Doping - Ist der Sport noch zu retten?

von Drum-Elk, 30.07.06.

  1. Drum-Elk

    Drum-Elk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #1
    Hi Leute!

    Sorry für den etwas reißerischen Threadtitel, aber irgendwie ist da ja was dran.

    Mittlerweile nehmen Dopingvorwürfe und bestätigte Dopingfälle mehr Platz in der Berichterstattung ein, als der Sport an sich. Armstrong, Ullrich, Basso, Landis im Radsport, nicht zu vergessen das ganze Team Festina 1998, Ben Johnson (und das als Kanadier, schäm dich!;) ), jetzt der Sprint-"Weltrekordler" (man muß es ja schon in Anführungszeichen schreiben) Justin Gattlin, Katrin Krabbe, Grit Breuer, Bode Miller im Skisport, Johann Mühlegg (ski nordisch), etc.....

    Wo führt das noch hin? Doping generell erlauben, damit endlich wieder alle die gleichen Chancen haben? Sport reamateurisieren, Sponsoring verbieten und Preisgelder kürzen bzw. ganz streichen, damit der finanzielle Anreiz wegfällt?

    Mir macht es mittlerweile fast keinen Spaß mehr, Sport im Fernsehen oder sonstwo anzuschauen. Immer wenn jemand mit großem Vorsprung und schier übermenschlicher Leistung gewinnt, bleibt doch immer der schale Geschmack des Dopingverdachts. Der Sport ist am sterben.

    Was meint ihr, welche Strafen würden abschrecken? Franziska van Almsick zum Beispiel, fordert eine lebenslange Sperre für Dopingsünder.
     
  2. duke:drum

    duke:drum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #2
    ich würde sagen, dopen ist menschlich. gerade beim radsport geht es um eine menge geld. stell dir vor du bist bei der tour. du bist gut drauf. um aber gewinnen zu können brauchst du nur eine pille zu schlucken oder eine spritze bekommen. da geht es um so viel ruhm und um so viel geld. wenn man die tour de france gewonnen hat ist man ein gemachter mann. da kannste locker in den ruhestand gehen.
    natürlich ist das nicht richtig. ich möchte hier doping nicht schön reden. aber lebenslange sperren find ich auch ein unsinn. vor allem wenn man evt. vom team sogar noch gezwungen wird. oder wenn man einfach nicht mehr vorne mithalten kann. was will man machen? du schluckst die pille oder bist weg vom fenster. so einfach ist das.
    mal ehrlich. die ersten 50 sind doch bei der tour gedopt. wie um alles in der welt kann man sonst jeden tag derartige strecken und höhenunterschiede so schnell beweltigen? und das nur mit einem drahtesel.
     
  3. Drum-Elk

    Drum-Elk Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #3
    Klar, der Druck ist hoch. Genau da möchte ich ja ansetzen. Wie kann man den Druck auf die Sportler vermindern, so dass sie erst gar nicht zu unerlaubten Mitteln zurückgreifen?
    Bei der "Tour" war, durch die gesammelten Dopingskandale, schon ein Einbruch des Interesses und der Zuschauerzahlen zu bemerken. ARD und ZDF hatten sogar schon mal kurz an einen Rückzug aus der Liveberichterstattung nachgedacht. Schwindet das Interesse der Bevölkerung und der Medien am Sport, ist dies widerum Grund für Sponsoren sich aus dem Sport zurückzuziehen. Folglich sinken die Gehälter und Preisgelder. Die Tour ohne Sponsoren wäre heutzutage gar nicht mehr durchführbar! Die "Athleten" pinkeln sich durch Doping doch nur ans eigene Bein!
     
