Downsizing: Wie vorgehen?

von sonicwarrior, 04.03.16.

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  1. sonicwarrior

    sonicwarrior R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 04.03.16   #1
    In letzter gibt es ja wieder vermehrt Artikel in der Presse über Minimalismus und Downsizing und ich denke auch schon länger, dass ich eigentlich viel zu viel Krempel habe. Leider weiß ich nur bei den meisten Geräten/Instrumenten überhaupt nicht nach welchen Kriterien ich aussortieren sollte, weil jedes ein Spezialgebiet abdeckt, dass mir beim Verkauf fehlen würde.

    Sind hier im Forum Leute mit Downsizing-Erfahrungen? Wie seid Ihr allgemein dabei vorgegangen?

    Bei mir geht es um Instrumente, Peripherie und DIY-Projekte (da habe ich ein Riesen-Backlog mit größtenteils schon fertig gelöteten Platinen, meist happert es bei Gehäuse/Frontplatte).

    Ich kenne schon Empfehlungen wie: Wenn länger als 1 Jahr nicht gebraucht, erstmal in Keller packen und dann nach Zeitspanne X ohne Bedürfnis danach verkaufen, was mir aber wenig hilft, weil ich öfter Instrumente selten brauche, dann aber eben schon und es sich in solchen Fällen auch eher um exotische Sachen handelt, die man sich nicht einfach so ausleihen kann, wie spezielle Percussion oder sowas wie ein Thinga-ma-kit.
     
  2. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.16   #2
    Da gibts ja noch einen erheblichen Unterschied zw. (Percussions-)Instrumenten und techn. Ausrüstung.

    Die Instrumente sind und bleiben Instrumente, haben sogar oft einen historischen Werdegang und eine entsprechende Spielweise.
    Der "Techn. Kram" dagegen hat ja oft eine recht kurze Halbwertszeit, selbst Mikros sind nach 25 Jahren steinalt (zumindest die meisten...).

    D.h. die Bereiche sind sinnvollerweise zu trennen, Instrumente bleiben, Technik wird verkauft, solange überhaupt noch ein Markt dafür da ist. Wenn Bedarf besteht, wird man eh auf die neuste Technik zurückgreifen und die Oldtimer im Keller lassen.


    Ich verstehe Dein Dilema aber nur zu gut, ich kann mich auch von nichts trennen, habe immer noch analoge Mischpulte, die inzwischen auch 20-25 jahre auf dem Buckel haben, aber für meine Zwecke vollkommen genügen. Auch denke ich nicht dran, meine alten Mikros wegzuschmeißen, für den Heim-/Probe-Gebrauch völlig ausreichend. Einige sogar für den Live-Betrieb... - aber ich schleppe mich nicht mehr ab und lasse mich "abnehmen".
     
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  3. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.16   #3

    Am einfachsten umzusetzen ist/war für mich eigentlich folgender Lösungsweg:


    1. In einem ersten Schritt alles in Kisten packen und in den Keller (oder irgendeinen Ort, der sonst als Lagerraum dient) stellen.

    2. Erstmal durchatmen (!) und die Leere und Ruhe geniessen, welche sich (temporär) eingestellt hat.

    3. Dann mit einem Song beginnen; Automatisch wird man ein bestimmtes, wichtiges Gerät, welches man dazu braucht, aus dem Keller holen.

    4. Sich ein paar Tage mit diesem Gerät beschäftigen. Den Song weiter ausbauen.

    5. Wenn die Sehnsucht nach einem weiteren essentiellen Gerät aufkommt, dieses Stück ebenfalls aus dem Keller holen. Damit den Schritt Nr. 4 repetieren.

    6. Nach und nach wird man vielleicht weitere Geräte vermissen.... Diese dann (jeweils ein Gerät zur jeweiligen Zeit; mit ein paar Tagen "Luft" dazwischen) zum Setup hinzufügen.

    7. Der wichtigste Schritt vielleicht:
      Alles, was sich nach 2-3 Monaten noch unbenutzt (!) im Keller/Abstellraum befindet, kann weg! ...es ist also für das Setup nicht primär wichtig, bzw. nicht essentiell genug.


