doppelung von tönen bei akkorden

von reiserso, 13.01.05.

  1. reiserso

    reiserso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.05   #1
    Hi ,wiedermal eine Frage:

    In der Regel werden ja einzelne Töne bei Gitarrenakkorden gedoppelt. Teilweise suche ich mir der Akkorde selbst zusammen mit meinem Wissen über Dur , moll, übermäßig, 7bener etc. Ich dopple dann meist nach Laune oder nach für mich praktikabler Grifftechnik oder Klang.Schätzungsweise gibts aber auch da Regeln. Wißt Ihr die , oder ist das eine Wissenschaft, die eine kurze Antwort sprengt ? (Wahrscheinlich :-) )
    Ich meine hierbei jetzt nicht Powerchords oder dasbewußte Weglassen von Tönen ,die für die Aussage der Akkordes zweitrangig sind.
     
  2. Deltafox

    Deltafox Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.01.05   #2
    mag mir jemand erklären, WAS GENAU diese Person über mir auszudrücken versucht? :confused: :screwy:
     
  3. Gomer

    Gomer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.05   #3
    Ich glaube er will dir damit zeigen, dass er es persönlich übelnimmt, wenn jemand musikalische Grundkenntnisse hat und diese nicht verheimlicht... Warum allerdings, das frage ich mich auch.

    Zum Verdoppeln: Was die Gitarre angeht, kenn ich mich weniger aus, aber aufm Klavier gilt im allgemeinen: Grundton wird gerne und oft verdoppelt, Quinte eigentlich auch, Terz kann man verdoppeln wenn man mag, passt aber nich immer, alle anderen Töne wie Sexten, Septimen, Nonen und alles andere, was man einem Dreiklang anfügt sollte man nicht verdoppeln oder in als Basston verwenden.

    Das ist ne recht Klassische Regel, trotzdem gibt es keinen Komponisten, der nicht gegen sie verstossen hat.

    Ich würde mich da nicht an Regeln klammern, sondern mir genau anhören, wie klingt es wenn ich Grundton, Terz, Quinte, Sexte usw. Verdopple bzw. in den Bass setze, weil sich da vom Klang her relativ bedeutende Unterschiede ergeben, und dann entscheiden, ob ich das jetzt bei einem Stück gebrauchen kann oder nich.
     
  4. reiserso

    reiserso Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.05   #4
    es beruhigt mich , gomer, dass es doch nicht so kompliziert ist wie ich schon wieder annahm. Das der grundton häufig gedoppelt wird, dachte ich mir, ich hätte aber angenommen, daß eher terz noch gedoppelt wird , um Charakter von z.B. dur oder moll herauszustreichen und wenn ich dann nonen , septen etc. verwende , diese verwendung nochmal zu betonen. Aber es ist schön zu wissen, dass die doppelung ehr individuell vorgenommen wird und das geltende Regeln in diesem Zusammenhang häufig übergangen werden
     
  5. Gomer

    Gomer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.05   #5
    Ja, wenn man Terzen verdoppelt klingen Akkorde ganz anders, als wenn man die Quinte verdoppelt und die Terz in den Bass setzt usw.
    In der strengen Harmonielehre gibts da schon Regel, aber die betreiben wie wenigsten hier. Sonst ist das mehr eine Klangfrage als eine Harmoniefrage, allerdings kann man auch auf die Stimmführung achten, wenn man beispielsweise ne schöne Bassstimme will, kann man schon mal ne Septim in den Bass setzen...
     
  6. Armin

    Armin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.05   #6
    tja... wie du schon bemerkt hast, setzt es betonungen. Normalerweise wird grundton und quint verdoppelt (oberschwingung!)

    je nach ziel des komponisten kann man auch andere töne doppeln. In "Seal - Kiss From a Rose" wird zumbeispiel mal ein F-Bass zu C-Dur gespielt. Also die Quart! Bei der modernen Musik gibt es weniger regeln, aber man sollte es nicht übertreiben ;)
     
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