Doubble Base Problem nach einer Spielpause

von Lennart_Haack, 17.06.07.

  1. Lennart_Haack

    Lennart_Haack Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.06.07
    Zuletzt hier:
    10.06.08
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.06.07   #1
    Ich bin kein Änfänger der hier seine anfänglichen Probleme schildern möchte. ich spiele seit langen doubble base nicht nur RLRL sondern komplexere Polyrhythmen. Es ist mir bisher 3 mal in der zeit, seitdem ich schlagzeug spiele passiert, dass ich keine 16tel mehr spielen kann. wahnsinnig schnelle 32tel gehen super und 8tel auch kein problem aber der übergang fehlt einfach. immer wenn ich auf 16tel zusteuer werden meine füße schneller und schneller. ich hatte schon drei phasen wo das soo war. nach einiger zeit gehen sie weg und es ist wieder alles möglich. aber wie kommt es nur dazu? dieses problem kann ich mir einfach nicht erklären. ich spiele zur info dw 5000 doubble base und 9000
    single. was kann es nur seien? danke für eure hilfe.
     
  2. Jimmi

    Jimmi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.04.06
    Zuletzt hier:
    4.06.11
    Beiträge:
    246
    Ort:
    Ganderkesee
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    72
    Erstellt: 17.06.07   #2
    Ohne klugscheißern zu wollen möchte ich als Vorwort sagen:
    "Es heißt Double Bass nicht Doubble Base"

    So nun zu deinem Problem:
    Ich kenn das Problem nur zu gut, wenn es im Kopf funktioniert, aber motorisch aus unbekannten Gründen einfach nicht umzusetzen ist.

    Um erstmal in die 16tel reinzukommen, simple 4tel auf der HiHat schlagen und dann 8tel mit dem rechten Fuß spielen. Dann den linken Fuß zwischen die 8tel (Man glaubt es kaum: Wir haben 16tel)

    Aber das wäre ja zu einfach :p
    Dann Double Strokes mit den Füßen: RR LL RR LL RR LL RR LL usw. (Die Hihat schlagen nicht vergessen)



    Wenn das funktioniert, kommt ein Paradiddle: Bsp: RR L R LL R L RR L R LL usw.

    Und ansonsten halt langsam hocharbeiten, nicht gleich den Mega schweren Kram spielen, klein anfangen ist die Lösung aller Probleme.

    EDIT:
    Willkommen hier im Board ;)
    Ich wünsch dir viel Spaß :)
     
  3. Lennart_Haack

    Lennart_Haack Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.06.07
    Zuletzt hier:
    10.06.08
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.06.07   #3
    jaa wie gesagt paradiddle, inverted paradiddle oder flams alles kein ding. ich spiele meistens eine folge von 8teln, triolen, 16teln, quintolen, sextolen, septolen, 32 tel. mit den füßen und darüber ein back beat um genauigkeit und geschwindigkeit zu erlangen. jetzt nach einer etas längeren pause gig alles prima und 2 nach intensivem üben fing es wieder an, dass die füße verrückt spielen wenn ich 16tel, 5 tolen spielen möchte. es werden immer 32 tel. meine füßr und hände sind eig schon auf einem gutem unabhängig aber jetzt is wieder das prob da und das nervt. es wird wieder gehen aber waru komm te süberhaupt erst? zudem ich spiele seit ca. 4 1/2 jahren. und ´stehe vorm entschluss in hambrug modernes schlagzeug zu studieren. also wie gesagt den leichten kram habe ich zum glück hinter mir :p
     
  4. Jimmi

    Jimmi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.04.06
    Zuletzt hier:
    4.06.11
    Beiträge:
    246
    Ort:
    Ganderkesee
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    72
    Erstellt: 17.06.07   #4
    Hmm...
    Triolen usw. sind nicht wirklich mein Gebiet. (Straighter Rock Drummer)
    Hast du schonmal daran gedacht, dass es evtl an deiner Gemütslage oder zu wenig Schlaf liegen kann?

    Oder einfach die Hände weglassen und vollständig auf die Füße konzentrieren und noch einen Click dazulaufen lassen.
    Jeder hat ja seine individuellen Schwächen ;)
     
  5. Lennart_Haack

    Lennart_Haack Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.06.07
    Zuletzt hier:
    10.06.08
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.06.07   #5
    ja daran hab ich auch scho gedacht das es daran liegen könnte.
     
