ear master rhythmik schwierigkeiten

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robert1
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bei earmaster bin im spiel "rhytmen lesen" im level 31 von 60.
hier kommen 16 triolen vor. das problem was ich habe ist dass ich das schnelle geklopfe nicht mehr mithalten kann nach einiger zeit kann der finger nicht mehr klopfen auf der leertaste.

hat jemand von euch auch earmaster und kann mir vil tipps geben was ich machen könnte?
 
Eigenschaft
 
Du kannst unten rechts das Tempo ändern. Ich mache es immer auf 50 oder 60... Du hast Recht. Versuch mal heile 16tel Triolen mit der Maus zu klicken bei 90 bpm ;)
 
danke für den tipp. ich habe nämlich schon alles ausprobiert alles. mikrofon und versucht mit 2 stiften zu klopfen immer probleme alles kommt verzögert an. dann habe ich versucht auf der maus bzw. im laptop mit 2 fingern entweder mit der rechten hand zeige und mittelfinger oder mit dem rechten zeige finger und dem linken zeige finger zu tippen. es war immer alles unsicher..am sichersten und besten mit einem finger.

also bin ich kein versager wenn ich es nicht bei tempo 90 klopfe? wieso ist das im programm dann in 90 eingestellt welcher mensch soll das dann klopfen?

habe schon gedacht ich bin ein voll ast der das nicht begreift und seit wochen komme ich nicht mehr weiter...
 
die verzögerung hab ich auch. inzwischen hab ich mich dran gewöhnt und gleiche das aus. wie gesagt die 16tel triolen auf 90 bpm kann ich locker spielen, aber nicht über mehrere Takte klopfen.

Wechsle beim Üben auch hin und wieder mal auf rein ausnotierte Übungen. Die Ear Master Abläufe sind etwas einfacher weil immer dieser Pfeil mitgeht und man eigentlich nie raus fliegt. Wenn einem irgendwann einmal jemand einen Zettel mit nem Rhytmus vorlegt, dann kann das unerwartet schlecht laufen ;)
 
danke für deine hilfe. also earmaster und konventionell. hast du vil erfahrugen mit dem buch von eddy die rhythmus lehre?
 
ne aber man kann sich auch einfach (mit nem notationsprogramm) 100 Takte mit irgendner Grütze aufschreiben und dann ausdrucken.
 
ok gut. meinst du das ear master rhythmen lesen eigentlich gar nichts bringt?
 
... dass ich das schnelle geklopfe nicht mehr mithalten kann nach einiger zeit...

Man kann das Tempo der Übungen einstellen: Earmaster -> Übungseinstellungen -> Tempo, 90 ist nur der Default.
Genauso kann man die MIDI-Latenz einstellen, wenn die Hardware nicht mitkommt. Ausprobieren könnte man auch das MIDI-OUT-Routing an ein Soundmodul oder die Wahl möglichst ressourcensparender GM-MIDI-Sounds, anstatt z.B. einen möglicherweise zu schwach ausgestatteten Computer mit Soft Fonts und Sample-Bibliotheken in die Knie zu zwingen.

Es gibt außerdem bei Earmaster verschiedene Eingabemöglichkeiten, eine Computertastatur ist dabei nicht immer das sinnvollste Werkzeug für Antworten.

Im Zusammenhang mit Earmaster, Notationsprogrammen usw. finde ich z.B. ein kleines MIDI-Keyboard sinnvoll, in der Art von Garagekey oder Midistart.

Man kann die Antworten bei vielen Übungen auch in ein angeschlossenes Mikrofon klatschen.
Minitasten: https://www.thomann.de/de/miditech_garagekey_mini.htm
Normaltasten: https://www.thomann.de/de/miditech_midistart_3_usb.htm
https://www.thomann.de/de/the_tbone_lc97_tws.htm

Generell muss man nicht jede Übung komplett durcharbeiten. Wenn man die Rhythmuspyramide verstanden hat, ist es Zeit für die Rhythmusdiktate, denn das ist der eigentliche "Prüfungsteil".
Den vollen Nutzen des Lesens/Mitklatschens sehe ich dann, wenn man sich zugleich die Notation einprägt.
Bei Ebay werden laufend Noten recht günstig gehandelt, die Rhythmus-Notationen enthalten. So etwas kann man gut anschaffen, um "Sight-Reading" zu üben. Letzten Endes geht es ja darum, die rhythmische Notation unabhängig vom Notenwert als Gestalt erfassen und wiedergeben zu können, anstatt Note für Note "lesen" zu müssen.
Das geht dann genauso, wie man geschriebene Worte und sogar ganze Satzteile auf einen Blick erfassen und wiedergeben kannst, ohne auf einzelne Buchstaben achten zu müssen.