    Auf diese Weise reduzierte sich mein Gerätepark - mit reichlich Zeit zum reflektieren über jedes einzelne Equipment-Piece - (meist) wie von allein.



    HTH
    ;) :hat:
     
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  4. sonicwarrior

    sonicwarrior Threadersteller R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 05.03.16   #4
    Naja, das kommt auf die Preisklasse an. Bei Kompressoren sind LA2A, 1176, usw. auch nach Jahrzehnten immer noch sehr gefragt. Bei Reverbs z.B. die alten Lexicons.
    Alte Digitalsynths ziehen witzigerweise teilweise auch schon im Preis an, z.B. Yamaha SY-99 oder FS-1R.

    Ich meine die Kern-Instrumente/Geräte sind ja immer recht leicht zu identifizieren. Einige offensichtliche Rausschmeiss-Kandidaten gibt's eigentlich auch immer, oft sind das bei technischen Geräten veraltete oder eingeschränkte Geräte, die kaum mehr was wert sind, also schwer zu verkaufen oder Instrumente, die man für den Einstieg gekauft hat und damit vergleichsweise minderwertig und dadurch ebenfalls schwer zu verkaufen sind.
    Schwierig sind die Sachen, die in der Mitte liegen, vor allem wenn es um Teile geht, deren Wiederbeschaffung schwierig wäre (künstlich limitierte Auflage, geringe Fertigungszahl, Custom Anfertigung, ...).

    Die Wegpack-Methode funktioniert auch nur, wenn man Platz zum weg packen hat, was bei mir nur sehr begrenzt der Fall ist.
     
  5. nasi_goreng

    nasi_goreng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #5
    "Downsizing" - Manchmal bin ich scheinbar schon zu alt.
    Früher hätte man gesagt "verkauf dei Glump und schmeiß den Rest weg!"

    Heute macht man einen "Downsizing-Tread" auf.
     
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  6. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #6
    Ich würde mir nicht von irgendwelchem Geschreibsel aus "Fachzeitschriften" (wo dann in der Mehrzahl die Leute werkeln, die es im eigentlichen Fach zu sonst nichts gebracht haben...) irgendwelche Flausen in den Kopf setzen lassen. Von alleine bist Du ja anscheinend nicht auf den Gedanken gekommen, Du müsstest dein Setup reduzieren und irgendwelche sonstigen Zwänge wie Platznot nach Umzug oder ein finanzieller Engpass liegen wohl auch nicht vor. Also lass die Anderen sich verändern und bleib so wie Du bist (ich habe mir mal erlaubt diese Textzeile zu klauen, weil sie so schön passt :D).
     
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  7. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #7
    so schaut's aus :p
    erst schreiben sie bis zum Abwinken, was alles 'absolutes must-have' ist
    dann ist das Thema ausgelutscht und es muss was Neues her
    also macht man den Abbau zum Thema... bla, bla, bla...

    cheers, Tom
     
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  8. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #8

    ...ist doch in Wirtschaft und Politik auch gang und gäbe... :)



    Aus welcher "Fachzeitschrift" hast du das denn abgeschrieben? [​IMG]


    [:D] [:prost:]
     
  9. sonicwarrior

    sonicwarrior Threadersteller R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 05.03.16   #9
    Immerhin OT erst ab dem 5. Posting.

    Mal schauen, ob noch was hilfreiches kommt. Ich habe auch keine Lust mich dafür rechtfertigen zu müssen, dass ich Instrumente-technisch abspecken will und ich mache es bestimmt nicht wegen irgendeinen Artikeln (die auch nicht aus Fachzeitschriften stammen, wie das Posting von Signalschwarz was völliger Blödsinn ist dann auch noch 3 Likes bekommt ist mir ein Rätsel), die haben mich nur auf die Idee gebracht hier mal nachzufragen, weil der Mainstream eigentlich genau umgekehrt ist immer mehr besitzen zu wollen/müssen. Was man ja auch daran sieht, dass mir nur 2 helfen wollten, aber wesentlich mehr jetzt versuchen mir die ganze Abspeckerei auszureden.
     
