e-gitarren Startersets. Segen oder rausgeschmissenes geld?

von Larvas, 10.08.07.

  1. Larvas

    Larvas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #1
    hi. wie oben geschrieben wollt mich mal nach einsteiger zeug umschaun. hab dann gesehen das es doch in die paar 100 € gehen kann ( einsteiger faq gelesen) wie ist es eigendlich mit diesen 120 € komplett setz? würd natürlich mehr gehld ausgeben wegen qualität und so. und hab auchnicht viel darüber gehört. also gemeint sind solche sets von Divamery für 90=120 € mit verstärker und so..also ^^ top oder flopp? mfg Larvas
     
  2. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #2
    Wird dir hier jeder sagen: Lass die Finger davon ;) Die Gitarre ist russisches Roulette (eine von 10 verdient sogar mal den Namen "Gitarre", und wenn da Ibanez, Yamaha oder so draufsteht kann man sogar darauf spielen), der Amp ist aber in 99%der Fälle purer Schrott.

    Was an der Gitarre nicht stimmen kann:
    - Scheiß Mechaniken (halten die Stimmung genau 5 Minuten)
    - Grottiges Tremolo (vorprogrammiert)
    - grottige Saitenlage (so macht spielen definitiv KEINEN Spaß)
    - Bünde nciht abgerichtet Saiten reißen ständig oder bleiben unter den Bundstäbchen hängen, oder du schneidest dir an den Teilen die Finger auf...)
    - grottiges Material (im schlimmsten Fall geleimte Holzreste oder son Quatsch)
    - Hält nicht lange (zerbricht, fällt ausseinander, nix was es nicht gab)
    - Grauenhafter Sound (fast vorprogrammiert)

    Was am Verstärker nicht stimmen kann:
    - Grauenhafter Sound (vorprogrammiert)
    - Gibt schnell den Geist auf


    Leg lieber mal 300-350€ für alles:

    Gitarre:
    Ibanez GRG170 (215€)
    Yamaha Pacifica 112 (229€)

    Amp:
    Roland Micro Cube (99€)
    Roland Cube 15x (99€)
    Vox DA5 (99€)

    Oder sowas in derArt ;)

    Dazu Pleks (Geschmackssache), Gurt (ein billiger tuts am Anfang), Kabel (Billige tuns am Anfang) und Tasche (ne gut gepolsterte), dann haste auch was ordentliches^^

    MfG Mathew
     
  3. Yannik

    Yannik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #3

    Wurde alles schon gesagt, nur würde ich zum Micro Cube & dem Cube 15x einfach mal den Cube 20x als Anfänger-Amp empfehlen, hab ich auch, ist echt TOP. Dann hast du auch paar Effekte drin und 5 Watt mehr als beim 15x. ;)
     
  4. Majestro89

    Majestro89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #4
    mh du kannst bei so nem anfängerset au bissl tiefer in die tasche greifen!

    zb das hier: http://www.musicstore.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/MusicStore-MusicStoreShop-Site/de_DE/-/EUR/ViewProductDetail-Start;pgid=TOZgS6SfaObm0000000000000000ss8HGI48?CatalogVideo=&ProductUUID=pe_VqHzmKc8AAAEURqcim07i&CatalogCategoryID=xdDVqHzmQ8AAAAERzZsvKPl9&JumpTo=OfferList


    ich hab mir als ich angefangen hab au ein anfänger set gekauft und da war die gleiche gitarre dabei! und ich muss sagen ich hab sie anfangs auch live gespielt!! nur der verstärker is net wirklich bandtauglich! aber zum üben für daheim reichts auf jeden fall!!
     
  5. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #5
    Die Frage provoziert natürlich den allgemeinen Tenor: "lass die Finger von einem Starterset".

    Dem stimme ich in dieser Allgemeinheit nicht zu. Ich blicke mal ungefähr 20 Jahre zurück, als ich angefangen habe, Gitarre zu spielen. Als Schüler waren die finanziellen Mittel eng, zusätzlich beäugten die Eltern kritisch das neue Hobby ihres Sprößlings: was, für den Lärm willst Du auch noch so viel Geld ausgeben?! "Viel Geld" waren für damalige Verhältnisse ungefähr 300 DM (Gitarre, Verstärker, Kabel).

