E-Bass aufnehmen -> wie am Besten?

von BenjaminBreeg89, 17.03.12.

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  1. BenjaminBreeg89

    BenjaminBreeg89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.12   #1
    Hallo, ich bin eigentlich Gitarrist und kenne mich mit Bass-Equipment nicht so aus. (Die meisten Bassisten die ich kenne sind eigentlich Gitarristen)
    Ich möchte optimalen Bass Sound auf meinen Aufnahmen haben, wie bekomme ich das hin? Die meisten Leute die ich kenne gehen mit dem Bass direkt in den PC. Ist der Unterschied groß, als wenn ich mit über einen Amp reingehe. Klingt ein Vollröhrenamp (viel) besser als in Transistor?

    Ein Freund hat mir seinen „Line 6 LowDown LD175“ für 200 Euro angeboten. Ich überlege ob ich da zugreifen oder lieber noch etwas sparen und dann einen kleinen Röhren Amp kaufen soll. Mir wurde die Marke Ashdown empfohlen. So etwas wie der „Little Bastard“ würde mir vollkommen reichen. Da ich das Equipment nur für´s einspielen brauche, also es muss nix großes sein, muss nur gut klingen;)

    Bitte um eure Fachkenntisse.
     
  2. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.12   #2
    es ist tatsächlich so, dass man für die Bassaufnahme Wert auf ein optimales 'clean' Signal legt
    dazu wird dann (so vorhanden) ggf noch ein Amp mikrofoniert, wenn dieser 'Charakter' was bringt.
    Typisch im Rockbereich das Ampeg SVT/ 8x10 'Kühlschrank' Besteck.
    Oft reicht aber tatsächlich das reine Bass-Signal, und fügt sich auch am besten in den Mix ein.
    Besonders ausgeprägt beim Fender Precision, etwas weniger beim Jazzbass, aber im Prinzip ähnlich.
    Diese Bässe klingen für sich teilweise unspektakulär, sind aber im Kontext eine echte Waffe.

    Wenn es dir in erster Linie um Aufnahmen geht, ist das Boss ME50B Pedal eine ideale Hilfe.
    Fast analoger Ton, vielseitige Vorstufeneinstellung, vielleicht der beste digitale Kompressor am Markt.
    Den Effektteil des als 'Multieffekt' verkauften Pedal kannst du ignorieren.
    Wobei Filter und Drive recht nützlich sein können, der Rest ist eben 'Effekt' und bei Bass eher kontraproduktiv.
    Das Ding wird zwischen 100-150 Euro gebraucht gehandelt (häufig) und absolut preiswert
    Ist auch recht bequem in der Handhabung, weil's keine Menus gibt. Knöpfe drehen, speichern, fertig.
    Eine bessere Vorstufe (speicherbarer EQ, Drive, Kompmressor) wirst du in dem Preisbereich kaum bekommen.

    Ein anderer Tip wäre der Novanex EB10, das ist so'n kleiner holländischer Übungswürfel.
    Ich hab mal einen für 25 Euro geschossen und lange (zu unrecht) verachtet wegen dem Papp-Speaker.
    Das ist 'ne echte 'Pappe' im Wortsinn.
    Täuscht aber: an einer 12" Box ist das der beste Zimmer Bassamp, den man sich denken kann.
    Gleichzeitig bietet er eine sehr gute Vorstufe zum Aufnehmen. (kurzer clip von meinem Preci darüber)
    (übrigens auch für Gitarre interessant, ist ein anscheinend ein halber Tubescreamer an Bord)
    Ein Roland Cube ist (definitiv) Müll dagegen. Problem: extrem selten.

    für den 'amtlichen' Ton was den bereits erwähnten Ampeg Kühlschrank betrifft: IK Multimedia Ampeg SVX Plugin.
    Absolut überzeugend im Rotzbereich.
    Den vintage Bassroom von Softtube kenne ich leider nicht (wegen Dongle für Demo), aber die Firma ist gut
    Ich habe eine Amp Simualtion für Creamware Karten von denen.
    mit Plugins ist leichter zu arbeiten, als mit Mikros - von der bewegten Luft mal ganz abgesehen :p

    cheers, Tom
     
  3. sKu

    sKu Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.03.12   #3
    "BEsser" ist immer Definitionssache :-) Es ist auf jeden Fall üblich immer auch die trockene DI Spur mitzunehmen. Zusätzlich kann man natürlich eine Amp Spur mitnehmen, ob mikrofoniert oder Post-EQ von einem Amp... Aufnehmen kann man erstmal soviel wie man simultan Spuren recorden kann ;) Wegschmeißen ist nachher wesentlich leichter als was aus dem Hut zu zaubern :-)

    Eine "Röhre" allein garantiert noch lange keinen guten Sound. Da es für dich wirklich nur ums Recording geht, würde ich dir auch eher zu VST Plugins ala Ampeg SVX oder ähnliches raten. Staubt nicht ein, nimmt keinen Platz weg und wird vermutlich brauchbarere Ergebnisse erzielen als irgendein Budget-Combo :-)
     
  4. Zombified

    Zombified Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.12   #4
    Ich empfehle dir die sansamp technologie von tech21!

    Suche im Internet mal nach der Bass Driver DI. Das ding gibt es in der bucht für rund 150 euro und kann sich im Punkte Recording sehen lassen!

    Als alternative noch den VT Bass von tech21.

    Beide gerate sind geniale preamps, welche das aufnehmen zum kinderspiel macht

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  5. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 18.03.12   #5
    geschlossen. grund: falsches sub. in diesem geht es um Fragen und Antworten zur Verstärkung von E-Bässen: Vom Einsteiger-Übungskombo bis zum Fullstack (außer PA und Recording). Kaufberatung und Diskussionen.
    es bietet sich z.b. https://www.musiker-board.de/f448-recording-starter-rec/ an.
    falls es ausschließlich um kaufberatung für einen geeigneten bassamp für´s z.b. heimsche recorden geht, bitte pn mit treffendem neuen titel an mich o.a. fachmoderator.
     
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