Was ist denn an der Auflösung von Rhythmen so schleierhaft, dass man dafür noch weitere Bücher braucht, wie z.B. die alte Rhythmik-Lehre von Eddy Marron?
Sein Buch bietet m.E. keinen wirklichen Informationsvorteil gegenüber Earmaster. Ich finde es überaltert, beziehe mich dabei allerdings noch auf die Erstausgabe aus meinen Anfängen.
Rhythmen kann man jedoch ohne Hörbeispiele kaum lehren oder lernen. Von daher wäre ein alter Drum-Computer oder entsprechende Software vielleicht die nützlichere Anschaffung, wenn Earmaster nicht ausreichen sollte.

Im Grunde finde ich als Training am besten, sich Stücke von CD oder bei Youtube vorzunehmen und ein paar Takte diverser Rhythmen der einzelnen Stimmen herauszuschreiben, so nach dem Schema: was macht die R-Gitarre, was spielt die Snare usw. Gibt man diese Notation in ein Sequenzer bzw. -programm ein, hat man eine sehr effektive Kontrolle, inklusive der Einschätzung des Tempos.

Das kann man gut mit Rock, Pop, Latin und Mainstream Jazz-Aufnahmen machen. Besonders Big Band Arrangements ab den 60er Jahren sind mit anspruchsvollen synkopischen Rhythmen in den Stimmen oft geradezu gespickt, die sich dabei auch noch überlagern, die Musik von Pat Metheny und Lyle Mays wäre ebenfalls eine wahre Fundgrube dafür.

Für das vorbereitende Training ist Earmaster m.E. schon sehr gut geeignet. Beim Blick auf Bücher sind mir im Internet noch "Rhythm Coach Level 2" und "Body Percussion" aufgefallen, die würde ich mir bei Bedarf auch einmal ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ok gut. meinst du das ear master rhythmen lesen eigentlich gar nichts bringt?
Nein das will ich nicht sagen. Wie Zonquer meine ich nur, dass man den Bezug zur Praxis bei all der Übung nicht verlieren darf. Und der ist wie gesagt
- auf Sicht zu klopfen/spielen - ohne die Begleitung und fortwährende Kontrolle durch den Earmastercoursor. Der hält einen nämlich immer irgendwie drin auch wenn man mal ein paar Rhytmen falsch hat, weil man immer sieht "wohin" man geklopft hat und sich dann über das visuelle Feedback orientieren kann.
Mit anderen Worten => Rhytmus von einem Blatt Papier klopfen

- oder eben nach Gehör rauszuschreiben.

Viel Spaß damit
 
ja danke ich werde das so machen wie ihr gesagt habt!
 
Hallo allerseits! :)

Ich trainiere mein Gehör momentan auch mit Ear Master, habe nun aber folgendes, schwerwiegendes Problem:

Wenn ich bei "Rhythmen lesen" oder "Rhythmen nachspielen" die gewünschten Übungen in die Tastatur klopfen möchte, kommen diese, obwohl ich sie hundertprozentig richtig einklopfe, immer verzögert an! Somit habe ich immer alles falsch!! Nicht nur bei den fortgeschrittenen Übungen, sondern bei allen Übungen, sogar bei der ersten! Wenn ich auf die Leertaste klopfe, höre ich das programmbedingte Klatschen immer so um eine Viertelsekunde verzögert im Programm! :( Ich bin schon am Verzweifeln, hab auch schon danach gegoogelt, aber niemand hat das gleiche Problem! :( Ich weiß nicht, ob es nun am Programm selbst, oder am Computer hapert. Ich habe jedoch einen recht neuen Laptop, erst vor einem guten halben Jahr neu gekauft! Das Earmaster-Programm ist auch das neueste und upgedated..

Kann mir bitte jemand weiterhelfn? Ich ärgere mich momentan maßlos über das Programm.. aber vielleicht hängt es doch mti dem Computer zusammen..?

Danke im Voraus! :)
 
... kommen diese, obwohl ich sie hundertprozentig richtig einklopfe, immer verzögert an!...