  10. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #10
    also wenn du deinen Startbeitrag mit einem Satz über Trends aus der Presse beginnst...
    sind solche Antworten doch zu erwarten
    gerade weil die 'Presse' inzwischen genauso zum Selbstzweck geworden ist, wie die 'Industrie'
    ich kann dein Problem gut nachvollziehen - habe aber ausreichend Stauraum...
    was soll man da raten, wenn die sinnvollste Alternative 'Regal' heisst, du aber keins stellen kannst ?

    cheers, Tom
     
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  11. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.16   #11
    Wenn du keinen Platz zum Wegpacken hast (ist ja durchaus vorstellbar),
    dann würde es vielleicht schon reichen, alle Geräte mal in den Original-Karton zu packen, eine Nacht drüber zu schlafen und am nächsten Morgen mal zu sehen, was du als erstes vermisst.

    Das danach folgende Beschäftigungs- und Reflexions-Prozedere kann man ja trotzdem zur Anwendung bringen.

    Auch die Ansicht bzw. Beobachtung, immer mehr besitzen zu wollen/müssen als Mainstream-Gedanke, teile ich durchaus.




    ...entspann' dich ein wenig... das war nur seine Ironie.

    Man glaubt es kaum aber: Der Mann hat Humor! :D
    ...und mein Like war halt diesem Humor geschuldet! ;)


    Alles gut? :hat:
     
  12. milamber

    milamber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.04.16   #12
    hehe, ich habe diesen Thread vorher nicht gesehen und heute einen ähnlichen gestartet. Mein Hintergrund ist nur ein anderer.

    Ich war schon immer recht minimalistisch. Mein Motto ist „collect moments, not things“. Leider haben sich in den letzten Jahren doch hier und da ein paar Sachen angesammelt. Ich gebe Euch mal ein paar Beispiele:
    - Ich habe mir irgendwann ein Bügelbrett gekauft, weil man ja ein Bügelbrett braucht um die Hemden zu bügeln. Nur … ich benutze das Bügelbrett vlt. 3x im Jahr. Und das obwohl ich jeden Tag in einem Hemd zur Arbeit gehe. Das Ding steht also seit Jahren im Bad und sammelt staub. Und wenn ich dann doch mal was bügeln muss, aus welchem Grund auch immer, dann kann ich das ja auf dem Esstisch machen (Baumwolldecke drunter) –> also weg damit.
    - Messerblock mit Messern. Habe ich mal geschenkt bekommen. Jeder hat doch so ein Messerblock in der Küche. Ist ja standard … aber … eigentlich benutze ich nur ein einziges Messer daraus :O. Wozu steht also das bescheuerte Ding da rum? –> weg damit.
    - Toaster … jeder braucht doch einen Toaster, oder nicht? ähm … nee, ich habe den Toaster dieses Jahr erst ein einziges Mal benutzt. Und wenn ich ihn nicht gehabt hätte, wäre es auch kein Drama gewesen. Also auch weg damit.
    - Brettspiele. Ich spiele gerne. Habe diese auch zum Geburtstag bekommen. Und die meisten davon habe ich nur ein einziges Mal gespielt. Und zwar an dem Abend an dem ich es geschenkt bekommen habe. Ansonsten spiele ich doch nur Schach, Poker oder sonstige „basics“. Also alles verschenkt.

    ich könnte diese Liste ewig fortsetzen (und jeder hat da so seine eigene). Wir umgeben uns zu oft mit Dingen, die wir nie oder nur sehr selten benutzen. Und auch wenn es manchmal nur Kleinigkeiten sind … in der Summe ist es doch sehr viel.
    Aus diesem Grund habe ich vor ein paar Wochen eine Liste mit Gegenständen gemacht, die ich loswerden will. Ich bin durch jedes Zimmer gegangen. Habe alles angeschaut und überlegt ob ich es wirklich brauche. Zu meinem Entsetzen ist die Liste recht lang geworden.