    Das Problem zieht sich durch die Generationen: man möchte emotional, aber man kann finanziell nicht. In einer solchen Situation kommen Startersets wie gerufen: selbst, wenn die Gitarre und der Verstärker keinen höheren Ansprüchen genügen, sind sie oft die einzige Möglichkeit, jemanden an das Thema "Musik machen" heran zu führen. Meine Devise: lieber mit irgendeinem Euipment anfangen, als später oder gar nicht anzufangen. Die sicherlich gut gemeinten Ratschläge, lieber noch auf etwas besseres zu sparen, sind ein Teufelskreis: das Leben bietet noch genug Möglichkeiten und Situationen, Dinge auf später zu verschieben. ;)

    Im übrigen wären einige unserer heutigen Gitarren-Heroes überglücklich gewesen, hätten Sie zu ihren Anfangszeiten auch nur annähernd die Equipmentqualität und -vielfalt gehabt, die heutige Startersets teilweise bieten. Die einzige Einschränkung, die ich gelten lassen würde: es sollte schon ein Starterset eines namhaften Herstellers (Ibanez, Squier, Yamaha etc.) sein, denn dort ist die Wahrscheinlichkeit eines totalen Reinfalls zumindest gemindert. Das Thema "Rückgaberecht bei Online-Kauf" möchte ich hier gar nicht anschneiden, denn das macht die Diskussion ohnehin völlig überflüssig: bestell Dir etwas, teste es und gib es bei Nichtgefallen kostenfrei zurück - das ist das absolute Konsumenten-Paradies, was will man noch mehr?

    Ich füge noch etwas an: viele Gitarristen, die Dir großmundig aber völlig undifferenziert von Startersets abraten, sind es - natürlich rein musikalisch betrachtet - nicht mal Wert, Triangel zu spielen. Gutes bzw. teures Equipment macht noch keinen guten Musiker, da gehört viel mehr dazu. Der Weg dahin kann auch mit einem Starterset begonnen werden - und für ein solches braucht man sich überhaupt nicht schämen. :)
     
  6. Bannockburn

    Bannockburn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #6
    Es ist schon richtig, dass man lieber was Billiges holen sollte, als gar nichts. Aber es kann genauso gut passieren, dass der potentielle Anfänger durch diese Billigware abgweschreckt wird.
    Man kauft sich so ein tolles Starterset und verzweifelt gleich beim ersten Stimmen, man fragt sich, ob man vielleicht einfach zu blöd ist, weil man es ja nicht besser weiß, dann spielt man die ersten Töne, die aus dem Billigamp total mies klingen und gar nicht so, wie man es von den großen Gitarrenhelden kennt, und letztendlich hört man total gefrustet auf, weil die Akkorde einfach nicht sauber klingen oder das Spielgefühl nur noch mies ist, etwa wegen schlechter Saitenlage.
    Dass das alles die Schuld des vermeintlich tollen Startersets ist, darauf kommt ein Anfänger evtl. gar nicht und gibt das neue Hobby ebenso schnell auf, wie er es begonnen hat.
    Klar, das mag der Worst-Case sein, aber dennoch halte ich es für richtig, vor diesen Billigangeboten zu warnen, erst recht, wenn die betreffende Person ja sogar vernünftigerweise nachfragt, wie hier Larvas.

    Natürlich gibt es dann auch noch die völlig Begeisterten Shredder von morgen, die einfach überglücklich sind, überhaupt eine Klampfe in der Hand zu haben und sich von obigem auch nicht abschrecken lassen, den ganzen Tag zu üben, aber der Otto-Normalbeginner wird sicher eher ent- als ermutigt.
     
