Eine frage zum Töne in den Kopf bekommen / reinhämmern.

von BlAcKAlPhA, 08.05.07.

  1. BlAcKAlPhA

    BlAcKAlPhA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #1
    Ich weiß zwar nicht wozu dieses Now Playing: Gut ist, aber ich beginne einfach mal mit meiner fragerei.

    Jedenfalls, ich spiele seit etwa 5 Monaten Gitarre, habe meine alte Gitarre die ich mir wo ich 11 war für 200 Mark gekauft habe, wieder ausgegraben und mir versucht so viel wie möglich selbst beizubringen, das erste natürlich Fingertechniken wo ich dann aber durch die hilfe eines Freundes darauf gekommen bin das sie falsch waren, bin hier auch schon bei dem Thread gelandet wo steht wie man schneller wird, das ist ja alles nicht das Problem, das es ohne Zeit und Geduld nicht möglich ist etwas zu lernen ist ja wohl jedem klar, nun meine frage ist, wie kriege ich am schnellsten jeden Ton der Gitarre in mein Gedächtniss um dann Melodieen daraus hervor zu holen die ich mir in diesem Moment einfalle, alles wird nicht machbar sein, aber ich denke im GROBEN und ganzen (Ja da steht Grob!) Sollte eine gewaltige vielfalt an Melodie möglich sein mit einer 22 Bund Gitarre die gestimmt ist.

    Alsooooo:
    • Wie am besten die Töne lernen um aus'm schlaf heraus das zu spielen was man möchte (Auch sogenannte Solokünstler von Youtube die einfach sich etwas anhören und dann ohne einen TAB dazu die Melodie nachdaddeln und alles sitzt.) [Natürlich spielen die meisten von diesen Leuten über Jahre, aber ich will es auch können, wie lange ich dafür brauche ist mir egal, hauptsache ich weiß wo ich GESCHEIT anfangen muss, das es keinen einfachen Weg gibt, muss nicht unbedingt sein, deswegen frage ich ja hier wie jeder das auf seine Weise hinbekommen hat.]
    • Die Namen und Buchstaben der Töne sind mir hier bei nicht so wichtig, wenn sie allerdings zum schnelleren lernvorgang beitragen, wäre ich nicht abgeneigt es zu erfahren!
    Okay, jetzt seid ihr gefragt, helft mir nach dem Motto: give info --> train hard --> go pro. ;)
     
  2. schandmann

    schandmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #2
    Das ist nicht so einfach, wie du dir das vielleicht denkst.
    Den Löwenanteil an dieser Fähigkeit hat nicht das wissen, wo du welchen Ton spielst ("Hier im 4. Bund der A-Saite, das ist Cis!"), sondern dein Gehör.
    Da gibts verschiedene Trainingsmethoden, von denen ich keine Ahnung habe, ich hab meins einfach durch spielen, spielen, spielen weiterentwickelt und das ist wohl auch die einfachste und Beste.

    Also mein Tipp:
    Tabs nehmen, Songs lernen und üben, üben, üben..
    Ein Patentrezept dafür gibt es AFAIK eben nicht.
     
  3. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.05.07   #3
  4. BlAcKAlPhA

    BlAcKAlPhA Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.07   #4
    Bin über die beiden antworten bis jetzt sehr zufrieden, habe mir das auch schon fast gedacht das es nicht anders geht als es schandmann beschreibt. Ein gutes Gehör habe ich nach der Meinung meines Freundes der mir so die basics beigebracht hat, allerdings nicht gleich die richtigen Fingertechniken und das Alternate-picking wichtig ist, blablabla ich könnte weiter um den heissen Brei reden.

    Wenn ich sehe wie die Leute ihre Songs spielen, sieht das alles so einfach aus, aber wenn ich dann selbst dran sitze, habe ich das Gefühl ich habe die Töne nicht im Kopf, was mir ja auch nicht so vor kommt, also ist das eine ziemliche fummelei mir ne Melodie drauß zu basteln die sich auch noch schön anhört ;)

    Was ist eigentlich eine Pentatonik wenn ich mal so fragen darf?

    Also ein anderes Rezept ausser spielen und die Töne immer und immer wieder anhören, irgendwann wird man sie in verbindung seiner Finger schon auswendig an den Amp bringen können.

