Dünnste Saitenstärke

von Chrisn12345, 08.07.07.

  1. Chrisn12345

    Chrisn12345 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #1
    Hallo,

    wollt mir am Monat mal neue Saiten auf meine Western-Gitarre machen und hab mir mal überlegt ne andere Saitenstäke zu nehmen als ich bisher immer genommen habe.
    Nämlich 012er Phospohor-Bronze von Martin.
    Unter anderem um auch mal zu sehen wie es ist, mit einer weicheren Saitenspannung zu spielen ist.
    (Ist die Annahme denn überhaupt richtg, daß die Saitenspannung geringer ist, wenn die Saiten dünner sind?)

    Und zum andern; wie sieht das mit dem Sound aus? Auf ner E-Gitarre ist der Sound ja nicht so "unmitterlbar". Da geht ja noch viel übern Verstärker und Effektgerät. Also sind so dünne Saiten auf ner E-Gitarre nicht so verantwortlich für den Ton. (oder?)
    Aber auf ner A? Könnten da die dünnen Saiten eventuell zu einem Soundverlust führen? Daß die Töne bischen "dünner" wirken?

    Also; generall; was empfindet ihr auf ner Western angenehmer? Dünne oder Dickere Saiten?
    Was ist eurer Meinung nach die Dünnste Saite, die man nehmen sollte? 010? 009? 008?

    Danke schonma'
     
  2. Gast jsxpbe

    Gast jsxpbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #2
    Hi Chris,

    ja, die Saitenspannung wird geringer, wenn Du dünnere Saiten spielst. Möglicherweise musst Du den Halsstab etwas lockern (ich weiß ja nicht, was Du für Saiten vorher drauf hattest, 0.13er?). Der Klang wird wahrscheinlich auch etwas dünner, wobei das natürlich auch noch von anderen Kriterien abhängig ist, z.B. Legierung, Dicke des Kerns usw. Jedoch ist der Sprung um einen Punkt nach unten nicht soo gravierend. Du wirst es etwas leichter beim spielen haben. Der Wechsel von 0.12 auf 0.10 z.B. ist deutlich gravierender. Die dünnsten Saiten sind normalerweise 0.10er, es gibt aber auch Customsätze mit dünneren Diskantsaiten. Ich spiele auch 0.12er Phosphor-Bronze Saiten auf meinen Acoustics, allerdings von John Pearce.
     
  3. borisj

    borisj Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #3
    Hallo Chris,

    ja, wie gesagt die Spannung wird etwas geringer und du kannst etwas leichter greifen. Das mit dem Stab nachstellen wurde schon gesagt. Wenn du beim Strumming plötzlich arg mehr „Scheppern“ feststellst, solltest du den Stab korrigieren. Ansonsten würde ich ihn erstmals belassen.
    Allerdings ist der Unterschied von 12 nach 11 nicht so groß. Ich persönlich würde auf eine Akustik (Dreadnaught, Jumbo) keine Sätze unter 11 aufziehen, weil mir dann der Sound zu dünn und zu leise ist. Auf kleineren Korpusformen (Parlor) mag das gehen. Das kann ich nicht beurteilen.
    11er sind ein guter Kompromiss, wenn es denn keine 12er mehr sein sollen.
    Meine Tanglewood hat werksmäßig 11er. Ich habe aber 12 er (ebenfalls John Pearse L600) aufgezogen.
    Martin-Gitarren z.B. haben werksmäßig (laut Website) 13er Saiten. Ich denke, das wird schon seinen Grund haben.

    Mein Fazit: Probiers aus. Mach einen 11er oder 10er-Satz drauf. Danach kannst du für dich selber beurteilen, was dir am besten zusagt. (Ich schätze mal 11er oder 12er!).

    Viel Spaß beim Testen!
    Klaus
     
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