  7. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #7
    @hilmi: da ist was wahres dran, trotzdem gibt es bessere Alternativen als son Billigset (und vor allem gegen die habe ich was und zu denen zähle ich 90% der mir bekannten Einsteigersets):
    Man könnte zum Beispiel über Gebrauchtkauf nachdenken. Das ist nichts, was ich einem totalen Anfänger so raten würde, aber wenn man jemanden kennt, der sich mit Gitarren halbwegs auskennt, kann man mit seiner Hilfe schon was ordentliches schießen.
    Eine andere Überlegung wäre es, ersteinmal nur eine Gitarre zu kaufen, auf den Amp vorerst zu verzichten und den dann nachzukaufen. Eine halbwegs gute Einsteigergitarre kann über einige Jahre viel Freude bereiten und ist vielleicht sogar später noch als Back-Up-Klampfe zu gebrauchen, während viele ja nach 1-2 Jahren schon Bandreif und/oder Bandgeil sind und der kleine 15W-Brüllwürfel ausm Set, der obendrein oft noch klingt wie ein Trecker auf nem Rübenfeld und lauter rauscht als er technisch könnte, ist dann eh Schnee von gestern und man braucht eh nen neuen Amp. Zumal man ja eh meist clean übt, und wenn man doch mal ne Zerre braucht tuts ja auch ein billiges Fußpedal (ja, die billigdinger über PC-Boxen/HiFi-Anlage können schon grausig klingen, aber hey, wer sonst einen NoName-Brüllwürfel benutzen würde, soll sich da nicht so anstellen) - oder, wenn man eine gute, latenzfreie Soundkarte hat, einfach digital verzerren, gibt ja auch dafür Programme.
    Bedenken sollte man auch, das man eine halbwegs ordentliche Gitarre, wenn man merkt das das klampfen einem doch nicht so liegt, viel leichter und für viel mehr Geld (btw. mit weniger Verlust) wegbekommt als so ein Brett mit Saiten - und das man so im Endeffekt ggf. sogar billiger wegkommt.
    Man könnte auch überlegen, ob man nich wirklich erstmal eine Gitarre ausleiht (von Freunden/Bekannten, vom Gitarrenlehrer/der Gitarrenschule, evtl. gegen Leihgebür etc.), dann hat man ein halbwegs ordentliches Instrument was auch wirklich für den Anfang reicht, und wenn man nach nem halben Jahr immer noch dabei ist, kann man sich immer noch einen Kopf über eine gute Gitarre machen.

    Alles in allem gibts wirklich bessere Alternativen zu diesen Billigteilen...
     
  8. Eddy?

    Eddy? Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #8
    Noch was dazu : Als Anfänger braucht man weder Gurt noch eine Tasche (außer man hat einen Lehrer , bezogen auf die Tasche). Wenn man nicht genug Geld hat , braucht man auch kein Verstärker ( kann/sollte man innerhalb von 6 Monaten dennoch anschaffen)
     
  9. ollipetitbaer

    ollipetitbaer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #9
    Ich gebe jetzt seit 7 Jahren Gitarrenunterricht und kann aus meiner Erfahrung sagen;
    Meineserachtens kann man bei den Startersets als kompletter Neueinsteiger mit ruhigem Gewissen zugreifen, weil:

    1. der völlige Neueinsteiger möchte erstmal ausprobieren, ob er überhaupt Gitarrespielen mag, bzw. es ihm im Ansatz liegt - ca. 50% sind nach 5 Monaten an einem Punkt wo sie erst entscheiden können, ob das Instrument Gitarre überhaupt etwas für sie ist. Der günstige Preis macht es einem da möglich das einfach mal auszuprobieren.

    2. selbst ein Gitarist nach 5 Jahren, kann mit Sicherheit nicht so gut spielen, dass er technisch nichts mehr auf einem 150€ Instrument lernen kann.

    3. Der eigene Sound entwickelt sich über Jahre und sicherlich wird keiner abgeschreckt, wenn er mit günstigem Equipment anfängt zu spielen - ehr umgedreht wird man ernüchtert sein, dass auch eine Charvel mit Engl Stack als Anfänger nicht klingt.

    jedoch:
    Man sollte von billigen Gitarren mit Tremolosystem absehen, da ( wie o.g.) meist nicht vernünftig zu stimmen sind.

    Grüße Olli
     
  10. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #10
    Mein Anfangsequipment war folgendes:

    Eine billige Kaufhausklampfe, die glücklicherweise keine scharfen Kanten oder ähnliche Verletzungsmöglichkeiten hatte. Bundrein war sie nicht, da war auch nichts zu machen, Saitenlage war aber ganz ok. Das schlimmste waren die Pickups, die sofort anfingen zu fiepen, wenn ich etwas zu laut aufdrehte.