    Es ist sehr befreiend (zumindest für mich) weniger zu besitzen. Ich reise mit leichtem Gepäck. Mein Lebensziel ist es, Dinge zu erleben, zu reisen, kreativ zu sein, Fotos und Musik zu machen. Mich belastet es immer mehr von zu vielen Dingen umgeben zu sein. Das war schon immer so, ist aber in den letzten Monaten noch viel stärker geworden. Ich denke immer, wenn ich mal so auf dem Sterbebett liege, was will ich dann sagen „boah, ich hatte so viel geiles Spielzeug in meinem Leben“ oder „wow, ich habe so viel erlebt“?
    Wenn ich so 20 Jahre zurück denke, ich kann mich an nichts erinnern was ich damals besessen habe. Das bleibt mir gar nicht in Erinnerung. Aber ich kann mich sehr wohl an meine Abenteuer erinnern und an den Quatsch, den ich mit Freunden gemacht habe.

    Daher ist Minimalismus kein doofer Hype. Es ist etwas was viele Menschen wieder glücklich machen kann. Sich wieder mehr auf das Leben selbst zu konzentrieren.

    Aber kommen wir auf die Instrumente zurück. Ich würde mich erstmal von allem trennen, was man sowieso wieder beschaffen kann. Ein Effektgerät ist ersetzbar. Bei Holzinstrumenten musst Du vorsichtiger sein und für Dich rausfinden was Du selten benutzt und vor allem was Du mit diesem Instrument verbindest. Ich habe z.Bsp. noch meine erste Gitarre. Ich mag sie total und würde mich nie von ihr trennen, da sie nicht ersetzbar ist. Auch wenn ich sie vielleicht nicht jeden Tag spiele.
     
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  13. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.16   #13
    kann ich so sehr gut akzeptieren - bei Dir ! Oder anderen, die damit glücklich sind.

    Für mich wär das nichts, ok, ich benutze unseren Toaster zwar öfter, aber es wäre mir eine ziemliche Einschränkung an Lebensqualität, wenn ich einmal im Jahr Lust hätte mir was zu toasten und das Teil wär nicht (mehr) da.

    Wir bewegungen uns hier weit fortgeschritten im Bereich der Philosphie...!
    Meine Frau und ich gönnen uns extrem viel Luxus (meist nix kostspieliges!), aber einfach ein kleines angesammeltes Reich, in dem wir nach Gusto aus dem Vollen schöpfen können.

    Beispiel:
    Meine Frau arbeitet u.a. musiktherapeutisch, irgendwann waren wir an dem Punkt: was passiert, wenn sie die Schule wechselt? Ab diesem Zeitpunkt hat sie sich ALLES privat angeschafft, was sie im Unterricht/Therapie benutzt - im Prinzip darf man das gar nie nachrechnen, da stecken Unsummen drin. Wir hatten bei Schulwechsel schon mal zu hause zwischengelagert, das sind mehrere Zimmer zugestellt.
    Aber, sie hat den Luxus der Unabhängigkeit, muß keinem Schulleiter, keinem Schulträger, keinem Schulamt in den Hintern kriechen - wenn die Bedinigungen nicht mehr passen, "zieht sie weiter" und knöpft dort an. Ohne Instrumentaruim würde sie fast bei Null anfangen.

    Anderes Beispiel:
    ich hab ein seeeehr umfangreiches Percussion-Set, kann das aber schon längere Zeit gar nicht mehr bühnenmäßig spielen, weil mich die Arthrose plagt - aber ich gönne mir den Luxus in der Lage zu sein, im Studio auf die Schnelle Kleinigkeiten einspielen zu können. und das auch recht exotisch.

    einen hab ich noch (die anderen schenk ich Euch...:D);
    in fast fünf Jahrzehnten haben sich ca. 50 Becken angesammelt, 95% Edel-Teile, spielen tue ich je nach Musik/Raum/Gelegenheit jeweils 4-6 davon - Luxus pur, und ich geniese das !!
    Ein einziges habe ich verkauft, hab mich nach langem hin + her überreden lassen - hab ich schon 1000x bereut, obwohl ich das zu dem Zeitpunkt sicherlich 10 Jahre nicht gespielt hatte. Weiß nicht, ob ich es inzwischen benutzt hätte, aber ich hab mich um die Möglichkeit gebracht.
     
