes kontakt; NC= normally closed, kontakt das in ruhe geschlossen ist)
    Eine der zwei bogen ist verbunden mit die masse, und der anderen mit eine spannung die nierdriger ist dann die positive normalspannung, das sieht man an die diode am ende des federkontakt, diese lasst nur negative signalen weiter durch und vorkommt das wenn 2 tasten gedrückt werden, das signal von die eine taste zu die andere lauft.
    Jetzt zum problem: die kontaktstellen kannst du was sauber machen mit ein hobbybohrer (Dremel) mit ein stahlbürste, oder ein glasfaserstift. nur darauf achten das der form von die kontakten die gleiche bleibt (Schleifpapier würde ich aus diesen grund abraten).
    Mit ein hochohmiges messgerät kann auch gemessen werden ob das kontakt wirkt, ein oscilloskop wäre ideal.
    Hoffentlich hilft diese erklärung dich was weiter...
    LG
    NightflY
     

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  10. byard03

    byard03 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #10
    Wow super!! Ja das hilft sehr weiter!!

    Danke!
     
  11. byard03

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    Erstellt: 11.09.06   #11
    Also, Nightfly, Ich habe die kontaktbögen gesäubert und alles funktioniert!! So einfach ist das manchmal. Was das modulation weel angeht, musste ich das Poti ein bißchen drehen, weil das Rad auch in Ruhestellung das Poti nicht kompett runter gedreht hatte. Jetzt geht es aber!! Vielen Dank für die guten Tips.

    Was das klappern angeht, habe ich erstmal die tastengewichte raus genommen und werde neue Filze drauf kleben. Ansonsten hatte ich auch schon gedacht sie ganz weg zu lassen. Dann fühlt sich die Tastatur zwar an wie ein 80er Jahre Casio, aber ich Überlege wie schlimm ich das finde....hmmm.

    Danke euch allen Ihr habt einen Frustverkauf verhindert!!.
     
  12. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.06   #12
    Ich würde die gewichten nicht weglassen, ohne gewichtung klappert es bestimmt noch schlimmer, und du werdest mehr auf die kontakten hauen (die sind ja auf die gewichtung gebaut)... einfach es warten wie es hört.
    Ich bin froh das ich helfen konnte... ohne deine bilder wäre das nicht möglich gewesen, ich kenne ja nicht jedes keyboard auswendig.
    LG
    NightflY
     
  13. byard03

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    Erstellt: 12.09.06   #13
    Eine Frage für mich Laien noch, wozu sind diese Leitungen
    Keyboard on Flickr
    Ich glaube für Aftertouch, aber irgendwie habe ich aftertouch noch nie verstanden....
     
  14. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.06   #14
    Möglich ist es aftertouch, dieses müster deutet auf eine flache LC kreis (das sind flache spüle und kondensator) änlich werden auch die antidiebstahl kreisen gebaut im stecknadel in kleidungsgeschäften.
    Aftertouch ist wie ein sustain, aber dann beschränkt zu die taste die man betätigt, also wenn du 2 tasten anschlagt, und eine gedrückt haltest, wird nur diesen ton weiter schallen und langsam aussterben.
    Also ich vermute das es ein detektionskreis ist, der die nähe des taste ermittelt in kombination mit die zwei kontaktenbogen die du gerade sauber gemacht hast. Das kontakt ermittelt welche taste gehalten werd, und diesen detektionsstreifen wie tief er gehalten werd.
    LG
    NightflY
     
  15. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.09.06   #15
    Richtig, das ist für den Aftertouch.

    Nicht ganz. Aftertouch misst die Stärke, mit der die Taste(n) NACH dem Anschlag gedrückt/gehalten werden. Mit Sustain hat das aber erstmal nicht viel zu tun. Üblicherweise ist das ein sog. Channel-Aftertouch (Geräte, die einen Key-Aftertouch bieten, sind selten), d.h. dieser Controller wirkt auf alle Töne gleichzeitig, wie auch z.B. das Modulationsrad. Was der Aftertouch bewirkt, kann man eigentlich immer selbst festlegen: Typischen Anwendungsfälle sind eben Modulation, Pitch-Bend oder Filter. z.B. stell dir einen Synth-Lead vor, der bei nachträglichem "Pressen" der Taste (da muss man i.d.R. schon mit ein wenig Kraft nachhelfen) alle noch erklingenden Töne moduliert.
    Man könnte das auch alles mit anderen Controllern machen, aber für manche Sachen ist es von der Spieltechnik her einfacher/intuitiver, das mit dem Druck auf die gehaltene Taste zu machen. z.B. hat der Yamaha-Mann bei der Tyros-Demonstration mal das "dreckige Überblasen" eines Saxophon-Sounds auf den Aftertouch gelegt, und bei unserem legendären PA-Treffen-Auftritt hatte ich auf dem S90 einen verzerrten Gitarrensound, der per Aftertouch ein Feedback (das "Umkippen" des Tons) simuliert hat. Also: Ton anschlagen, Gitarre spielt, nach einer Sekunde oder so möchte ich den Ton "kippen" lassen und drücke die Taste fester: "Uuuuuueeeeeiiiiii" ;)