    Als Amp hatte ich zuerst einen alten Röhrenplattenspieler (das war meine damalige "Hi-Fi Anlage"), danach einen halbwegs brauchbaren Billigamp.

    Ein Jahr später hab ich meine erste Gitarre gekauft :D nachdem ich monatelang immer wieder Gitarren und Amps in Musikläden getestet hatte. Aber ehrlich, der Müll war absolut ausreichend zum lernen. Dadurch, daß es nie so klang, wie ich es gerne hätte, wußte ich umso genauer, was ich haben wollte.

    Natürlich wünsche ich jedem Anfänger etwas besseres, aber so kann man auch einsteigen - ohne Angst haben zu müssen, daß man etwas falsch lernt. Hat nichts mit "früher waren wir noch mit sowas zufrieden" zu tun, war ich überhaupt nicht!
    Viel wichtiger ist, daß man als Anfänger noch garnicht die richtigen Ansprüche an Sound und Bespielbarkeit haben kann. Hauptsache, man hat ein Instrument, mit dem man die ersten Erfahrungen machen kann um sich selbst eine Meinung bilden zu können. Den Sound des Lieblingsgitarristen bekommt man nämlich selbst mit 100% identischem Equipment nicht so einfach hin, dazu gehört auch Spielweise, Wissen und Erfahrung.
     
  11. EISBAER

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    Erstellt: 11.08.07   #11
    Bevor man sich ein solches Komplett-Paket zulegt, sollte man eines machen....man sollte sich in einem guten Musikladen den UNTERSCHIED zu qualitativem Equipment erklären und vorführen lassen. Meist hat sich dann der Wunsch nach diesem Billig-Ramsch erledigt.

    Sorry, aber für mich ist das lackiertes Brennholz...mehr nicht. Vielleicht werfen einige hier mal einen Blick in den Thread "Eure größten Fehlkäufe".

    Lernen soll Spaß machen, ferner soll das Gehör eines angehenden Musikers geschult werden...ferner sollte ein Musik-Schüler einen Blick für Qualität bekommen und es sollte ein Anreiz zum pfleglichen Umgang mit dem Equipment gegeben sein. All dies versehe ich bei Billig-Zeugs mit einem großen Fragezeichen.

    Und wenn selbst Gitarren-Lehrer zu Startpaketen raten, dann erinnert mich das nur daran, das sich jeder Gitarrenlehrer nennen darf hier in Absurdistan.
     
  12. ollipetitbaer

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    Erstellt: 11.08.07   #12
    @Eisbaer
    Ich rate dazu, weil es sonst für Eltern und für den Anfänger ein kostenspieliges Unterfangen werden kann, nur um mal auszuprobieren, ob er/sie Gitarrespielen will.
    Wenn andere Herren hier vorgeben sie sind Gitarrenlehrer, so kann ich dafür leider nichts. Es langt jedoch nicht für eine Unterstellung deinerseits.
    Aus der Lehrersicht würde ich ohnehin immer anraten mit einer Konzertgitarre anzufangen und nicht mit einer E-Gitarre.

    Grüße Olli
     
  13. EISBAER

    EISBAER Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #13
    @ollipetitbaer.....ein kostspieliges Unterfangen wird es dann, wenn man 2 mal kaufen muß..einmal den Müll und einmal Qualität.
    Und ich halte die meisten Eltern für intelligent genug, um zu erkennen, ob es sich bei dem Wunsch Gitarre zu spielen, um eine momentane Marotte ihres Kindes handelt, oder um ernstes Interesse.
    Und warum man mit einer Konzertgitarre anfangen sollte, wenn man E-Gitarre spielen möchte, ist mir auch schleierhaft.
    Warum wollen denn so viele Kids Gitarre spielen?...etwa, weil sie Paco de Lucia zu ihrem Idol auserkoren haben?....nein, sie orientieren sich an Rock-Stars, und da hat der E-Gitarrist (danke Jimi!) einen besonderen Stellenwert, aber vielleicht hast du ja eine anders geartete Schüler-Gruppe. Es gibt ja auch junge Menschen, die es zur Geige hinzieht.

    Und unterstellen will ich hier garnichts.
     
