E-Bass Set mit Budget von ca. 500€

B
BluesForTheRedSun
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
17.07.18
Registriert
17.07.18
Beiträge
1
Kekse
0
Hi, wollte eigentlich vor ein jahr mal mit Gitarre beginnen, weil ich eine Gitarre (Akoustik) zuhause hatte.
Bin aber immer wieder dazu gekommen das ich Bass stücke auf der Gitarre gespielt habe, was halt ziemlich kacke klang. Aber der Bass ist auch das worauf ich persönlich achte wenn ich mir musik anhöre. Der gibt den sound, der einfach in vielen fällen das Lied, für mich persönlich, ausmacht. Ich wollte mir jetzt endlich ein Bass zulegen, mit verstärker (und vielleicht noch ein gigbag und ständer, aber das ist eher nebensählich) Wollte mir aber kein set für 200€ kaufen, weil ich davon selten was positives gehört habe. Ich arbeite jetzt in meinen Ferien um mir schon was besseres zu Kaufen, etwas womit ich eine weile spaß haben werde. 500€ ist natürlich nur eine Orientierung, jedoch sollte das ganze nicht die 700€ übersteigen. Ich selber habe größten teils bisher lieder von Black Sabbath gespielt, wie z.b. nib (ohne anfangs solo), sweet leaf oder auch Iron man. Ansonsten spiele ich gern was von Qotsa, z.b. If only oder Born to hula. Bin desweitern immer für allea offen. Habe vor kurzen The Less I Know the better ( was überhaupt nicht mein Musik geschmackt entspricht), begonnen zu üben, was auch sehr gut klappt.
Dazu überlege ich, ob ich mir ein Pedal hohlen sollte, ich dachte da an einem Bass Big Muff, ich steh auf den Sound, höre halt recht viel "Desert Rock", weswegen ich auf Fuzz stehe. Aber ist es überhaupt gut als anfänger? Und farbe und aussehen vom bass ist eigentlich egal, solange er sein zweck erfüllt
Hätte jemand ein paar ideen für sets?
Danke schonmal im vorraus
 
Eigenschaft
 
Bei dem Budget würde ich kein Set kaufen sondern alle sachen einzeln antesten und nach Gefallen kaufen.

Und es gilt wie immer, im Laden antesten lohnt sich, vor allem bei einem Bass, dort sind die Unterschiede teilweise gravierend.
 
Im Halbwegs-Low-Price-Bereich sind Yamaha und Ibanez bei Bässen immer gut mit dabei. Ordentliche Qualität, wenig Serienstreuung. Ein Musikladen in meiner Nähe hatte neulich mal 2 Yamaha-Bässe für je ca. 180€ gebraucht verkauft, dazu einen günstigen Verstärker, das passt dann schon. Du brauchst ja, so lange Du nur für Dich spielst, keinen großen Amp (ich spiele auch kleine Weltmusikgigs bis ca. 50 Leute mit einem 5W !! Roland RX Bass Cube). - Hast Du einen Basser in Deiner Nähe? Und gibt es da einen brauchbaren Gebrauchtmarkt? Dann würde ich da zuschlagen. - Ansonsten hat Bady schon das Wichtigste geschrieben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Um Dein Budget sinnvoll einsetzen zu können wäre es hilfreich, wenn Du noch eine Richtung angeben könntest, was der Verstärker leisten muss. Nur zu Hause üben oder auch Bandprobe?
Und gehen die Kosten für
(und vielleicht noch ein gigbag und ständer, aber das ist eher nebensählich)
on top oder heißt nebensächlich, dass Du glaubst es zunächst nicht zu brauchen? Ich halte mindestens eines von beiden für essentiell, würde aber auf beides nicht verzichten wollen.
Dafür und weiteres Zubehör wie Kabel, Stimmgerät, einen einfachen Gurt und ggf. einen Plektren-Mix-Satz zum Ausprobieren solltest Du noch einmal ungefähr 50€ berücksichtigen.
 
