Duncan Designed HB-102

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Hallo!

Ich wollte fragen ob denn der Duncan Designed HB-102 für Metal zu gebrauchen ist? Könnte einen um ca. 15 - 20 Euro herbekommen und frage mich ob's das wert ist. Verwende ihn um eine alte no-name Gitarre aufzumöbeln.

Das originale Gegenstück (Seymour Duncan SH-4) wird ja zB von Dave Mustaine (Megadeth) verwendet, was mich schon optimistischer stimmt, aber ich würd gern eure Meinung dazu hören.

Danke im Voraus!
 
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Kommt darauf an, wie dicht er am original dran ist. ist er dicht dran, kann man ihn definitiv für Metal gebrauchen. Laut Homepage von Seymour Duncan sind die Designed wirklich nah dran und wenn ich mir den HB103 in meiner Jackson anhöre, stimmt das schon. nah dran, aber eben nicht ganz. Für den Preis sind die Tonabnehmer schon in Ordnung und sollten sie dir nicht gefallen, kannst du sie immer noch verkaufen.
Beim HB102 weiß ich allerdings nicht, ob das auch so ist, da ich den nie angespielt habe. Aber es würde mich schon wundern, wenn der total anders als ein Sh-4 klingen sollte.
 
Das klingt schon mal ganz vielversprechend. Danke!

Gibts noch andere Meinungen?
 
Kann man auf jeden Fall. Er ist auch nicht weit vom Original entfernt, zumindest konnte ich da keinen hörbaren Unterschied feststellen. Direkt vergleiche konnte ich natürlich nicht, da ich erst einen HB102B in meiner Gitarre hatte und dann einen SH-4. Aber mir ist danach keine Veränderung aufgefallen. Deshalb war das damals rausgeschmissenes Geld. Einziges Problem, was ich mit Duncan Designed HB103B, HB102B, SH-6 und Sh-4 habe bzw. hatte, ist dass sie bei sehr hoher Lautstärke (wir sind nun mal sehr laut) zu Feedback neigen. Den HB102 finde ich persönlich besser als den SH-6 und HB103.
Für den Preis kannst Du da meine Meinung nach nichts falsch machen.
 
Danke für die Infos, Sven, aber das ganze ist soeben irrelevant geworden.

Hab soeben einen MGH-10 Humbucker in der Bucht um unter 40 Euro ersteigern können. Darauf freu ich mich ^^
 
Die MGH´s sollen ja auch super PU´s sein. Kannst ja bei Gelegenheit mal drüber berichten.
 
Werd ich auf jeden Fall machen ^^
 
wo isn der unterscdied zwischen hb-103 und hb-103b?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit jedem Pickup kann man Metal spielen lol, man man man
 
wo isn der unterscdied zwischen hb-103 und hb-103b?

Meinst Du wirklich den 103? Oder doch den 102, von dem hier bislang die Rede war?

Der 103 ist ja sozusagen die "günstige" Version des SH-6.

Das "b" steht meines Wissens nur für "Bridge". Bei dieser Bridge-Version haben die Polepieces den etwas breiteren "Tembucker" Abstand (bei anderen Herstellern auch "F-spaced" genannt), so dass die Saiten bei den meisten Gitarren mit Tremolo genau über die Polepieces zu liegen kommen.
 
Son Bullshit ob Trem oder nicht, der Abstand ist trotzdem der selbe
 
Son Bullshit ob Trem oder nicht, der Abstand ist trotzdem der selbe

Naja, 50mm gegen 53mm von hoher zu tiefer E-Saite, wenn du dich nicht dran hälst ist's auch kein Weltuntergang, die zwei äußersten Saiten sind halt nich genau über den jeweiligen Polepieces zentriert... kann höchstens sein dass du dir den Ton bei extremes Bendings (>full-step) abwürgst
 
Bei meinen beiden Ibanez sind die Abstände gleich, eine mit eine ohen Tremolo
 
Bei meinen beiden Ibanez sind die Abstände gleich, eine mit eine ohen Tremolo

Toller Umgangston. Und da wundert man sich, dass das Musiker-Board in anderen Foren nicht ernst genommen wird...