    Edit: Ich weiß noch wie schwer es anfangs für mich war die Gitarre zu stimmen, 3 Monate später kein Problem, so oft wie ich leer durchgeschlagen habe, einfach nur weil ich die Töne so schön finde, war es kein Problem mehr zu stimmen, ich hab das Bom, boum, bouuum, bouuuum, bieem, bihm! irgendwann im Kopf gehabt, und wenn sie nicht gestimmt ist, hör ich das sofort, kann es auch bei anderen Gitarren anwenden, zuerst stimm ich die tiefe E Saite und dann stimm ich den rest nach bis es so klingt wie ich es in erinnerung hab, erst hat sie mich getrübt, aber nach Stimmungsüben ging es dann perfekt. (Sprich ich habe kein Stimmgerät :D)

    Aber wenn mein Freund dann seine Stimmgriffe ausprobiert, um zu schauen ob es sauber klingt, muss er auch immer sagen das es gut klingt, und verstimmen tut sie sich eigentlich nur ein wenig wenn ich mal 3 Tage nicht geübt habe weil ich deprimiert war, oder so..

    Beim ersten mal selbst besaiten habe ich mich doof angestellt, beim 2ten mal hab ich perfekt besaitet :)
     
  5. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.05.07   #5
    Es gibt immer noch Wege in die Theorie. ;) Womit ich selber nicht so bewandert bin, mir aber hin und wieder doch etwas anlesen um einfach gewisse Dinge verstehen zu können.

    Beim jammen entstehen bei mir hin und wieder mal nette Melodien, seien es nun Riffs oder Licks. Dann habe ich mal nachgesehen welche Töne ich eigentlich spiele und habe diese mal in den Quintenzirkel übertragen. So konnte ich zum Beispiel auch sehen wie harmonisch oder nicht harmonisch das ganze war.

    Wichtig ist es viel zu spielen, die Töne zu hören, wo greife ich. Viele sind wahrscheinlich arg verkrampft beim Spielen, das kommt dann alles vom Kopf, aber nicht aus den Fingern. Man versteift sich und sagt sich, das muss jetzt so klingen, aber man bekommt es einfach nicht so hin. Manchmal muss man einfach mehr die Finger machen lassen.

    Fingerübungen a la Legato und Spinne solltest Du Dir vornehmen. Die Pentatonik ist eine Tonleiter die aus nur fünf Tönen und Pattern (Griffmustern) besteht. Mit der Pentatonik kannst Du zum Beispiel improvisieren. Du kannst jeden Ton spielen ohne das es schief klingt. Dazu wirst Du in der Suchfunktion mehr als fündig werden.

    Warte einfach noch mal ein paar mehr Meinungen und Aussagen ab. ;)

    Den heiligen Gral habe ich noch nicht finden können. Also mehr weiß ich jetzt auch nicht. :o

    :)
     
  6. BlAcKAlPhA

    BlAcKAlPhA Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #6
    Naja dann wird's wohl Zeit das jemand mal den heiligen Gral findet ;)

    Spinne? Was ist Spinne? Oo Legato, eben nochmal in diesem wundervollen Thread nachschauen :D
     
  7. stef77

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    Erstellt: 09.05.07   #7
    Hi!


    Ich hatte bei mir das Gefühl (auch Anfänger, spiele zwar schon seit Jahren, aber mit Unterbrechungen), daß der heilige Gral die Pentatonik-Patterns waren. Oder generell gesagt die Patterns für verschiedene Skalen, muß ja nicht Pentatonik sein, gibt's ja tausende (z.B. Dur, Moll, Blues usw.). Als ich es so langsam in den Fingern hatte, wie ich die Muster ohne groß nachzudenken miteinander verbinden kann, kam mir das sehr erhellend vor. Damit hast Du prinzipiell das ganze Griffbrett unter Kontrolle und wenn Du Dich einmal für eine Tonart entschieden hast, passen auch alle Töne automatisch dazu. Der nächste Schritt ist dann (würde ich sagen), daß man ein Gefühl dafür bekommt, wie diese Töne zueinander klingen, welche Stimmung sie schaffen. Und dann müßten sich fast automatisch Melodien ergeben respektive müßte es einfach(er) sein, Melodien im Kopf auf die Gitarre zu übertragen.
     
  8. stef77

    stef77 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #8
    (entweder bin ich zu blöd um Beiträge zu schreiben, aber einen weiteren Absatz bekomme ich nicht rein... irre. Hier der Rest. Wenn ein Admin Bock hat, kann er's gerne zusammenfassen). Spinne ist so 'ne Übung um die Fingerfertigkeit zu trainieren; sicher auch wichtig, aber glaub nicht primär eine Antwort auf Deine Frage (so ich sie richtig verstanden habe). Grüße
     