  4. OosmAiden

    OosmAiden Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.06   #4
    schön dass es dieses Thema gibt, denn genau diese Befürchtung habe ich auch. Denn mal ganz ehrlich, wer hat dieses Jahr die Tour angeschaut? Wer wird es nächstes Jahr tun und wer glaubt das Armstrong nicht gedopt war? Mir persönlich fehlt bei solchen sportlichen Wettkämpfen, die ich früher regelmäßig geguckt habe, heute jeglicher Anreiz. Allein wenn man einen Amerikaner gewinnen sieht assoziiere ich das automatisch mit Doping und fühle mich, zusammen mit den von mir unterstützten Athleten benachteiligt. Ich denke der Doping Skandal von Landis war ein harter Schlag für den Ausdauersport und das Ende der Tour de France als Weltereignis. In Zukunft werden sich die Menschen mehr mit Sportarten befassen, in denen es nichts zur Sache tut, ob man gedopt ist wie Fussball oder auch wieder Tennis. Leider! Denn wer schaut schon gerne medizinisch gezüchteten Athleten beim deklassieren fairer Wettkämpfer zu und hört sich danach gern die selbstverliebten Reden der Gewinner an?
     
  5. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 31.07.06   #5
    Ähhh, Fußball und Tennis?!

    Der Herr Fuentes hatte in seinem Dopinglabor über 200 Kunden. Fünfzigundnochwas waren Radsportler. Deren Namen sind bekannt und sie sind rausgeflogen.
    Die anderen 150 sind mutmaßlich vor allem Fußballer und Tennisspieler - nur warum passiert denn in der Richtung NULL?! Natürlich hat der Radsport ein großes Problem. Aber im Vegleich zu anderen Sportarten muß man leider sogar sagen, daß erstens mehr kontrolliert und reagiert wird - wenn auch noch lange nicht ausreichend - und daß es noch um vergleichsweise wenig Geld geht.
    Bei Leichtathletik, Langlauf, Gewichtheben und Schwimmen ist es mit dem Doping ja wohl kaum weniger. Da brauchten die Damen ja z.T. täglich eine Rasur. :D

    Aber bei Fußball und Tennis geht es mit Dopingkontrollen grade erst seit ein paar Jahren langsam los. Und ich denke, da ist es genauso schlimm. Die beiden Sportarten werden immer schneller und athletischer und der Terminkalender immer voller. Da laufen mit Sicherheit viele nur dank EPO, Eigenblutdoping und Wachtumshormonen auch nach 90 Minuten beim dritten Spiel in zehn Tagen noch flink über den Rasen. Da kann man mit Doping genauso viel rausholen wie beim Radsport und es ist ein vielfaches an Geld im Spiel. Der Unterschied ist nur, daß es beim Fußball und Tennis anscheinend niemanden interessiert. Im Fußball sieht man grade, daß ganze Ligen getürkt werden - aber wer Schiedrichter besticht und Spiele manipuliert der würde doch niemals dopen lassen?! ;)

    Und der größte Witz ist, daß bei den ÖR eine nachgewiesenermaßen in ihrer aktiven Zeit bis unter die Haarspitzen gedopte Kristin Otto den Sport präsentiert, man laut einem Gerichtsurteil behaupten darf daß ARD und ZDF in ihrer Berichterstattung das Thema Doping jahrelang verharmlost haben und die bis vor kurzem auch finanziell bei T-Mobile/Telekom mit im Boot saßen. Ich habe mich bei der Sportschau schon gewundert: erst kam das Thema Doping im Radsport und danach ohne Kommentar Profiboxen, wo die Muskelpakete allerhöchstens mal eine Alibi-Kontrolle ablegen bei der nie was rauskommt. Die waren jahrelang "mittendrin statt nur dabei" und tun jetzt überrascht und empört.
     
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  6. Hans_3

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    Erstellt: 31.07.06   #6
    Nö. Ihre Einkommen erhalten die Fahrer durch ihre Arbeitsverträge mit T-Mobile, Phonak usw. (Jan Ullrich z.B. 2,5 Mio. EURo pro Jahr - egal ob er 1. oder 20.ster wird).

