Ein GANZES Lied

von Little_Raven, 01.04.04.

  1. Little_Raven

    Little_Raven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.04   #1
    Hi,

    angenommen ich schreibe ein Intro mit den Akkorden c - dm - a.
    wie komme ich an die akkorde für den Verse, Refrain u.s.w.

    Kurz und knapp :)


    Und wie immer: Bitte theoretisch nachvollziebar ;)

    MfG
    JP
     
  2. CHILDofTOOL

    CHILDofTOOL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.04   #2
    Du könntest zb einen neuen akkord dazu nehmen E oder sowas. Dann besteht dein Vers aus 4 akkorden. Reihenfolge behälste bei und setzt E an den Anfang oder ans Ende oder du mischst die alle nochmal durch. :-) Für den Refrain könntest du dann dir ganz neue einfallen lassen, die eventuell auch gar nix mit der Tonart am Hut haben. Es muss ja nur gut klingen. :-)
    Das wichtigste is eh die Melodie.
     
  3. Martin WPunkt

    Martin WPunkt Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.04.04   #3
    Für Sänger und Schlagzeuger vielleicht, für den Rest einer Band sicher nicht.

    Also, bei deinen Grundakkorden C-dm-a kommst du schon mal sehr weit, wenn du alle einzeln als Tonika begreifst und dann einzeln für jeden Grundton Akkorde auf Basis von (Sub-)Dominante und deren Parallelen ermittelst. Dann die schönsten raussuchen, mit etwas Sexte oder Septime abschmecken, 10 Minuten darauf improvisieren und fertig is. Das Ergebnis hört sich (jedenfalls bei mir) sehr schnell ziemlich geil an.

    Gruß Martin
     
  4. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.04   #4
    Ich denke für sowas gibt es kein Patentrezept.
    Du hast doch sicher schon eine Idee im Kopf wie es weitergehen könnte...
    Du könntest das ganze einfach in ein Blues-Schema einbinden, die Akkorde doppelt so lange spielen, andere (ganz andere Akkorde) spielen, einen weglassen, die ganze Tonart ändern ein Kesselpauken-Solo einbauen...der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!!!
    Einfach probieren, ein bißchen spielen, variieren...irgendwann kommt dann was von selber.
    So mach ich das jedenfalls!!!
     
  5. Topi8712

    Topi8712 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.04   #5
    Oder du bindest so nette Akkordfolgen ein, die recht jazzig klingen:

    Emaj7
    Cmaj7
    Fmaj7
    Dmaj7, um dann auf nem schönen Bmaj7 zu landen... ;-)

    gruß

    tom
     
  6. Little_Raven

    Little_Raven Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.04   #6
    Hi nochmal,

    @ChildOfTool
    @Orgelmensch
    @Frametom

    Danke aber war das theoretisch nachvollziehbar? :rolleyes:

    @Martin

    Nochmal für dumme ;)

    Ist damit gemeint, dass ich wenn ich mit A das Intro beginne in dem Verse gucke wo ist die Bsp. sexte von A ( ein F#) und bilde dann einen neuen Akkord.
    Und wenn ja:
    Gibt es eine Regel welche Intervalle wann verwendet werden oder ist das "Gehörsache" ;)

    Danke aber auch für deine letze Antwort :!:

    Grüße Christian
     
  7. Martin WPunkt

    Martin WPunkt Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.04.04   #7
    So war das nicht gemeint ;)

    Eher so: deine Akkordfolge C - d - a sieht verdächtig nach C-Dur aus. Könnte auch was anderes sein, aber egal. Also, von C-Dur ist C die Tonika, das heißt der Grundton der Tonart. Dominante ist G, also G-Dur als Akkord, Subdominante ist F, also F-Dur. Mit C - F - G haben Status Quo Millionen von Dollar gemacht.

    Deine beiden anderen Akkorde d und a verwendest du jetzt ebenfalls als Tonika ihrer Tonart, also D für d-moll und A für a-moll. Jetzt bildest du davon wieder Dominante und Subdominante, also für d-moll A-Dur und g-moll sowie für a-moll E-Dur und d-moll. Und an diesem schönen Beispiel ;) siehst du schon die Verwandtschaften der Akkorde untereinander: d-moll ist hier zugleich Tonika alsauch Subdominante der verwendeten Tonarten.

    Soweit alles klar?

    Gruß Martin
     
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