Ich kann dir die Marcus Miller P7 Bässe empfehlen. Das sind PJ Bässe mit Erlebody und Palisander Griffbrett oder Sumpfeschebody und Ahorn Griffbrett. Die Erle 4 Saiter kosten 499,- , im Moment koster der Weiße bei Thomann 399,-. Die Sumpfesche kosten 599,-. Als 5 Saiter jeweils ein Hunderter mehr.

Die Verarbeiteung ist einfach nur Weltklasse und über jeden Zweifel erhaben. Ich habe meinen an den kritischen Stellen teilweise mit der Lupe kontrolliert und nicht den geringsten Mangel feststellen können. Auch der Sound ist erstklassig. Es gibt jede Menge Einstellmöglichkeiten durch den 3 Band EQ, sogar die Mitten sind nochmal als Tief- und Hochmitten unterteilt und getrennt einstellbar.

Vom klassischen Preci Sound bis zum Jazz Sound ist alles abdeckbar. Zu den Sounds verweise ich mal auf einen Test bei Bonedo mit den entsprechenden Soundbeispielen.
 
Hätte jetz auch mal Yamaha oder Ibanez vorgeschlagen. Haben eine gutes Preis / Leistungsverhältnis. Yamaha hat auch gute Tonabnehmer integriert.
Was eventuell was wäre:
Yamaha TRBX 174 (PJ Tonabnehmer)
Yamaha TRBX 304 (Humbucker Tonabnehmer)

ggf. 175, 305 als 5 Saiter Versionen.

Beim Verstärker kommt es drauf an, ob du den Verstärker nur Zuhause als Übungsverstärker brauchst oder für die Zukunft einen Amp sucht der auch für den Proberaum passt.
Übungsverstärker reicht ca. um die 15 Watt. Für den Proberaum kommt es darauf an. Wenn ein Schlagzeuger recht laut spielt brauchen die E-Gitarren Amps ca 50 - 100 Watt.
Da ein Bass mehr Energie benötigt um da mithalten zu können benötigst du hier 100 Watt und aufwärts je nach Musikrichtung.
 
Für Stoner-Doom Rock ist der Big Muff auf jeden Fall ne gute Anschaffung.

Was den Bass betrifft machst du mit einem P-Bass nichts falsch. Für 2-300€ sollte man da schon was brauchbares finden.
Nach einem flüchtigen Blick auf die Angebotsliste würde ich den hier ganz interessant finden:

https://www.thomann.de/at/fender_sq_vm_precision_bass_pj_3ts_il.htm?r=app

Beim Verstärker würde ich nicht sparen. Ein Transistor funktioniert auch leise, wenn es doch mal zur Session oder Bandprobe geht ist Leistung wichtig.

Gut und günstig ist zB der hier:

https://www.thomann.de/at/fender_rumble_100.htm?r=app

Ich würde mich für alle 3 Teile auf dem Gebrauchtmarkt umschauen, da kann man viel sparen, bzw mehr für s Geld bekommen.
 
Yamaha oder Ibanez oder auch mal bei Peavey schauen :great:
Einen gebrauchten Cube (12") dazu, Kabel, Ständer und Du bist für eine ganze Weile gut aufgestellt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer

Volle Zustimmung. Farbe und Aussehen sind mitunter extrem wichtig! Was nützt dem TE ein Bass, den er vom optischen nicht mal mit ner Zange anfassen möchte, oder dessen Form so "besonders" ist, dass man weder im sitzen oder gar im Stehen richtig damit spielen kann?

Um etwas Back to Topic zu kommen: Es gibt von Peavey als Einsteiger Modelle z.B. den Millennium oder den Milestone, manchmal sogar als Bundle im kleinem Microbass Amp und Kabel und so. Alternativ empfehle ich Peavey Grind Bass oder Zodiac, dass sind (meist) grundsolide Instrumente, die es auf dem Gebrauchtmarkt ab und an zu vernünftigen Preisen gibt. Warnung vorab: Der Grind Bass ist recht schwer.

Ansonsten die üblichen Verdächtigen: Yamaha, Ibanez. Da kann ich allerdings keine konkreten Erfahrungen oder Empfehlungen machen.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben