[Effekt] - Ashdown Dual Band Compressor

von saimeng, 09.07.06.

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  1. saimeng

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    Erstellt: 09.07.06   #1
    Es gab zwar schonmal so ein review, meines Erachtens aber etwas kurz.
    Also bin ich mal noch etwas ausfürhlicher geworden. Für Tipps zum Review schreiben oder Fragen - einfach posten!

    Review – Ashdown Dual Bass Compressor


    Ich habe mir den Dual Band Compressor zugelegt, weil ich durch vermutlich lautes und starkes mitten- und tiefenbetontes Bassspiel meinen Hartke 3500 und meine Ibanezboxen an den Rand des Belastbaren treibe. Dies äussert sich bei mir in Verzerrungen, die speziell bei Peaks auftreten und dadurch dass mein Hartke schon zwei Sicherungen abrauchen ließ.
    Sound technisch wollte ich einen ziemlich gleichmäßigen, kraftvollen und fetten Sound – da lag der Kauf des Effektgerätes auf der Hand.
    Zunächst dachte ich an ein Effektgerät im 19'' Format, sieht schick aus und ist nicht im Weg. Als ich aber gesehen hatte, dass es mit dem Ashdown auch einen Zweiband Compressor als Bodentreter gibt, war meine Entscheidung klar. Preislich habe ich dafür 99 € gezahlt.


    Aussehen:
    Top! Durch den Chrom/Silberlook sieht das Teil doch recht elegant aus. Im oberen Teil ist mittig ein VU-Meter (Input Level) im oldschool look, hilfreich und schön.Rechts und links davon sind zwei Bögen , die vermutlich die Plastikscheibe des Levelers schützen sollen. Könnten auch Tragegriffe sein :) Die Potis sind etwas eingelassen und somit gut geschützt. Ich denke nicht, das man einfach so aus Versehen die Einstellungen verstellen kann. Auf dem unteren Teil ist ein Tretknopf, klassisch eben. Bei vielen passt das Teil vermutlich optisch nicht neben die normalen Bodentreter, aber da ich sonst nur den Korg Tuner habe, macht das optisch was her – sofern man überhaupt Wert darauf legt.


    Ausstattung & Lieferumfang:
    Neben den erwarteten Input – Output und Stromanschlüssen kann man damit:
    • den Input regeln
    • die Compression für die Tiefen und Höhen separat einstellen
    • das Mischverhältnis mit dem EQ-Balance Regler abgleichen
    • und schließlich den Output definieren.

    Wie erwartet waren auch werde Akku noch Netzgerät dabei.
    Was mir gedoch hierbei fehlt, sind Beschreibungen, in welchen Frequenzbereich beispielsweise die Höhen von den Tiefen getrennt werden, oder auch wo welche Ratio eingestellt wird. Man regelt rum, dass es gut klingt, was auch am wichtigsten ist, aber naja, was man einstellt, weiß man irgendwie nicht.


    Bedienbarkeit:
    Die Regler lassen sich wirklich gut bedienen – spricht von guter Qualität. Mithilfe des Input Levels, lässt sich auch der Pegel gut kontrollieren. Ich hatte relativ schnell ein gutes Ergebnis. Sonst gibt’s hier eigentlich nicht viel zu sagen...


    Sound:
    Dadurch dass es kein Röhrenkompressor ist, kann man keine Soundveränderung erwarten. Durch passende Einstellungen klingt der Sound aber eher „gewürzter“. Der Ton wird etwas fetter und die Dynamik geht logischerweise etwas verloren. Für ein Kompressor eigentlich sehr gut, ich hatte nicht mehr erwartet. Das Ansprechverhalten finde ich ist sehr schnell, bei richtigen Einstellungen gibt es auch kein Anfangsverzerren oder ähnliches.


    Alles in allem:
    Ich habe weitegehendst meinen Sound besser im Griff. Der Ton klingt voller und fetter. Man kommt gut mit dem Teil zurecht, es ist stabil und hält sicher einiges aus :) Für mich hat sich die Investition gelohnt!:great:
     
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