Neu sagt bei einem Comupter wenig aus, anders als eine technische Angabe zu Prozessor, und Arbeitsspeicher (RAM) sowie deinem Eingabegerät, hier also die Tastatur.
Ist es denn ein hochwertiges Markengerät oder ein möglichst preiswertes Modell?
Vielleicht sind im zweiten Fall die Tastaturkontakte einfach nicht so toll.
Natürlich sollten nicht mehrere zugleich Anwendungen/Downloads/aufgerufene Internetseiten mit Flash usw. laufen, wenn man die Earmaster Einstellungen testen will. Das kann auch 2 große Bildschirme betreffen, die von der Grafikkarte bzw. dem -Chip nicht ganz bewältigt werden.

Hast Du es schon einmal mit einem MIDI-Keyboard oder einer externen Tastatur für die Eingabe probiert?

Ist das Setup in Ordnung, könntest mit der MIDI-Latenz herumprobieren:
Earmaster -> Programmeinstellungen -> MIDI Geräte -> rechte Fensterhälfte -> Verzögerung einstellen
Der Anweisung folgen und die Latenz synchron zum Blinken einstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
woooow! Danke für die schnelle Antwort!! Ich werde gleich mal all deine Tipps testen und ausprobieren!!! :) vielen, vielen Dank!!
Also der Computer ist sehr gut glaub ich, ein Samsung, intel core i5, nvidia optimus, etc... sorry, ich kenn mich nicht so gut aus bei computern, hat mir ein guter freund besorgt ;) kann nur die sticker ablesen ^^
so.. ich probier jetzt mal all deine tipps aus und meldl mich dann wieder! Danke noch mal! :))))

---------- Post hinzugefügt um 15:08:41 ---------- Letzter Beitrag war um 14:48:10 ----------

Neu sagt bei einem Comupter wenig aus, anders als eine technische Angabe zu Prozessor, und Arbeitsspeicher (RAM) sowie deinem Eingabegerät, hier also die Tastatur.
Ist es denn ein hochwertiges Markengerät oder ein möglichst preiswertes Modell?
Vielleicht sind im zweiten Fall die Tastaturkontakte einfach nicht so toll.
Natürlich sollten nicht mehrere zugleich Anwendungen/Downloads/aufgerufene Internetseiten mit Flash usw. laufen, wenn man die Earmaster Einstellungen testen will. Das kann auch 2 große Bildschirme betreffen, die von der Grafikkarte bzw. dem -Chip nicht ganz bewältigt werden.

Hast Du es schon einmal mit einem MIDI-Keyboard oder einer externen Tastatur für die Eingabe probiert?

Ist das Setup in Ordnung, könntest mit der MIDI-Latenz herumprobieren:
Earmaster -> Programmeinstellungen -> MIDI Geräte -> rechte Fensterhälfte -> Verzögerung einstellen
Der Anweisung folgen und die Latenz synchron zum Blinken einstellen.



Vielen, vielen Dank!!! Genau das war das Problem, diese MIDI-Latenz! :) Ich hab's nun auf 150 ms eingestellt, nun funktioniert es hervorragend!!! Vielen, vielen Dank noch einmal!! Du hast meinen Tag gerettet!! ;) Super, dass so kompetente Mensch wie du sich Zeit nehmen um auch relativ unerfahrenen Leuten wie mir wertvolle Ratschläge zu geben! :)

so ein MIDI-Keyboard hab ich nicht, meinst du, es wäre eine Anschaffung wert? Hab mir deinen Links von oben schon angesehen, auf Thomann..
 
... ein Samsung, intel core i5, nvidia optimus, etc...
Fein, dass es geklappt hat.
Dein Laptop das reicht wahrscheinlich etliche Jahre, bei genügend Arbeitsspeicher (wahrscheinlich vorhanden) selbst für gesampleten Kram...
Ich habe mir Weihnachten nach 4 Jahren auch ein aktuelleres Laptop gegönnt. Ein Dell 502x mit einem i5, das beim Prozessor gegenüber einem i7 gesparte Geld habe ich lieber für die bestmögliche Graka-Aussstattung ausgegeben.

...so ein MIDI-Keyboard hab ich nicht, meinst du, es wäre eine Anschaffung wert?...

Nur, wenn Du Musik machen willst. :D
Gruß Claus
 
Nochmal zu dem was weiter oben gesagt wurde:
Unter Optionen - Programmeinstellungen - Umgebung , kann man die Rhytmusnotation auch auf "fixierte Breite" stellen. Das ist deutlich unbequemer und kommt dem Gekritzel eines Bandleaders schon näher. :)
 

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