  6. .marc.

    .marc. Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.03
    Zuletzt hier:
    6.01.10
    Beiträge:
    749
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    230
    Erstellt: 18.06.07   #6
    hi, also ich kenne dieses problem auch nur zu gut. ich hatte eine zeit in dieser hat DB-mäßig nichts mehr hingehauen. Nachdem ich meinem Lehrer mein Problem geschildert habe meinte er ich solle mir einfach mal eine Auszeit von ein paar Tagen nehmen. Gesagt, getan es wurde besser. Nun übte ich aber wieder täglich und es wurde wieder schei... zwischenzeitig habe ich nun 2 ca. 2 wochen nicht gespielt und siehe da... alles besser als vorher.

    das problem welches hier hinter steckt wurde schonmal irgendwo diskutiert. es kommt davon wenn man zu hart übt. hierbei macht das gehirn solange mit bis es nicht mehr kann. der körper und der wille zieht es aber weiter durch und schon kommt man ins stolpern. das gehirn benötigt seine zeit um das gelernte zu verarbeiten, bzw. wie in deinem fall NEU zu verarbeiten. Bei einem Top-Drummer wird dies wohl nicht mehr der Fall sein, gerade weil er sich schon Jahre mit der Materie auseinandersetzt. Aber sogar Top-Drummer kennen/kannten dieses Problem und jeder der so bescheuert wie wir ist und täglich übt und etwas erreichen will wird es ebenfalls kennen :)

    Also Kopf hoch, eine Woche ausetzen und dann beginnen. Oder eben einen Trainingsplan erstellen in dem du nur Phasenweise deine Übungen durchziehst. So das du am Abend siehst was du geschafft hast. So stellt sich dein gehirn auf diese Übungen ein und du verwirrst es nicht mit ständig geänderten Bewegungsabläufen.
     
  7. BumTac

    BumTac Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    14.09.05
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    5.091
    Ort:
    Whoopa Valley
    Zustimmungen:
    434
    Kekse:
    21.722
    Erstellt: 18.06.07   #7
    Das halte ich - mit Verlaub - für nicht richtig!

    Fakt ist doch, daß das menschliche Gehirn (sollen selbst Schlagzeuger besitzen!) eine exorbitante Rechenleistung besitzt. Einmal Gelerntes setzt sich fest, kann jedoch entweder im flüchtigen Speicher oder eben im nicht-flüchtigen Speicher abgelegt werden. Das ist zwar ein stark versimpeltes "computerisiertes" Schema, trifft es aber in etwa.
    Dennoch stimmt Deine these insofern vermutlich doch ein wenig, daß das Gehirn nunmal auch und gerade für physische Bewegungsabläufe zuständig ist. Je nach gegebenen Faktoren auf psychischer und physischer Ebene ist das Gehirn "in Form" - oder auch nicht. Und selbst wenn es in Form ist, muß das noch lange nicht heißen, daß die Beine es auch sind.

    Warum trifft Klose derzeit die Hütte nicht?
    Bestimmt nicht, weil sein Gehirn vergessen hat, wie man Fußball spielt!
    Vielleicht schon eher, weil er mentale Probleme mit sich trägt (Geht meine Frau fremd? Gehe ich zum FC Bayern?).
    Weil ein kurzes Formtief sich schnell zu einem Elefanten auswächst (Zwei Spiele kein Tor geschossen, ich bin in einem Formtief!)?

    Fazit: Das Gehirn kann sehr wohl, die Beine vermutlich auch, aber irgendwelche Randfaktoren spielen mit und hinein, und schon holpert "das System" 16el DB Passagen spielen zu können!
    Pause machen ist ganz sicher ein richtiger Tip, verkrampftes "das-muß-doch-gehen-zum-Donnerwetter" ganz sicher nicht, aber ich würde dem bei weitem nicht so eine Bedeutung zumessen, denn wir erleben täglich in allem möglichen Dingen Formhochs und eben auch Formtiefs.

