Ein paar fragen eines totallen anfängers

von Yooi_de, 27.11.07.

  1. Yooi_de

    Yooi_de Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #1
    guten morgen,

    bin seit gestern besitzer einer acoustic western gitarre und hab jetzt im inet nach hilfe gegoogled und bin hier gelanded ...

    hab seit gestern mit hilfe einer englischen seite (justinguitar) 3 chords gelernt und jetzt sind meine hände blutig, laut der englischen seite müsste ich jetzt erstmal lernen die 3 chords zu wechseln und ich hab das gefühl meine hände sind zu "steif". gibt es irgendwelche übungen die man für die hand machen kann damit man "gelenkiger" wird ?

    ach ja, mein mein G string brummt immer so komisch nach, ist manchmal bei anderen strings auch so aber da kann ich das mit anderer fingerposition bzw fester druffdrücken beheben bloss bei der geht das irgendwie nicht, wenn ich ohne draufdrücken anschlag klingt die auch clean aber sobald ich egal bei welchem bund finger drück (und ich kann mir den finger beim drücken brechen) brummt es wenn ich zu hart die seite anschlag :*( jemand nen tipp was ich da falsch mache ?

    und es ist schon frustrierend wenn man in einem anderen thread liest das andere "totale anfänger" direkt nach 1 tag nen song spielen können ...also irgendwas mach ich falsch ?! :*(
     
  2. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #2
    Das mit den Krämpfen in der Hand ist Standart, das mit den blutigen Fingertips auch. Nicht übertreiben, Pause machen, weitermachen. Is ganz normal und gibt sich. Das mit dem Brummen der G Saite kommt vermutlich von der Saitenlage, und das könnte evtl zu einem Problem werden, je nach dem was Du fuer Deine Gitarre bezahlt hast. Denn : Die saite schwingt nicht frei soondern schlägt eben zig mal pro Sekunde aufs Griffbrett auf, weil sie ebn zu nah am Brett liegt. Bei E-Gitarren kann man das teilweise mit dem Saitenreiter beheben, also mit dem kleinen mechanischen Teil mit dem die Saite hinten an der Giatrre befestigt ist. Aber Deine Western hat sowas nicht, bleibt nur der Hals. Wenn der verzogen ist, ist es fast unmöglich da (preisrelevant) was dran zu ändern. Wenn in dem Hals ein Trussrod (Spannstab) steckt, dann kann man den lösen/anziegen und damit die Krümmung des Halses beeinflussen, und somit die Distanz zwischen Saite und Brett. ABER DAS IST KEIN JOB FUER NEN ANFÄNGER. Wenn die Gitarre überhaupt so nen Stab hat, dann kann man mit solchen Aktionen recht leicht das Teil hinrichten, lass Dir da helfen ! Wenn kein Stab drin ist...ins Geschäft gehen, reklamieren. Was isn das überhaupt fuer ne Gitarre?
     
  3. Yooi_de

    Yooi_de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #3
    Hallo,

    danke für deine antwort bezüglich des brummens. ja die gitarre ist wohl eher schon über 10 jahre alt und ich hab sie geschenkt bekommen um mal zu sehen ob mir das dann auch wirklich spass macht und ich nicht vorher zig euros ausgeb und dann nach nem monat keine lust mehr hab. Mir ist halt nur wichtig das ich den akkord richtig gegriffen hab und das brummen nicht durch eigenfehler entsteht. habe meinen finger schon überall auf dem bund den string runterdrücken lassen aber immer das brummen, aber wenn ich ohne finger drauf die seite anschlag hab ich das brummen zb nicht, ist nur wenn ich sie (egal welcher bund) runterdrücke
     
  4. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #4
    Also....wenn eine Saite am Griffbrett anschlägt - das schnarrt das eigentlich mehr als dass es brummt. Geh mal mit Auge und Ohr nahe dran, das muesstest Du eigentlich definieren können. Noch ne Möglichkeit waere dass die Gitarre irgendwo ne Eigenschwingung entwickelt wo keine sein soll, also quasi etwas durch die Saite angeregt wird zu "wackeln" mit hoher Frequenz, ist aber unwahrscheinlich...Ist die Gitarre mit PU und Vorverstärker ? Wenn ja hat die ja n Batteriefach...ist das fest oder wackelt das evtl. ? Aber ich nehme stark an dass die Saite zu tief liegt bzw. der hals nicht gut liegt, weil das was Du mit der freien und gegriffenen Saite geschrieben hast sehr gut dazu passt...

