Eigener Songtext

von MarcY87, 23.12.16.

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  1. MarcY87

    MarcY87 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.16   #1
    Bis Du Dich wieder traust

    Strophe:

    Wie weit muss ich noch geh'n
    Bis ich wieder bei Dir bin
    Bitte lass mich nicht steh'n
    Wenn ich wieder bei Dir bin

    Und der Regen der fällt
    Ist wie Säure auf meiner Haut
    Ich hab die Tage gezählt
    Bis Du Dich wieder traust

    Refr:

    Bei mir zu sein
    Mit mir zu träu'm
    Ohne das wir uns verlier'n
    Mit mir zu fühl'n
    Mit mir zu weinen
    Ohne Angst Dich zu verlier'n

    Strophe:

    So viel Fragen die mich quäl'n
    Ohne Antwort darauf
    So viel Schmerzen die ich fühl'
    Hol mich endlich hier raus

    Ich weiß nicht mal wo ich bin
    Und weiß nicht mehr wohin
    Schlage um mich mit der Faust
    Bis du Dich wieder traust

    Refr:

    Bei mir zu sein
    Mit mir zu träu'm
    Ohne das wir uns verlier'n
    Mit mir zu fühl'n
    Mit mir zu weinen
    Ohne Angst Dich zu verlier'n
     
  2. Raverii

    Raverii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.16   #2
    Müsste es nicht heißen: bei DIR zu sein, mit DIR zu träumen usw.? Klingt sonst ein bisschen ego....
     
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  3. gyn

    gyn Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.16   #3
    Anscheinend interessiert das nicht wirklich. Ein MMW verkauft Millionen Platten mit solchen Texten.
     
  4. Raverii

    Raverii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.16   #4
    Jetzt musste ich tatsächlich kurz überlegen, wer MMW ist. Vielleicht hab ich deshalb noch nie eine Platte von ihm gekauft.

    Zusammen mit dem "bis du dich wieder traust" hat es einen leichten SM-Touch.
     
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  5. MarcY87

    MarcY87 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.16   #5
    das ist die Aussprache wie es sich beim Singen anhört
    --- Beiträge zusammengefasst, 23.12.16 ---

    Es geht im Prinzip auch um einen Hauch von SM. Eine Beziehung die nicht bestehen kann aber es doch um jeden Preis versucht wird.
     
  6. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 23.12.16   #6
    Das Apostroph/Auslassungszeichen steht hier falsch: zwischen dem "u" und dem "m" wird nichts ausgelassen.
    Es müsste dann höchstens "träum'n" heissen.
     
  7. MarcY87

    MarcY87 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.16   #7
    Ich möchte eigentlich nur wissen wie der Inhalt ankommt und nicht die Rechtschreibung
     
  8. Rake5000

    Rake5000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.16   #8
    Klingt nach einer klischeehaften Schlager-Schnulze, hab direkt einen schmalzigen Sänger und zuckersüße Popmusik dazu im Ohr, Gesangsmelodie inklusive. :D
    Nicht abwertend gemeint! ;)
    Das ist meine erste Assoziation.

    Die Zeile fühlt sich nach einem unbeabsichtigten Perspektivwechsel an. Oder die angesprochene Dame -u. a. wegen der Faust-Zeile ist der Sänger für mich männlich- hat Angst, sich selbst zu verlieren? Letzteres wäre mir zu diffus im restlichen Kontext.

    Das mit dem Regen ergibt für mich keinen Sinn, mir fehlt der Bezug zum restlichen Text, aber muss es ja auch nicht. Die Faust kommt auch unerwartet und passt für mich irgendwie nicht so recht ins Bild des traurigen, zart besaiteten Mannes mit Liebeskummer, das lässt ihn statt verletzlich dann eher primitiv wirken.

    Rein geschmacklich ist es mir insgesamt zu weinerlich, weil der Sänger um Rettung bettelt, ein Kampf um die Frau oder zur Befreiung aus der Situation kommt für mich nicht rüber. Den mütterlichen Frauentyp mag das aber durchaus ansprechen.
    Noch was Positives zum Schluss: ich mag die titelgebende Zeile, die in jeden Refrain führt, schön gelöst!