  9. Ideentoeter

    Ideentoeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #9
    Hi BlAcKAlPhA,

    da kann ich dir zustimmen. Spiel selber erst wieder seit einiger Zeit (wieder angefangen) und je öfter bzw. länger man sich z.B. auch mit den Leersaiten beschäftigt, desto eher bekommt man mit, wann die Gitte verstimmt ist (ist mir am Anfang nie aufgefallen, jetzt relativ schnell).
    Um spielen zu können, was man gerade hört oder einem einfällt probier ichs so, wie mein Lehrer es mir damals vorgeschlagen hat. Du nimmst dir ne Pentatonik oder Tonleiter und lernst die erstmal zu spielen. Dann spielst du die rauf und runter und summst, pfeifst, brabbelst mit. Je nachdem was einem liegt. Eben so ähnlich wie dein "Bom, boum, bouuum, bouuuum, bieem, bihm" oder auch Buchstaben, Zahlen, Laute, whatever. Irgendwann verbindest du (hoffentlich) das Pfeifen/die Laute mit den Einzelnen Tönen, so dass du eben was vor dich hinsummen und es auch direkt umsetzen kannst. Ob das jetzt die beste Technik ist weiß ich nicht, aber ein paar mal hat es mir schon geholfen, wenn auch nur für kurze Tonabfolgen und nicht komplette Melodien ;)
     
  10. BlAcKAlPhA

    BlAcKAlPhA Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #10
    Hehe, der Freund der mir das besaiten gezeigt hat, hat mir auch die Blues Tonleiter gezeigt, sone standardmäßige wie sie im Gitarrenbuch steht :) Und die klingt gut aneinander gekoppelt.

    Hat aber ne weile dauert bis ich eben diese Muster alle im Kopf hatte, waren aber glaube ich nur dur Töne aneinander gebunden, die dazwischen kann man dann mit nehmen, so viel mir zbs auf wie der Black Dog entstanden ist, mit diesen Tonleitern ist halt alles möglich.

    Aber wo kriege ich die ganzen Informationen sauber und Idiotensicher abgeschrieben leserlich her? XD

    Spinne ist quasi die Petrucci übung 0 - 1 - 2 - 3 - 4 von oben und nach unten so lange zu spielen bis es immer schneller wird, sauberer klingt, und keine Umstände mehr macht? :o Da bin ich seit n paar Wochen eifrig dabei seit mich ein Freund darauf hingewiesen hat es so am sinnvollsten ist, und die Finger natürlich immer drauf lassen das ein sauberer übergang erklingt. (Soweit Menschenmöglich^^) Aber früher habe ich oft sehr falsch gespielt, nach jedem Ton halt immer den Finger wieder hoch anstatt ihn drauf zu lassen, oder gegen den Uhrzeigersinn, naja war nicht so prickelnd, aber aus Fehlern lernt man ja, nur 5 Monate hätte ich dafür lieber nicht in kauf genommen, egal lieber zu spät als nie! :D
     
  11. Ideentoeter

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    Erstellt: 09.05.07   #11
    Was ist falsch daran, den Finger wieder hochzunehmen wenn man den nächsten Ton greift? Spiel ich etwa falsch? *hilfe* Ich find, so klingt es auch sauber, erfordert zwar ein bisschen mehr Koordination und Synchronität, aber es geht.
     
  12. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.05.07   #12
    Ein Beispiel einer Spinne-Übung ist diese hier:
    Vorwärts | Rückwärts
    A------------2---4--- | E------------3---1---
    E---1---3------------ | B---4---2------------
    Es gibt natürlich wie immer noch weitere Variationen.
     
  13. BlAcKAlPhA

    BlAcKAlPhA Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.07   #13
    Wie soll man das erklären, die Töne sind viel klarer und werden sauberer übergangen.

    Hat mir ein Freund ganz genau erklärt, wenn ich gleich immer alle Finger hochnehme, also beispielsweise auch von rechts nach links spielen auf den Bundstäben, und dann die anderen Finger hochnehme, anstatt sie drauf zu lassen, also von rechts nach links muss man sie ja hochnehmen, aber es geht schneller wenn man gleich alles drauf hat und dann die Finger entweder alle raufdrückt, oder hoch nimmt, oder nur Teilweise, sind ja eh nur 4 Stück, also Finger. ;) Ich kann ja mal ein Video aufnehmen wie es falsch ist, und wie man es machen sollte, ich hol mal meine Gitarre und lads dann bei Youtube hoch xD Was auch wichtig ist, halt versuchen alles mit Alternate Picking zu machen, das wäre perfekt so spart man ne menge Zeit und übt gleich die komplette perfektion, so kurz afk^^

    Okay irgendwie ist mir das zu blöd ein Video zu machen XD, jedenfalls schau mal hier: [Workshop] Grundlegende Techniken der E-Gitarre - Musiker-Board

    Und dann bei der ersten übung das Video von dem Typen anschauen, so macht mans richtig.

    Also da wo es um Alternate Picking geht, da lernt man ne Menge wenn man das nicht kennt / weiß.
     
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