  14. k_wimmer

    k_wimmer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #14
    Hi,

    also ich hab vor 3Jahren mit Gitarre spielen angefangen, und zwar mit einem Starterset von Squier.

    Das der Amp Kacke war hab ich auch gleich sofort geschnallt, aber Clean war der noch für mehr als 1 Jahr gut. Die Klampfe war 1 Jahr lang einwandfrei für mich, dann ahbe ich mich erstmal zu einer Epi Custom LP hinreissen lassen, un dann auch gleich noch in der Bucht nen Valvestate 8040 geschossen.
    Die Folge daraus war, dass ich die LP nach kurzer Zeit wieder verkauft hatte und dann wieder auf der Squier gespielt habe. Warum? ich bin mit der Klampfe gar nicht zurecht gekommen, aus Ende. Den Amp hab ich allerdings behalten, denn der war dan wirklich gut.

    Ich habe halt das Glück finanziell nicht gerade immer die letzten Cents zusammenkratzen zu müssen, aber wenn man nicht mehr hat, dan ist ein Marken-Set (Squeir, Ibanez etc.) miit Sicherheit eine gute Lösung.

    Und es gibt sogar Sets mit halbwegs brauchbarem Amp:
    http://www.musikhaus-hermann.de/cat...cts_id=7149&osCsid=ti41a09lefq6r1rps7mqk69db6
     
  15. Weilando

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    Erstellt: 11.08.07   #15
    kostspieliges unterfangen ist quatsch. wofür gibt es denn bitte e-bay? wenn man kein bock mehr drauf hat verkaufen und gut ist, dann hat die 330 euro pacifica mit microtube, gutem metronom gurt und stimmgerät am ende max 130 euro gekostet und man kann sich sicher sein aufgehört zu haben weil man das gitarre spielen nicht mag und nicht weil die gitarre und oder der amp so scheisse ist, daß man zwangsläufig keine lust hat zu spielen.
     
  16. Weilando

    Weilando Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #16
    und wer keine 130 euro für sein hobby über hat sollte es wirklich lassen, denn 130 euro kann in deutschland wirklich jeder aufbringen wenn er will...

    p.s. oh man ich zitier mich schon selbst :D
     
  17. EISBAER

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    Erstellt: 11.08.07   #17
    @Weilando....mit deinem "wofür gibt es denn Ebay?" suggerierst du, das man Gitarre und Amp ungehört bei Ebay kaufen kann...und das in einem Anfänger-Thread..ohne Worte!

    Der Schwachpunkt bei den meisten Anfänger-Sets ist wohl der Amp..logisch, man schaue mal, was gute Lautsprecher kosten.
    Man muß sich eines klarmachen, die Industrie hat erkannt das eine Nachfrage besteht bei geringem Budget. Die Hersteller solcher Sets sind garnicht daran interessiert gute funktionierende Instrumente herzustellen für den Preis (geht auch nicht), sondern einen Markt abzugreifen (sprich Geld)...das ist Marktwirtschaft!!!!..und nicht soziale Talentförderung.

    Das gibt es auch in anderen Bereichen, z.B. bei Fahrrädern aus dem Baumarkt für 100.-Euro, bei näherem Hinsehen handelt es sich dabei um "bereifte, zusammengelötete Wasserleitungen" aus China, aber nicht um Fahrräder.

    Vielleicht überdenken einige mal ihr Kaufverhalten und ihre Geiz-ist-geil-Mentalität.
     
  18. Weilando

    Weilando Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #18
    nein ich meinte damit verkaufen, kaufen würde ich lieber beim händler um die ecke, wenn was is mit der git dann kann man da hin die einstellen lassen usw gerade als anfänger unverzichtbar.
     
  19. EISBAER

    EISBAER Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #19
    ....aber du hoffst, ein anderer soll es ungehört und unbesehen kaufen...oder?
     
  20. Weilando

    Weilando Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #20
    schau dir ebay an für das oben angesprochene set bekommst garantiert 200 euro, für eher mehr. ob das von den käufern sinnvoll ist, ist ne andere frage aber tangiert nicht die ausgangsfragstellung. ich würde nie ungesehen ne gitarre bei ebay kaufen, aber ich bin ja nicht alle.
     
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