Die Abstände der Polepieces sind bei deinen beiden Ibanez gleich, weil sie beide dieselbe Mensur haben - nämlich die "Fender"-Mensur von 25,5 Zoll. Somit sind in beiden Gitarren wohl "F-spaced" (F steht für Fender) Pickups verbaut. Tatsache ist eben, dass die allermeisten Gitarren mit Tremolo die 25,5er Mensur und nicht die etwas kürzere "Gibson"-Mensur von 24,75 haben.
Natürlich ist für die Frage, ob man einen "F-spaced" PU bzw. "Trembucker" verwenden sollte, der Abstand der Polepieces entscheidend - nicht, ob das Ding nun ein Tremolo hat oder nicht.

Hier mal ein Ausschnitt aus dem FAQ von Dimarzio (www.dimarzio.com -> FAQ -> F-Spacing, Standard Spacing (kann wegen der Navigation der Seite leider nicht direkt drauf verlinken):

"For proper string alignment and balanced output, F-spaced humbuckers should be used in the bridge position on all guitars with string spacing at the bridge of 2.1" (53 mm) or greater. On these guitars, if the nut width is 1-11/16” (43 mm) or greater, F-spaced pickups can be used in the neck position as well."

Why are there two different spacings?
A long time ago (in the 20th century, actually) the electric guitar world was divided between Gibson and Fender designs. One of the differences between the two was string spacing. In general, Gibson chose a narrower string spacing at the bridge than Fender, and therefore the polepieces on Gibson humbuckers were closer together than the magnets on Fender pickups. When guitar shops started installing humbuckers in the bridge position of Strats, it was obvious that the strings didn’t line up with the polepieces, and if the E strings were too far outside, the sound could suffer. Our first humbuckers followed the original Gibson spacing, and we call them standard-spaced. When we released our first humbuckers with wider spacing, Floyd Rose bridges were very popular. Floyd string-spacing is the same as Fender spacing, so we naturally called the new pickups F-spaced."

Merke: Erst informieren, dann andere anmachen...
 
Schon wieder ein sehr wertschätzender Umgang hier, wahnsinn...

Aber zum Thema:

@ Gator: Mit der Mensur hat das ganze, soweit ich das immer verstanden habe, nüscht zu tun, sondern mit dem Abstand der Saiten zueinander (an der Bridge). Genauso lässt es sich auch in dem von Dir zitierten Text von DiMarzio nachlesen:

[...]
Gibson chose a narrower string spacing at the bridge than Fender, and therefore the polepieces on Gibson humbuckers were closer together than the magnets on Fender pickups. When guitar shops started installing humbuckers in the bridge position of Strats, it was obvious that the strings didn’t line up with the polepieces, and if the E strings were too far outside, the sound could suffer[...]
 
@ Gator: Mit der Mensur hat das ganze, soweit ich das immer verstanden habe, nüscht zu tun, sondern mit dem Abstand der Saiten zueinander (an der Bridge). Genauso lässt es sich auch in dem von Dir zitierten Text von DiMarzio nachlesen:

Naja, Gitarren mit 24,75er Mensur haben halt in der Regel auch einen etwas geringeren Saitenabstand an der Bridge als solche mit 25,5er. Ist jedenfalls bei den Teilen, die ich gerade hier zum Messen greifbar habe, so. Von daher gibt's da schon einen Zusammenhang.

Aber klar: Wenn man sich überlegt, was für eine Art Pickup man braucht, muss man den Saitenabstand an der Bridge nachmessen. Das ist das entscheidende Kriterium.

Oh Mann, eigentlich wollte ich doch nur ne simple Antwort auf die Frage nach dem HB-103 geben... ;)
 
Joa logisch aber es geht drum das immer Leute meinen das F steht für Floyd Rose lol:D
 
Jo, musste auch noch drüber grübeln, aber ist im Grunde logisch, dass bei längerer Mensur der Saitenabstand an der Bridge größer wird, jedenfalls solange die Saiten im gleichen Winkel geführt werden (nicht parallel) und der Sattel die gleiche Breite hat. Lässt sich ganz simpel mit 'm Blatt Papier, Stift und 'nem Geodreieck nachvollziehen :rolleyes:.
@ aZjdY: Weisst Du wofür das "F" steht? Laut dem DiMarzio-Text ist "Floyd Rose" zumindest teilweise richtig, da

[...]Floyd string-spacing is the same as Fender spacing, so we naturally called the new pickups F-spaced.[...]
 
was heißt denn bei hoher lautstärke genau?
 

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