    Jens
     
  16. byard03

    byard03 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.06   #16
    Die ist die "offizielle" Stellungnahme von Doepfer, also wie wir schon angenommen hatten:

    eine Ferndiagnose ist leider sehr schwierig, da ich anhand des Fotos
    nicht feststellen kann, welcher Tastaturtyp in dem Gerät verbaut ist.
    Grundsätzlich sind laute Spielgeräusche ein Hinweis auf starken
    Verschleiß (Tastenlager, Dämpfungsfilze, ggf. Hammermechanik). Eine
    Beseitigung ist mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand eigentlich nicht
    mehr möglich. Hinzu kommt, dass es für die Tastaturen der verschiedenen
    LMK3-Versionen, die zwischen 12 und 18 Jahren alt sein können, so gut
    wie keine Ersatzteile mehr gibt.
    Das Velocityproblem entsteht sicherlich durch verschmutzte
    Tastenkontakte und ist durch eine intensive Reinigung in den Griff zu
    bekommen. Hierzu muss die Tastatur aus dem Gerät ausgebaut werden. Wenn
    in der Nullstellung des Wheels Modulationsdaten gesendet werden, liegt
    eine Dejustierung des Potis vor oder das Poti ist defekt.
    Sicherheitshalber sollten Sie kontrollieren, ob der
    MIDI-Modulationscontroller nicht parallel zum Wheel einem anderen Regler
    (z.B. Slider) zugewiesen wurde. In diesem Fall können Störungen entstehen.

    Sie können uns das gerät gerne zur Überprüfung/Instandsetzung (soweit
    möglich) zusenden. Beachten Sie in diesem Fall bitte unsere
    Reparaturkonditionen:

    Wir berechnen Reparaturen nach Zeitaufwand mit einem Stundensatz von
    70,- Euro (incl. MwSt.). Dazu kommen noch die Ersatzteil- und
    Versandkosten. Bitte senden Sie das Gerät zusammen mit dem Netzteil und
    einer genauen Fehlerbeschreibung an die nachstehend genannte Adresse.
    Geben Sie auch unbedingt eine Telefonnummer/Email-Adresse an, unter der
    wir Sie im Falle einer Rückfrage erreichen können. Bitte verpacken Sie
    alle einzelnen Komponenten so, dass sie sich beim Versand nicht
    gegenseitig beschädigen können!
    Komplette Masterkeyboards dürfen nur in der dafür speziell angefertigten
    Originalverpackung verschickt werden, damit ein bestmöglicher Schutz
    gegen Beschädigungen ( z.B. Sturz) auf dem Transportweg gewährleistet
    ist. Falls Sie nicht mehr im Besitz dieser Verpackung sind, können Sie
    diese bei unserer Vertriebsabteilung vertrieb@doepfer.de (Tel.
    089-89809510, Fax. 089-89809511) gegen Berechnung anfordern. Hier
    erhalten Sie auch alle weiteren Informationen zu Verpackung,
    Versand/Abholung und Rücksendung.

    Unsere Adresse:

    Döpfer Musikelektronik GmbH
    Geigerstr. 13
    82166 Gräfelfing

    Viele Grüße,
    Matthias Marass
    keyboards@doepfer.de
     
  17. byard03

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    Erstellt: 12.09.06   #17
    Und noch etwas vom Doepfer Fachmann:

    Ich habe die Antworten im Musiker Board Forum gelesen, wo u.a. auch der Einsatz einer Stahlbürste zur Reinigung der Kontaktelemente empfohlen wurde. Davon kann ich nur dringend abraten! Die bogenförmigen Kontaktelemente sind nur mit einer hauchdünnen Silberschicht überzogen. Bei ausschließlich grober mechanischer Reinigung (Stahlbürste, Schleifpapier) ist diese Silberschicht sofort abgetragen und dann korrodiert das Trägermaterial in kürzester Zeit und es gibt Kontaktprobleme ohne Ende. Die Reinigung sollte ausschließlich mit hochreinem Alkohol oder einem rückstandslos abtrocknendem Kontaktspray (z.B. Tuner 600) erfolgen. Idealerweise feuchtet man ein Wattestäbchen mit dem Reiniger an und dreht es vorsichtig zwischen den beiden Kontaktbügeln hin und her, ohne diese zu vebiegen. So wird der Schmutz gelöst und gleichzeitig auch am Wattestäbchen gebunden. Sehr gut eignet sich auch ein Pfeifenreiniger, den man anfeuchtet und zwischen den Kontaktbügeln durchzieht. Man tut sich in jedem Fall leichter, wenn man vorher die Kontaktfedern an der Tasten aushängt und vor der Reinigung zwischen den Kontaktbögen vorsichtig herauszieht. Außer den Kontaktbögen sollte natürlich auch die Kontaktfeder an den Auflagepunkten gereinigt werden.
     
  18. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.06   #18
    Also das kann ich gut nachvollziehen was sie so alles schreiben, bis auf die hauchdünnen silberschicht, wenn diese gut angebracht ist, wird sauber machen überflüssig da silberoxid auch strom weiterleitet und wir doch nicht über etwas reden das hin und her in der dreck gezogen wird. Ein bessere weg ein gutes kontakt zu gewährleisten ist wenn man ein (das härtere material) rautformige draht kontakt machen lasst mit ein runde draht (das weichere material). Auf diese weise würde die schneidekante des rautes sich immer durch die ablagerungen durch schneiden. Deswegend hatte ich auch schleifpapier abgeraten, um diese wirkung eventuell nicht zu gefährten.Mein nachteil ist das ich seit 20 jahren in medizinische geräte gearbeitet habe, und das die standard dort (wie beim militär) viel höher liegt dann bei konsumentenelektronik.
    Jedenfalls gut das Byard diese tipps gepost hat, da kann jeder sein vorteil aus holen.
    LG
    NightflY
     
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