    Am nützlichsten wäre sicher Feedback aus der Zielgruppe: aus meiner Sicht Frauen, die Schlager hören. Da falle ich leider raus :)
     
  9. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 27.12.16   #9
    Meine persönlich-geschmackliche Ansicht lasse ich mal außen vor. Aber gerade bei so simplen Texten fallen selbst kleine Flüchtigkeitsfehler stärker auf:

    Die Zeitebenen sind hier falsch: Die obere Zeile ist Vergangenheit, die untere unbestimmte Zukunft bzw zeitlich offen. Das haut chronologisch nicht hin.

    Möglich wäre:

    Ich zähle die Tage
    Bis du dich wieder traust

    Oder

    Ich habe die Tage gezählt
    Bis du dich wieder getraut hast

    Allerdings passt die zweite Alternative nicht zum Rest, da der Erzähler sich noch im Wartemodus befindet. Sie hat sich ja noch nicht wieder getraut.;)
     
  10. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.12.16   #10
    Wie der songtext, wie der Inhalt ankommt?

    Schlager trifft es, was weniger ein Werturteil ist als die Beschreibung für einen leicht eingängigen Text, dessen Refrain man schnell mitsingen kann und in den man sich rasch wiederfinden kann.

    Was auch daran liegt, dass es eine allgemeine Symbolik und ein vorherrschendes Gefühl gibt (Griechischer Wein, Atemlos durch die Nacht, tausendmal berührt), wobei auch Zerrissenheit ein beliebtes Motiv ist (Ich lieb Dich, ich lieb Dich nicht).

    Bei Deinem songtext bin ich mir nicht so sicher. Einprägsame Bilder, klare Wünsche, Differenz zwischen Wunsch und Realität > das ist alles vorhanden, da ist alles da.

    Auch Ambivalenz und Offenheit ist da - aber davon vielleicht zu viel. Ob Mann, ob Frau, ob zwei Männer, ob zwei Frauen = alles offen. Mit der/dem Geliebten träumen und frei von Verlustangst sein = wer will das nicht? Aber woran hapert´s denn? Ist die eine Person in einer anderen Bindung? Trauen sich beide nicht? Wer läuft wem eigentlich hinterher?
    Aus der Verwendung der Metapher mit der Faust auf SM zu schließen, finde ich gewagt: Die Metapher sagt nur aus, dass die Situation für das Lyrische Ich so belastend ist, dass sie wild um sich schlägt. Das kann jeden und alles treffen und muss gar nicht auf die andere Person gerichtet sein.

    Der Text ist für mich noch zu allgemein. Muss man nicht so sehen.
    Wenn im Vordergrund der Refrain steht: Komm zu mir, bleib bei mir, lass uns zusammen träumen - dann geht alles in Ordnung.

    Ich hätte gerne mehr Bilder im Kopf, würde mir gerne ein oder zwei Situationen vorstellen können, für mich könnten die Figuren wenigstens in Ansätzen konturiert sein.

    Herzliche Grüße

    x-Riff
     
  11. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #11
    Hallo,
    ja, Schlager würde ich meinen. Aber egal und davon abgesehen: es fehlt die Erleuchtung (um ein etwas großes Wort zu verwenden).
    Das lyr.Me schlägt rum und ...? Nix. Wartet.
    Ein Held wird aktiv, nimmt sein Schicksal an und versucht sein Ich zu transzendieren oder ähnliches.
    Oder zumindest eine lehrreiche Synthese (vielleicht so etwas wie ein "Höhlengleichnis")
    Interessant wäre hier auch eine archetypische Wendung - Vernichtung (wäre dann aber kein Schlager, aber ein Bruch und damit auch interessant).
    Nur ein paar Gedanken (hatte gestern The Revenant gesehen ;))
    Grüße
    Markus
     
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