    Gruß, Prof. Dr. med. h.c. BumTac, amtlich bestellter Hirnphysiologe und Verfasser dieser vermeintlich intelligenten Zeilen! :)
     
  8. kride20

    kride20 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.02.07
    Zuletzt hier:
    25.08.16
    Beiträge:
    1.691
    Ort:
    "Hauptstadt des Bieres"
    Zustimmungen:
    102
    Kekse:
    3.000
    Erstellt: 19.06.07   #8
    Ich denk schon, daß da was dran ist, wenn ich den Kollegen richtig verstanden hab. Der Vergleich mit Miro Klose hinkt, weil es bei ihm ja von Samstag zu Samstag nicht klappt. Was der Starter meint ist meiner Meinung nach, das sich zu sehr versteifen in ununterbrochener Zeit. Bei aller Leistung die das Gehirn vollbringt, so braucht auch das Hirn mal ne Pause.
    Mir geht das auch so, man übt was, irgendwann macht das Hirn mal zu und man versucht trotzdem mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Das ist zum Scheitern verurteilt, weil das Hirn zumacht. Ich habe mal gehört, das ein Mensch sich 18 Sekunden ununterbrochen z.B. auf einen Vortrag konzentrieren kann, und da liegt es auch nicht daran, daß unser Gehirn mit dem Zuhören technisch überfordert ist.
    Das Phänomen, daß einer was übt, wenn es nicht mehr geht was anderes macht, und dann ne halbe Stunde später nochmal das gleiche macht und das dann funktioniert wie aus einem Guß haben hier glaube ich schon viele erlebt, incl. mir. Das spricht wohl letztendlich auch für diese These.
    Also: Abschalten, die Füße ne Woche abschrauben und dann versuch das nochmal, wirst sehen, flutscht;-)
     
  9. .marc.

    .marc. Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.03
    Zuletzt hier:
    6.01.10
    Beiträge:
    749
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    230
    Erstellt: 19.06.07   #9
    @Kride danke, du verstehst was ich meine

    @bumtac du nicht du bist doof ;) :p

    na mal ohne quatsch. ich meine genau das was kride auch nochmal gesagt hat. irgendwann macht das gehirn eben dicht und da kannst du noch soviel üben das bringt dich nicht weiter... und im schlimmsten fall (trat bei mir sogar schon auf) versteift man sich so doll auf das falsche das das nachher immerwieder kehrt und dann hat man die brille auf.. letzten endes ist alles schlimmer als wenn du eine woche aussetzt weil du zum bereinigen wieder monate benötigst.

    aber bitte.. dr. med. bumtac.. nun wieder ihre meinung :)
     
  10. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.05.06
    Zuletzt hier:
    27.05.16
    Beiträge:
    1.498
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    1.104
    Erstellt: 20.06.07   #10
    nach 4 1/2 jahren und anscheinend auf doublebass spezielisiertem spiel würd ich aber kein modernes schlagzeug studieren :-/
     
  11. TRommelman

    TRommelman Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.11.05
    Zuletzt hier:
    7.12.13
    Beiträge:
    914
    Ort:
    Rostock
    Zustimmungen:
    6
    Kekse:
    464
    Erstellt: 21.06.07   #11
    Triolen solltest du auch als Rockdrummer können:rolleyes:
     
  12. Lennart_Haack

    Lennart_Haack Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.06.07
    Zuletzt hier:
    10.06.08
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 22.06.07   #12
    oha :eek: vllt. weißt du ja das es in deutschland nur zwei alternativen gibt entweder klassisches musik studium, das heißt schlagwerk und zweites melodieinstrument. hierbei geht man leider nur bis in die 20er jahre. oder modernes schlagzeug das beginnt anfang des 19. jahrhunderts und endet mit elektronischer musik im 21. jahrhundert. ich kann zwar auch pauken, das volle programm und xylophon und marimbaphon teilweise spielen, ich spiele ja auch in 2 orchestern, aber zeitgenößische musik intersseiert mich da mehr. ja und was sagst du zu allen high end drummern wie donati, minnemann, lang und co? hey du darfst kein modernes schlagzeug studieren weil du mit deinen füßen mehr kannst als nur RLRL....ohhh man. sorry is aber leider totaler quatsch. jaaa die methode mit dem aussetzen hat letztes mal auch funktioniert. ich glaube mein gehirn hat ein problem durch die zwei verscheidenen technik die ich für simpeles RLRL spielen benutzen. langsam=aus den beinen und etwas aujs den gelnken, heel up und schnell nur aus den gelenken und fast heel down. da gibt es dann vllt. sowas wie eine system überlastung. danke für doie vielen beiträge
     
Die Seite wird geladen...

mapping