Drum 'n' Bass mit anderer elektronischer Musik mixen?

von ma66ot, 03.11.07.

  1. ma66ot

    ma66ot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.07   #1
    Hallo liebe Leute!

    Ich kenne mich mit der Materie noch nicht ganz so gut aus, ja ich habe noch nicht mal begonnen. Ich habe aber vor irgendwann das Auflegen von Musik zu lernen. Davor möchte ich mich aber noch in die elektronische Musik einhören, da ich sie erst seit kurzem intensiver höre.

    Ich bin ua. dem Drum 'n' Bass der etwas softeren Gangart sehr angetan. High Contrast oder London Elektricity sind da meine Lieblingskünstler. Danny Byrd, der beim gleichen Label wie die vorher genannten ist, ist mir schon zu hart/schnell.

    Meine Frage ist nun ob es in der DJ-Szene vorkommt dass Drum 'n' Bass zusammen mit anderer elektronischer Musik, wie zB. House, Breakbeat/Big Beat usw. aufgelegt wird, also das quasi Übergänge zwischen diesen verschiedenen Richtungen geschaffen werden? Ist das eher verpöhnt oder ist kommt sowas auch durchaus in der PRaxis vor?

    Freue mich über Antworten und kurze Künstler-Tips. Höre zB. Kraak & Smaak, London Elektricity, Kruder & Dorfmeister, Chemical Brothers, Fatboy Slim, the Prodigy. Mir fehlen noch ein paar gute (gut tanzbare) House Interpreten und Künstler die in Richtung Kraak & Smaak gehen. Die mag ich ganz besonders, aber ich weiß nicht wo ich zu suchen anfangen soll.

    Vielen Dank!
    LG
    ma66ot
     
  2. Bene1984

    Bene1984 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.07   #2
    Ich komme aus der House-Ecke, kann Dir also in Bezug auf Artist - Empfehlungen nicht helfen. Wichtig finde ich aber, dass, wenn man auflegt, das auflegt, was einem taugt und so seinen eigenen Style lebt und sich nicht daran orientiert, was wo läuft, was wo und wie ankommt und was am Angesagtesten ist. Das geht glaube ich nicht gut.

    Wenn softer (D)rum & (B)ass deine Welt ist und Dir das taugt, dann leg das auf und lebe deine Stil - egal, ob das irgendwo ankommt oder nicht.

    Ich mein rauszuhören, dass du schon im Voraus abcheckst, ob du überhaupt Chancen hast, irgendwo unterzukommen, deshalb hier just my 2 cents.
     
  3. ma66ot

    ma66ot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.07   #3
    Hallo!
    Vielen Dank für deine Antwort!

    Hm, ich würde nicht sagen, dass ich unbedingt einem Trend folgen will. Ich wollte nur wissen, ob es Sinn macht Drum 'n' Bass mit anderen Richtungen zu mischen. Es ist meiner Meinung nach zB. nicht sinnvoll Schlager mit House zu mischen (ich weiß sehr überspitzt :) ). Es ist halt die Frage wie der Normalverbraucher auf sowas reagiert. Ich hoffe du weißt was ich meine.
    Mir ist das deshalb so wichtig, da ich tanzbare aber gute Musik auflegen will. Da kommt man wohl nicht ganz drum herum auf die Masse zu hören, aber trotzdem seinen eigenen Stil zu pflegen. Ich strebe da eher einen Mittelweg an. Bei House zB. weiß man, dass der durchdringende Beat den Tänzer in eine gewisse Ekstase versetzen kann. Wie schaut das bei abwechselnden Musikrichtungen aus?

    Trotzdem würde es mich sehr freuen, wenn du mir deine Lieblings-House-Künstler nennen würdest. Bin für alles offen.

    LG
    ma66ot
     
  4. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.07   #4
    bei mir schon. ich kann durchaus in einem längeren set minimal, elektro sowie breaks und dnb spielen - kein problem. klar spielst Du auf einer "reinen" minimalparty mit mehreren DJs nicht auf einmal drum'n bass, weil Du die spannungskurve zerschießt - aber wenn das programm offen ist und die gäste das auch wissen, dann experimentier ruhig, wenn Du zeit hast. zu später stunde kann man ja auch gern ein bißchen auf-die-fresse-tekstep spielen - Du musst nur spüren können, ob die leute drauf abgehen werden. das kannst Du in den meisten fällen nicht vorher wissen, außer es ist eine etablierte eventreihe, wo Du das publikum schon gut kennst und sie Dich auch. sowas zu erkennen ist übrigens die wahre kunst am auflegen - nicht WIE, sondern WAS und WANN.

    bei musik sollte es primär darum gehen, das zu nehmen, worauf man abgeht, und das geschickt unter die leute zu bringen, um sie damit zu begeistern. alles andere ist dienstleister-DJing - auch definitiv nicht leicht, aber aus künstlerischer sich halt nun mal nicht vertretbar.

    zumindest für mich nicht :)
     
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