    Klangfehler die durch falsches Greifen passieren sind eigentlich hauptsaechlich die 2 : Entweder man drueckt nicht stark genug so dass die Saite am Bund nicht ganz aufliegt (oder auch: man greift nicht nahe genug am Bund) oder man setzt den Finger so dass er eine andere Saite ungewollt seitlich berührt und so abdämpft (oder sogar ungewollt runterdrueckt)
    Das scheint hier aber nicht vorzuliegen.
     
  5. Yooi_de

    Yooi_de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #5
    *edit*

    ok es liegt wohl dadran das ich wenn ich draufdrücke die seite dann noch an anderen bundstahldingern (oder wie die heißen) drankommen und das sollte ja glaub ich nicht sein oder ?

    achja, gibt es denn irgendwelche fingerübungen (am besten nen youtube oder ähnliches link) womit man seine finger "stärken" kann und möglichst flexibler macht ^^
     
  6. Entropie

    Entropie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #6
    Hi Yooi de,

    Die Bundstahldinger heißen Bundstäbchen.:D

    Es gibt zum Stärken der Finger z.B. diesen Gripmaster (hieß doch so oder?) mit dem du Übungen machen kannst. Allerdings scheiden sich die Geister daran obs was bringt. Deine Finger werden sich auch so an die Belastung gewöhnen, nur Gedult.

    Äußerst Sinnvoll dagegen ist es die Finger vor und auch während dem Spielen immer wieder mal zu denen. Gemeinsam mit etwas Aufwärmen vorher kann das schon einen Gutteil an Schmerzen verhindern, bzw. die Verletungsgefahr einschränken.

    Für die Fingerfertigkeit an sich bleibt dir nix anderes übrig als üben, üben, üben. Dann klappts auch bald mit dem ersten Song. :great:

    Viel Spass und Erfolg
    Tom
     
  7. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #7
    Die Schmerzen kommen nicht unweigerlich von "zu schwachen" Fingern, auch die Haltung der Hand und des Arms hat einen großen Einfluss darauf, wie kräftig und unverkrampft deine Finger zugreifen können.

    Nur ist hier jetzt das Problem, wie beschriebt man eine gute Handhaltung am besten, zeigen könnte ich dir es...

    Du solltest darauf achten, dass das Handgelenk nicht zu stark geknickt ist, vermeide verkrampftes zupacken oder verdrehen des Armes. Der Arm sollte weit vom Körper gehalten werden, den Ellenbogen nicht an die Körperseite drücken. Und nicht mit aller Gewalt die Saiten aufs Griffbrett drücken, lass es am Anfang lieber etwas schnarren (oder brummen) als nach 3 min den Arm durch die verkrampfte Haltung zu übermüden
     
  8. Mister 3%

    Mister 3% Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #8
    Mein Tip wenn du erst seit gestern spielst: Mach dir keine Gedanken über Kraft und Beweglichkeit der Finger sondern übe dich in Geduld. Das kommt schon. Wenn du am Anfang mehr als eine halbe Stunde spielst ist das eben eine ziemliche Aufgabe für die Finger. Wäre nicht so clever da noch zusätzliche Aufgaben dazu zu nehmen.

    Wenn es gar nicht aufhört (aber da würde ich mir mal zwei Wochen Zeit geben) probier mal ne E-Gitarre oder ne Gitarre mit Nylonsaiten aus. Da ist die Belastung erheblich geringer.

    Viel Spaß beim Entdecken des Wunders Musik!
     
  9. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.07   #9
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