  14. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.16   #14
    ...kommt natürlich darauf an, was für eines... aber so gesehen ist fast alles wenn nicht ersetzbar, dann zumindest substituierbar! [​IMG]
     
  15. milamber

    milamber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.04.16   #15
    ich arbeite darauf hin vom Besitz komplett unabhängig zu sein. Wie bereits geschrieben, möchte ich irgendwann in einem Wohnwagen wohnen :D. Ein Garten mit Obst und Gemüse, abends im Freien sitzen. Wenn es regnet drin Musik machen oder zuschauen wie die Bäume nass werden. Und wenn es mir danach ist, einfach hinten ans Auto hängen und umziehen (dazu müsste ich leider mein schönes Coupé aufgeben, aber gut … das werde ich schon übers Herz bringen :D).
    Ich muss aber noch meine Einnahmequellen ausbauen. Ich kann zwar schon jetzt viel von daheim arbeiten, aber es würde noch nicht 100% gehen.

    Das ist mein Traum. Ich will kein großes Haus in dem alle Zimmer vollgestellt sind ;). Der Besitz besitzt Dich und nicht umgekehrt.
    --- Beiträge zusammengefasst, 01.04.16 ---
    na ja, ersetzbar ist alles, was „reproduzierbar“ ist. Also bei moderner Elektronik ist ja alles gleich.
    Bei Holzinstrumenten ist das anders. Jedes hat einen anderen Klang. Jedes hat seine eigenen Abnutzungspuren, etc.
     
  16. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.16   #16
    seh ich natürlich völlig anders - niemand zwingt mich, ich kann, aber ich muß nicht...
     
  17. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.16   #17
    Dein Wille ist aber dennoch nicht völlig unbeeinflusst... vom unterschwelligen Marketing grosser Firmen schon gar nicht... :)
     
  18. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.16   #18
    da bist Du aber grandios auf dem Holzweg !!!
    ich hab sicherlich schon 30 Jahre keine Werbung mehr konsumiert, zu meinem Besitz zählt zwar ein Fernseher, aber mehr als 5 Betriebsstunden pro Jahr läuft der nicht, das Radio schon länger, aber in den 10-15 Minuten, die er zum Wecken braucht, kommt keine Werbung.

    Instrumente kaufe ich nach Ohren und ausprobieren, mir wurscht, was draufsteht. Autos habe wir, aber die müssen bestimmte Aufgaben erfüllen und wurden ganz genau danach gekauft - wurscht was draufsteht. Mein LandCruiser bekommt demnächst ein H-Kennzeichen...
    Lebensmittel kaufe ich in der Nachbarschaft auf dem Biohof, meinen Hauswein nach Blindverkostung, außerdem gönn ich mir 1,5ar Gemüsegarten, bin zu 60-70% Selbstversorger. Sogar unser Fleich produziere ich selber. Internet unterwegs ist mir schwer entbehrlich, hab ich nicht, brauch ich nicht. Mobil-Telefon hab ich, da kauf ich jedes Jahr EINE Prepait-Karte für 15.- Euro...

    Mit uns als Konsumenten würden große Teile der Wirtschaft zusammenbrechen.
     
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  19. sonicwarrior

    sonicwarrior Threadersteller R.I.P. sonicwarrior

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    Erstellt: 01.04.16   #19
    Es wird keiner, der die entsprechenden Geldmittel besitzt, zum Minimalismus gezwungen.

    Gegenbeispiele gibt es ja auch genug.

    Hier geht's aber eben ums abspecken, nicht ums aufstocken. Dafür gibt's genug Threads wie den für Neuerwerbungen.
     
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  20. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.16   #20
    hat auch nichts mit Geld oder nicht Geld zu tun...

    Aber hast Recht !!!
    Sorry für OT, ist nicht zielführend für deine Frage.
     
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