    Bei der Tour verdiente Prämien gehen in die Mannschaftskassen und werden am Ende geteilt. Auch die Techniker und Betreuer bekommen davon was ab. Dadurch hat selbst der Toursieger am Ende nur 30T bis 40T mehr in der Tasche. Schwächere Teams haben am Ende manchmal sogar nur einige Hunderter in der Gemeinschaftskasse.
     
  7. banino

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    Erstellt: 31.07.06   #7
    Zu dem Thema fällt mir auch noch was ein
    Vor etwa 3 Jahren wollte der rumänische Fußballverband neue Dopingkontrollen einführen
    Das Problem: kein Geld, also wirklich gar keins. Noch nicht mal für die alten schlechten Kontrollen
    Also sollten die Mannschaften etwas höhere Abgaben an den Verband zahlen
    Der Präsident von einem der Bukarester Mannschaften meinte daraufhin
    "Wenn sie Dopingkontrollen haben wollen, dann sollen sie selbst dafür zahlen":D
    Toll, oder?!
    Lebenslange Strafen beim ersten Vergehen wären auch etwas hart.
    Wenn der Trainer seiner kompletten (olympischen) Schwimmmanschaft die Drogen unterjubelt...
    Ist schon ein sehr schwieriges Thema, weil es so vieles miteinschließt und es um so vieles geht

    Edit: Den Weltrekord-Sprinter hat der Müllmann gedopt...ach ne, der Masseur war es
    Wär ja auch schwachsinnig. Was hat der Müllmann damit schon zu tun:rolleyes:
     
  8. duke:drum

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    Erstellt: 31.07.06   #8
    aber es gibt eine prämie vom veranstalter.
     
  9. Hans_3

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    Erstellt: 31.07.06   #9
    Genau davon habe ich ja gerade ausführlich gesprochen ;) : Prämien vom Veranstalter --> tun die Fahrer in Teamkasse.

    Wird wohl alles nix nützen. Denn hinter allem steht ja der der Drang zu mehr Leistung - und die ist ja Bestandteil des Sportwettkampfs. Und Dopingfreigabe wäre nicht zu vermitteln: Die Vorbilder pumpen sich voll und der Haschischdealer geht in den Knast...

    Härtere Strafen, mehr Kontrollen. Schafft aber auch wieder Schieflage, da in China z.B. nicht kontrolliert wird - wie früher in den Ostblockstaaten.
     
  10. duke:drum

    duke:drum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.06   #10
    ich würd sie für mich behalten :rolleyes:
     
  11. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 31.07.06   #11
    Ich glaube ein "normaler" Dealer der 200o Heroin-Kokain-Amphetamin-Cocktails vertickt hätte eine höhere Strafe bekommen:
    Radsport - Doping-Handel: Roux verurteilt - Eurosport

    Eine Freigabe kommt ja wohl gar nicht in Frage. Doping ist schädlich für den Körper und kann zum Tod führen - bzw. hat schon in vielen Fällen. Im Endeffekt leistet ein Dopingarzt u.U. Beihilfe zum Mord wenn man es überspitzt betrachtet - zumindest aber zu Körperverletzung. Wenn man Doping legalisiert, dann kann man eigentlich auch gleich auch Euthanasie und Handel mit harten Drogen usw. legalisieren.
     
  12. duke:drum

    duke:drum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.06   #12
    ich weiss nicht so genau wie das läuft mit dem gesetz. mal nicht in dieser sparte. aber die athleten geben ja ihr einverständniss für die machenschaften der ärtzte. deshalb finde ich, das auch sie eine gefängnissstrafe verdienen.
     
