Ein weiterer letzter Tag

von Kafka Tamura, 03.11.09.

  1. Kafka Tamura

    Kafka Tamura Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #1
    Yeah, süßes Baby Todessehnsucht...

    der himmel weit über mir
    einen müden stern in meinen armen
    stand ich auf wolken
    über der stadt

    die nacht schwieg
    der mond ließ die Verlorenen
    ruhig sterben

    du rinnst wie wasser durch meine hände
    kleines echo, verschwebtes schweigen

    mein körper löst sich im nebel auf
    sucht dich in den tiefen
    sucht nach dem hall deiner lieder
    dem hall deiner worte
    deiner letzten schritte

    die vögel des himmels
    tragen deinen namen hinauf
    hinter den spiegel des meeres
     
  2. absoluterfreak

    absoluterfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #2
    Ich wüsste gerne, wie die dazugehörige Musik in etwa klingen soll. Aber sonst schön, traurig.
     
  3. ze_ba_ree

    ze_ba_ree Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #3
    Hi Kafka Tamura,

    sehr schöne Zeilen. Sie sind sehr melancholisch und besitzen ein schöne Bildsprache.
    Bei den ersten beiden Versen ist die Rhythmik irgendwie unterschiedlich, die letzten drei sind stimmig.
    Vielleicht wirst du noch mal einen Blick auf die Metrik und guckst nach Wörtern, die man dazu fügen kann, ohne den Text kaputt zu machen.
    Seit denn das Instrumentale passt so perfekt, dass das unnötig ist.
    Welche instrumentale Grundierung hast du dir dazu überlegt?
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.11.09   #4
    Hi Kafka Tumara,

    sehr stimmungsvoll und einfühlsam, sehr schöne Sprache und nachwirkende Bilder ...

    Ich kann mir auch eine Art Sprechgesang über einer ruhigen, melancholischen Melodie/Musik vorstellen.

    x-Riff
     
  5. Kafka Tamura

    Kafka Tamura Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #5
    Vielen Dank für eure Kommentare. Musikalisch ist das ein langsames, melancholisches Gitarrenstück, aber ich "singe" nur, und wollte mich jetzt mal an einem Text dafür versuchen. Wir müssen das noch austüfteln. Ich finde texten extrem schwierig - aber vollkommen blamabel ist der Text jetzt scheinbar nicht, das ist schon mal gut zu wissen ;-)
     
  6. Kafka Tamura

    Kafka Tamura Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.09   #6
    ich habe den Text ein wenig überarbeitet. Mir fällt auf, dass ich ein paar Tempuswechsel drin habe - ich hoffe, das geht ^^ Und der Chorus hat auch keinen einheitlichen Text, hab mir aber was dabei gedacht. Ähm. Ja. Und ich hoffe, ich habe es mit "Himmel, Sterne, Meer" und überhaupt mit der dämlichen Melancholie nicht übertrieben, also nicht zu sehr rumgekitscht.

    der himmel weit über mir
    einen müden stern in meinen armen
    stand ich auf wolken über
    der ewig lärmenden stadt

    chorus: du rinnst wie wasser durch meine hände
    kleines echo, verschwebtes schweigen
    der wind flüstert noch deine Stimme
    bis er im Meer Vergessen findet

    die nacht schwieg
    der mond ließ die Verlorenen
    ruhig sterben
    mein körper verliert sich im Nebel
    sucht dich in den Tiefen

    chorus: nach dem Hall deiner Lieder
    deiner letzten Worte
    dem Hall deiner letzten Schritte
    unter den verlassenen Sternen

    du rinnst wie wasser durch meine hände
    kleines echo, verschwebtes schweigen
    die vögel des himmels tragen deinen namen
    hinter den spiegel des meeres

    chorus: du rinnst wie wasser durch meine hände
    kleines echo, verschwebtes schweigen
    die vögel des himmels tragen deinen namen
    hinter den spiegel des meeres
     
  7. ze_ba_ree

    ze_ba_ree Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.09   #7
    Hi Kafka Tamura,

    das ist auch eine gute Variante, den Text stimmig zu machen. :)
    Bei der ersten Zeile würde ich vll rein nach dem Rhythmus die Wörter folgendermaßen "sagen":
    der himmel weit über mir
    einen müden stern in meinen armen
    stand ich auf wolken über der
    ewig lärmenden stadt


    Der Chorus ist sehr schön. Es wird eine gute Atmosphäre aufgebaut und du benutzt wortstarke Bilder.
    Mit dem zweiten Vers habe ich vom Lesen her noch etwas Probleme:
    die nacht schwieg
    der mond ließ die Verlorenen
    ruhig sterben
    mein körper verliert sich im Nebel
    sucht dich in den Tiefen


    --> Vll könntest du bei der Zeile ruhig sterben noch etwas ändern. Damit sich das dann auch in den Rhythmus des gesamten Verses eingliedert. Mir fällt gerade auch leider keine guten Wörter ein. Ich komme gerade nur auf gehen. :D Zur anderen Seite gehen?

    die nacht schwieg
    der mond ließ die Verlorenen
    zur and'rn Seite gehen
    mein körper verliert sich im Nebel
    sucht dich in den Tiefen


    Oder so?!
    Hm, vll fällt dir da ja noch etwas besseres ein. Oder auch nicht :D

    Der Chorus:
    nach dem Hall deiner Lieder
    deiner letzten Worte
    dem Hall deiner letzten Schritte
    unter den verlassenen Sternen


    --> Vll nimmst du bei der dritten Zeile einfach das letzte weg, dann passt es in den Rhthmus. Seit denn es ist für dich sehr wichtig, dass du dieses Attribut drinne hast. Ich finde, dass es auch so klar wird. Wenn Schritte hallen, sind es meistens die letzten, die man hört.

    Ja, die anderen Zeilen sind ja wie der erste Chorus: also sehr schön. ;)
     
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