  13. Blashyrkh

    Blashyrkh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.06   #13
    Was hier noch nicht erwähnt wurde ist die Tatsache das Doping ja keine An/Aus Sache ist.
    Die Grenzwerte im Blut für Substanzen bzw. die Dichte an roten Blutkörperchen ab denen es als Doping gilt, sind z.b. im Radsport schon relativ hoch um auch niemanden fälschlicherweise zum Handkuss kommen zu lassen.
    Die Folge ist dass fast alle Athleten genau bis zu diesen Grenzen "gedopt" sind.
    Da reicht dann auch mal die falsche Menge beim Abendessen damit man am nächsten Tag positiv ist.
    Und ganz ohne Hilfsmittel ist es heutzutage ziemlich schwer mitzuhalten, da lastet ein ungeheurer Druck auf den Athleten.
    Die können ja auch nicht einfach sagen: Ich mach da nicht mit, ich hör auf obwohl ich nix anderes kann.
     
  14. banino

    banino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.06   #14
    Das stimmt, aber wie kommt es dann, dass dann beim Tour de France-Sieger der Wert
    mehr als doppelt so viel ist als der zugelassene?
    Schwarze Schaafe wird es immer geben, aber auch Spezialfälle,
    die Sonderregelungen erfodern wie z.B. für Asthmatiker
    Trotz der Grauzone kommt offensichtlich doch noch sowas extremes vor
    Was aber auch komisch ist
    Wenn einem Sportler Doping angeboten wird und er "Nein!" sagt,
    dann kann er gegen seinen Arbeitgeber offensichtlich nicht vorgehen
    oder im Umkehrschluss würde das heißen alle sind gedopt
    Irgendwie stimmt da was nicht
     
  15. lord_blizzard

    lord_blizzard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.06   #15
  16. Capricom

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    Erstellt: 05.08.06   #16
    Jeder Profi-Sportler dopt! alle dopen legal und ein paar nehmen eben die wenigen verbotenen dopingmittel. ich meine kein mensch kann solche leistungen ohne irgendwelche mittelchen vollbringen. klar die trainieren auch wie die verrückten, aber trotzdem.

    lg capri
     
  17. Cornholio

    Cornholio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.06   #17
    Ab wann ist Doping ein Sport :eek:?
    Naja, das ist überall so, Erfolg hat der mit den besten Ärzten.
     
  18. _superhero_

    _superhero_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.06   #18
    Doping äh Sport statt Drogen meine ich.
     
  19. Rojos

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    Erstellt: 07.08.06   #19
    Was mich an der ganzen Sache stört, ist das ich als Zuseher immer im Hinterkopf habe " IS ja eh gedopt", wenn jemand große Leistungen bringt. Irgendwie macht Sport gucken keinen Spass mehr. Aktuelles Beispiel : Die Schwimmerin Steffen, die bei der Em 4 goldene abgeräumt hat. Da denk ich mir..nettes Mädel, aber vorher nie was gerissen und auf einma diese Leistung. Alles wegen guten Mentaltrainings ? Äh...
    Nu ist Leichtathletik Em..und auch da guck ich immer, wer besonders fiese Pickel im gesicht hat oder andere "Hinweise" auf Doping :-) Ja..ich glaube, mal sollte Doping einfach freigeben. Und dann gucken, wer von den Fans sich solche Apotheker Wettspiele ansieht und vor allem, ob Adidas, Nike und all die großen Sponsoren bereit sind, Geld in gedopte Sportler zu pumpen und den Hype anzukurbeln. Und ob die Medien solche Wettkämpfe weiterhin mit Geld unterstützen und übertragen. Bricht das Geld und die ganze Werbemaschine weg, dann haben viele Sportler ev. keinen Antrieb mehr zu dopen und gewinnen lieber sauber.
     
  20. DenniZ_10000

    DenniZ_10000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.06   #20
    Ich denke man kann eigendlich kaum noch die Tour de France gewinnen ohne gedoped zu sein. Klinkt hard aber das könnte schon so sein. Vor allen Dingen bei Leichtatlehtik wird viel gedoped. Allein wie viel man immer bei Olympia und WM hört...
    Allerdings glaub ich, dass Mannschaftssportarten, wie Fußball, Basketball, Handball, ect.
    nicht so befallen sind.